Stammliste

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OEHLER - Oehler-Wassmer, Alfred und Robert Oehler-Hartmann: Lebensbild von Karl Gottlieb Reinhard Oehler 1797-1874, seinen Kindern und Enkeln - Nebst ausgewählten Abschnitten aus den Erinnerungen von Robert Oehler sowie Tagebüchern und Briefen Karl Reinhard Oehlers; Deckeltitel: Die Oehler von Aarau; Aarau, Privatdruck, 1955.
Karl Gottlieb Reinhard Oehler (* Frankfurt am Main 1797, + ebenda 1874), Professor, Farbenfabrikant, Kantonsschulrat, in erster Ehe verheiratet mit Fabrikantentochter Elise Hunziker, von Aarau, (* Aarau 1802, + ebenda 1827, 2 Kinder), in zweiter Ehe mit Regierungssekretärs- und Notarstochter Louise Jaeger, von Brugg, (* Aarau 1814, + Frankfurt/M. 1901, 9 Kinder). Der älteste Vorfahr in der Stammliste ist Hans Georg Oehler (1649-1717), Zimmermann zu Bingenheim in Hessen, die Familie war dort mehrere Generationen ansässig. // A.d. Geleitwort: Zum 75jährigen Bestehen der Eisen- und Stahlwerke Oehler & Co. AG in Aarau, 1881 bis 1956, und zum Andenken an den Gründer der Firma, Alfred Oehler, Ingenieur, von Aarau, (1852-1900), überreiche ich in dieser Schrift einen Ausschnitt aus der Familiengeschichte. Ein hervorragendes Beispiel eines Menschen, der seine ererbte Intelligenz allein durch eigene Willenskraft und Freude an der Arbeit, trotz schwersten Schicksalsschlägen, zum Nutzen seiner Familie und der Allgemeinheit voll auszunützen wußte, war zweifellos mein Urgroßvater Karl Reinhard (1797-1874), der Stammvater der Aarauer Oehler. Was er als Lehrer und Philologe, als Chemiker und Fabrikant und als Bürger und Mensch während seines Lebens geleistet hat, stempelt ihn zweifellos zum markantesten Kopf der Sippe.

222 Seiten + 10 s/w-Bildtafeln auf Kunstdruckpapier + 3 gefaltete Stammtafeln; Inhalt: 1. Lebensbild von Karl Reinhard Oehler; 2. Die Söhne und Töchter Karl Reinhards; 3. Ausgewählte Abschnitte aus den Erinnerungen von Robert Oehler (Familienroman); 4. Aus den Tagebüchern von Karl Reinhard Oehler; 5. Aus den Briefen des Vaters an seinen Sohn Robert; 6. Stammliste; // Die drei Stammtafeln: 1. Die ersten sechs Generationen in Bingenheim, Altenstadt und Frankfurt; 2. Nachkommen Oehler-Hunziker; 3. Nachkommen Oehler-Jaeger. Auf den Abbildungen Porträt-Bildnisse von Karl Reinhard Oehler (2x); Elise Oehler-Hunziker; Louise Oehler-Jaeger; drei Wohnhäuser in Aarau; Hunzikersche Fabriken an der Aare um 1910; Anilinfabrik K. Oehler in Offenbach am Main 1904. [8°: 15,5 x 23 cm] grünes Ganzleinen mit goldgeprägtem Titel; Einband etwas berieben und angestaubt; Bibliotheksstempel verso Titel; eine Stammtafel mit kleinem Randknick; gutes Exemplar.

[SW: Familiengeschichte Familienchronik Biographie Biografie Genealogie Familienforschung Stammbaum Stammtafel Ahnen Nachfahren Vorfahren]

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RAMM, AUGUST LEOPOLD : Abbildungen von allen Uniformen der Königl. Preuß. Armee unter der Regierung Sr. Majestaet Friedrich Wilhelm III. Erschienen ohne Verlagsangabe in Berlin um 1800. Kolorierter Kupfertitel und 148 handkolorierte, teils gold- und silbergehöhte Uniform-Kupfertafeln in Oktav. Die Tafeln wurden um 1800 einzeln auf Folioseiten montiert, jeweils mit einem roten Rand versehen und von Hand in brauner Tinte numeriert, bezeichnet und größtenteils in sehr gleichmäßiger, feiner Schrift mit ausführlichen Erläuterungen versehen, die vielfach auch die Rückseiten der Blätter bedecken.
Zum gedruckten Werk und seinem Autor : Die besondere Qualität des prachtvoll kolorierten, seltenen Uniformwerks von August Leopold Ramm wird auch in der Forschungsliteratur hervorgehoben : "Alle Details und Accessoires wurden mit Akribie und profunder Kenntnis der Vorschriften in die Figuren eingesetzt. Besonders augenfällig wird das in den Ausschmückungselementen; den Borten und Schleifen, Tressen und Stickereien. Das hatte ein erstaunliches Einfühlungsvermögen des Koloristen zur Voraussetzung. Grund- und Mischfarben wurden variabel eingesetzt, was sich insbesondere bei der Vielfalt der Abzeichenfarben positiv bemerkbar macht. In ihrer Gesamtheit wirken diese farbigen Blätter ungemein reizvoll, und das Sujet besitzt neben der heeres- und uniformkundlichen Bedeutung auch einen kulturgeschichtlichen Wert. Nach damaligem Verständnis entsprach das Werk gediegenen Luxusvorstellungen." (Merta, 1993, S. 25). Um die einzelnen Teile der Uniformen prägnant hervortreten zu lassen, verzichtete der ausführende Künstler auf eine Gestaltung des Hintergrunds und lies die dargestellten Figuren auf einem variierenden Rasenstück posieren. Die hier vorliegende Ausgabe enthält 148 Tafeln und damit 6 Tafeln mehr als das gedruckte Inhaltsverzeichnis aufführt; auch Colas, 2482 verzeichnet nur 142 Tafeln. Ein Vergleich der hier vorliegenden Ausgabe mit dem Exemplar im Bestand der Kunstbibliothek zu Berlin (Signatur: Lipperheidesche Kostümbibliothek, Lip Qdb 17) ergab, daß die Reihenfolge der Abbildungen abweicht. Das im Anhang beigebundene Gutachten von 1900 verglich die vorliegende Ausgabe mit dem Exemplar aus der Zeughausbibliothek und stellt fest, "daß das Werk des Herrn Staatssekretärs 15 Tafeln zeigt, welche hier fehlen" und "daß das im Zeughaus befindliche Buch andererseits 7 Tafeln mehr enthält". Die Unterschiede werden anschließend im Detail aufgelistet. Über die Biographie August Leopold Ramms ist nur wenig bekannt. Er wurde am 26. März 1765 in Wriezen geboren und bekam 1790 das Patent eines Secondeleutnants der preußischen Artillerie. In dieser Funktion war er Teilnehmer des Rheinlandfeldzugs von 1793 gegen die Mainzer Republik. Nachdem Friedrich Wilhelm III. am 16. November 1797 zum preußischen König gekrönt worden war, wurden schon im März 1798 gemäß einer Kabinettsorder viele Veränderungen der Uniformierung und Ausrüstung der preußischen Armee vorgenommen. Diese erweisen einmal mehr das überlieferte lebenslange Interesse des Königs an Uniformen und deren Ausgestaltung sowie deren Präsentation im Rahmen von Schauparaden. Am 6. August 1798 erhielt August Leopold Ramm vom König persönlich die Lizenz zur Zusammenstellung des Uniformwerks. Zum Zeitpunkt der Publikation war August Leopold Ramm Adjudant des 1. Artillerie-Regiments in Berlin. Über seinen weiteren Lebenslauf ist nur noch bekannt, dass er bis 1808 Secondeleutnant blieb und dann zum Kapitän (Hauptmann) ernannt wurde. Zu den umfangreichen handschriftlichen Ergänzungen : Das oben genannte Gutachten stellt fest, daß "die handschriftlichen Aufzeichnungen sämmtlich enthalten (sind) - zum Theil auszugsweise, zum Theil wörtlich wiedergegeben - in der 'Stammliste aller Regimenter und Korps der Königl. Preußischen Armee'" . Für uns ist diese Stammliste nur im Nachdruck von 1975 nachweisbar. Diese handschriftlichen Ausführungen umfassen die Entstehung, die Geschichte, die Feldzüge, die seinerzeitigen Kommandeure, Garnisonen, Bataillone, Kantone etc. bis zum Jahre 1806. Den Inhalt der Handschrift erschließen mehrere Register: 1. Ein Verzeichnis der Regimentsinhaber und Bataillone mit Verweis auf die dazugehörigen Abbildungen; 2. Ein Verzeichnis der Orte, an denen Schlachten und Gefechte stattgefunden hatten und wo sich die Garnisonen befanden (fol. 141-167); 3. ein unpaginiertes Register mit Seitenangaben. Durch diese peniblen und umfassenden Ergänzungen wird aus dem Rammschen Tafelwerk ein einzigartiges militärhistorisches Kompendium für die Zeit um 1800. Zum historischen Hintergrund : Am Ende des 18. Jahrhunderts bestanden die nah am Körper getragenen Uniformen aus dem Rock, der in Preußen traditionell in blauer Farbe gehalten war, einer Weste, Hose und Kopfbedeckung. Darunter trugen die Soldaten und Offiziere ein Unter- und ein Vorhemd, eine Halsbinde und an den Füßen Stiefeletten. Die einzelnen Regimenter ließen sich nach den am Kragen, den Rabatten (Brustklappen) sowie den Ärmelaufschlägen befestigten Abzeichenfarben unterscheiden. Vorschriften regelten zudem den Besatz der Oberbekleidung mit verschiedenen Kennzeichen und Ausschmückungen. Jedes Mitglied des preußischen Militärs ließ sich nach der Form der in vielen Varianten vorkommenden Ärmelaufschläge, Knöpfe, Borten, Tressen oder Stickereien einem bestimmten Regiment zuordnen. In der Handschrift wird dies anhand der Bildtafeln verdeutlicht, die jeweils einen Soldaten und einen Offizier als Vertreter der einzelnen Regimenter in ihren jeweiligen farbenfrohen und nach heutigen Maßstäben auffällig gestalteten Uniformen abbilden. Nach Klaus-Peter Merta entstanden die Uniformwerke, weil man das Erscheinungsbild der Armee in Wort und Bild festhalten wollte. "Dabei dachten die Auftraggeber und Herausgeber bzw. Künstler weniger an eine Überlieferung für die Nachwelt, als vielmehr an ein Arbeits- und Dokumentationsmittel für die Zeitgenossen. Dass solche Darstellungen repräsentativ waren und künstlerischen Ansprüchen genügten, macht die wenigen heute noch vorhandenen Exemplare besonders wertvoll, interessant und ansehenswert." Uniformwerke waren sehr beliebt und wirkten auch propagandistisch. Nach Merta resultierte daraus "die Anfertigung einer ganzen Reihe von Armeewerken, denen heute Seltenheitswert beigemessen wird. Überdies zählen sie zu den heeres- und uniformkundlichen Primärquellen." In Preußen übernahm man die Anregung durch ältere französische Uniformwerke und veröffentlichte 1729 und 1737 die beiden sogenannten "Dessauer Spezifikationen". Weitere Darstellungen zeitgenössischer Uniformen enthielten die als General-Listen oder Stamm-Listen bezeichneten Werke. Zur Provenienz : Auf dem Vorsatzblatt der Handschrift findet sich folgender Vorbesitzereintrag: "Obrist Lieutenant Tirpitz. Ordonnanzoffier General von York 1813/14". Der handschriftliche Vorbesitzereintrag datiert aus der Zeit der Befreiungskriege gegen Frankreich (1813-1815). Im März 1813 erklärte Friedrich Wilhelm III. Frankreich den Krieg. Nach dem Sieg der Koalitionsarmeen Preußen, Rußland und Österreich gegen die napoleonischen Truppen in der Völkerschlacht bei Leipzig (16. bis 19. Oktober 1813) wurde Yorck Oberbefehlshaber in Schlesien. Am 1. Januar 1814 überquerte er als General der Infanterie mit seinen Truppen bei Kaub den Rhein. In Frankreich wurden mehrere Schlachten geschlagen. Am 30. März 1814 siegte die Infanterie unter Führung Yorcks schließlich vor Paris gegen Napoleons Armee. Schon am folgenden Tag setzte eine provisorische Regierung unter Leitung Talleyrands Napoleon ab - die Zeit seines Exils begann. Der möglicherweise an diesen Kämpfen beteiligte und vielleicht dabei umgekommene Ordonnanzoffizier Tirpitz war ein Vorfahre des bekannten Admirals. In den Miszellen zum preußischen Offizierskorps für die Jahre 1813/14 findet sich in dem Eintrag "v. Tirpitz, Secondeleutnant" möglicherweise ein Hinweis auf ihn. Er könnte ein Sohn des Jacob Friedrich Tirpitz (1750-1830) gewesen sein. Dieser war der Urgroßvater des bekannten Admirals und angesehener Stabstrompeter im neumärkischen Dragonerregiement 3. Informationen lassen sich indes nur über seinen Sohn Friedrich Wilhelm Tirpitz (1782-1862) finden. Dieser studierte Jura und war Rechtsanwalt und Notar in Sonnenburg. Vielleicht hatte er einen Bruder, der Ordonnanzoffizier war. Zweifellos befand sich die Handschrift jahrzehntelang im Besitz der Familie Tirpitz - Alfred von Tirpitz wird sie von seinen Vorfahren geerbt haben. Eingebunden ist das handschriftliche Gutachten eines Generalleutnants. Aus dessen Inhalt geht hervor, dass Alfred von Ti...

Neuerer gesprenkelter Pappband mit goldgeprägtem Rückenschild (Kanten stellenweise etwas berieben, wenige Seiten mit hinterlegten Randeinrissen), Folio.

[SW: Preussen Militärgeschichte Uniformen Uniformwerk]

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Der Soldatenfreund - 6 Hefte in einem Band - 7., 8., 9., 10., 11., 12. Heft des 25. Jahrgangs 1858 (Halbjahresband Jan.-Juni 1858). Berlin, Hayn, 1858.
Heft 7: Das militairische Potsdam. Heft 8: Der Feldzug in der Krimm. Von W. v. Trützschler. Heft 9: Stammliste der Brandenburgisch-Preußischen Infanterie, erster Teil. Von de Courbiere. Heft 10: Feldmarschall von Wrangel. Heft 11: Der Feldzug in der Krimm und die Luft-Kriegs-Maschinen. V. W. v. Tützschler. Heft 12: Stamm-Liste des 10. Königl. Preuß. Infanterie-Regiments (Fortsetzung v. Heft 9) - Der Militairdienst der Prinzen des Königl. Hauses - Die Bewachung des Königl. Schlosses Sanssouci. - Die dekorativen Lithographien zeigen: Hundert-Garde, Ulan, Garde-Jäger, Husar der französischen Armee.

HLn. d. Zt. - Zus. ca. 300 S. - 8°. Mit 4 blattgr., handkolor. lithogr. Tafeln. Stockfleck. Exemplar mit Einbandläsuren. Außengelenke mit Einrissen.

[SW: Armee Frankreich Uniform Uniformen Krim Periodika 19. Jahrhundert Stammliste Infanterieregiment]

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Regimentsgeschichten - Maltzahn, v. Stammliste des Ulanen-Regiments Kaiser Alexander II. von Rußland (1. Brandenburgischen) Nr. 3 von der Einrichtung 1809 bis 1908. Mit 21 Bildnistafeln in Lichtdruck. Mittler, Berlin 1908 [Best.Nr. 63894]
Sehr seltene Stammliste mit teils recht detaillierten Angaben. - Detailed rank list of said regiment. - Some traces of wear and tear, some rust to binding, all in all still good.

1. Aufl., XII, 275 S., Groß-8°, OLeinen, Deckel etwas stärker beschabt, innen anfangs alter Namenseintrag, etwas braunfleckig, Klammerung gering angerostet, noch gut.

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