Stahl
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Stahl, Friedrich Julius: Rechts- und Staatslehre auf der Grundlage christlicher Weltanschauung von Friedrich Julius Stahl. Erste Abtheilung: enthaltend die allgemeinen Lehren und das Privatrecht. Zweite Abtheilung: enthaltend das vierte Buch: die Staatslehre und die Principien des Staatsrechts (= Die Philosophie des Rechts von Friedrich Julius Stahl. Bände 2.1 und 2.2), Heidelberg, J. C. B. Mohr 1854/56.
Friedrich Julius Stahl, eigentlich Friedrich Julius Jolson, auch: Golson (1802-1861), deutscher Rechtsphilosoph, Jurist, Kronsyndikus und Politiker. Gehörte zum "erwecklichen Kreis" um Christian Krafft. Auszug aus dem BBKL: "St.s Hauptwerk ist sein in mehreren überarbeiteten Auflagen erschienenes Werk 'Die Philosophie des Rechts' (erstmals Heidelberg 1830-37), das die Grundlage seines theoretischen Denkens wie praktisch-politischen Handelns bildete. Während sich St. im ersten Band kritisch mit den rechtsphilosophischen Systemen von Platon bis Savigny auseinandersetzte, entwarf er im zweiten Band seine Staatsrechtslehre. Sie ist geprägt von einem expliziten Bekenntnis zum Christentum, aus dem er seine Forderungen für einen christlichen Staat ableitete." (BBKL X:1130-1135). - Einband mit Ecken und Kanten etwas berieben. Papier etwas stockfleckig. Vorsätze, Titelblatt und Schnitt gestempelt, Bände enthalten eine Rückensignatur. Sehr wenige Anstreichungen in Blei im Text. Bd.2.2: Vorderer Vorsatz im Innengelenk eingerissen. Sonst guter Zustand. -
3. Auflage, Band 2 (von 2) in zwei Teilen, [XXXVI, 521]; [XXXVI, 721] Seiten, 8° (22 x 14 cm), goldgeprägte Leineneinbände der Zeit.
[SW: Stahl, Friedrich Julius: Rechts- und Staatslehre auf der Grundlage christlicher Weltanschauung von Friedrich Julius Stahl. Erste Abtheilung: enthaltend die allgemeinen Lehren und das Privatrecht. Zweite Abtheilung: enthaltend das vierte Buch: die Staatslehre und die Principien des Staatsrechts. In: Die Philosophie des Rechts von Friedrich Julius Stahl. Zweiter Band;, Jura, Philosophie philosophy]
Architektur. Bautechnik. Spiegel, Hans. Der Stahlhausbau 2 : Grundlagen zum Bauen mit Stahl. Berlin, Berlin-Verlag (cop. 1931).
Das Vorwort ist datiert 'Düsseldorf 1930', das Kolophon lautet 'Gedruckt im Ullsteinhaus Berlin. Copyright 1931 by Ullstein AG. Berlin. Printed in Germany'. - Auch typographisch dem Inhalt des Buches mit seinen modernen Ansätzen entsprechend gestaltetes Werk. - "Fragen über Art und Eigenschaften der Werkstoffe, über Aufgabe und Anwendungsmöglichkeiten der Werkstoffverbindungen lösen die Diskussion über stilistische Bau- und Fassadengestaltung und über persönlichen, eigenwilligen Formalismus ab. Das Fundament unseres Bauens war gestern noch Stilstudium, war akademische Schulung und unlebendige Übung an vergangenen und heutigen Bauformen-Vorbildern, war Ausbildung in malerischer Darstellung. Seit 1914, seit der Kölner Werkbund-Ausstellung, führt eine sich deutlich abzeichnende Entwicklung wieder hin zu Werkstoff und Bauverband als den natürlichen Grundlagen des Baugestaltens. Das Interesse am Bauen schlechthin, am sachlichen, fachlichen, praktischen Bilden und Bauen ist wieder lebendig geworden. Diesem Interesse will dieses Buch den vielseitig befähigten Werkstoff Stahl näherbringen mit Erfahrungen an eigenen Bauten und mit anregenden, in Deutschland und im näheren und weiteren Ausland gesammelten Beispielen. [..] Das lebendige Wissen um Werkstoff und Bauverband ist nicht Endziel, ist aber Grundlage und Anfang der Baugestaltung. Die Beherrschung dieser Grundlage erst befähigt die schöpferischen Kräfte, den Bauausdruck ihrer Zeit zu formen, Bauten zu gestalten, die, weil aus der Zeit, die Zeit überdauern." (p. 3). - Inhalt: A. Der Werkstoff Stahl und seine Verarbeitung (Stahl, Sonderstähle und hochwertige Stähle, Niete und Schrauben sowie Verschweissung von Stahlbauteilen, Feuerbeständige Stahlkonstruktionen, Korrosion: Ursachen und Schutzmassnahmen); B. Stahl in Konstruktionen des Rohbaues (Skelettbau, Stahlbauweisen, Drahtgewebe / Drahtgeflechte / Streckmetall, Die nichttragende Wand / Putzwände aus Drahtgeflecht oder Streckmetall, Die Decke im Stahlskelettbau, Dacheindeckungen und Dachkonstruktionen aus Stahl); C. Stahl in Baukonstruktionen des Ausbaues (Stahlfenster, Stahlzargen / Stahltüren / Stahltrennwände, Fussleisten und Stahlroste sowie Stahlrohre u.ä., Spaliere und Zäune sowie Einfriedungen). -- Hans Spiegel (Nürnberg 1893-1987 Düsseldorf),
Regierungsbaumeister a.D., Dr.-Ing., Prof., BDA, DWB, tätig in Würzburg, Düsseldorf, Aachen, Berlin. (www.archthek.de, historisches Architektenregister, online; nicht in ADB/NDB).
4°. 214 SS., 1 Bl. Reich illustriert mit fotogr. Abbn., technischen u. Planskizzen. OBrosch. (Halbkarton; etwas lichtrandig/verfärbt u. stockfleckig) mit farb. (R-) Titel. Etwas Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar.
[SW: Klassische Moderne Architektur. Häuser. Gebäude. Infrastruktur. Infrastrukturelemente. Planen. Theorie. Architekturgeschichte. Technische Praxis. Ingenieure. Bauingenieure. Ingenieurwesen. Ingenieurtechnik. Bestandteile. Bauteile. Hausbau. Neues Bauen. Profane funktionale technische Bauten. Gebäudetypen. Industriebauten. Stahlbau. Stahlbauten. Baustile. Bauweise. Bautechnik. Gebäudetechnik. Baumaterialien. Metall. Metalle. Metallbauweise. Metallbautechnik. Eisen. Stahl. Metallindustrie. Stahlindustrie. Eisenindustrie. Entwürfe. Konzepte. Planung. Stadtplanung. Siedlungsplanung. Lebensraum. Lebensräume. Historische Entwicklung. Stadt. Städte. Umgebung. Umwelt. Zonen. Dimensionen. Morphologie. Modern Architecture. Theory. Art History. Dimensions. Environments. Urbanism. Town. City Planning. Projects. Concepts. Historical Development. Modern Cities. Dwellings. Building. Buildings. Houses. Technics. Technology. Engineering. Materials. Metal. Metals. Iron. Steel. Centers. Settlements. Morphology. Structures.]
Stahl, Ernst,
Ernst Stahl (1848-1919), Botaniker. E. Vorlesungsankündigung mit U. ("E. Stahl"). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - Ankündigung der Lehrveranstaltungen "Uebungen im Bestimmen der Pflanzen" und "botanische Excursionen". - Ernst Stahl war seit 1880 a.o. Professor in Straßburg und wechselte 1881 als o. Professor der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens nach Jena. Er gilt als "Begründer der experimentellen Ökologie" (DBE). "Auf diesem Gebiet untersuchte er zunächst den Einfluß des Lichtes auf die Pflanzen, dann das Problem der Schutzmittel von Pflanzen gegen Tierfraß. Er erforschte auch den unterschiedlichen Einfluß trockener und feuchter Standorte auf die Bildung der Blätter. Zu seinen bedeutendsten Forschungsergebnissen gehört die Aufklärung der Mykorrhiza der Waldbäume als einer Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln. Weiters erforschte Stahl die Bedeutung der Stomata. Im übrigen war Stahl einer der Pioniere bei der Erforschung Sekundärer Pflanzenstoffe" (Wikipedia, Abfrage v. 14. IX. 2009). Zu seinen Veröffentlichungen zählen u. a. "Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Flechten" (1877), "Pflanzen und Schnecken" (1888) und "Zur Biologie des Chlorophylls" (1909), zu seinen Schülern Emmy Stein, Hans Driesch, Julius Schaxel, Johannes Gottfried Hallier, Hans Kniep, Otto Stocker, Heinrich Walter und Max Wolff. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Stecknadeldurchstich am oberen Rand.
Ernst Stahl (1848-1919), Botaniker. E. Vorlesungsankündigung mit U. ("E. Stahl"). O. O. u. D. 1 S. Qu.-8°. - Ankündigung der Lehrveranstaltungen "Uebungen im Bestimmen der Pflanzen" und "botanische Excursionen". - Ernst Stahl war seit 1880 a.o. Professor in Straßburg und wechselte 1881 als o. Professor der Botanik und Direktor des Botanischen Gartens nach Jena. Er gilt als "Begründer der experimentellen Ökologie" (DBE). "Auf diesem Gebiet untersuchte er zunächst den Einfluß des Lichtes auf die Pflanzen, dann das Problem der Schutzmittel von Pflanzen gegen Tierfraß. Er erforschte auch den unterschiedlichen Einfluß trockener und feuchter Standorte auf die Bildung der Blätter. Zu seinen bedeutendsten Forschungsergebnissen gehört die Aufklärung der Mykorrhiza der Waldbäume als einer Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln. Weiters erforschte Stahl die Bedeutung der Stomata. Im übrigen war Stahl einer der Pioniere bei der Erforschung Sekundärer Pflanzenstoffe" (Wikipedia, Abfrage v. 14. IX. 2009). Zu seinen Veröffentlichungen zählen u. a. "Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Flechten" (1877), "Pflanzen und Schnecken" (1888) und "Zur Biologie des Chlorophylls" (1909), zu seinen Schülern Emmy Stein, Hans Driesch, Julius Schaxel, Johannes Gottfried Hallier, Hans Kniep, Otto Stocker, Heinrich Walter und Max Wolff. - Papierbedingt etwas gebräunt und mit einem kleinen Stecknadeldurchstich am oberen Rand.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]
Stahl, (Friedrich Julius): Wider Bunsen [von Friedrich Julius Stahl]; Berlin, Wilhelm Hertz (Bessersche Buchhandlung) 1856.
**** Aus der Bibliothek Professor Dr. Erwin Fahlbusch. / Friedrich Julius Stahl (1802-1861), Professor für Staats- und Kirchenrecht, Rechtsphilosoph, konservativer Politiker jüdischer Abstammung (ursprünglich: Fr. W. Jolson, auch: Golson). Konvertierte 1819 unter Einfluß des neuhumanistischen Pädagogen und Schulreformers Friedrich Wilhelm Thiersch zur evangelisch-lutherischen Konfession. Den Namen nahm er wohl aus "programmatischen" Gesichtspunkten heraus an. Studium, Promotion und Habilitation der Rechtswissenschaft. 1832 wurde Stahl außerordentlicher Professor in Erlangen. 1849 ernannte ihn König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zum lebenslänglichen Mitglied der Ersten Kammer. Stahl war Befürworter der ritterschaftlichen Partei. Vorliegende Schirft versteht sich als Antwort auf die "Zeichen der Zeit" (2 Bände, Leipzig 1855) des preußischen Botschafters Christian Karl Josias von Bunsen. (BBKL X:1130-1135). / Einband, Ecken und Kanten berieben und bestoßen. Schnitte etwas angestaubt und minimal fleckig. Sonst guter Zustand. -
Stahl, (Friedrich Julius): Wider Bunsen [von Friedrich Julius Stahl];
Erstausgabe, 158 Seiten, Kl. 8° (11,5 x 17,5 cm), Kartoneinband der Zeit.



