Spartakusbund

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Kommunistische Partei Deutschlands (Spartakusbund) (Hrsg.): Bericht über den Gründungsparteitag der Kommunistischen Partei Deutschlands (Spartakusbund) vom 30.12.1918 bis 1.Januar 1919 Protokolle Und Materialien,
56 Seiten; g1, Reprint ohne Jahrgang W1248

Heft, Gut

[SW: GESCHICHTE DEUTSCHLAND WEIMARGRÜNDUNGSPARTEITAG DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DEUTSCHLANDS (SPARTAKUSBUND) VOM 30.12.1918 BIS 1.JANUAR 1919]

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Kommunistische Partei Deutschlands (Spartakusbund) (Hrsg.): Was will der Spartakusbund? o. A. Kommunistische Patei Deutschlands (Spartakusbund), 1991.
Sofortversand. Der Einband vorne ist von den Seiten gelöst, an den Rängern etwas eingerissen, kleiner Fleck (Tee o.ä.). Seiten und Einband sind deutlich nachgedunkelt, in der Mitte ein leichter Knick, Ecken sind etwas bestoßen, Namenszug im Einband und au Zustand: deutliche Gebrauchsspuren 100329b04w -

401 bis 420 Tausend 23 S. Heft

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Muszkat-Muszkowski, Jan: Spartacus. Eine Stoffgeschichte. Mit zwei Abbildungen auf Tafeln. Xenien-Verlag Erste Aufl. 1909 Leipzig
226S. 8°

Pappe Fadengehefteter Pappband mit montiertem Deckelschild. Schnitte leicht berieben, ansonsten in sehr guter Erhaltung. Spartacus, dt. Spartakus, ( 71 v. Chr. in der Römischen Republik der Antike) war ein römischer Sklave und Gladiator. Historische Bedeutung erlangte er als Anführer eines nach ihm benannten Sklavenaufstandes im Römischen Reich der Antike während der späten Römischen Republik. Die Quellenlage zu Spartacus selbst ist relativ spärlich, da viele Autoren ihn nur recht knapp in anderen Zusammenhängen erwähnen. Insgesamt haben aber mehr als 30 antike Schriftsteller über ihn geschrieben - für eine antike Persönlichkeit sicher eine beachtliche Zahl. Das illustriert die große Bedeutung, die ihm damals beigemessen wurde. Von den wichtigsten Autoren ist Sallust einer der bedeutendsten römischen Historiker überhaupt, allerdings sind von ihm nur einzelne Fragmente zum Spartacus-Aufstand erhalten geblieben. Ebenso sind von Florus lediglich Bruchstücke tradiert (von zusammengefassten Liviustexten, die im Original auch nicht mehr vorhanden sind). Plutarch hat in einer seiner Doppelbiographien (über Crassus) von Spartacus berichtet. Appian schrieb über ihn in seiner Römischen Geschichte (1. Buch über die Bürgerkriege). Zu Spartacus existiert eine durchaus beachtliche Anzahl an historischen Publikationen. Besonders intensiv hat sich die marxistische Geschichtswissenschaft der Sowjetunion und später der DDR mit ihm beschäftigt. Die Ursache liegt auf der Hand: Spartacus dient als Paradebeispiel des Klassenkämpfers in der Antike. Allerdings wurde ihm eine systemüberwindende Zielsetzung meist abgesprochen (da die objektiven Gegebenheiten, d. h. die Entwicklung der Produktivkräfte, das verhinderten). Eine Ausnahme bildet A. W. Mischulin. Im Westen fand Spartacus vor allem im Rahmen des von Joseph Vogt initiierten sog. "Mainzer Sklavereiprojekts" Beachtung. Es gibt aber auch Beiträge aus anderen Ländern, etwa Großbritannien, Frankreich und Italien (Brisson, Guarino, Mitchell u. a.). Die Gestalt des Spartacus war im 18. und 19. Jahrhundert unter anderem Gegenstand von Dramenentwürfen von Lessing und Grillparzer. Aram Chatschaturjan schrieb 1954 ein Ballett über ihn. In der russischen Form Spartak wurde sein Name in kommunistisch regierten Ländern von zahlreichen Sportvereinen angenommen. Der 1952 veröffentlichte Roman Spartacus von Howard Fast porträtiert Spartacus als Protokommunisten, der gegen das wohlhabende römische Establishment kämpft, indem er die Sklaven befreit. Dieser Roman wurde 1960 von Stanley Kubrick mit Kirk Douglas in der Titelrolle verfilmt (vgl. Artikel zum Film Spartacus). 2004 entstand unter der Regie von Robert Dornhelm eine Neuverfilmung nach derselben Vorlage für das Fernsehen, mit Goran Vi njić als Spartacus (vgl. Artikel zum Remake des Spartacus-Films). Howard Fasts Roman wie auch dessen Verfilmungen können nur sehr frei und spekulativ die Gestalt des Spartacus interpretieren, da über die Randdaten hinaus nur wenige historische Fakten über den Freiheitskämpfer als gesichert gelten. Sie dienen mit Blick auf die gegenwärtige Gesellschaft vor allem einer romantisch gefärbten Glorifizierung von Spartacus. Historisch falsch ist die in Kubricks Film dargestellte Kreuzigung von Spartacus selbst; tatsächlich starb er in der Schlacht. Sehr unwahrscheinlich ist auch die Begegnung mit seinem späteren Widersacher Crassus. Das 1992 veröffentlichte Konzeptalbum Jeff Wayne's Musical Version of Spartacus von Jeff Wayne erzählt die Geschichte von Spartacus. Das Album hatte nur mäßigen Erfolg. Während des Ersten Weltkriegs wurde im Deutschen Reich von marxistischen Kriegsgegnern in der SPD unter deren Protagonisten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht die Spartakusgruppe gebildet, aus der im November 1918 der Spartakusbund hervorging. Dieser berief sich in seinem Namen auf den Sklavenanführer als Symbolfigur für die Erhebung der Unterdrückten gegen ihre Ausbeuter. Aus dem Spartakusbund ging am 1. Januar 1919 während der revolutionären Umbrüche in Deutschland zusammen mit anderen linksrevolutionären Gruppierungen die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) hervor. Der Januaraufstand vom 5. bis 12. Januar 1919, ein von revolutionären Gewerkschaftern, den Revolutionären Obleuten ausgelöster Generalstreik mit bewaffneten Kämpfen gegen konterrevolutionäre Tendenzen der amtierenden Regierung im weiteren Verlauf der Novemberrevolution in Berlin wird manchmal (wie der antike Sklavenaufstand) ebenfalls als Spartakusaufstand bezeichnet, obwohl der Spartakusbund bzw. die neu gegründete KPD dabei zwar eine beteiligte, jedoch keine auslösende oder führende Rolle innehatte. In den 1970er und 1980er Jahren war der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB Spartakus) eine der DKP nahestehende linkssozialistische Studentenorganisation, die sich in der Tradition des Spartakusbunds sah und sich ebenfalls in ihrem Namen auf den antiken Rebellen berief. Der MSB Spartakus war in vielen Allgemeinen Studentenausschüssen (AStA) deutscher Universitäten vertreten. Ebenfalls bestand in den 1970er Jahren ein DKP-naher Marxistischer Schülerbund Spartakus.

[SW: Dissertationen | Geisteswissenschaften | Literaturwissenschaft | Spartacus]

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Kommunistische Partei Deutschlands (Spartakusbund) (Hg.) : Bericht über den Gründungsparteitag der Kommunistische Partei Deutschlands (Spartakusbund) vom 30. Dezember 1918 bis 1. Januar 1919.. -- - mit einem Nachwort zur originalgetreuen Reproduktion ---. Dietz, Berlin, 1968
Einbd etwas berieben, Ktn leicht nachgedunkelt, innen gut & sauber -Bibliotheksexpl.-

56 & 16 Seiten, Original-Halbleineneinband, - Oschuber -Weiß- Das Nachwort stammt v. Günter Hortzschansky; Heinz Küster; Horst Naumann. Mit Stempel der Bibliothek Bildungsstätte der SED Bezirksleitung Berlin -Politik 1. Auflage,

[SW: - DDR -]

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