Simenon Kommissar Maigret

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Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette, Weltbild Sammlereditionen (Lizenz des Diogenes Verlages Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Augsburg
192S. 8°

Pappe Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Pietr der Lette OT Pietr-le-Letton OA 1931 DE 1978Form Detektivroman Epoche Moderne Mit Pietr der Lette begann die Erfolgsgeschichte des Phänomens Georges Simenon. Obwohl die Figur des Kommissars Jules Maigret vom Autor im ersten Maigret-Roman noch nicht voll moduliert ist, weist das Buch bereits alles auf, was die Faszination dieser Literatur ausmacht und den Weltruhm des Autors begründet. Entstehung: Mit seichten Erzählungen und Groschenromanen zu Erfolg und Geld gekommen, ließ sich Simenon einen Segelkutter bauen und stach 1929 in See. Im holländischen Delfzijl musste das Schiff repariert werden. Während der Arbeiten zog sich Simenon auf ein verrottetes Boot zurück und schrieb den ersten Maigret-Roman. Mit dem französischen Verleger Fayard kam er überein, zunächst genügend Romane um diesen Kommissar zu verfassen, um dann ab 1931 in geballter Form auf den Markt zu drängen. Um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf seine Bücher zu lenken, veranstaltete Simenon im Februar 1931 in einem Pariser Nachtclub einen "Bal anthropometrique", zu dem er vierhundert Persönlichkeiten aus Kunst und Literatur, von Presse und Polizei einlud. Alles war in grausige Krimi-Atmosphäre getaucht, die Gäste mussten am Eingang ihre Fingerabdrücke erfassen lassen. Die Aktion war ein grandioser Erfolg: ganz Paris sprach von Maigret, noch bevor der erste Roman erschienen war. Inhalt: Interpol kündigt der Pariser Polizei die Ankunft und Weiterreise eines vielgesuchten Kriminellen an: Pietr der Lette, Kopf einer Bande von Betrügern, soll auf seiner Reise nach Bremen kurzen Aufenthalt in Paris haben. Ein Fall für Kommissar Maigret, den zumeist ein wenig mürrischen Menschenfreund, der sich bei Regen und Sturm zum Nordbahnhof aufmacht. Dort kann er beobachten, wie der Gesuchte in Richtung eines Hotels hastet. Doch im Zug findet sich eine Leiche und auf den Toten trifft die Beschreibung des gesuchten Letten gleichermaßen zu. Maigret begibt sich in das Hotel, in dem er den zuerst beobachteten Mann vermutet, doch der ist verschwunden und mit ihm ein vermögender Geschäftsmann. Es folgt - wie in allen Maigret-Romanen - eine Geschichte von den Leiden und Schmerzen des Lebens, von der Suche nach dem Schuldigen und den Umständen, die ihn schuldig werden ließen. Dabei führt Simenon den Leser in die typische Maigret-Atmosphäre ein. Er zeigt einen Beamten mit anarchistischen Anwandlungen, der weiß, wie es um die Welt bestellt ist, der weiß, dass es wenig bedarf, um vom Kommissar oder Opfer zum Täter zu werden. Es gibt nicht nur eine Wahrheit, die Menschen sind nicht so beschaffen, dass man ihnen mit den Kriterien des Strafgesetzbuches beikommen könnte. Maigret ist in erster Linie ein Detektiv der Seele und des Sozialen, den das "warum" immer mehr interessiert als das "wer". Er weiß, dass seine Arbeit ebenso notwendig wie sinnlos ist. Mit der Auflösung eines Falls ist nichts geklärt. Struktur: Simenons Herkunft von der journalistischen Reportage ist diesem Buch durchaus anzumerken. Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, Aussagesatz reiht sich an Aussagesatz, die in diesem Genre in der Regel üppig eingesetzten Adjektive finden wohltuend sparsam Verwendung. "Literarisch" im herkömmlichen Sinn wirkt das Buch am ehesten in der Charakterisierung der Atmosphäre einzelner Orte und Milieus, die Simenon auf beeindruckende Weise gelingt und ein unverwechselbares Element in seinem Werk darstellt. Wirkung: Der Roman Pietr der Lette bildete den Auftakt zu einer Reihe von 75 Romanen, mit denen es Georges Simenon gelang, seinen Helden Jules Maigret zum bekanntesten Kommissar aller Zeiten zu machen. Über 50 Verfilmungen und eine nicht mehr zu überblickende Anzahl von Adaptionen fürs Fernsehen trugen zur Popularität Maigrets und seines Schöpfers bei, der zum meistgelesenen, meistübersetzten und auch meistverdienenden Autor seiner Zeit wurde. R. F. Aus dem Franösischen von Wolfram Schäfer Fotografisch gestalteter Pappband. Ex-Libris auf Innendeckel, sonst sehr guter Zustand.

[SW: Krimi/ Maigret]

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Georges Simenon: Drei Fälle aus dem Leben des Kommissar Maigret, 1978
Zustand: gut

Zustand: 3, gut Drei Fälle aus dem Leben des Kommissar Maigret Georges Simenon Zustand: 3, gut, Drei Fälle aus dem Leben des Kommissar Maigret, Georges Simenon

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Georges Simenon: [Art. 73838] Kommissar Maigret und die Frauen [Georges Simenon: Kommissar Maigret und die Frauen] Europäischer Buchclub Stuttgart ca. 1958 ; fester Einband / hard cover

ungekürzte Lizenzausgabe Kommissar Maigret und die Frauen. Drei Krimis in einem Band: Maigret und die Unbekannte; Maigret und die Tänzerin Arlette; Maigret und die Bohnenstange. Leineneinband, 440 Seiten, Standardbuchformat Zustand: geringe Gebrauchsspuren, gut

[SW: Krimi, Detektivroman, Kriminalroman, Spannungsroman, Bestseller]

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Simenon, Georges: Fünf Fälle für Maigret, 4 Audio-CDs Erzählungen. 279 Min. DIOGENES, 109 ISBN: 3257802595
Die junge Schneiderin Mademoiselle Berthe hat Kommissar Maigret von der Pariser Kriminalpolizei zu Hilfe gerufen. Ihr Geliebter, ein von der Polizei gesuchter Einbrecher, bedroht sie. Der Kommissar quartiert sich gegenüber von Berthes Wohnung ein und beobachtet sie Tag und Nacht. Bald merkt er, dass Berthe nicht nur hübsch und verängstigt, sondern sehr raffiniert ist. Fünf Morddrohungen, fünf Geschichten mit dem "großartigsten französischen Ermittler, Jules Maigret. Er ermittelte in 75 Fällen und ist der wohl meistkopierte und meistverfilmte Kommissar des 20. Jahrhunderts. Und er hat seinen Autor, den Belgier Georges Simenon, berühmt gemacht" ('Spiegel Online').

NEU 2009. 125 mm x 140 mm

[SW: Hörbuch; Krimis/Thriller-Lesungen (Audio-CDs)]

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