Selma Lagerloef
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Lagerlöf, Selma: Karr und Grauffel. Erzählung. Übersetzt von Pauline Klaiber. München, Nymphenburger, 1955.
Guter Zustand. - Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf?/i (* 20. November 1858 auf Gut Marbacka in der heutigen Gemeinde Sunne, Värmland, Schweden; 16. März 1940 ebenda) war eine schwedische Schriftstellerin. Sie ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen des Landes und gehört zu den schwedischen Autoren, deren Werke zur Weltliteratur zählen. 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur. ... Literarische Bedeutung - Thematik: Selma Lagerlöf wird häufig in erster Linie als Schriftstellerin betrachtet, die ihre värmländische Heimat schildert. Tatsächlich spielt die Schilderung ihrer Heimat in ihrem Werk - beispielsweise in Gösta Berling, Liljecronas Heim und Der Kaiser von Portugallien - auch eine große Rolle. Selma Lagerlöf sah es als eine Lebensaufgabe an, die Lebensweise in ihrer Heimat und auf dem Gut ihrer Eltern darzustellen und so für spätere Generationen zu bewahren. Die Bandbreite der von Selma Lagerlöf behandelten Themen geht aber weit darüber hinaus: Ein immer wiederkehrendes Motiv in ihrem Werk ist die Notwendigkeit, Schuld zu sühnen, einerseits und die versöhnende und erlösende Kraft der Liebe andererseits. Auch interessierte sich Selma Lagerlöf lebhaft für die menschliche Psychologie und die Schilderung von Seelenzuständen. Ein wichtiges Thema für Selma Lagerlöf ist das Heim und die durch ein Heim vermittelte Geborgenheit und Sicherheit. In dem Roman Liljecronas Heim wird dies schon im Titel deutlich. Vorbild ist hier wie auch in anderen Werken das elterliche Gut Marbacka, das geradezu als Musterbild eines Heimes gefeiert und bewusst idealisiert wird. Auch in Nils Holgersson findet sich (im Kapitel En liten herrgard) eine liebevolle Beschreibung des Guts, auf dem Selma Lagerlöf aufgewachsen ist. Im Zusammenhang mit dem Heim wird häufig die Bedrohung des Heims und die Angst vor dem Verlust des Heimes behandelt. In Gösta Berling wird dies gleich mehrfach thematisiert: Über die Majorin heißt es, sie sei nicht die einzige, die den Verlust eines geliebten Heimes erleben musste, und die Schrecken einer Auktion, bei der das Heim versteigert wird, werden im Kapitel Auktionen pa Björne geschildert. Auch in Jerusalem wird die Versteigerung des heimatlichen Hofs eindrucksvoll dargestellt. Ein anderes häufig vorkommendes Thema ist die Konfrontation weiblich-männlich, archetypisch etwa in Herrn Arnes Schatz. Die weiche, hingebungsvolle, liebende Elsalill stößt auf den grausamen, bösartigen und verschlagenen Sir Archie und geht hieran zu Grunde. Häufig sind es bei Selma Lagerlöf starke, tüchtige und selbstbewusste Frauen, die sich gegen schwache und unfähige Männer durchsetzen müssen: Von der Majorin in Gösta Berling über Micaela Palmeri in Die Wunder des Antichrist und Karin Ingmarsdotter in Jerusalem bis hin zu Charlotte Löwensköld und Anna Svärd in der Löwensköld-Trilogie kehrt diese Konstellation immer wieder. Eine ebenfalls häufig wiederkehrende Thematik ist die problematische Vater-Tochter-Beziehung: Melchior Sinclaire und Marianne Sinclaire in Gösta Berling, Cavaliere Palmeri und Micaela Palmeri in Die Wunder des Antichrist, Pfarrer Lyselius und Maja Lisa Lyselius in Liljecronas Heim und Jan i Skrolycka und Klara Gulla in Der Kaiser von Portugallien: Immer sind diese Beziehungen von inniger Liebe, aber auch schweren Konflikten geprägt. Selma Lagerlöf behandelt gerne auch aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen: In Die Wunder des Antichrist versucht sie, Christentum und Sozialismus miteinander auszusöhnen, in Jerusalem behandelt sie den Verfall der Autorität der lutherischen schwedischen Staatskirche und das Aufkommen neuer Volksbewegungen, Das heilige Leben ist ein ergreifendes pazifistisches Plädoyer angesichts der Schrecken des Ersten Weltkriegs. Aus wikipedia-orgSelma_Lagerl%C3%B6f
11. - 20. Tausend. 62 S., Mit vielen Zeichnungen von Christine von Kalckreuth. Originalpappband mit Schutzumschlag. Papier etwas vergilbt.
[SW: Nobelpreisträger, Schwedische Literatur]
Lagerlöf, Selma: Jerusalem. 2 Bände in einem. Übersetzt von Ulrich Johannsen. Straßburg und Leipzig, Josef Singer Verlag, o.J., (ca. 1915).
Guter Zustand. - Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf?/i (* 20. November 1858 auf Gut Marbacka in der heutigen Gemeinde Sunne, Värmland, Schweden; 16. März 1940 ebenda) war eine schwedische Schriftstellerin. Sie ist eine der bekanntesten Schriftstellerinnen des Landes und gehört zu den schwedischen Autoren, deren Werke zur Weltliteratur zählen. 1909 erhielt sie als erste Frau den Nobelpreis für Literatur. ... Literarische Bedeutung - Thematik: Selma Lagerlöf wird häufig in erster Linie als Schriftstellerin betrachtet, die ihre värmländische Heimat schildert. Tatsächlich spielt die Schilderung ihrer Heimat in ihrem Werk - beispielsweise in Gösta Berling, Liljecronas Heim und Der Kaiser von Portugallien - auch eine große Rolle. Selma Lagerlöf sah es als eine Lebensaufgabe an, die Lebensweise in ihrer Heimat und auf dem Gut ihrer Eltern darzustellen und so für spätere Generationen zu bewahren. Die Bandbreite der von Selma Lagerlöf behandelten Themen geht aber weit darüber hinaus: Ein immer wiederkehrendes Motiv in ihrem Werk ist die Notwendigkeit, Schuld zu sühnen, einerseits und die versöhnende und erlösende Kraft der Liebe andererseits. Auch interessierte sich Selma Lagerlöf lebhaft für die menschliche Psychologie und die Schilderung von Seelenzuständen. Ein wichtiges Thema für Selma Lagerlöf ist das Heim und die durch ein Heim vermittelte Geborgenheit und Sicherheit. In dem Roman Liljecronas Heim wird dies schon im Titel deutlich. Vorbild ist hier wie auch in anderen Werken das elterliche Gut Marbacka, das geradezu als Musterbild eines Heimes gefeiert und bewusst idealisiert wird. Auch in Nils Holgersson findet sich (im Kapitel En liten herrgard) eine liebevolle Beschreibung des Guts, auf dem Selma Lagerlöf aufgewachsen ist. Im Zusammenhang mit dem Heim wird häufig die Bedrohung des Heims und die Angst vor dem Verlust des Heimes behandelt. In Gösta Berling wird dies gleich mehrfach thematisiert: Über die Majorin heißt es, sie sei nicht die einzige, die den Verlust eines geliebten Heimes erleben musste, und die Schrecken einer Auktion, bei der das Heim versteigert wird, werden im Kapitel Auktionen pa Björne geschildert. Auch in Jerusalem wird die Versteigerung des heimatlichen Hofs eindrucksvoll dargestellt. Ein anderes häufig vorkommendes Thema ist die Konfrontation weiblich-männlich, archetypisch etwa in Herrn Arnes Schatz. Die weiche, hingebungsvolle, liebende Elsalill stößt auf den grausamen, bösartigen und verschlagenen Sir Archie und geht hieran zu Grunde. Häufig sind es bei Selma Lagerlöf starke, tüchtige und selbstbewusste Frauen, die sich gegen schwache und unfähige Männer durchsetzen müssen: Von der Majorin in Gösta Berling über Micaela Palmeri in Die Wunder des Antichrist und Karin Ingmarsdotter in Jerusalem bis hin zu Charlotte Löwensköld und Anna Svärd in der Löwensköld-Trilogie kehrt diese Konstellation immer wieder. Eine ebenfalls häufig wiederkehrende Thematik ist die problematische Vater-Tochter-Beziehung: Melchior Sinclaire und Marianne Sinclaire in Gösta Berling, Cavaliere Palmeri und Micaela Palmeri in Die Wunder des Antichrist, Pfarrer Lyselius und Maja Lisa Lyselius in Liljecronas Heim und Jan i Skrolycka und Klara Gulla in Der Kaiser von Portugallien: Immer sind diese Beziehungen von inniger Liebe, aber auch schweren Konflikten geprägt. Selma Lagerlöf behandelt gerne auch aktuelle Geschehnisse und Entwicklungen: In Die Wunder des Antichrist versucht sie, Christentum und Sozialismus miteinander auszusöhnen, in Jerusalem behandelt sie den Verfall der Autorität der lutherischen schwedischen Staatskirche und das Aufkommen neuer Volksbewegungen, Das heilige Leben ist ein ergreifendes pazifistisches Plädoyer angesichts der Schrecken des Ersten Weltkriegs. Aus wikipedia-orgSelma_Lagerl%C3%B6f
284 und 302 Seiten. Illustrierter Originalpappband mit Kopffarbschnitt.
[SW: Nobelpreisträger, Schwedische Literatur, Belletristik, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Skandinavische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon]
Lagerlöf, Selma: Jerusalem. Erster ("In Dalarne") und zweiter ("Im heiligen Land") Band in einem Buch. Verlag Theodor Alexander Berghoff Keine Auflagenangabe Ohne Jahresangabe (um 1915) Münster i. W.
204 (Bd.1), 220 (Bd.2)S. 8°
Halbleinen Klammergehefteter, goldgeprägter Halbleinenband. Der Einband und die Kanten berieben, Einbandecken teils durchgerieben, Papier und Schnitte deutlich nachgedunkelt, Gesamtzustand 3+. Gesetzt in Fraktur. Jerusalem ist der Titel eines zweibändigen Romans der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf. Er erschien 1901 und 1902 und behandelt - ausgehend von einem realen Ereignis - das Schicksal einiger Bauern aus dem schwedischen Dalarna, die in Folge eines religiösen Erweckungserlebnisses nach Jerusalem auswandern, um sich dort einer von amerikanischen Sektenmitgliedern gegründeten Kolonie anzuschließen. 1896 wurde eine Gruppe von Bauern aus der schwedischen Gemeinde Nas in Dalarna von einer religiösen Erweckung ergriffen. In Folge dieser Erweckung wanderten sie nach Jerusalem aus, um sich dort einer amerikanischen Sekte anzuschließen. Selma Lagerlöf erfuhr hiervon, als sie gerade an Die Wunder des Antichrist arbeitete. Sie erkannte das Potential, das in diesem Ereignis steckte, und beschloss, dies zum Gegenstand ihres nächsten Romans zu machen. Es traf sich günstig, dass Selma Lagerlöf seit 1897 in Falun, ganz in der Nähe von Nas, lebte. So konnte sie unschwer Studien für ihr Romanprojekt machen. Zudem reiste Selma Lagerlöf mit ihrer Freundin Sophie Elkan nach Palästina und Jerusalem, wo sie die Schauplätze des zweiten Bandes in Augenschein nahm und auch mit den ausgewanderten schwedischen Bauern sprach. Auch das Einleitungskapitel des ersten Bandes, die schon früher geschriebene und nun in den Roman übernommene Erzählung Ingmarssönerna ("Die Ingmarssöhne"), basiert auf einer wahren Begebenheit: Selma Lagerlöf hatte in der Zeitung von einem Mann gelesen, der seine Verlobte aus dem Gefängnis abgeholt hatte, obwohl diese das gemeinsame Kind umgebracht hatte. 1901 erschien der erste Band von Jerusalem auf Schwedisch, bereits ein Jahr später auch auf Deutsch. Jerusalem wurde von den Kritikern einhellig gelobt und befestigte nach Gösta Berling endgültig Selma Lagerlöfs Ruf als einzigartige Schriftstellerin. In Deutschland wurde Jerusalem zum Grundstein für Selma Lagerlöfs Popularität. 1902 erschien auf Schwedisch der zweite Band von Jerusalem, ein Jahr später auch auf Deutsch. Die Aufnahme war diesmal nicht ganz so enthusiastisch wie beim ersten Band. Auch Selma Lagerlöf selbst war mit dem zweiten Band nicht ganz zufrieden und arbeitete ihn 1909 tiefgreifend um. Die heute verbreitete Fassung des zweiten Bandes ist die umgearbeitete Version von 1909. Zu der Szene im ersten Band, in der Gertrud Storm im Wald Jesus Christus begegnet, wurde Selma Lagerlöf möglicherweise inspiriert durch ein berühmtes Gemälde von Albert Edelfelt, das die Begegnung von Jesus Christus mit Maria Magdalena in einem nordischen Birkenwald zeigt. Selma Lagerlöf widmete den Roman Sophie Elkan. Der Roman spielt in einer namentlich nicht genannten Gemeinde in Dalarna sowie in Jerusalem Ende des 19. Jahrhunderts. Jerusalem behandelt zwei Handlungsstränge: Zum einen wird das Schicksal der Bauern geschildert, die nach Jerusalem auswandern. Zum andern handelt Jerusalem von dem Geschlecht der Ingmarssönerna, der "Ingmarssöhne", der vornehmsten und angesehensten Bauernfamilie, die den größten und ältesten Bauernhof, den Ingmarsgarden ("Ingmarshof") bewirtschaften. Die beiden Handlungsstränge werden dadurch miteinander verknüpft, dass Karin Ingmarsdotter, die nach dem Tod ihres Vaters Ingmar Ingmarsson den Ingmarshof besitzt, zur Anführerin der Auswanderer wird. Ihr jüngerer Bruder Ingmar Ingmarsson, der eigentlich als Hoferbe vorgesehen ist, wird um seine Zukunft betrogen, als Karin Ingmarsdotter den Hof versteigern lässt, um Geld für die Reise nach Jerusalem zu bekommen. Schließlich bekommt Ingmar Ingmarsson den Ingmarshof doch noch, indem er Barbro Svensdotter heiratet, die Tochter desjenigen, der den Hof ersteigert hatte. Dies kann er freilich nur um den Preis, dass er seine Verlobte Gertrud Storm, die Tochter des Dorflehrers, im Stich lässt. Gertrud schließt sich den Auswanderern an und reist mit nach Jerusalem. Als sie dort in geistige Verwirrung gerät, fährt Ingmar Ingmarsson auf Wunsch von Barbro nach Jerusalem, um sich mit Gertrud zu versöhnen. Nachdem er die amerikanisch-schwedische Kolonie nach dem Muster der schwedischen Heimatgemeinde umorganisiert und allen Arbeit gegeben hat und damit die Kolonie vor dem Untergang gerettet hat, und nachdem Gertrud ihr Herz inzwischen einem anderen Mann zugewendet hat, fährt Ingmar mit Gertrud und deren Verlobtem zurück nach Schweden. Nach der Geburt ihres Sohnes Ingmar Ingmarsson finden schließlich auch Ingmar und Barbro in Liebe zueinander. Jerusalem gilt als eines der meisterhaftesten Werke von Selma Lagerlöf. Ihre Technik, einen längeren Roman aus einzelnen Kapiteln, die in sich abgeschlossene Episoden darstellen, zusammenzusetzen, feiert hier Triumphe. Das Einleitungskapitel des ersten Bandes, Ingmarssönerna, war ursprünglich eine eigenständige Novelle, bevor Selma Lagerlöf sie an die Spitze des Romans setzte. Jerusalem handelt vom althergebrachten schwedischen Bauerntum, wobei die Ingmarssöhne weniger eine realistische Schilderung schwedischer Großbauern (diese lebten bis ins 19. Jahrhundert nicht auf großen einsamen Höfen, sondern in Dörfern) als eher eine ins Mythische gesteigerte Allegorie des schwedischen Bauerntums darstellen. Zugleich schildert Jerusalem, wie die alte Ordnung mit der selbstverständlichen Autorität der lutherischen Staatskirche unter dem Ansturm der neuen Zeit ins Wanken gerät. Nicht umsonst heißt der Dorflehrer, der das Missionshaus baut und damit ungewollt die ganze religiöse Erweckungsbewegung auslöst, Storm (Sturm). Eindringlich werden die Folgen religiösen Eifers beschrieben, ohne dass freilich Selma Lagerlöf selbst eindeutig Stellung bezieht. Vor allem besticht die ungeheuer intensive Gestaltung der menschlichen Schicksale und die farbige Beschreibung des Lebens sowohl in Dalarna als auch in Jerusalem. Letztlich geht es in Jerusalem, wie so oft bei Selma Lagerlöf, um den Triumph der Liebe. Das Kapitel über die Versteigerung des Ingmarshofs verarbeitet Selma Lagerlöfs eigene traumatische Kindheitserfahrung, die Angst vor dem Verlust des Heims. Karin Ingmarsdotters Schicksal im ersten Band, als sie plötzlich gelähmt ist und später ebenso plötzlich wieder gehen kann, geht auf Selma Lagerlöfs eigene, in Marbacka geschilderte, Kindheitserfahrung zurück, als sie nach einer Erkrankung zeitweise gelähmt war. Die segensreiche Wirkung der Arbeit, ebenfalls ein wichtiges Motiv bei Selma Lagerlöf und schon in Gösta Berling von entscheidender Bedeutung, spielt im zweiten Band eine wichtige Rolle, wenn Ingmar Ingmarsson die Kolonie dadurch rettet, dass er sie lehrt zu arbeiten. Außerdem ist Jerusalem neben Vilhelm Mobergs Auswandererepos einer der beiden großen Auswanderromane der schwedischen Literatur. Für die damalige Zeit bemerkenswert war auch, dass Selma Lagerlöf einfache Bauern zu den Helden eines Romans macht. Jerusalem wurde 1996 von dem dänischen Regisseur Bille August, das Drehbuch schrieb Klas Östergren, verfilmt. Bei dem Film, der in schwedischer Sprache gedreht wurde, handelt es sich um eine Gemeinschaftsproduktion der Länder Schweden, Dänemark , Norwegen, Finnland und Island. In Hauptrollen sind Ulf Friberg als Ingmar, Maria Bonnevie als Gertrud, Pernilla August, die Ehefrau des Regisseurs und erste Frau der Drehbuchautors als Karin, Lena Endre als Barbro und Sven-Bertil Taube als Helgum zu sehen. Spieldauer des Films ist 167 Minuten. Premiere des Films war am 6. September 1996. Zuvor sind auf der Grundlage von Jerusalem insgesamt fünf Stummfilme gedreht worden.
[SW: Schwedische Literatur | Roman]
Lagerlöf, Selma ; Zacharias Topelius. Utveckling och mognad. Med Selma Lagerlöfs dedikation till filmregissören Viktor Sjöström samt med dennes egenhändiga namnteckning.
Stockholm, A. Bonniers, 1920. Första upplagan. 8vo inbunden i ett välbundet halvfranskt band med röd titeletikett och marmorerat pärmpapper och försättspapper. Övre guldsnitt. Lätt skavt band och sma lagningar i kapitälen. Annars ett bra band. 362 sid. + innehallsförteckning. Med en intressant dedikation: "Victor Sjöström en liten julhälsning. Selma Lagerlöf. " Skriven med blatt bläck pa halvtitel-bladet. Victor Sjöströms kanske mest uppburna film var "Körkarlen" efter Selma Lagerlöfs manuskript. Victor Sjöström inbjöds till Hollywood tillsammans med Greta Garbo 1923. I boken har han själv förberett en egen dedikation för att ge bort den. Under Selma Lagerlöfs dedikation har han skrivit "Till (tomrum) med vänlig hälsning Victor Sjöström. " Vem som skulle fa den är obekant. This book is an event, and an remarkable meeting between literature and cinema. The book is inscribed by Selma Lagerlöf to the famous silent film director (and actor) Victor Sjöström whos most famous film in Sweden was "Körkarlen" from Selma Lagerlöfs book with the same title. Below that inscription has Sjöström written "To (empty space) with dignity from Victor Sjöström" in blue ink. In 1923 was Victor Sjöström invited to Hollywood together with Greta Garbo. There he created a series of interesting an important films. We don't know to whom he wanted to dedicate this book from Selma Lagerlöf. Victor Sjöström was also a mentor for the young Ingmar Bergman around 1950. This is an outstanding literary and cineastic item ! Selma Lagerlöf was rewarded with the Nobel Prize in literatur in 1909 !



