Seele Sinnlichkeit
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Baumanns, Peter: Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2007. ISBN: 9783826036774
Ein gutes und sauberes Exemplar. - Schillers philosophische Schriften können im ganzen als Reflexion der Seele-Staat-Analogie beschrieben werden. Bei Schiller erkennt man die Doppelnatur der Seele wieder, die bei Platon als Gegensatz des Vernünftig-Energischen und des Begehrlichen und bei Kant als Gegensatz der für sich praktischen Vernunft und der egoistisch-altruististisch disponierten Sinnlichkeit bestimmend ist. Platon nimmt für die Einheit der Seelenstruktur die Idee der Gerechtigkeit im Horizont des Guten in Anspruch. Kant überantwortet die Zusammenstimmung des Intellektualen und des Sensualen - den ästhetischen Gemeinsinn, das moralische Gefühl der Achtung und die Liebe zur Ausübung der praktischen Vernunft - der metaphysischen Korrelation des Subjekts und Objekts. Schiller geht für seine "Metaphysik des Schönen", für seine Deutung der Zusammenstimmung der Sinnlichkeit und der Vernunft zur "Freiheit in der Erscheinung", auf Kants Zuordnung des subjektiven und objektiven Intelligiblen zurück. Er übernimmt in der Terminologie des "Geistes in uns" und des "großen Geistes der Natur" Kants Metaphysik des Intelligiblen, ohne der spekulativen Identitätsphilosophie vorzugreifen. Mit diesem Interpretament kommt man bei Schiller zu einer konsistenten Lektüre, und zwar nicht zuletzt in der Frage, wie die Analogie des "ästhetischen Zustandes der Seele" und des "ästhetischen Staates" und überhaupt die "ästhetische Erziehung des Menschen" prinzipientheoretisch möglich ist. Schiller ergänzt den Kantischen Subjektsbegriff auch nicht um die kulturgeschichtlich-kulturkritische Perspektive. Sein Verdienst ist ihre ästhetische Ausgestaltung. ISBN 9783826036774, ISBN: 3826036778
189 S. Broschiert.
[SW: Plato]
Peter Baumanns: Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller, Königshausen & Neumann, ISBN: 9783826036774
Schillers philosophische Schriften können im ganzen als Reflexion der Seele-Staat-Analogie beschrieben werden. Bei Schiller erkennt man die Doppelnatur der Seele wieder,die bei Platon als Gegensatz des Vernünftig-Energischen und des Begehrlichen und bei Kant als Gegensatz der für sich praktischen Vernunft und der egoistisch-altruististisch disponierten Sinnlichkeit bestimmend ist. Platon nimmt für die Einheit der Seelenstruktur die Idee der Gerechtigkeit im Horizont des Guten in Anspruch. Kant überantwortet die Zusammenstimmung des Intellektualen und des Sensualen den ästhetischen Gemeinsinn, das moralische Gefühl der Achtung und die Liebe zur Ausübung der praktischen Vernunft der metaphysischen Korrelation des Subjekts und Objekts. Schiller geht für seine Metaphysik des Schönen , für seine Deutung der Zusammenstimmung der Sinnlichkeit und der Vernunft zur Freiheit in der Erscheinung , auf Kants Zuordnung des subjektiven und objektiven Intelligiblen zurück. Er übernimmt in der Terminologie des Geistes in uns und des großen Geistes der Natur Kants Metaphysik des Intelligiblen, ohne der spekulativen Identitätsphilosophie vorzugreifen. Mit diesem Interpretament kommt man bei Schiller zu einer konsistenten Lektüre, und zwar nicht zuletzt in der Frage, wie die Analogie des ästhetischen Zustandes der Seele und des ästhetischen Staates und überhaupt die ästhetische Erziehung des Menschen prinzipientheoretisch möglich ist. Schiller ergänzt den Kantischen Subjektsbegriff auch nicht um die kulturgeschichtlich-kulturkritische Perspektive. Sein Verdienst ist ihre ästhetische Ausgestaltung.
NEUBUCH! 240x150x16 mm
Unseld-Baumanns, Christine: Sex mit Seele - Mit Lust leben und lieben, Peter Erd Verlag 1990.
Sex mit Seele macht Mut. Und Lust. Lust darauf, den eigenen Körper mit neuen Augen zu sehen und zu fühlen, Lust darauf, den Körper des Partners zu erforschen - für eine erfüllte, beglückende, alle Sinne stimulierende Sexualität und Erotik.
Originaleinband mit Schutzumschlag, 187 Seiten. Maße: 21,5x15x2,5cm. Sehr guter Zustand.
[SW: Erotica, Erotik, Sexualität, Sinnlichkeit]
Diotima: Schule der Liebe, Diederichs Verlag, Jena, 1930
411 S., 213x138x32 mm, heller, goldgepr. Leineneinband: min. fleckig, geringe Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten
[SW: Geisteswissenschaft, Partnerschaft, Mann, Frau, Sexualität, Flirten, Gesit der Liebe, Liebe als Zweisamkeit, Lust und Wollust, Körper, Seele, Geist, Wesen der Sinnlichkeit, Einheit und Getrenntheit, Zerspaltenheit im Liebesleben, Eifersucht, Seele ohne Blut, Ästhetik der Liebe, Liebeskrieg, Alleinsein, Schicksal, Einsamkeit, Trennung]



