Seele Sinnlichkeit

Es wurden insgesamt 128 Einträge zu 'Seele Sinnlichkeit' gefunden (Stand: 19.12.2014).

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Peter Baumanns: Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller, Königshausen & Neumann,Dez 2007 ISBN: 9783826036774
Schillers philosophische Schriften können im ganzen als Reflexion der Seele-Staat-Analogie beschrieben werden. Bei Schiller erkennt man die Doppelnatur der Seele wieder, die bei Platon als Gegensatz des Vernünftig-Energischen und des Begehrlichen und bei Kant als Gegensatz der für sich praktischen Vernunft und der egoistisch-altruististisch disponierten Sinnlichkeit bestimmend ist. Platon nimmt für die Einheit der Seelenstruktur die Idee der Gerechtigkeit im Horizont des Guten in Anspruch. Kant überantwortet die Zusammenstimmung des Intellektualen und des Sensualen den ästhetischen Gemeinsinn, das moralische Gefühl der Achtung und die Liebe zur Ausübung der praktischen Vernunft der metaphysischen Korrelation des Subjekts und Objekts. Schiller geht für seine Metaphysik des Schönen , für seine Deutung der Zusammenstimmung der Sinnlichkeit und der Vernunft zur Freiheit in der Erscheinung , auf Kants Zuordnung des subjektiven und objektiven Intelligiblen zurück. Er übernimmt in der Terminologie des Geistes in uns und des großen Geistes der Natur Kants Metaphysik des Intelligiblen, ohne der spekulativen Identitätsphilosophie vorzugreifen. Mit diesem Interpretament kommt man bei Schiller zu einer konsistenten Lektüre, und zwar nicht zuletzt in der Frage, wie die Analogie des ästhetischen Zustandes der Seele und des ästhetischen Staates und überhaupt die ästhetische Erziehung des Menschen prinzipientheoretisch möglich ist. Schiller ergänzt den Kantischen Subjektsbegriff auch nicht um die kulturgeschichtlich-kulturkritische Perspektive. Sein Verdienst ist ihre ästhetische Ausgestaltung.

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[SW: Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat; Philosophie / 17.-18. Jahrhundert]

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Carla Pohl: Die schöne Seele bei Heinrich von Kleists "Die Verlobung in St. Domingo" GRIN Verlag GmbH,Jan 2009 ISBN: 9783640251285
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Freie Universität Berlin (Deutsche Philologie), Veranstaltung: Die schöne Seele, 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Geschichte von St. Domingo ist ein Freiheitskampf der Schwarzen gegen die französische Kolonialmacht. Dessalines ist der Anführer der Schwarzen . Er ist Nachfolger von Toussaint L Ouverture, der durch den Befehl Napoleons eingekerkert und zu Tode geschunden wurde. L Ouverture sitzt in demselben Gefängnis in welches auch Kleist durch die Franzosen 1807 gesperrt wurde. Unter Dessalines Führung wird St. Domingo am 1. Januar 1804 offiziell zum unabhängigen schwarzen Staat erklärt. Mit diesem Hintergrund erscheint die Novelle Die Verlobung in St. Domingo 1811 in der Zeitschrift Der Freimüthige . Die Novelle erzählt eine Liebesgeschichte unter Extrembedingungen. Gustav, ein Schweizer, sucht Zuflucht auf dem Hof von Congo Hoango, ein[em] fürchterliche[n] alte[n] Neger , welcher mit Babekan, der Haushälterin und Babekans Tochter Toni dort lebt. Toni und Gustav werden sich, wie der Titel hergibt, verloben. Beide Protagonisten sterben zuletzt durch Mord und Selbstmord. Hauptaspekt meiner Betrachtungen soll das Thema der schönen Seele sein. Die Seele als ein Konzept von Weiblichkeits- und Schönheitsideal ist geprägt von Anmutigkeit, Edelmut, Tugendhaftigkeit und Demut. Friedrich Schiller, ein Zeitgenosse Kleists, schreibt in seiner Abhandlung Ueber Anmuth und Würde : In einer schönen Seele ist es also, wo Sinnlichkeit und Vernunft, Pflicht und Neigung harmoniren, und Grazie ist ihr Ausdruck in der Erscheinung. Nur im Dienst einer schönen Seele kann die Natur zugleich Freyheit besitzen, und ihre Form bewahren, da sie erstere unter der Herrschaft eines strengen Gemüths, letztere unter der Anarchie der Sinnlichkeit einbüßt. Inwieweit besitzt Toni bereits eine schöne Seele Wird sie erst durch eine ethisch-moralische Leistung zu einer schönen Seele Muss Toni sterben, weil sie eine schöne Seele hat und sie dadurch nicht in die Welt passt, die Kleist in seiner Novelle beschreibt Kann man bei Gustav von einer schönen Seele sprechen Welche Rolle in dieser Seelenkonzeption spielen dabei Babekan und Congo Hoango Inwieweit ist der Rassenkonflikt von Bedeutung

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Keller, Gottfried: Das Sinngedicht wie willst du die weiße Lilie zu roten Rosen machen?, Küß eine weiße Galathee, die wird errötend lachen Novellen von Gottfried Keller mit Bildern von Rudolf Linauer Band 4 der 17. Jahresreihe, Deutsche Hausbücherei Hamburg. ([1882]vollendet) ; fester Einband / hard cover
Einband mit geringen gebrauchsspuren, papiergebräunt. Sieben Legenden. Die Novellchen der Sieben Legenden und des Sinngedichts werden wegen ihrer Anmut und subtilen Hintergründigkeit oft als Höhepunkt von Kellers Schaffen bezeichnet. Nur Kleist und Stifter konnten ihm diesen ruhm streitig machen. Wie Lessing fand er den sinnig zarten Spruch der tiefste Wünsche seiner seele ansprach, die Beziehung zwischen Freiheit und Sitte, sinnlichkeit und Zucht, Glück und Recht. Das schamhafte Erröten im Augenblick im süßesten Genusses ist die feinste art sittlicher Haltung, das Lachen aber zeigt die lust des geistigen Menschen am schönen. Die Edition geht auf die jeweils letzte, von Keller noch einmal korrigierte und überwachte Auflage zurück. keller ist der größte bedeutenste meister der novelle. seine novellenbände die leute von sedwayla ,züricher novellen und die sieben legenden gehören zu den köstlichsten schätzen unserer literatur, aber auch das sinngedicht hat keller ein paar seiner schönsten novellen verflochten. bei lessing fand er den sinnig zarten spruch von logau, der tiefste wünsche seienr seele ansprach, die beziehung zwischen freiheit und sitte, sinnlichkeit und zucht, glück und recht. ihre bestätigung fand er in dem errötend lachen. dieses sinngedichts. das schamhafte erröten im augenblick süßesten genusses ist die feinste art sittlicher haltung, das lachen aber zeigt di elust des geistigen menschen am schönen leben.an diese epigramm schließt sich eine geschichte, die die sieben novellen kunstsvoll verschlungen und verworben sind. es ist eine der schönsten rahmenerzählungen der deutschen dichtung.die geschichten sind alle variationendes einen themas, freiheit und sitte im verkehr zwischen mann und frau.mannigfach werden diese werte abgewandelt, aber immer bewegt sich die fragestellung zwischen diesen beiden polen hin und her. ihre augen sind voll wasser und sie lacht dabei, das gesicht von purpurrot übergossen. der versuch ist auf das schönste gelungen:küss eine schöne Calathee sie wird errötend lachen.. Auszüge aus dem Buch
[Das Sinngedicht, gottfried keller, dichtung, novellen, brauch, schücherternheit, reinheit, keuschheit, jungfrauen, liebe, sehnsucht, wünsche, verlangen, glück, recht, anstand, genuß,freiheit, sittlichkeit,, brauchtum, liebe, freude, bewußtsein]

20 cm. 288 seiten. Illustrierter Leineneinband; Vollst. Ausg.

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Kunstforum International. Dauer Simultaneität Echtzeit. Bd. 151. Juli - September 2000.
Ein gutes Ex. - Dauer Simultanität Echtzeit Herausgegeben von Sven Drühl und Birgit Richard Im zweiten Teil der Dokumentation (erster Teil in Band 150, 2000) untersuchen Birgit Richard und Sven Drühl die Wahrnehmung von Zeit unter dem Aspekt der Neuen Medientechnologien sowie die Neukonstruktion von Zeit-Raum-Konstruktionen im Kontext technisch erzeugter Bilder. Einen Schwerpunkt bilden die neuen Zeitkontinuen und -brüche, die mit den starren und bewegten technischen Bildern von der Fotografie bis zur Computeranimation aufkommen. Das Spektrum der versammelten Beiträge ist weit gefasst. So stellt Birgit Richard den traditionellen Konzepten der Konservierung des toten Körpers als Träger für die Ewigkeit der Seele neue Konzepte der Ewigkeit von Körper und Seele mittels aktueller Technologien gegenüber. Ernst Pöppel und Marc Wittmann erforschen die Entstehung von Zeitordnungen im Gehirn. Detlev Linke reflektiert die Möglichkeiten einer Mensch-Maschine und der damit einhergehenden neu strukturierten Zeit. Arndt Röttgers schließlich überprüft die Thesen des Geschwindigkeitstheoretikers Paul Virilio im Hinblick auf ihre empirische Gültigkeit und technische Faktizität. Die theoretischen Überlegungen werden durch Interviews mit den Medientheoretikern Friedrich Kittler und Peter Weibel sowie durch einen Aufsatz von Götz Großklaus zum Intervallbegriff abgerundet. Matthias Schäfer beleuchtet einzelne Aspekte des Medieneinsatzes und die Bedeutung des Zeitfaktors in der Aktionskunst. Ein Interview mit dem Performer und Medienkünstler Stelarc gibt Einblick in sein Verständnis von Zeit und die Rückwirkung auf sein von Entgrenzung des Körpers bestimmtes Werk. Steve Tomasula schließlich rekonstruiert eine spektakuläre Web-Aktion des Künstlers Eduardo Kac. Weitere Künstler, deren Werk auf die Zeit-Thematik hin vorgestellt wird, sind Granular Synthesis, Alexander Braun, Machiko Kusahara und Susanne Brügger. - 7 Hügel - Bilder und Zeichen des 21. Jahrhunderts. - Martin-Gropius-Bau, Berlin - von Thomas Wulffen 302 - Heimat Kunst. Haus der Kulturen der Welt, Berlin - - von Michael Nungesser - Durchreise. Künstlerhaus Bethanien, Berlin - - von Peter Herbstreuth - Walter De Maria. "The 2000 Sculpture". Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Berlin - - von Jutta Schenk-Sorge - Haim Steinbach. "North East South West". Neuer Berliner Kunstverein - von Jutta Schenk-Sorge - Sugimoto: Portraits. Deutsche Guggenheim Berlin - - von Jutta Schenk-Sorge - Azade Köker. "Special reports" - Objekte und Installationen. Bildhauer-Foyer des Constanze-Pressehauses, Berlin-Tiergarten - von Hermann Pfütze - Pandora. Installationen von sechs Künstlerinnen. K 3 auf Kampnagel, Hamburg, Frauenmuseum Bonn - - von Jens Rönnau - Sigrid Sigurdsson. "Vor der Stille". Overbeck-Gesell-schaft, Lübeck, und Karl Ernst Osthaus-Museum, Hagen (Dauerausstellung) - von Jens Rönnau - Sinn + Sinnlichkeit: Körper + Geist im Bild. Neues Museum Weserburg, Bremen - von Rainer Unruh - Die wahren Geschichten der Sophie Calle. Museum Fri-dericianum, Kassel - von Dirk Schwarze - SCHNITT 2000. Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf - von Heinz-Norbert Jocks - Michael Schmidt - "Frauen". Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf - - von Susanne Boecker - Wounded Time. "Avantgarde zwischen Euphorie und Depression". Städtisches Museum Abteiberg, Mönchengladbach - von Christiane Fricke - vision.ruhr - Kunst Medien Interaktion. Zeche Zollern II/IV, Dortmund - von Sven Drühl - Plan B - Kunst Raum Stadt. Dortmunder Innenstadt - - von Sven Drühl - Here we go. Skulpturenprojekt in der Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck - von Claudia Posca - Gerhard Richter - Zeichnungen, Aquarelle, neue Bilder. Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld - - von Helga Meister (u.v.a.)

512 S. mit sehr zahlr. Abb. Broschiert.

[SW: Kunstwissenschaft, Kunstzeitschrift]

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