Seele Sinnlichkeit

Es wurden insgesamt 110 Einträge zu 'Seele Sinnlichkeit' gefunden (Stand: 19.08.2014).

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Peter Baumanns: Die Seele-Staat-Analogie im Blick auf Platon, Kant und Schiller, Königshausen & Neumann,Dez 2007 ISBN: 9783826036774
Schillers philosophische Schriften können im ganzen als Reflexion der Seele-Staat-Analogie beschrieben werden. Bei Schiller erkennt man die Doppelnatur der Seele wieder, die bei Platon als Gegensatz des Vernünftig-Energischen und des Begehrlichen und bei Kant als Gegensatz der für sich praktischen Vernunft und der egoistisch-altruististisch disponierten Sinnlichkeit bestimmend ist. Platon nimmt für die Einheit der Seelenstruktur die Idee der Gerechtigkeit im Horizont des Guten in Anspruch. Kant überantwortet die Zusammenstimmung des Intellektualen und des Sensualen den ästhetischen Gemeinsinn, das moralische Gefühl der Achtung und die Liebe zur Ausübung der praktischen Vernunft der metaphysischen Korrelation des Subjekts und Objekts. Schiller geht für seine Metaphysik des Schönen , für seine Deutung der Zusammenstimmung der Sinnlichkeit und der Vernunft zur Freiheit in der Erscheinung , auf Kants Zuordnung des subjektiven und objektiven Intelligiblen zurück. Er übernimmt in der Terminologie des Geistes in uns und des großen Geistes der Natur Kants Metaphysik des Intelligiblen, ohne der spekulativen Identitätsphilosophie vorzugreifen. Mit diesem Interpretament kommt man bei Schiller zu einer konsistenten Lektüre, und zwar nicht zuletzt in der Frage, wie die Analogie des ästhetischen Zustandes der Seele und des ästhetischen Staates und überhaupt die ästhetische Erziehung des Menschen prinzipientheoretisch möglich ist. Schiller ergänzt den Kantischen Subjektsbegriff auch nicht um die kulturgeschichtlich-kulturkritische Perspektive. Sein Verdienst ist ihre ästhetische Ausgestaltung.

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[SW: Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat; Philosophie / 17.-18. Jahrhundert]

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Keller, Gottfried: Das Sinngedicht wie willst du die weiße Lilie zu roten Rosen machen?, Küß eine weiße Galathee, die wird errötend lachen Novellen von Gottfried Keller mit Bildern von Rudolf Linauer Band 4 der 17. Jahresreihe, Deutsche Hausbücherei Hamburg. ([1882]vollendet) ; fester Einband / hard cover
Sieben Legenden. Die Novellchen der Sieben Legenden und des Sinngedichts werden wegen ihrer Anmut und subtilen Hintergründigkeit oft als Höhepunkt von Kellers Schaffen bezeichnet. Nur Kleist und Stifter konnten ihm diesen ruhm streitig machen. Wie Lessing fand er den sinnig zarten Spruch der tiefste Wünsche seiner seele ansprach, die Beziehung zwischen Freiheit und Sitte, sinnlichkeit und Zucht, Glück und Recht. Das schamhafte Erröten im Augenblick im süßesten Genusses ist die feinste art sittlicher Haltung, das Lachen aber zeigt die lust des geistigen Menschen am schönen. Die Edition geht auf die jeweils letzte, von Keller noch einmal korrigierte und überwachte Auflage zurück. keller ist der größte bedeutenste meister der novelle. seine novellenbände die leute von sedwayla ,züricher novellen und die sieben legenden gehören zu den köstlichsten schätzen unserer literatur, aber auch das sinngedicht hat keller ein paar seiner schönsten novellen verflochten. bei lessing fand er den sinnig zarten spruch von logau, der tiefste wünsche seienr seele ansprach, die beziehung zwischen freiheit und sitte, sinnlichkeit und zucht, glück und recht. ihre bestätigung fand er in dem errötend lachen. dieses sinngedichts. das schamhafte erröten im augenblick süßesten genusses ist die feinste art sittlicher haltung, das lachen aber zeigt di elust des geistigen menschen am schönen leben.an diese epigramm schließt sich eine geschichte, die die sieben novellen kunstsvoll verschlungen und verworben sind. es ist eine der schönsten rahmenerzählungen der deutschen dichtung.die geschichten sind alle variationendes einen themas, freiheit und sitte im verkehr zwischen mann und frau.mannigfach werden diese werte abgewandelt, aber immer bewegt sich die fragestellung zwischen diesen beiden polen hin und her. ihre augen sind voll wasser und sie lacht dabei, das gesicht von purpurrot übergossen. der versuch ist auf das schönste gelungen:küss eine schöne Calathee sie wird errötend lachen.. Auszüge aus dem Buch. Einband mit geringen gebrauchsspuren, papiergebräunt
[Das Sinngedicht, gottfried keller, dichtung, novellen, brauch, schücherternheit, reinheit, keuschheit, jungfrauen, liebe, sehnsucht, wünsche, verlangen, glück, recht, anstand, genuß,freiheit, sittlichkeit,, brauchtum, liebe, freude, bewußtsein]

20 cm. 288 seiten. Illustrierter Leineneinband; Vollst. Ausg.

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Gabriele Wengler/Martin Mittwede: Heilkunst Ayurveda ein praktischer Weg zu Schönheit , Wohlbefinden und inneren Frieden mit Das tägliche Ayurveda-Programm und Rezepte für die Anwendung der Ayurveda-Küche, Augsburg:Pattloch Verlag. 1997 ; fester Einband / hard cover ISBN: 3629009379
Auf der Suche nach sanften Heilweisen entdecken immer mehr Menschen Ayurveda - den Trend in der ganzheitlichen Naturheilkunde. Die verblüffenden Erfolge dieser Methoden wurden nicht im Labor ausgetüftelt, sondern sind die Frucht spiritueller Weisheit und einer jahrtausendealten menschenfreundlichen Philosophie.Heilsame Öle, Massagen, Ernährung, Yoga und Meditation helfen ein Leben im Gleichgewicht zu führen. Diesesr Buch ist nicht nur randvoll mit praktischen Anregungen, es erschließt auch die philosophischen, spirituellen Quellen ayurvedischer Lebensqualität.Erkenntnisse dieser traditionellen Heilweise aus Indien sind eine ganzheitliche Wohltat für Körper, Geist und Seele. Ein praktischer Weg zu Schönheit, Wohlbefinden und innerem Frieden.Das Wissen vom Leben Am Anfang war die Ursubstanz allen Seins. Daraus erschuf Gott Brahma, der mit seinen vier Gesichtern das Universum überblickt, die Welten und alle Wesen, die darin leben sollten. Damit niemand dem Leiden zu sehr ausgeliefert sei, übergab er seiner Schöpfung das Wissen um den Ayurveda: Es war die Anleitung zum Leben in Einklang mit den kosmischen Gesetzen. Alle Aktivitäten und Wesen dienen dazu, Glück zu erlangen, Aber aufgrund des Unterschieds zwischen Erkennen und Nichterkennen entzweien sich die Aktivitäten in Wege und Abwege. Caraka 1.28.35 Ursprung und Entwicklung des Ayurveda ... Die Philosophie des Ayurveda .. Der Kosmos in uns - Die fünf Elemente .. Die Doshas - Lebenskräfte in uns Das Regelsystem der Natur . Test für die Vata-Kraft .. Test für die Pitta-Kraft .. Test für die Kapha-Kraft ... Konstitutionstypen ... Die Doshas in Raum und Zeit .. Gesundheit und Krankheit Gesundheit - Ein Leben in Harmonie .. Krankheit - Die Störung des Gleichgewichts .. Test für die Vata-Störung . Test für die Pitta-Störung . Test für die Kapha-Störung . Karma - Das Gesetz von Ursache und Wirkung .. Behandlung für Körper, Seele und Geist Von der Wurzel aus heilen ... Pancakarma - Kraft und Gesundheit durch Reinigung .. Massage - Eine Wohltat für Körper und Geist . Yoga-und Atemübungen - Ein Weg zur inneren Ruhe Die Sinne - Werkzeuge des Selbst Zurück zur wahren Sinnlichkeit . Die Farben und die Doshas .... Die Botschaft der Gerüche .... Am Anfang war der Klang .. Die Nahrung - Wurzel unseres Seins Nahrung wirkt ganzheitlich .. Die sechs Geschmacksempfindungen . Richtige Ernährung für den Vata-Typ .. Richtige Ernährung für den Pitta-Typ . Richtige Ernährung für den Kapha-Typ .. Getränke und Speisen aus der ayurvedischen Küche . Anwendung Das tägliche Ayurveda-Programm ...Ursprung und Entwicklung des Ayurveda Der mythologische Ursprung ..Der Mythos erzählt, einst habe es ein goldenes Zeitalter gegeben, in dem die Menschen keine Krankheiten kannten und sehr alt wurden. Als sie aber ihren natürlichen Lebensraum verließen und damit begannen, die kosmischen Gesetze zu verletzen, breiteten sich die ersten Krankheiten aus. So kam es, daß sich die Weisen zu einer Konferenz an den Hängen des Himalaja trafen. In gemeinsamer Meditation erkannten sie, daß Indra, der Götterkönig, ihnen das Wissen vom Leben offenbaren könne. Sie schickten einen von ihnen, Bharadvaja, zu Indra. Dieser übergab ihm das Wissen des Ayurveda und betonte, daß jeder die Harmonie zwischen Körper und Geist anstreben solle, um seine Gesundheit zu erhalten und Befreiung zu erlangen. Nach der Rückkehr auf die Erde lehrte Bharadvaja die anderen Weisen den Ayurveda, das "Wissen vom Leben". Die Weisheit Indiens Von alters her ist Indien das Land der Weisheit und der Spiritualität. Die Suche nach dem Ursprung allen Seins hat hier eine Tradition, die seit Tausenden von Jahren das Leben der Menschen bestimmt. Nach indischer Überlieferung wurde das erste Wissen um den Kosmos und die Stellung des Menschen im Weltganzen durch die Rishis, die Seher der Vorzeit, geschaut. Diese hatten durch Meditation und Yoga ihre Intuition so hoch entwickelt, daß ihnen die ursprünglichen Klangschwingungen, die den Weltgesetzen und der gesamten Schöpfung zugrunde liegen, offenbart wurden. Sie erkannten das Universum als einen immerwährenden Schöpfungsakt, in dem sich die kosmische Materie ständig von einem Zustand in den anderen verändert und durchdrungen wird von dem belebenden geistigen Prinzip, das ewig und unzerstörbar ist. Den Menschen sahen sie als einen Teil dieser Schöpfung, seine Seele als einen Teil der unsterblichen kosmischen Energie. Ihre Erkenntnisse wurden als Vedo (Wissen), über Jahrtausende in Form von hymnischen Gesängen weitergegeben. Später wurden die vedi-schen Verse niedergeschrieben und bildeten die Grundlage der indischen Kultur, der Wissenschaft und der Philosophie. Erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts befaßten sich Philosophen anderer Länder intensiver mit der indischen Schöpfungsphilosophie. Ihre Bewunderung für die indische Weisheitslehre fand Ausdruck in der Aussage "Ex Oriente lux" - "Aus dem Orient kommt das Licht". Die Entstehung der Veden reicht in die vorgeschichtliche Zeit zurück. Historiker datieren sie auf 2500 bis 2000 v. Chr. Auch der Ayurveda hat seinen Ursprung in den Veden, wo bereits ein reiches Wissen über Heilkräuter und Krankheitsursachen sowie Empfehlungen zu Gesundheitserhaltung und ethischer Lebensweise enthalten sind.Im Gegensatz zum Ayurveda standen in der vedischen Heilkunde bei schweren Erkrankungen jedoch die Heilrituale an erster Stelle. Ein Priester rezitierte die passenden Verse, deren Klängen eine heilende Wirkung zugesprochen wurde. Die Anwendung von Heilkräutern wurde als Ergänzung zum eigentlichen Heilritual gesehen. Geschichte des Ayurveda Die ayurvedische Lehre entstand aus der ursprünglich religiösen Betrachtungsweise der Medizin in den Veden. Doch schon vor unserer Zeitrechnung wandten sich indische Ärzte auch der systematisch-wissenschaftlichen Forschung zu. Ihre Erkenntnisse schrieben sie in den Sam-hitas, den medizinischen Lehrschriften, nieder. Die erste Samhita verfaßte der Gelehrte Caraka vor etwa 2500 Jahren. In ihr sind die philosophischen Grundlagen des Ayurveda und die Basis des gesamten indischen Medizinsystems enthalten: von Anatomie über Diagnose, Heilverfahren, Pharmakologie, Ernährungs- und Verhaltensweisen bis hin zu Präventivmedizin. Etwa zeitgleich mit Caraka schrieb der Gelehrte Sushruta die zweite bedeutende Samhita. Seine Erkenntnisse waren wegweisend für die Weiterentwicklung von Anatomie und Chirurgie. Ein Teil seiner Arbeit galt der Entwicklung neuer Operationstechniken, die ihn bereits zu seiner Zeit Amputationen erfolgreich durchführen ließen. Seine Erkenntnisse über das Einrichten von Brüchen und die plastische Chirurgie an Nase und Haut waren revolutionär. Sushrutas Beschreibung von über hundert verschiedenen Operationsinstrumenten sowie siebzig Methoden, eine Wunde zu schließen, wird heute noch von der Chirurgie als bedeutend anerkannt. Die dritte wichtige Samhita, die Ashtangahri-daya-Samhita, wurde von dem Gelehrten Vag-bhatta einige Jahrhunderte später verfaßt. Sein Lehrbuch ist eine Synthese aus den beiden ersten Samhitas.Diese historischen Werke werden Brihattrayi, "Die großen drei", genannt. Jedes einzelne dieser Bücher umfaßt etwa siebenhundert bis eintausend Seiten und beschreibt nicht nur die theoretischen und philosophischen Grundlagen des Ayurveda, sondern auch Diagnose und Therapie sowie die Zubereitung zahlreicher Heilmittel. Diese Texte, die in Sanskrit, der alten Gelehrtensprache, verfaßt wurden, dienen noch heute als Lehrbücher für angehende Ayurveda-Ärzte. Außer den genannten Texten gibt es eine Vielzahl von ayurvedischen Werken; man schätzt ihre Zahl auf insgesamt etwa zweitausend. Nur die wenigsten von ihnen sind bisher in europäische Sprachen übersetzt worden. Viele ruhen noch in Form von Handschriften in Bibliotheken oder befinden sich im Privatbesitz von Familien, die bereits seit vielen Jahrhunderten Heilkunde praktizieren."Auszüge aus dem Buch. guter Zustand,leider eingschlagen mit Folie und die Folie ist etwas beschädigt
[Heilkunst Ayurved; praktischer Weg zu Schönheit; innerer frieden, Esoterik; Psychologie; Naturheilmittel; Naturheilkunde; Lebenskräfte; Gesundheit; Krankheit;;Seele; Geist; Werkzeuge; ernährung, programm, ausführung,;übung, bewußtsein, körper, störung, glaube]

22 cm. 128 S. Illustrierter Pappeinband

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Rodica Draghincescu: Phänomenologie des geflügelten Geschlechts, Edition Solitude,Sep 2001 ISBN: 9783929085686
Ein Abbild ihrer Seele und ihrer sinnlichen Empfindung zu schaffen, ist das Anliegen der Poesie Rodica Draghincescus. 'fotografiere dein Geschlecht gegen den Strich / mit dem einfachen Anspruch zu schreiben, was du siehst'. Dabei geht sie bis an die Grenzen ihrer Gefühle, bis an die Grenzen ihrer Wahrnehmung. Chronologien und Hierarchien sind aufgehoben, Bilder und Töne vermischen sich, Gefühle explodieren in einem Rhythmus, den allein der Herzschlag vorgibt. Ihre Poesie ist schamlos, direkt, kämpferisch und selbstbewußt, auf der Suche nach den Geheimnissen ihrer eigenen Zeit. 'wer es nicht versteht freien Willens unterzugehen / und vom Denken beflügelt / wird auch wiedererweckt nicht lebendig sein weder Wasser / war er jemals noch Staub'. Aus Rodica Draghincescus Gedichten sprechen zwei Stimmen desselben Ichs, die einen ununterbrochenen Dialog im Innern der Gedichte, wie im Innern ihrer einen Seele führen: die eine, sensibel und schüchtern, fühlt sich den Engeln und Kindheitsträumen nah, die andere, stark und grausam, begehrt gegen Himmel und Erde auf. Die Erwachsene und das Kind Rodica sprechen zu den Bäumen, den Zügen, den Mauern, den Insekten, dem Geschlecht der Engel wie dem der Teufel. 'der zug hob sich / und hob ab und so wechselten wir von / einem engel zum anderen / probierten ihre keuschheitsgürtel' In ihrer verrückten Liebe zur Poesie fand Rodica Draghincescu noch in Zeiten politischer Zensur Freiheit und Kraft zur Selbstbestimmung. Im nachkommunistischen Rumänien ist die selbstbewußte Frau nun zur führenden Stimme der literarischen Neunziger-Generation avanciert. Ihre eigenwillige Handschrift, ihr melancholisch-revoltierender Stil steht in der literarischen Presse bereits Pate für den Fachbegriff 'Rodistischer Stil'. Neben der Veröffentlichung einzelner Gedichte in zwei Anthologien ist dieser Gedichtband die erste deutschsprachige Publikation von Rodica Draghincescu. 'Ihre Poesie vermischt provozierende Sinnlichkeit, ksrperliche Metaphysik und sprachliche Grausamkeit. Die Autorin ist feminin und feministisch zur gleichen Zeit.' Nicolae Tzone, rumänischer Literaturkritiker 'Ich habe keinen vater und sehr viele mütter sie gebaren abwechselnd eine mit der anderen körper das gleiche kind'

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