Schopenhauer
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Malter, Rudolf / Seelig, Wolfgang / Ingenkamp, Heinz-Gerd Hg. 66. Schopenhauer Jahrbuch für das Jahr 1985, Verlag Waldemar Kramer Frankfurt 1985 ; fester Einband / hard cover
Gut
Aus dem Inhalt: Malter, Rudolf (Mainz): Schopenhauers Transzendentalismus; Seelig, Wolfgang (München): Die Naturphilosophie Richard Wagners - und ihre Weiterführung mit Schopenhauer; Adamy, Bernhard (Maintal): Schopenhauer-Rezeption bei Karl Kraus; Baum, Günther (Düsseldorf): Freundschaft und Liebe im Widerstreit von Ideal und Leben. F.H. Jacobis Moralphilosophie in ihrem ideengeschichtlichen Verhalten zu Arthur Schopenhauer; Birnbacher, Dieter (Düsseldorf): Schopenhauer und das ethische Problem des Selbstmordes; Mollowitz, Gerhard (Köln): Die Assimilation der platonisch-augustinischen Ideenlehre durch Schopenhauer; Clegg, Jerry S. (Oakland): Jung's Quarrel with Freud; Marhold, Hartmut (Duisburg): Schopenhauer und Cezanne; Müller, Wolfgang Hermann (Alzey): Über den Einfluß Schopenhauers auf die Ausbildung der Philosophie von Wilhelm Dilthey; Pankow, Edgar (Lübeck): Letzte und erste Worte. Schopenhauer und Beckett etc. Einband leicht berieben, leicht angeschmutzt, Seiten etwas angebräunt, sonst gut und sauber. 344 S. Kein Schutzumschlag Hardcover 8°
[SW: Schopenhauer, Jahrbuch, Philosophie]
Schopenhauer, Arthur,
Arthur Schopenhauer (1788-1860), philosopher. Autogr. postscript to a letter. [Frankfurt a. M., 22 October 1857]. 2 pp. Small oblong 8°. - In German. An apparently loosely inserted postscript to Schopenhauer's letter dated 22 Oct. 1857 to the Leipzig philosopher and classicist David Asher: "P.S. Published a year ago: Modern German Philosophy, reprinted from the Manchester papers in 1856 [...] Frisch in Mannheim, Weigel, & Asher in Berlin have said that it is out of print. But Artaria says it's out of stock in London only. I am now having it sought in Manchester. Perhaps you know something about this. I hope it mentions me: at least it gives evidence of the notice taken of German philosophy in England". - David Asher (1818-1890) was a teacher at the Jewish School in Edmonton and director of the Hebrew Association School in Manchester; he later taught at the public business school in Leipzig. Arthur Schopenhauer counted among his friends; in 1885 Asher published the monograph "Das Endergebnis der Schopenhauer'schen Philosophie in seiner Übereinstimmung mit einer der ältesten Religionen" about his work. - Printed in: Carl Gebhardt and Arthur Hübscher, Der Briefwechsel Schopenhauers. 3 vols. Vol. 2: 1849-1860. Munich, Piper, 1933, no. 664 (= Arthur Schopenhauers sämtliche Werke. Ed. by Paul Deussen. Vols. 1-16. Ibid., 1911-1942, vol. XV). - Insignificant defects to edges; occasionally slightly spotty.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph. E. Postskriptum zu einem Brief. [Frankfurt a. M., 22. Oktober 1857]. 2 SS. Qu.-kl.8°. - Wohl lose dem von o. e. Tag datierenden Brief an den Leipziger Philosophen und Philologen David Asher beigelegenes Postskriptum: "P. S. Vor einem Jahr ist erschienen: Modern German Philosophy, reprinted from the Manchester papers in 1856 [...] Frisch in Man[n]heim, Weigel, u. Asher in Berlin haben erwidert, es sei vergriffen. Aber Artaria behauptet, es würde bloß in London vergriffen seyn. Jetzt lasse ich es in Manchester suchen. Vielleicht wissen Sie etwas darüber. Hoffentlich ist von mir darin die Rede: jedenfalls bezeugt es den Antheil, den man in Engld an Deutscher Phil[osophie] nimmt". - David Asher (1818-1890) war Lehrer an der jüdischen Schule in Edmonton, Direktor der Hebrew Association School in Manchester und später Lehrer an der öffentlichen Handelsschule in Leipzig. Arthur Schopenhauer - über dessen Werk Asher u. a. "Das Endergebnis der Schopenhauer'schen Philosophie in seiner Übereinstimmung mit einer der ältesten Religionen" (1885) veröffentlichte - zählte zu seinem Freundeskreis. - Abgedruckt in Carl Gebhardt und Arthur Hübscher: Der Briefwechsel Schopenhauers. 3 Bde. Bd. 2: 1849-1860. München, Piper, 1933, Nr. 664 (=Arthur Schopenhauers sämtliche Werke. Hrsg. v. Paul Deussen. Bd. 1-16. Ebd., 1911-1942, Bd. XV). - Mit kleineren Randläsuren und stellenweise leicht fleckig.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen]
Schopenhauer, Arthur: Aphorismen zur Lebensweisheit. 3. Auflage. Köln: Atlas-Verlag, [um 1948].
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Schopenhauer, Arthur, Philosoph, *Danzig 22.2. 1788, Frankfurt am Main 21.9. 1860, Sohn von Johanna Schopenhauer und des Kaufmanns Heinrich Floris Schopenhauer (*1747, 1805). Leben und Werk Vom Vater ursprünglich zum Kaufmann bestimmt, studierte Schopenhauer seit 1809 an der Universität Göttingen zunächst Medizin und wechselte dann zur Philosophie. V.a. der Skeptiker G.E. Schulze wurde dort für ihn richtungweisend. In Berlin, wo Schopenhauer seit 1811 studierte, war er Schüler von J.G. Fichte und F. Schleiermacher. 1813 erfolgte die Promotion durch die Universität Jena mit der Schrift "Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde". Über Friedrich Majer erhielt Schopenhauer Kenntnis von der altindischen Vedanta-Philosophie. Durch dieses auf die Upanishaden zurückgehende klassische System der indischen Philosophie wurde sein ganzes künftiges Denken entscheidend mitbestimmt. 1816 erschien "Über das Sehen und die Farben", eine an Goethes Farbenlehre orientierte Schrift. Bis 1818 arbeitete Schopenhauer an seinem Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" (1819). Es folgte eine ausgedehnte Italienreise. Seit 1820 lehrte er, im Unterschied zu seinem Kollegen G.W.F. Hegel mit nur geringem Erfolg, an der Universität Berlin. Mit seiner Flucht aus Berlin wegen einer Choleraepidemie (1831) nahm er daher zugleich Abschied von der akademischen Lehrtätigkeit. Nach Umwegen ließ er sich für den Rest seines Lebens in Frankfurt am Main nieder (seit 1833). Hier lebte er zurückgezogen, von der Fachphilosophie kaum zur Kenntnis genommen und dieselbe als "Kathederphilosophie" verachtend. Der Vervollständigung seines philosophischen Lebenswerkes diente die Veröffentlichung der Schrift "Über den Willen in der Natur" (1836), in der er die Hauptthesen seines Denkens aus den Ergebnissen der zeitgenössischen empirischen Wissenschaften zu erhärten versuchte. Es folgten Ende der 1830er-Jahre noch zwei Schriften, die sich mit ethischen Themen beschäftigen ("Über die Freiheit des menschlichen Willens" und "Über das Fundament der Moral", zusammengefasst unter dem Titel "Die beiden Grundprobleme der Ethik", 1841). 1844 erreichte Schopenhauer eine zweite, um einen weiteren Band vermehrte Auflage seines Hauptwerkes. Mit dem Erscheinen der "Parerga und Paralipomena" (2 Bände, 1851), einer das Hauptwerk kommentierenden Aufsatzsammlung mit dem Hauptstück "Aphorismen zur Lebensweisheit", begann die öffentliche Rezeption seiner Philosophie. Lehre Schopenhauer, der sich als radikaler Verfechter von I. Kants Kritizismus verstand, handelt in seinem Hauptwerk einen einzigen Gedanken ab: "Die Welt ist meine Vorstellung". Unter vier verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet, ergibt sich aus ihm folgendes philosophische System: 1)Die phänomenalistische Erkenntnislehre erläutert die Grundeinsicht, dass die Welt bloße Vorstellung eines sie anschauenden Subjekts ist, in dessen formaler Einheit alle Objekte der Welt zeitlich und räumlich erlebt und zugleich nach dem Satz vom Grunde (Ein Gegenstand ist nur in Verbindung mit seinem Grund denkbar) geordnet werden. Wesentlich ist allein die anschaulich-rezeptive Seite des Erkennens der Welt als ein Gegebenes, während der Verstandesseite (im Unterschied zu Kant) eine nur noch reaktiv-regulierende Bedeutung des gegebenen Erkenntnismaterials zukommt. Die einzige Wahrheit, die für Schopenhauer a priori aussprechbar ist, lautet demnach: Die ganze Welt ist Objekt nur in Beziehung auf ein Subjekt. Deutlich wird hier der teilweise widersprüchliche Einfluss idealistischer (Platon, G. Berkeley) und empiristischer (J. Locke) Denktraditionen auf Schopenhauers Geisteshaltung. 2)Die Metaphysik deutet die vorstellungshafte Welt als gegenständlichen Ausdruck eines eigentlichen Weltwesens, als Objektivation eines Willens, der Ding an sich ist. Der menschliche Leib nimmt hierbei eine Sonderstellung ein, da er mittelbares Objekt der Selbsterkenntnis und zugleich unmittelbares Objekt der Willensakte des Subjekts ist. Er ist nichts anderes als die Bedingung der Erkenntnis individuellen Wollens, und seine Bewegungen sind der zur Vorstellung gewordene Wille des Individuums. 3)Die Ästhetik betrachtet die Welt als Vorstellung unabhängig vom Satz des Grundes, als platonische Idee beziehungsweise als Objekt der Kunst. 4)Die Ethik betrachtet die Welt wiederum als Wille und postuliertyc bei erreichter Selbsterkenntnisyc Bejahung und Verneinung des Willens zum Leben. Betreffen Verstand und Vernunft nur die Oberfläche des menschlichen Wesens, so berührt allein der Wille des Individuums das Weltprinzip Wille zum Leben, ein an sich niemals zu befriedigender Drang nach Dasein und Vollkommenheit (Pessimismus). Ausdruck solch ewigen Strebens sind zunächst die anorganische und organische Natur, auf höchster Stufe schließlich der Mensch mit dem Verstand als Instrument seines Willens. Schopenhauers praktische Philosophie beginnt recht eigentlich dort, wo er die Teilhabe des Menschen an jenem Weltprinzip als eigentliche Ursache für die Bestimmung seines Lebens als Leiden begreift. Entsprechendes ethisches Prinzip ist das Mitleid als emotionale Richtschnur für alles moralische Handeln. Die Erfahrung, dass eigenes und fremdes Leid identisch sind, beruht auf der Voraussetzung, dass das wahre Wesen aller Menschen und Dinge doch letztlich in dem einen Willen zum Leben besteht. Schopenhauers Ethik endet mit der Einsicht, dass eigenes und fremdes Leiden allein durch die bewusste Verneinung des Willens beendet werden kann, das heißt durch Entsagung und Askese. Voraussetzung dafür ist das Begreifen der Welt im Sinne von Schopenhauers theoretischer Philosophie. Einflüsse buddhistischen Gedankenguts, mit dem Schopenhauer sich zeit seines Lebens beschäftigte, sind unverkennbar. Wirkung Die in der 2.Hälfte des 19.Jahrhunderts einsetzende Wirkung Schopenhauers ist vielseitig und weit reichend. Von den späteren philosophischen Strömungen stehen v.a. F. Nietzsche und die Lebensphilosophie (H. Bergson) unter dem Einfluss Schopenhauers. Von E. von Hartmanns "Philosophie des Unbewußten" (1869) bis zu S. Freuds Lehre von den unbewussten Trieben findet eine breite Aufnahme in der Psychologie statt. Besonders unter Künstlern wirkt Gedankengut der Philosophie Schopenhauers prägend nach (in der Musik bei R. Wagner; in der Literatur bei T. Mann). Nicht zuletzt durch die von P. Deussen 1911 gegründete Schopenhauer-Gesellschaft (Sitz: Frankfurt am Main) erschließt sich sein geistiges Erbe der Gegenwart. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004
211 Seiten. 20 x 13 cm Leinen mit Schutzumschlag.; 3. Auflage.
[SW: Philosophiegeschichte Mythen Religionsphilosophie Kulturanthropologie Deutsche Philosophie des 20. Jahrhunderts, Politische Philosophie, Geschichtsphilosophie, Kulturgeschichte, Erkenntnistheorie, Philosophiegeschichte Antike Philosophie Philosophen,]
Christopher Janaway (ed.): The Cambridge Companion to Schopenhauer, Cambridge, UK Cambridge University Press ; weicher Einband / soft cover ISBN: 0-521-629241
0-521-629241 New
Arthur Schopenhauer (1788-1860) is something of a maverick figure in the history of philosophy. He produced a unique theory of the world and human existence based upon his notion of will. This collection analyses the related but distinct components of will from the point of view of epistemology, metaphysics, philosophy of mind, aesthetics, ethics, and the philosophy of psychoanalysis. This volume explores Schopenhauer's philosophy of death, his relationship to the philosophy of Kant, his use of ideas drawn from both Buddhism and Hinduism, and the important influence he exerted on Nietzsche, Freud, and Wittgenstein. Contents Introduction Christopher Janaway; 1. Schopenhauer on the self Günter Zöller; 2. Schopenhauer and knowledge David Hamlyn; 3. The fourfold root Frank C. White; 4. Schopenhauer, Kant, and the methods of philosophy Paul Guyer; 5. Will and nature Christopher Janaway; 6. The influences of Eastern thought on Schopenhauer's Doctrine of the Thing in Itself Moira Nicholls; 7. Ideas and imagination: Schopenhauer on the proper foundation of art Cheryl Foster; 8. Schopenhauer's narrower sense of morality David E. Cartwright; 9. Schopenhauer on death Dale Jacquette; 10. Schopenhauer's pessimism Christopher Janaway; 11. Nietzsche, Schopenhauer and Dionysus Martha C. Nussbaum; 12. Schopenhauer, will, and the unconscious Sebastian Gardner; 13. Schopenhauer and Wittgenstein: representation as language and will Hans-Johann Glock. Printed Pages: 492. Paperback
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