Schmidt

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Schmidt Heinrich, 1874-1935: Geschichte der Entwicklungslehre, Schmidt H., 1918, Geschichte der Entwicklungslehre, ,

Geschichte der Entwicklungslehre, Schmidt H., 1918 Schmidt, Heinrich: Geschichte der Entwicklungslehre [von Heinrich Schmidt]; Leipzig, Alfred Kröner Verlag 1918. IX, 549 Seiten, 8° . [Aus dem Vorwort: "Die Welt- und Lebensanschauung des modernen Menschen wird in ihrem ganzen Umfang vom Entwicklungsgedanken beherrscht. Der Satz, daß alles Sein völlig nur durch die Erforschung seines Werdens erkannt werden könne, ist zu einem unveräußerlichen Prinzip des wissenschaftlichen Arbeitens geworden. Geworden, müssen wir sagen, denn auch der Entwicklungsgedanke hat seine Geschichte, die ihn in seiner Entstehung, im Kampf mit dem Stabilitätsprinzip der Schöpfungslehre, in seiner theoretischen Ausgestaltung und siegreichen Ausbreitung zeigt." Heinrich Schmidt (* 18. Dezember 1874 in Heubach, Thüringen; aEUR 2. Mai 1935 in Jena) war ein deutscher Archivar und Philosoph. Heinrich Schmidt besuchte von 1890 bis 1894 ein Lehrerseminar in Hildburghausen und arbeitete zunächst als Volksschullehrer. 1897 wechselte er zur wissenschaftlichen Weiterbildung nach Jena. Ab 1899 studierte er dort unter finanzieller Förderung Ernst Haeckels Naturwissenschaften und wurde 1900 dessen Privatsekretär. Da Schmidt das Abitur fehlte, schickte ihn Haeckel nach Zürich zu seinem ehemaligen Schüler Arnold Lang wo er 1904 zum Dr. phil. promoviert wurde. Ab 1912 war er Archivar im Phyletischen Archiv, ab 1916 leitete er das Haeckel-Archiv. 1919 wurde ihm der Professorentitel verliehen. Nach Haeckels Tod wurde Schmidt dessen Nachlassverwalter; von 1920 bis zu seinem Tod war er Direktor des Ernst-Haeckel-Hauses der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Wie Haeckel war Schmidt Mitglied des Deutschen Monistenbundes. Von 1919aEUR"1920 war er deren Vorsitzender und bis zu seinem Tode 1935 ein entschiedener Vertreter des haeckelschen Monismus und dessen weltanschauliche Entwicklungslehre. Er war außerdem Herausgeber der aEUR Monistischen MonatshefteaEURoe. Nach dem Verbot dieser Zeitschrift 1933 aus politisch-inhaltlichen Motiven, gründete Schmidt die Zeitschrift aEUR Natur und Geist, Monatshefte für Wissenschaft, Weltanschauung und WeltgestaltungaEURoe.

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Schmidt, Michael: Michael Schmidt: 89/90. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Snoeck, Cologne. 2010. First german edition, first printing. Scarce! Hardcover with jacket. 186 x 224 mm. 100 pages with 161 black&white photos. Condition: Lightly bumped at the top of the spine. Otherwise new, mint, unread; still originally shrink-wrapped in publisher's plastic foil. Great book about the "Unit" by the maker of "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, page 65. The Open Book, Hasselblad Center, page 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, page 673). One of Schmidts best books. "Masterpieces In his photographic oeuvre, which began in 1965, German photographer Michael Schmidt, born in 1945 in Berlin, has engaged over and again with the changing urban landscape of his native city. With his book Waffenruhe (1987) Schmidt gained international acclaim. While taking on a new and lyrical style and printing gray as a firm color, Schmidt concentrates in Waffenruhe on the emotional conditions of changing ideologies as reflected in the urban environment of Berlin and the lives of its inhabitants. "I made some images which look like soup. Just like the soup that was in November," Schmidt once said at the end of the 1970s about some of his earlier photographs of Berlin. Was he unwittingly alluding at this point to the soup from the fabled autumn of 1989" Schmidt doesn't see himself as a socio-critical photographer. He doesn't want to change the world, but resists it instead, regarding himself as a realist very much in the Brechtian sense: "Realism consists not in reproducing real things, but in showing how things really are." In 89/90 the wall is back again, or better: we are invited to see what is left of or near the old wall and was left by the new Berlin. Some of Schmidt's scenes look like photographs of excavations. These are quite abrupt plans: single objects or mere traces catch the viewer's eye with a brutality or a defenselessness, as in a rendering of an act of protest. But all things stand mute. Just as in his exhibitions and books in 89/90 Schmidt has done away with any direct explanations and identifying captions. As such, Schmidt gets to question the status of the historical monument or document even more poignantly. Indeed, his photographs of Berlin and its fabled wall are first and foremost representing what Heidegger once described as "the age of the world picture." For Heidegger, a world picture, when understood essentially, does not mean a picture of the world, but the world conceived and grasped as picture. That is the same way in which Schmidt is engaging the observer with the act of looking per se. The complete photographic oeuvre of Schmidt is an investigation of the question in what state Germany has been, is, and (...) will be. Michael Schmidt's pictures are unmistakably "Deutschlandbilder", in the very tradition of peers like August Sander, Bernd and Hilla Becher, and Hans-Peter Feldmann, who are equally exemplary photographers of German states."***************Snoeck, Köln. 2010. Deutsche Erstausgabe. Originalausgabe. Selten! Hardcover mit Schutzumschlag. 186 x 224 mm. 100 Seiten mit 161 schwarz-weiß Fotos. Zustand: Am oberen Buchrücken ganz leicht bestossen. Ansonsten: neu, ungelesen, verlagsfrisch; noch original-verschweißt in der Plastikfolie des Verlags. Michael Schmidt wurde berühmt durch "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, Seite 65. The Open Book, Hasselblad Center, Seite 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, Seite 673) sowie andere großartige Foto- und Künstlerbücher. Meisterwerke In seinem Oeuvre, das bis ins Jahr 1965 zurückreicht, hat der deutsche Fotograf Michael Schmidt, geboren 1945 in Berlin, sich immer und immer wieder mit der in ständiger Veränderung begriffenen Stadtlandschaft seines Geburtsorts beschäftigt. Mit seinem Buch Waffenruhe (1987), das einem neuen lyrischen Stil huldigte und Grau als dezidierte Farbe einsetzte, erlangte Schmidt internationale Anerkennung. In Waffenruhe richtet Schmidt seinen Fokus auf die emotionalen Bedingungen des Ideologiewandels, wie sie sich in den urbanen Räumen Berlins und im Leben seiner Einwohner widerspiegeln. "Ich machte einige Bilder, auf denen nur Suppe zu sehen ist - dieselbe Suppe, die damals im November herrschte", teilte Schmidt schon Ende der 1970er Jahre über einige seiner Berliner Aufnahmen mit. Spielte er, ohne es selbst zu diesem Zeitpunkt zu ahnen auf die spätere Suppe vom legendären Herbst 1989 an? Schmidt versteht sich jedoch nicht als sozialkritischer Fotograf. Er wolle die Welt nicht verändern, sondern leiste ihr Widerstand und betrachte sich als Realisten im Brechtschen Sinne: "Realismus ist nicht, wie die wirklichen Dinge sind, sondern wie die Dinge wirklich sind." In 89/90 kommt die Mauer wieder vor. Oder besser: Wir sind eingeladen, uns anzuschauen, was sich bei oder nahe der alten Mauer befindet und vom neuen Berlin (noch) nicht beseitigt worden ist. Manche von Schmidts Szenerien wirken wie Fotos von Ausgrabungen. Es handelt sich dabei um ziemlich brüske Dispositive: Einzelne Gegenstände oder bloße Spuren nehmen das Auge des Betrachters mit einer Roh- oder Schutzlosigkeit gefangen, so als ob sie an einem Protestakt mitwirkten. Aber alle Dinge bleiben stumm. Wie auch in seinen Ausstellungen und anderen Büchern hat Schmidt in 89/90 alle direkten Erklärungen und ausweisenden Untertitel weggelassen. Auf diese Weise gelingt es Schmidt, den historischen Status des jeweiligen Monuments oder Dokuments noch eindringlicher zu hinterfragen. Fürwahr, seine Fotografien von Berlin und dessen sagenumwobener Mauer stehen zuerst und vor allem für das, was Heidegger einst in seinem mit gleichlautendem Titel versehenen Aufsatz als "die Zeit des Weltbildes" beschrieben hat. Für Heideggers "wesentliches Denken" ist ein Weltbild kein Bild von der Welt, sondern die als Bild be- und ergriffene Welt. Genau diese Unterscheidung ist auch für die Vorgehensweise Schmidts kennzeichnend, wenn er den Beobachter mit dem Vorgang des Sehens als solchem konfrontiert. Das gesamte fotografische Werk von Schmidt führt eine einzige große Ermittlung in der Frage, in welchem Zustand sich Deutschland befand, befindet und befinden wird. Michael Schmidts Bilder sind unmissverständlich "Deutschlandbilder", und damit steht er in derselben Tradition wie seine Kollegen August Sander, Bernd und Hilla Becher und Hans-Peter Feldmann, allesamt ebenso exemplarische Fotografen der deutschen Staaten.

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Schmidt, Michael: Michael Schmidt: 89/90. ; Schutzumschlag / dust cover; 1. Ed.
Snoeck, Cologne. 2010. First german edition, first printing. New, mint, unread; still originally shrink-wrapped in publisher's plastic foil. Scarce! Hardcover with jacket. 186 x 224 mm. 100 pages with 161 black&white photos. Great book about the "Unit" by the maker of "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, page 65. The Open Book, Hasselblad Center, page 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, page 673). One of Schmidts best books. "Masterpieces In his photographic oeuvre, which began in 1965, German photographer Michael Schmidt, born in 1945 in Berlin, has engaged over and again with the changing urban landscape of his native city. With his book Waffenruhe (1987) Schmidt gained international acclaim. While taking on a new and lyrical style and printing gray as a firm color, Schmidt concentrates in Waffenruhe on the emotional conditions of changing ideologies as reflected in the urban environment of Berlin and the lives of its inhabitants. "I made some images which look like soup. Just like the soup that was in November," Schmidt once said at the end of the 1970s about some of his earlier photographs of Berlin. Was he unwittingly alluding at this point to the soup from the fabled autumn of 1989" Schmidt doesn't see himself as a socio-critical photographer. He doesn't want to change the world, but resists it instead, regarding himself as a realist very much in the Brechtian sense: "Realism consists not in reproducing real things, but in showing how things really are." In 89/90 the wall is back again, or better: we are invited to see what is left of or near the old wall and was left by the new Berlin. Some of Schmidt's scenes look like photographs of excavations. These are quite abrupt plans: single objects or mere traces catch the viewer's eye with a brutality or a defenselessness, as in a rendering of an act of protest. But all things stand mute. Just as in his exhibitions and books in 89/90 Schmidt has done away with any direct explanations and identifying captions. As such, Schmidt gets to question the status of the historical monument or document even more poignantly. Indeed, his photographs of Berlin and its fabled wall are first and foremost representing what Heidegger once described as "the age of the world picture." For Heidegger, a world picture, when understood essentially, does not mean a picture of the world, but the world conceived and grasped as picture. That is the same way in which Schmidt is engaging the observer with the act of looking per se. The complete photographic oeuvre of Schmidt is an investigation of the question in what state Germany has been, is, and (...) will be. Michael Schmidt's pictures are unmistakably "Deutschlandbilder", in the very tradition of peers like August Sander, Bernd and Hilla Becher, and Hans-Peter Feldmann, who are equally exemplary photographers of German states."***************Snoeck, Köln. 2010. Deutsche Erstausgabe. Originalausgabe. Neu, ungelesen, verlagsfrisch; noch original-verschweißt in der Plastikfolie des Verlags. Selten! Hardcover mit Schutzumschlag. 186 x 224 mm. 100 Seiten mit 161 schwarz-weiß Fotos. Michael Schmidt wurde berühmt durch "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, Seite 65. The Open Book, Hasselblad Center, Seite 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, Seite 673) sowie andere großartige Foto- und Künstlerbücher. Meisterwerke In seinem Oeuvre, das bis ins Jahr 1965 zurückreicht, hat der deutsche Fotograf Michael Schmidt, geboren 1945 in Berlin, sich immer und immer wieder mit der in ständiger Veränderung begriffenen Stadtlandschaft seines Geburtsorts beschäftigt. Mit seinem Buch Waffenruhe (1987), das einem neuen lyrischen Stil huldigte und Grau als dezidierte Farbe einsetzte, erlangte Schmidt internationale Anerkennung. In Waffenruhe richtet Schmidt seinen Fokus auf die emotionalen Bedingungen des Ideologiewandels, wie sie sich in den urbanen Räumen Berlins und im Leben seiner Einwohner widerspiegeln. "Ich machte einige Bilder, auf denen nur Suppe zu sehen ist - dieselbe Suppe, die damals im November herrschte", teilte Schmidt schon Ende der 1970er Jahre über einige seiner Berliner Aufnahmen mit. Spielte er, ohne es selbst zu diesem Zeitpunkt zu ahnen auf die spätere Suppe vom legendären Herbst 1989 an? Schmidt versteht sich jedoch nicht als sozialkritischer Fotograf. Er wolle die Welt nicht verändern, sondern leiste ihr Widerstand und betrachte sich als Realisten im Brechtschen Sinne: "Realismus ist nicht, wie die wirklichen Dinge sind, sondern wie die Dinge wirklich sind." In 89/90 kommt die Mauer wieder vor. Oder besser: Wir sind eingeladen, uns anzuschauen, was sich bei oder nahe der alten Mauer befindet und vom neuen Berlin (noch) nicht beseitigt worden ist. Manche von Schmidts Szenerien wirken wie Fotos von Ausgrabungen. Es handelt sich dabei um ziemlich brüske Dispositive: Einzelne Gegenstände oder bloße Spuren nehmen das Auge des Betrachters mit einer Roh- oder Schutzlosigkeit gefangen, so als ob sie an einem Protestakt mitwirkten. Aber alle Dinge bleiben stumm. Wie auch in seinen Ausstellungen und anderen Büchern hat Schmidt in 89/90 alle direkten Erklärungen und ausweisenden Untertitel weggelassen. Auf diese Weise gelingt es Schmidt, den historischen Status des jeweiligen Monuments oder Dokuments noch eindringlicher zu hinterfragen. Fürwahr, seine Fotografien von Berlin und dessen sagenumwobener Mauer stehen zuerst und vor allem für das, was Heidegger einst in seinem mit gleichlautendem Titel versehenen Aufsatz als "die Zeit des Weltbildes" beschrieben hat. Für Heideggers "wesentliches Denken" ist ein Weltbild kein Bild von der Welt, sondern die als Bild be- und ergriffene Welt. Genau diese Unterscheidung ist auch für die Vorgehensweise Schmidts kennzeichnend, wenn er den Beobachter mit dem Vorgang des Sehens als solchem konfrontiert. Das gesamte fotografische Werk von Schmidt führt eine einzige große Ermittlung in der Frage, in welchem Zustand sich Deutschland befand, befindet und befinden wird. Michael Schmidts Bilder sind unmissverständlich "Deutschlandbilder", und damit steht er in derselben Tradition wie seine Kollegen August Sander, Bernd und Hilla Becher und Hans-Peter Feldmann, allesamt ebenso exemplarische Fotografen der deutschen Staaten.

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Schmidt, Michael: Michael Schmidt: Berlin Kreuzberg. 1974. Signed. Signiert. ; sig.; 1. Ed.
Schutz-Verlag, Berlin-Kreuzberg. 1974. First edition, second printing. Signed by the Michael Schmidt. Signatures by this artist are very scarce. First book by the artist, who was later famous with his Solo-Exhibition in Museum of Modern Art (MOMA), New York: "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, page 65. The Open Book, Hasselblad Center, page 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, page 673). Hardcover without jacket (as issued). 212 x 205 mm. 102 pages. Black and white photos. Title and texts: Michael Schmidt. Layout: Michael Schmidt and Gunter Pilarski. Condition: Near mint, like new. No defects. Overall sensational condition. Signed! For collectors!***************Schütz-Verlag, Berlin-Kreuzberg. 1974. Signiert von Michael Schmidt. Signaturen dieses Künstlers sind sehr selten. Erstes und sehr wichtiges Buch von Schmidt, später erfolgreich mit "Waffenruhe" (Martin Parr, The Photobook, vol 2, Seite 65. The Open Book, Hasselblad Center, Seite 336/337. 802 photo books from the M.+M. Auer collection, Seite 673). Die Einzel-Ausstellung "Waffenruhe" im Museum für Modern Art (1988) machte ihn international berühmt. Hardcover ohne Schutzumschlag (nur so erschienen). 212 x 205 mm. 102 Seiten. Schwarz-weiß Fotos. Titel und Texte: Michael Schmidt. Layout: Michael Schmidt und Günter Pilarski. Zustand: Wie neu, keine Mängel. Insgesamt sensationeller Zustand. Signiert! Sammler-Exemplar!

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