Schmidt

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Waffen. (Schmidt). Sallaz, Kurt; am Rhyn, Michael. Handfeuerwaffen Gradzug-Systeme. Dietikon-Zürich, Stocker-Schmid 1978.
Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817. Band 4. - Mit den bedeutenden biographischen Ausführungen zu dem seinerzeit führenden Schweizer Waffentechniker Rudolf Schmidt (1832-1898; pp. 13-15). - Nach Einführung des Vetterli-Gewehres 1867/68 wurde weiter nach einer Verbesserung der Ordonnanz-Gewehre gesucht. "Laufend wurden neue Versuchsmodelle geprüft. Dabei ging es nicht nur um den Mechanismus, sondern ebenso um die Kaliberfrage. An Stelle von Gewehren mit Röhrenmagazinen suchte man Lösungen mit einem abnehmbaren Kastenmagazin und einem Zylinder-Gradzugverschluss. Die Feuergeschwindigkeit sollte damit nochmals erhöht und der grössere Munitionsverschleiss in Bezug auf Gewicht durch das kleinere Kaliber ausgeglichen werden. Aus der scharfen Konkurrenz ging die Eidgenössische Waffenfabrik als Sieger hervor, indem die Eidgenossenschaft deren Modell 1889 zur Ordonnanz erklärte. Dieser Gewehrtyp erfüllte alle gestellten Forderungen. Das Kaliber war auf 7,5 mm festgelegt [Vetterli-Gewehr: 10.4 mm]. Der Zylinder-Gradzugverschluss hatte Riegelführung, Selbstspannung beim Öffnen und Initialzündung. Mit dieser Waffe, die bis zur Einführung des Sturmgewehrs mit verschiedenen Modifikationen hervorragende Dienste leistete und jedem Wehrmann, der während des Zweiten Weltkrieges Aktivdienst absolviert hat, bestens vertraut war, ist unauslöschlich mit dem Namen Rudolf Schmidt verbunden. Er war seit 1875 Direktor der Eidgenössischen Waffenfabrik und gleichzeitig der Urheber des Gradzugverschlusses." (p. 7). - Mit einem Anhang, enthaltend: 'Die Munition zu den Schweizerischen Ordonnanzwaffen Kaliber 7,5 cm', 'Die Beiwaffen', 'Waffenzubehör', eine nützliche Bibliographie (Literatur- und Quellenverzeichnis), sowie ein Standortverzeichnis der besprochenen Waffen. -- Rudolf Schmidt (Basel 1832-1898 wohl Bern), Militär, Infanterieoffizier und Hauptmann einer neuaufgestellten Jägerkompanie. "Vom Bundesrat erhielt Schmidt im Wettbewerb um ein neues Schweizer Infanteriegewehr für sein 'Modell kleinen Kalibers mit sägeförmigen Zügen, einem Kompressions- und Expansionsgeschoss, versehen mit einem Säbelbayonnet' den zweiten [..] Preis. [..] Unter der kundigen Leitung Rudolf Schmidts konnte die 1866 beschlossene Umänderung von [..] Gewehren nach dem System Milbank-Amsler bereits anfangs 1869 abgeschlossen werden. [..] Aus dem Grundmodell des Vetterligewehres entwickelte Schmidt 1870 das Kadettengewehr, den Repetierkarabiner Modell 11 mit der von ihm vorgeschlagenen Einheitspatrone sowie den Repetierstutzer Modell 1871. Zu allen Versionen fertigte er auch die qualitativ stets hochwertigen Ordonnanzen (Bau- und Bedienungsvorschriften). [..]. Schmidt war in der Zwischenzeit zum Major befördert worden und gehörte seit Juni 1871 dem Generalstab an. [..] In der folgenden Zeit war er heftigen persönlichen Angriffen ausgesetzt seitens [..] Oberst Wurstemberger, der ihn schon 1868/69 vom Posten des eidgenössischen Oberkontrolleurs absetzen wollte, was Schmidt allerdings mit 'standhaftem Ausharren' verhinderte. [..] In dieser Zeit entstand sein Hauptwerk, 'Die Handfeuerwaffen', das damals international grosse Beachtung fand und das auch heute von seinem Wert noch nichts eingebüsst hat. [..]. Seit 1873 arbeitete Schmidt an einem Repetiergewehr mit Gradzugverschluss und Kastenmagazin, dessen Prototyp er 1885 dem Militärdepartement zur Erprobung vorlegen konnte. Nach vierjährigen vergleichenden Versuchen mit andern Modellen wurde seine Konstruktion von der Gewehrskommission zur Annahme empfohlen und als Modell 1889 eingeführt. Dazu schrieb und zeichnete er auch die Anleitung. 1887 wurde Schmidt zum Oberst der Infanterie ernannt und im nächsten Jahr erfolgte [..] seine Aufnahme in den Berner Stadtrat. [..] 1894 trat er, vermutlich der ständigen Anfeindungen müde geworden, von seinem Amt als Direktor der Waffenfabrik zurück. Die letzten Jahre verbrachte er still und zurückgezogen. Sein Tod im Jahre 1898 wurde kaum beachtet." (Sallaz/Am Rhyn, pp. 13-15); nicht in HBLS u. HLS, und aus konzeptuellen Gründen auch nicht bei R. Jaun, Der Schweizerische Generalstab, Bde. III u. VIII). -- (ISBN 3-7276-705-3 : unzutreffend / falsch).

4°. 173 SS. Reich illustriert mit Tfn. u. Abbn. OLn. (min. bestossen) mit OU. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar.

[SW: Schweiz. Schweizer Geschichte. Schweizerische Militärgeschichte. Ausrüstung. Technik. Technische Entwicklung. Waffentechnik. Waffenkunde. Historische Waffen. Bewaffnung. Waffenentwicklung. Konstruktion. Produktion. Fabrikation. Waffenproduktion. Waffenbau. Waffenkonstruktion. Waffentypen. Waffenfabriken. Waffenfabrikation. Gewehrtypen. Gewehr. Gewehre. Infanteriegewehre. Repetiergewehre. Karabiner. Zielfernrohr-Karabiner ZFK. Kadettengewehre. Schusswaffen. Feuerwaffen. Handfeuerwaffen. Blankwaffen. Griffwaffen. Bajonett. Bajonette. Swiss Military Equipment. Historical Arms. Guns. Firearms. Bright Edged Weapons. Sidearms. Histoire militaire suisse. Fusil. Fusils. Armes a feu. Blanches.]

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Schmidt, Siegfried J.: Volumina I. Ein Buch, 1968 - 1970. 4. Brenner - Privatpublikation (BPP). Stuttgart: Brenner, 1975.
Transparenter Schutzumschlag aus Pergament etwas eingerissen, sonst gutes Exemplar. - Auflage 500 numerierte Exemplare. Exemplare Nr. 1 - 200 sind vom Autor signiert und gelangen nicht in den Handel. 300 Exemplare Nr. 201 - 500 für den Autor. Exemplar mit der Nummer 96, vom Autor signiert. Mit einem Nachwort von Helmut Heißenbüttel. - Aus Wikipedia: "Siegfried J. Schmidt (Geboren 1940 in Jülich) ist ein deutscher Philosoph und Kommunikationswissenschaftler. Schmidt gilt als Vertreter des Konstruktivismus. Schmidt studierte Philosophie, Germanistik, Linguistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg, Göttingen und Münster, promovierte 1966 über den Zusammenhang von Sprache und Denken von Locke bis Wittgenstein an der Universität Karlsruhe; Schmidt arbeitete ab 1965 als Assistent am Philosophischen Seminar der TH Karlsruhe. Schmidt habilitierte 1968 für Philosophie und nahm Professuren in Bielefeld (Texttheorie, ab 1971; Theorie der Literatur, ab 1973), Siegen (Germanistik/ Allgemeine Literaturwissenschaft, 1979) sowie Münster (Kommunikationstheorie und Medienkultur, seit 1997) wahr. Von 1997 bis 1999 sowie von 2001 bis 2002 war Schmidt Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Schmidt ist Herausgeber der Reihe "LUMIS" sowie von "DELFIN". Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit arbeitet er auch als Künstler im Bereich der visuellen Poesie. Im Oktober 2005 vollendete der zuletzt an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster lehrende Siegfried J. Schmidt sein 65. Lebensjahr und wurde mit Ablauf des Wintersemesters 2005/2006 emeritiert. Schmidt gilt als Begründer der Empirischen Literaturwissenschaft und beschäftigt sich seit den 90er Jahren auch intensiv mit Fragen der Kommunikations- und Medientheorie."

Auflage 500 numerierte Exemplare. 290 Blätter Originalbroschur mit Schutzumschlag.

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STRICK, Gregor (Hg.): Zettelkasten 14. Aufsätze und Arbeiten zum Werk Arno Schmidts, Frankfurt/M., Wiesenbach Bangert & Metzler 1995 ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3924147361
3924147361 Neuwertig

(= Jahrbuch der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser, 1996) Herausgegeben von Gregor STRICK. Wie neu, vermutlich ungelesenes Exemplar. Inhalt: Jürgen Strein: Alchemie im Frühwerk von Arno Schmidt. - Michael Ringel: "Auf dem Fluß". Die Spiegelung der antiken Geodäsie in "Enthymesis", "Gadir" und "Alexander". - Torsten Schmandt: Das Kunstkonzept des frühen Schmidt im literarischen Diskurs der Nachkriegszeit. - Thomas Isermann: Ästhetische Geometrie. Verteidigung der Naturkunde bei Arno Schmidt vor "Kaff auch Mare Crisium". - Wolf-Dieter Krüger: Goethe und Arno Schmidt in Darmstadt. - Carsten Scholz: Wahrheiten über Wahrheiten. Erkenntniskritisches in Arno Schmidts Literaturessays. - Friedhelm Rathjen: Die Gunst des Verlesens. Zur Frage des Umgangs von Nabokov und Schmidt mit Joyce. - Ralf Georg Czapla: Vom Modell der Übertragung zur Übertragung eines Modells. Arno Schmidts Erzählung "Dr. Mac Intosh: "Piporakemes!"" als Traumtext. - Ulrich Blumenbach: Das Werk auf den Schultern vergänglicher Riesen. Arno Schmidt an den Grenzen der Speicherbarkeit kulturellen Wissens. - Marius Fränzel: "(wie die Theatermänner das machen, bin ich selbst neugierig)". Erzählformen im Spätwerk Arno Schmidts. - Gregor Strick: Einige Probleme des Lesens und Deutens von Arno Schmidts "Caliban über Setebos". - Stefan Voigt: Selbstexplikation als Textstrategie. Überlegungen zu einem Textphänomen bei Arno Schmidt nebst einigen Bemerkungen zu seinen Folgen für die Sekundärliteratur. - Günther Flemming: Notizen beim Blättern im "Müther". Zum Thema "Personalbibliographie" aus Anlaß des Erscheinens der Bibliographie "Arno Schmidt 1949-991". Kein Schutzumschlag OBroschur 8°, 315 S., 470 g.

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Waffen. Schmidt. Schmidt, Rudolf. Allgemeine Waffenkunde für Infanterie. Mit besonderer Berücksichtigung der neuesten Kriegs-Handfeuerwaffen der modernen Staaten / Bzw.: Neue Folge von 1891 (zum Grundwerke von 1888). Tafeln (No. 24-30) mit Abbildungen in Farbendruck. Bern, Schmid, Francke & Cie. 1888 u. 1891.
Seltenes und vollständiges Widmungsexemplar in erfreulich gutem Zustand. Die 3 Bände bilden quasi ein Inventar der seinerzeitigen internationalen Hand- und Faustfeuerwaffen (mit USA, Russland, Türkei usw.). - Signierte Widmung des Autors für 'Herrn Robert Hofer', dat. Bern 15. Nov. 1887 (Bde. 1 u. 2) bzw. 'Herrn Oberst Wassmer G.' (Nachtrag) 'vom Verfasser R. Schmidt, Oberst'. -- Rudolf Schmidt (Basel 1832-1898 wohl Bern), Militär, Infanterieoffizier und Hauptmann einer neuaufgestellten Jägerkompanie. "Vom Bundesrat erhielt Schmidt im Wettbewerb um ein neues Schweizer Infanteriegewehr für sein 'Modell kleinen Kalibers mit sägeförmigen Zügen, einem Kompressions- und Expansionsgeschoss, versehen mit einem Säbelbayonnet' den zweiten [..] Preis. [..] Unter der kundigen Leitung Rudolf Schmidts konnte die 1866 beschlossene Umänderung von [..] Gewehren nach dem System Milbank-Amsler bereits anfangs 1869 abgeschlossen werden. [..] Aus dem Grundmodell des Vetterligewehres entwickelte Schmidt 1870 das Kadettengewehr, den Repetierkarabiner Modell 11 mit der von ihm vorgeschlagenen Einheitspatrone sowie den Repetierstutzer Modell 1871. Zu allen Versionen fertigte er auch die qualitativ stets hochwertigen Ordonnanzen (Bau- und Bedienungsvorschriften). [..]. Schmidt war in der Zwischenzeit zum Major befördert worden und gehörte seit Juni 1871 dem Generalstab an. [..] In der folgenden Zeit war er heftigen persönlichen Angriffen ausgesetzt seitens [..] Oberst Wurstemberger, der ihn schon 1868/69 vom Posten des eidgenössischen Oberkontrolleurs absetzen wollte, was Schmidt allerdings mit 'standhaftem Ausharren' verhinderte. [..] In dieser Zeit entstand sein Hauptwerk, 'Die Handfeuerwaffen', das damals international grosse Beachtung fand und das auch heute von seinem Wert noch nichts eingebüsst hat. [..]. Seit 1873 arbeitete Schmidt an einem Repetiergewehr mit Gradzugverschluss und Kastenmagazin, dessen Prototyp er 1885 dem Militärdepartement zur Erprobung vorlegen konnte. Nach vierjährigen vergleichenden Versuchen mit andern Modellen wurde seine Konstruktion von der Gewehrskommission zur Annahme empfohlen und als Modell 1889 eingeführt. Dazu schrieb und zeichnete er auch die Anleitung. 1887 wurde Schmidt zum Oberst der Infanterie ernannt und im nächsten Jahr erfolgte [..] seine Aufnahme in den Berner Stadtrat. [..] 1894 trat er, vermutlich der ständigen Anfeindungen müde geworden, von seinem Amt als Direktor der Waffenfabrik zurück. Die letzten Jahre verbrachte er still und zurückgezogen. Sein Tod im Jahre 1898 wurde kaum beachtet." (Sallaz/Am Rhyn, Handfeuerwaffen Gradzug-Systeme. Dietikon-Zürich 1978, pp. 13-15; nicht bei Barth, nicht in HBLS und HLS, und aus konzeptuellen Gründen auch nicht bei R. Jaun, Der Schweizerische Generalstab, Bde. III u. VIII). Schmidt publizierte mehrere solch grundlegende, meist kleinformatige, heute sehr seltene Werke; nur die 'Handfeuerwaffen' und die 'Allg. Waffenkunde' sind so aufwendig im grossen Format ausgestattet. - Gottlieb Wassmer (1852-1929), von Aarau. Oberst 1891, Instruktionsoffizier Infanterie 1875-1891, Kreisinstruktor 1891-1914, Waffenchef Stellvertreter 1914-1918 (R. Jaun, Der Schweizerische Generalstab, 8, 1991).

3 Bände (Text und 2 Tafelbände), cpl. 4° (29 x 22 cm, resp. 28.4 x 22.5 cm). XI (+I), 168 SS. (Text) und 1 Bl. (Titel), VII (+I), 23 farbig lithogr. Tfn. mit 400 Abbn.; bzw. 2 Bll., 54 SS. (Text), 1 Bl., farbig lithogr. Tfn. 24-30 (Tf. 29/30 doppels.). Blindgepr. Ln. mit vergold. (R-) Titel, bzw. (Nachtrag) HLn. mit mont. Deckeltitel (etwas gebräunt, wenig fleckig) in passendem neuerem Ln.-Schuber. Tafelband neu eingebunden. Seiten etwas gebräunt, einzelne wenige Bearbeitungsspuren. Etwas Alters-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Besitzervermerke a. Vorsätzen. Alle 3 Bände mit Widmung u. Unterschrift von R. Schmidt. Gesamthaft bemerkenswert gutes und gepflegtes Exemplar / Widmungsexemplar.

[SW: Militaria. Ausrüstung. Bewaffnung. Schusswaffen. Feuerwaffen. Faustfeuerwaffen. Handfeuerwaffen. Gewehr. Gewehre. Blankwaffen. Griffwaffen. Bajonett. Bajonette. Swiss Military Equipment. Arms. Sidearms. Guns. Firearms. Weapons. Armes a feu. Blanches.]

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