Schilling Fuenf Jahre Auf dem
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3-85672-028-6 Schmid, Alfred A. (Herausgeber): Tschachtlans Bilderchronik. Die älteste Schweizer Bilderchronik. Faksimile- und Kommentarband. Luzern, Faksimile Verlag, 1987.
Tadellos. Neu. Verlagsfrisch. Lieferung nur gegen Vorauskasse.
Ledereinband, 1060 Seiten, 230 Illustration(en) - 22 × 29,8 cm. Original: 15. Jahrhundert - Zentralbibliothek Zürich, Ms. A 120. Bildbeschreibung: S. 464/65. Die Ilustrationen des aufgeschlagenen Bandes zeigen: links: Zug der Bernischen Artilerie nach Baden und rechts: Die Belagerung von Baden durch die Eidgenossen; April/Mai 1415. Der Ursprung der Schweizer Bilderchroniken: In den Bilderchroniken des 15. und 16. Jahrhunderts schuf die damalige Eidgenossenschaft Kulturdokumente von einzigartigem Gepräge. Am Anfang steht ein erstaunliches Werk, dessen unbekümmerte Bildersprache von hohem künstlerischem Reiz ist. Das Besondere an Tschachtlans Chronik liegt in ihrem Bilderschmuck, den 230 farbigen, meist ganzseitigen Illustrationen, die noch ganz dem späten Mittelalter verhaftet sind und sich durch Unbekümmertheit und Frische auszeichnen. Alle Bilder erscheinen jeweils als reliefartiger Terrainausschnitt und bestechen durch ihre leuchtende und lebendige Darstellungsweise. Tschachtlan Politiker und Chronist: Bendicht Tschachtlan erschien als zuverlässiger, hingebungsvoller Staats- und Verwaltungsmann; er war ein Angehöriger der begüterten und emporstrebenden oberen Mittelschicht, erfahren und maßvoll. Er stand dem Adel nahe und war auf Wahrung der Ehre seines Namens bedacht. Insgesamt stand er 45 Jahre lang im öffentlichen Dienst. Geboren wurde er um das Jahr 1420. 1448 trat er in den Großen Rat der Stadt Bern ein, 1452 verehelichte er sich. Als Mitglied des Rates war er in den Jahren von 1453 bis 1493 an den wichtigen Entscheidungen der Stadt beteiligt; seine Amtstätigkeit umfaßte wesentliche Teile der damaligen Wirkungsbereiche des Staates: Finanz- und Bauwesen, Recht, Wirtschaft und Aufsicht über geistliche Institutionen. Seit der Mitte der achtziger Jahre des 15. Jahrhunderts begann Tschachtlan, seine Ämter abzugeben. Der Chronist und Politiker verstarb im Herbst 1493. Die älteste Schweizer Bilderchronik: Die Chronik Tschachtlans weist einige großartige Neuerungen auf dem Gebiet der Chronistik auf. Zum einen handelt es sich um die erste illustrierte Chronik; die Bilder sollten den Text augenfällig illustrieren. Zudem ist erstmals eine gesamte Rezeption der großen Geschichtsschreiber vor Tschachtlan, Konrad Justinger und Hans Fründ, in einem Band vorgenommen worden. Außerdem liegt ein Teil der Chronik auch dem ersten Werk des Diebold Schilling zugrunde. Vermutlich hat der junge Schilling sogar mit redaktionellen Arbeiten an der Chronik Tschachtlans mitgewirkt. Eigentlicher Schreiber des Textes war Heinrich Dittlinger; auch er war Politiker in Bern. Gemeinsam schrieben die beiden die Chronik ohne amtlichen Auftrag, als reine Privatarbeit; im Nachwort bezeichnen sie sich selbst als Autoren und halten fest, die Chronik sei 1470 beendet worden. Eidgenössische Geschichte von 1152 bis 1470: Der Text ist nur zu einem kleinen Teil Tschachtlans eigenes Werk. Der erste Teil, der die Zeit bis 1431 behandelt, basiert auf der Amtlichen Berner Chronik des Konrad Justinger aus dem Jahr 1431. Im zweiten Teil, in dem der Alte Zürichkrieg zur Sprache kommt, bezog sich Tschachtlan auf die Chronik des Hans Fründ. Der Rest stammt vom Ratsherrn selbst. Änderungen fand Tschachtlan vor allem dort angebracht, wo Negatives über seine Heimatstadt Bern ausgesagt wurde. Es lag in seiner Absicht, Bern und seine Geschichte in den Vordergrund zu rücken. Da aber Bern seit 1323 mit den Waldstätten verbündet war und seit 1353 zur achtörtigen Eidgenossenschaft gehörte, ist Berns Geschichte zugleich eidgenössische Geschichte. Der Bilderschmuck: Tschachtlan malt in bewundernswerter Mannigfaltigkeit. Kulturgeschichtlich sind diese Bilder eine unerschöpfliche Fundgrube: Waffen, Kleider, Uniformen, Belagerungs- und Kampftechnik und Lagerleben sind gut zu studieren. Mit geübtem Auge hält Tschachtlan auch Dinge des alltäglichen Lebens fest: Gerichtsszenen, das Leben auf dem Land, Städte und Schlösser. Daneben ist die Chronik erfüllt vom Kriegslärm und Feldzügen, Belagerungen und Eroberungen. Das ganze bunte Treiben in Stadt und Land, vor allem das Kriegerische jener Zeit, sowie das Gehabe großer Staatsmänner und das Leben einfacher Kriegsknechte: all diese Bereiche sind in der Chronik auf das hervorragendste eingefangen worden. Das Werk ist ein begeisternder Zeuge der Schweizer Geschichte. Die Faksimile-Edition: Die Faksimile-Edition erscheint in einer einmaligen, streng auf 980 numerierte Exemplare limitierten Auflage. Alle 1060 Seiten mit den 230 Illustrationen wurden im Originalformat von 29,8 x 22 cm faksimiliert. In mühevoller Handarbeit wurden der Ganzledereinband, die Prägungen auf dem Leder und die Buchschließen nach dem Original angefertigt. Die Blätter wurden von Hand auf fünf echte Bünde geheftet. Der Kommentarband: Der Kommentarband mit einem Umfang von über 470 Seiten erscheint als Halblederband im selben Format wie das Faksimile. Aus Anlaß der Faksimilierung haben namhafte Experten eine vollständige Untersuchung des Werkes und seines Umfeldes durchgeführt. Herausgeber des Kommentarbandes ist Prof. Dr. Alfred A. Schmid, Ordinarius für Kunstgeschichte, Universität Freiburg i.Ü. Die weiteren Autoren: Prof. Dr. Pascal Ladner, Ordinarius für historische Grundwissenschaften an der Universität Freiburg i.Ü., Dr. Sigmund Widmer, Nationalrat, alt Stadtpräsident von Zürich, Dr. Urs Martin Zahnd und Prof. Hans A. Michel, Bern, Vinzenz Bartlome, Bern. Entscheidend zum besseren Verständnis des Werkes trägt auch die vollständige Transkription des Textes durch Prof. Dr. Pascal Ladner bei.
Die Tschachtlans Bilderchronik 1572 (1 Band Faksimile und 1 Kommentarband) - Faksimile der Handschrift Ms. A 120 der Zentralbibliothek Zürich, Faksimile Verlag Luzern, 1987
Wir bieten hier die äußerst wertvolle Faksimile-Ausgabe der Tschachtlans Bilderchronik - die älterste Schweizer Bilderchronik an. Der Faksimile Verlag Luzern schuf im Jahre 1987 größtenteils in aufwendiger Handarbeit lediglich 980 Exemplare dieser streng limitierten und nummerierten Ausgabe. Sie stellt eine detailgetreue Nachbildung des Originals aus dem 15. Jahrhundert dar, das in der Zentralbibliothek Zürich, Ms. A 120 gehütet wird. Der Neupreis für diese Faksimile-Ausgabe betrug 6.800,- Euro.In den Bilderchroniken des 15. und 16. Jahrhunderts schuf die damalige Eidgenossenschaft Kulturdokumente von einzigartigem Gepräge. Am Anfang steht ein erstaunliches Werk, dessen unbekümmerte Bildersprache von höchstem künstlerischem Reiz ist. Das Besondere an Tschachtlans Chronik liegt in ihrem Bilderschmuck, den 230 farbigen, meist ganzseitigen Illustrationen, die noch ganz dem späten Mittelalter verhaftet sind und sich durch Unbekümmertheit und Frische auszeichnen. Alle Bilder erscheinen jeweils als reliefartiger Terrainausschnitt und bestechen durch ihre leuchtende und lebendige Darstellungsweise. Bendicht Tschachtlan erschien als zuverlässiger, hingebungsvoller Staats- und Verwaltungsmann. Er war ein Angehöriger der begüterten und emporstrebenden oberen Mittelschicht, erfahren und maßvoll. Er stand dem Adel nahe und war auf Wahrung der Ehre seines Namens bedacht. Insgesamt stand er 45 Jahre lang im öffentlichen Dienst. Geboren wurde er um das Jahr 1420. 1448 trat er in den Großen Rat der Stadt Bern ein, 1452 verehelichte er sich. Als Mitglied des Rates war er in den Jahren von 1453 bis 1493 an den wichtigen Entscheidungen der Stadt beteiligt; seine Amtstätigkeit umfaßte wesentliche Teile der damaligen Wirkungsbereiche des Staates: Finanz- und Bauwesen, Recht, Wirtschaft und Aufsicht über geistliche Institutionen. Seit der Mitte der achtziger Jahre des 15. Jahrhunderts begann Tschachtlan, seine Ämter abzugeben. Der Chronist und Politiker verstarb im Herbst 1493. Die Chronik Tschachtlans weist einige großartige Neuerungen auf dem Gebiet der Chronistik auf. Zum einen handelt es sich um die erste illustrierte Chronik. Die Bilder sollten den Text augenfällig illustrieren. Zudem ist erstmals eine gesamte Rezeption der großen Geschichtsschreiber vor Tschachtlan, Konrad Justinger und Hans Fründ, in einem Band vorgenommen worden. Außerdem liegt ein Teil der Chronik auch dem ersten Werk des Diebold Schilling zugrunde. Vermutlich hat der junge Schilling sogar mit redaktionellen Arbeiten an der Chronik Tschachtlans mitgewirkt. Tschachtlan malt in bewundernswerter Mannigfaltigkeit. Kulturgeschichtlich sind diese Bilder eine unerschöpfliche Fundgrube: Waffen, Kleider, Uniformen, Belagerungs- und Kampftechnik und Lagerleben sind gut zu studieren. Mit geübtem Auge hält Tschachtlan auch Dinge des alltäglichen Lebens fest: Gerichtsszenen, das Leben auf dem Land, Städte und Schlösser. Daneben ist die Chronik erfüllt vom Kriegslärm und Feldzügen, Belagerungen und Eroberungen. Das ganze bunte Treiben in Stadt und Land, vor allem das Kriegerische jener Zeit, sowie das Gehabe großer Staatsmänner und das Leben einfacher Kriegsknechte: all diese Bereiche sind in der Chronik auf das hervorragendste eingefangen worden. Das Werk ist ein begeisternder Zeuge der Schweizer Geschichte. Die auf weltweit nur 980 Exemplare limitierte Exemplar wird von einem Einband aus feinstem Ganzleder mit sechs echten Bünden und dem originalgetreuen Prägemuster geschützt. Die originalgetreue Wiedergabe der Schließen ergänzt die prachtvolle Ausstattung. Der mit über 470 Seiten umfangreiche Kommentarband entstand durch einer Gruppe namhafte Experten, die eine vollständige Untersuchung des Werkes durchgeführt hat. Er beleuchtet die Entstehung und Geschichte der Chronik ebenso wie ihr historisches Entstehungsumfeld. Herausgeber des Kommentarbandes ist Prof. Dr. Alfred A. Schmid, Ordinarius für Kunstgeschichte, Universität Freiburg i.Ü. Die weiteren Autoren: Prof. Dr. Pascal Ladner, Ordinarius für historische Grundwissenschaften an der Universität Freiburg i.Ü., Dr. Sigmund Widmer, Nationalrat, alt Stadtpräsident von Zürich, Dr. Urs Martin Zahnd und Prof. Hans A. Michel, Bern, Vinzenz Bartlome, Bern.Entscheidend zum besseren Verständnis des Werkes trägt auch die vollständige Transkription des Textes durch Prof. Dr. Pascal Ladner bei.MERKMALE: * NEUZUSTAND und ungelesen * 2 Bände: Faksimile + Kommentarband * Streng limitiert auf 980 Exemplare weltweit * Älteste Schweizer Bilderchronik * Bis ins Detail dem Original aus dem 15. Jahrhundert nachempfunden * Originalformat von 29,8 x 22 cm * 1036 Seiten stark * 230 farbige, meist ganzseitige Illustrationen * Einband aus echtem Ganzleder * 2 dem Original nachempfundene Schließen * Prägungen auf dem Leder, sowie die Buchschließen nach dem Original angefertigt * Blätter wurden von Hand auf fünf echte Bünde geheftet * Wissenschaftlicher Kommentarband * Neupreis: 6.800,- Euro * Sammlerstück und Wertanlage
[SW: Faksimile, Buchwesen, Buchmalerei, Evangeliar, Perikopenbuch, Religion, Luzern, Codex aureus, Stundenbuch, Mittelalter]
DER SPIEGEL 12/1985: wie die pharmaindustrie bonn kaufte,
Titel Eigentlich müßte ich euch umbringen : Juwelenraub in Baden-Baden: Die Anklage gegen den FDP-Politiker Hans-Otto Scholl * (S. 86) Deutschland 17 Koalition: Das Wasser im Keller steigt : Neues aus Kohls Pannen-Kabinett: Nach dem Rücktritt des Regierungssprechers Boenisch und dem Wirbel um Postminister Schwarz-Schilling fürchten Kanzler-Getreue eine Erosion der Regierung. Die CSU verschärft den Ton: Sie wirft Außenminister Genscher öffentlich vor, er betreibe nicht mehr die Politik der Koalition. * * 20 AFFÄREN - Teuerste Kühlerfigur: Wegen unversteuerter Einnahmen als PR-Berater der Autoindustrie droht Kohls Ex-Sprecher Boenisch ein Strafbefehl in Millionenhöhe. * * 21 Der Journalist des Jahres: Boenisch-Nachfolger Friedhelm Ost: Ein PR-Profi spricht für Helmut Kohl * * 24 PARTEISPENDEN - Ich: Ja. Er: Gut: Wahrheitsfindung in Rheinland-Filz: Graf Lambsdorff belastet Kanzler Helmut Kohl. * * 24 Kohl könnte Schaden leiden : SPIEGEL-Interview mit dem Parteispenden-Ermittler Weyrich Karl-Heinz Weyrich (SPD) ist Rechtsanwalt in Ludwigshafen und stellvertretender Vorsitzender des Untersuchungsausschusses Parteispenden im Mainzer Landtag. Einem zweiten Ausschuß, der Eingriffe der CDU-Landesregierung in ein Strafverfahren gegen einen Flick-Mitarbeiter aufklären soll, sitzt Weyrich selber vor. * * 27 SCHWARZ-SCHILLING - Der Bundesbleiminister: Die Berliner Batteriefabrik Sonnenschein produziert mit ungenehmigten Anlagen - Höhepunkt im Dauerskandal um die Familienfirma des Postministers Schwarz-Schilling. * * 31 SPD - Was weggerissen: Um die Nachfolge von Bürgermeister Koschnick bewerben sich in Bremen, anders als geplant, gleich zwei sozialdemokratische Kandidaten. * * 32 BUNDESWEHR - Auf breiter Front: Ein Teilnehmer der Nato-Übung Wintex 85 enthüllt, daß die Bundesregierung während des Planspiels den Einsatz von Atomwaffen verlangt habe. * * 35 Veto, Wunsch und Wirklichkeit: Klaus Matthiesen über Ignaz Kiechles Buch zur Agrarpolitik: ... und grün bleibt unsere Zukunft Klaus Matthiesen, 44, ist seit Oktober 1983 Landwirtschaftsminister in der Düsseldorfer SPD-Landesregierung. Ignaz Kiechle, 55, ist selbständiger Landwirt, CSU-Mitglied und seit März 1983 Bundeslandwirtschaftsminister. * * 46 WATTENMEER - Werdet smart: Schleswig-Holstein und Niedersachsen wollen im Watt vor ihren Küsten Nationalparks einrichten - nichts als Ärger für die beiden CDU-Landesregierungen. * * 47 Jan Rasmus liegt im Sterben: Politiker-Streit um die Lebenserwartung der Nordsee * * 63 KRIMINALITÄT - Knacken und hacken: Die Elektronik-Industrie bringt Ende des Monats ein Autoradio mit einprogrammierbaren Geheimzahlen auf den Markt - wirksame Sicherung gegen Radiodiebe? * * 67 JUSTIZ - Nur Blöde: Schlamperei in der Kölner Justiz: Ein Urteil im Herstatt-Prozeß enthält auf 14 Seiten 51 grobe Schnitzer. * * 70 Bis zu 25000 Mark für ein einziges Ei: Internationale Banden verdienen am Schmuggel mit den vom Aussterben bedrohten Jagdfalken Profite wie im Drogenhandel erzielen Händler, die gestohlene Falken und Falkeneier an arabische Petrodollar-Milliardäre verkaufen. In den USA jagen Geheimagenten die Eierdiebe, in der Bundesrepublik - auch sie Drehscheibe des Greifvogel-Schwarzmarkts - sollen Mobile Einsatzkommandos die Verfolgung übernehmen. * * 78 Profitsucht geht über Leichen : Freispruch für Gurtmuffel - Aus dem Beschluß des Amtsgerichts Albstadt * * 78 Das unterscheidet den Bürger vom Untertanen : SPIEGEL-Redakteur Hans-Wolfgang Sternsdorff über den Amtsrichter, der Gurtmuffel freispricht * * 96 BUNDESLÄNDER - Vom Winde verweht: Erstmals soll in Rheinland-Pfalz ein vorbestrafter Richter Präsident eines Oberlandesgerichts werden. * * Wirtschaft 22 EG-GIPFEL - Stunde der Wahrheit: Helmut Kohl steht vor dem unangenehmsten EG-Gipfel seiner Kanzlerzeit. * * 38 STAATSSEKRETÄRE - Das letzte Wort: Seit über einem Jahrzehnt zählt der CDU-Spitzenbeamte Hans Tietmeyer zu den Regisseuren der Bonner Wirtschaftspolitik. 1987 soll der Erfolgreiche zur Bundesbank überwechseln. * * 45 GEWERKSCHAFTEN - Zuviel auf einmal: Ob Franz Steinkühler, wie vorgesehen, im nächsten Jahr Vorsitzender der IG Metall wird, ist noch keineswegs sicher - sein Chef hat sich noch nicht entschieden. * * 51 SEEHÄFEN - Voll da: Deutschlands Seehafen-Unternehmer wollen das Tarifsystem des Straßengüterverkehrsgewerbes kippen. * * 76 HANDEL - Jederzeit Einsicht: Ein Heimservice für Tiefkühlkost verspricht seinen Verkaufsfahrern hohe Einkommen, doch viele fühlen sich ausgebeutet. * * 94 AKTIEN - Ungemein optimistisch: Ausländische Anleger treiben die deutschen Börsenkurse beinahe täglich auf neue Rekorde. * * 95 STAHL - Immer geleimt: Krupp kann auf die Fusion mit Klöckner verzichten - ein neuer Partner ist in Sicht. * * 97 DDR-Doktor für Otto Wolff: * * 97 Mercedes will Lkws entgiften: * * 97 Euro-Klasse bei der Lufthansa: * * 97 Kein Franc für Schnellen Brüter: * * 97 Riesenhuber bummelt: * * 115 LUFTFAHRT - Gescheiter Kopf: Wenn Texas Air aus Houston die renommierte TWA übernimmt, entsteht daraus eine der größten Luftflotten der Welt. * * Medien 25 Fauler Kompromiß: Fernsehprogramme sollen künftig nach einem neuen Verfahren übertragen werden - die Zuschauer müssen neue Geräte kaufen. * * 28 Sterben möcht, ich: Der Angriff des Innen-Staatssekretärs Carl-Dieter Spranger auf das Fernsehen wurde in seinem Ministerium sorgfältig vorbereitet. * * Kommentar Wirtschaft 42 WIRTSCHAFTS-KOMMENTAR - Auf Nummer Sicher: Von Wolfgang Kaden * * Gesellschaft 55 Immer auf der richtigen Seite : SPIEGEL-Redakteur Jörg R. Mettke über deutsch-amerikanische Clubs und organisierte Völkerfreundschaft * * Ausland 100 AUSLAND - In fünf Minuten stirbt der nächste : Die Geisel-Affäre zwingt die USA zurück in den Nahost-Konflikt Der starke Ronald Reagan sah sich in der gleichen jammervollen Lage wie einst Jimmy Carter: Die Weltmacht USA konnte gegen Geiselnahme auf feindlichem Territorium nichts ausrichten. Libanesischen Schiiten gelang es, Amerikaner und Israelis gegeneinander aufzubringen, und sogar die Deutschen bekamen etwas ab. * * 102 Die Teufel erledigen : Die Schiiten im Libanon und ihr Führer Nabih Birri * * 103 Schiiten: * * 104 Piraten sind auch in Israel : SPIEGEL-Interview mit dem Amal-Präsidiumsmitglied Ghassan Ali Sublani Ghassan Ali Sublani, 37, ist Mitglied des Präsidiums der Schiitenmiliz Amal, Vize des Amal-Chefs Nabih Birri. Er lebte zehn Jahre in den USA und ist noch US-Staatsbürger. * * 105 ITALIEN - Er war es: Kampf um die Nachfolge Pertinis - in dieser Woche wählen die Italiener einen neuen Staatspräsidenten. * * 106 SPANIEN - Genosse im Frack: Die sozialistische Regierung von Felipe Gonzalez erhält Feuer - von der sozialistischen Gewerkschaft. * * 107 EUROPA - Ende des Honigmonds: Die Brüsseler EG-Kommission hat wieder an Autorität gewonnen - dank Präsident Jacques Delors. Er scheute auch nicht den großen Krach mit den Deutschen. * * 108 Stunde der Wahrheit in Mailand: Die Geschichte des Vetorechts in der Europäischen Gemeinschaft * * 111 NORWEGEN - Heimliche Karriere: Jahrelang verriet Oslos Außenamtssprecher Militärgeheimnisse, vertrauliche Gespräche führender Politiker, diplomatische Pläne an die UdSSR. Strafe: 20 Jahre Haft. * * 112 AFFÄREN - Wie ein Soldat: Ein freundlicher alter Herr, der seine Schuld nie begriff - so schildern Zeugen die letzten Jahre des KZ-Arztes Mengele. * * 113 KANADA - Alter Vater: Die einst mächtige Separatistenregierung der frankokanadischen Provinz Quebec liegt in den letzten Zügen. * * 114 NAMIBIA - Immer Dumme: Südafrika bescherte Namibia, der deutschen Ex-Kolonie Südwest, eine Marionettenregierung. * * 116 UMWELT - Tet der Bäume: Das einst üppig grüne Vietnam droht zu versteppen: Spätfolge des US-Krieges. Für eine Wiederaufforstung fehlt das Geld. * * 119 FALKLAND - Zukunft im Nebel: Unversöhnlich und hochgerüstet stehen England und Argentinien drei Jahre nach dem Falkland-Krieg im Südatlantik einander gegenüber. Streit um eines der größten Reservoirs an Bodenschätzen, die Antarktis, verschärf...



