Schaum Tat

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DER SPIEGEL: 23/1998, Inqusition,

Titel Gottes willige Vollstrecker: Mit Feuer und Folter, Psychoterror, Berufsverbot und Zensur verfolgte die Kirche über Jahrhunderte Ungläubige und Dissidenten. Die Akten der Inquisition galten als das bestgehütete Geheimnis des Vatikans. Nun ist auch in Rom Glasnost angesagt. Die in 4500 Bänden dokumentierte Menschenjagd soll öffentlich gemacht werden. (S. 74) * Der Tod kam nach der Messe (S. 76) * Er tat es schnell (S. 82) * Tragisches Mißverständnis : Mit ihrem Prozeß gegen Galilei ruinierte die Inquisition für Jahrhunderte das Verhältnis der katholischen Kirche zu den Naturwissenschaften. Jetzt versucht der Vatikan, den Schaden zu reparieren. (S. 88) 22 PARTEIEN - Der letzte Tango: Die Union verzichtet auf Argumente im Wahlkampf und setzt mit dem Medienprofi Hans-Hermann Tiedje auf einen groben Klotz. SPD-Kanzlerkandidat Gerhard Schröder gibt sich betont seriös, sein neues Wahlkampfteam sieht allerdings reichlich alt aus. * 24 Warten auf Hallig Hooge * 26 SPD - Wer schimpft, hat Angst : Kanzlerkandidat Gerhard Schröder über die Kritik an seiner Kernmannschaft, die Suche nach einem Wirtschaftsminister und einem Bundeskulturbeauftragten * 27 KARRIEREN - Prinzip Ballermann: Hans-Hermann Tiedjes verblüffender Aufstieg vom Boulevard-Proleten zum Kanzlerberater * 28 Wir kriegen Schröder : CDU/CSU-Fraktionschef Wolfgang Schäuble über Rambos im Wahlkampf, die Auseinandersetzung mit Extremisten und den SPD-Kanzlerkandidaten * 34 GRÜNE - Leibchen für Lauftreff: Private Sponsoren finanzieren den Wahlkampf Joschka Fischers - der grüne Volkstribun begibt sich auf Solo-Tour durch Deutschland. * 38 ATOMMÜLL - Immer dabei: Daß Transportbehälter mit nuklearem Material verstrahlt sind, war ein offenes Geheimnis - nicht bloß für Wissenschaftler, wie Angela Merkel behauptet. * 41 Umfrage - SPD weiter im Hoch: Das Bielefelder Meinungsforschungsinstitut Emnid ermittelte im Auftrag des SPIEGEL das Stimmungsbild im Monat Mai * 42 OSTDEUTSCHLAND - Politik aus der Wundertüte: Die brandenburgische Sozialministerin Regine Hildebrandt bündelt die politischen Sehnsüchte ihrer Landsleute und rackert für den Wechsel in Bonn. Sollte sich die SPD dort mit der FDP einlassen, will die Kultfigur aus der Partei austreten. * 50 RECHT - Der schöne Toni: Ein SS-Aufseher aus Theresienstadt kommt vielleicht doch noch vor Gericht - wenn er kein Deutscher ist. * 56 WAHLKAMPF - Gunst der Gruftis: Die Stimmen der Senioren können wahlentscheidend sein. Doch der Parteienstreit um die Renten interessiert die Alten nur mäßig. * 60 Alle sind völlig überfordert : Die Frankfurter Jugendhilfeexpertin Gisela Zenz über kriminelle Kinder und die Hilflosigkeit von Justiz und Bürokratie * 68 EISENBAHN - Schneller Geist der Ahnen: Die Ostsee-Insel Usedom galt einst als Badewanne von Berlin . 1945 wurde die wichtigste Festlandverbindung gesprengt: die Karniner Brücke. Ein Verein kämpft für ihren Wiederaufbau. * Kultur 218 AUSSTELLUNGEN - Edel, teuer und tot: Napoleon - so großspurig schlicht wirbt die jüngste Schau des Historischen Museums zu Speyer um Besucher. Der laute Stil des Hauses ist pures Marketing. Und er hat Erfolg. * 222 VERLAGE - Faustschlag auf den Schädel: Streit um Kafka: Nach dem Erfolg des Process -Romans möchte der Frankfurter Stroemfeld-Verlag weitere Werke des Prager Dichters publizieren - und darf nicht. * 228 AUTOREN - Zwischen Lammkeule und Rhabarber: Sie führte ein unauffälliges Leben, doch ihre Werke fallen - immer noch - auf, sie locken in den verschiedenen Filmversionen Millionen von Menschen ins Kino: Jane Austen, die brillanteste Satirikerin des frühen 19. Jahrhunderts. Zwei neue Biographien beschreiben ihr Leben. 234 FERNSEHEN - Ein Abschied gestern: Verlogene Stasi-Spitzel, verstörte Künstler, verschlagene DDR-Bonzen - Regisseur Frank Beyer verfilmte Manfred Krugs Tagebuch Abgehauen . * 236 FILM - Ein Star von 30 Zentimetern: Drogen, Drinks, Dirty Sex - in Boogie Nights erzählt Regisseur Paul Thomas Anderson die Lebensgeschichte eines Pornostars: Der Rapper Mark Wahlberg profiliert sich als Schauspieler, Burt Reynolds feiert sein Comeback. Pornos: bald gesellschaftsfähig? 94 REICHTUM - Glück als Schicksalsschlag: Frauen erben anders als Männer - das behaupten jedenfalls Finanz- und Anlageberaterinnen in Köln, die vom Geldsegen Überraschte psychologisch betreuen. * 98 KRIMINALITÄT - Mario und der Royal Flush : Zwei Zöllner mußten sterben, weil sie an der deutsch-schweizerischen Grenze ein Auto kontrollierten, der Täter richtete sich anschließend selbst. Er sei ein Waffenschieber gewesen, hieß es bisher. Doch Mario Telatin war ein Verzweifelter, der in Panik geriet. Von Bruno Schrep 108 DIGITAL-TV - Wir lassen Kirch nicht allein : Das geplante Monopol der Medienkonzerne beim Pay-TV ist gescheitert. Die Ablehnung der EU-Kommission soll für mehr Wettbewerb beim Fernsehen der Zukunft sorgen. Leo Kirch steckt nun in Schwierigkeiten. Bertelsmann-Chef Wössner kündigt Hilfe an. * 110 Das Innenleben bleibt geheim: Die Technik ist längst soweit: Mit Chipkarten könnte sich der Verbraucher die neue, digitale Fernsehwelt in die Stube holen. Doch Leo Kirch und seine Konkurrenten streiten um den Schlüssel für den Zugang. * 116 MITTELSTAND - Aufschwung a la Schröder?: Nirgendwo ist der Frust über hohe Steuern und lahme Bürokraten so groß wie im Mittelstand. Im Wahlkampf werden die Unternehmer so heftig umworben wie noch nie zuvor. Kann der SPD-Kanzlerkandidat diese Klientel wirklich für sich gewinnen? * 120 BAHN - Chaostage in Berlin: Frustrierte Kunden, ratlose Bahnmanager: Die Wiedereinführung der Stadtbahn in Berlin führte zum Stillstand des Schienenverkehrs. * 122 KONZERNE - Daimlers ergebener Diener: Auf der Hauptversammlung erlebten die Aktionäre einen neuen Schrempp: Im Augenblick des größten Triumphs gibt sich der einstige Rambo als bescheidener Angestellter. Kein Wunder: Aufsichtsräte hatten mit Rausschmiß gedroht. * 128 WÄHRUNG - Gut für Gauner: Mafiosi dürfen sich auf den Euro freuen: Die 500er-Note erleichtert für Kuriere, die bisher mit Koffern voll Dollar reisen, den Transport enorm. * 130 SCHIFFBAU - Steueroase auf See: Mit der World of ResidenSea entsteht ein schwimmendes Millionärsheim - unter der Steuerhoheit der Karibik. 142 UNGARN - Gezähmte Wilde: Der künftige Regierungschef in Budapest, einst ein Sponti in Turnschuhen, trägt jetzt Maßanzüge und schreckt vor nationalistischen Tönen nicht zurück. * 146 SCHWEIZ - Alles weiße Mäuse: Als einzige Nation der Welt stimmen die Eidgenossen in einem Volksbegehren über die Grenzen der Gentechnik ab. Industrielle und Forscher warnen vor einer Katastrophe. * 150 ISRAEL - Dran, drauf, drüber! : Offiziersanwärter der Bundeswehr übten erstmals mit jüdischen Soldaten im Heiligen Land - für die jungen Deutschen ein spannender, aber heikler Ausflug in eine andere Welt. * 154 JAPAN - Stolz der Nation: Ein Film entzückt Patrioten in Tokio und empört das Ausland: General Tojo, Ministerpräsident des Kaisers von 1941 bis 1944, nach der japanischen Niederlage als Kriegsverbrecher verurteilt und hingerichtet, wird als tragischer Held verklärt. * 160 DIPLOMATIE - Ein Husar auf dem Balkan: Richard Holbrookes Erinnerungen an die Verhandlungen über das Friedensabkommen für Bosnien. Von Gerald Livingston * 164 GROSSBRITANNIEN - Mit extra Schaum: London als Zentrum neuer Lebensart: Die britische Hauptstadt protzt mit Gourmet-Exzessen und ausgefallenen Kaffeehäusern. Demnächst sollen sogar die Pubs länger öffnen. * Sport 170 FUSSBALL - Die Deutschen sind schlagbar : Nirgendwo wird Fußball so konsequent als Entertainment betrieben wie in den USA. Damit die Dollarmillionen Rendite abwerfen, muß das Massenpublikum gewonnen werden - am besten durch einen Erfolg bei der Weltmeisterschaft. * 174 BOXEN - Weiche Seele, harter Bums: In Deutschland strecken Wladimir und Witalij Klitschko ihre Gegner in Serie nieder, Axel Schulz meidet den Kampf. Jetzt drängen die Söhne eines ukrainischen Generals nach Amerika. 182 GERUCHSSINN - Überragendes Feingefühl: Künstliche Nasen erschnüffeln saures Bier, faule Karotten und sogar Krankheitserreger, sie prüfen Tabak- und Gewürzmischungen: Nach der Kamera und dem Mikrofon, die zwei menschliche Sinne ersetzen, drängen nun elektronische Duftsensoren auf den Markt. * 188 IMPOTENZ - Im Galopp aus dem Sattel: Das Potenzmittel Viagra hat erste Todesopfer gefordert. Mediziner fürchten, daß sich demnächst weitere Nebenwirkungen zeigen. * 192 COMPUTER - Zehntausend stürzten ab: Seit zwei Jahren bezaubern kleine gelehrige Pelzwesen Computerspieler in aller Welt. Die Norns fressen Honig, spielen mit Bällen und vererben ihre Gene. Nun hat die britische Luftwaffe sie rekrutiert - die Tierchen sollen lernen, Düsenjäger zu fliegen. * 198 FISCHEREI - Vorhänge des Todes: In Treibnetzen verenden noch immer Delphine, Haie und Seevögel. Jetzt will die EU die ökologisch verheerende Fangtechnik endlich verbieten. * 202 MEDIZIN - Lichtblicke im Schattenreich: Im Kampf gegen die häufigste Erblindungsursache in den Industrieländern erproben Ärzte neue Strategien: Von Zelltransplantationen, mikrochirurgischen Techniken und einpflanzbaren Seh-Chips erhoffen sie sich Riesenfortschritte gutes Exemplar, Einband mit kleinen altersbedingten Spuren

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Laar, Clemens: ...reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort von Reichssportführer von Tschammer und Osten sowie 41 Kupfertiefdruckbildern, Hannover Adolf Sponholtz Verlag 1937
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Leinen / OGLn / OLn / Leinen im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette in Silberprägung. 95 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Freiherr Carl-Friedrich von Langen als Fähnrich bei den 1.Garde-Ulanen / Ein deutscher Reiter, ganz allein, schlägt die gesamte italienische Reiter-Elite aus dem Felde: Rom 1924 / Sie reiten alles, die beiden Hankos, von der Olympischen Dressurprüfung bis zum schweren Jagdspringen / Reiterspiel von Preußens Gloria. Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" als Generalleutnant von Driesen / eine goldene Schleife für Pferd und Reiter: Freiherr von langen und Prinzessin Wied - Böse Stürze - Freiherr von Langen in voller SA-Uniform - Aufnahmen von der Beerdigung, unter Teilnahme der SA - Statuette im Schloßpark zu Parow - "Er starb für uns und die Ehre der SA". Die Gedenkstunde auf dem Berliner Turnier 1935". - Aus dem Geleitwort: "Solange in Deutschland Reiter in den Sattel steigen, wird e i n Name ein leuchtendes Vorbild für jeden jungen Reiter sein: Carl-Freiherr von Langen, Olympiasieger von 1928. Im Nachruf der SA. heißt es: Er starb für uns und die Ehre der SA.! Ein vorbildliches Sterben beendete sein Leben, das ebenso vorbildlich war und das ihm selbst und darüber hinaus seinem Volk und Vaterland Ehre und Ruhm brachte. Nicht Ehrgeiz oder kleinliche Motive waren es, die aus Langen eine der glänzendsten Reitererscheinungen der Welt machten und die ihn schließlich das letzte Ziel eines Sportsmanns, den Olympischen Lorbeer, erringen ließen. Seine Erfolge lagen in seiner Persönlichkeit begründet, in der alle Tugenden eines Kämpfers, eines Reiters, eines Edelmannes und eines guten Freundes vereint waren, und wer ihn kannte, wird begreifen, daß diese Tugenden ihn auch zum Führer und zum neuen Deutschland geführt haben, wie es für ihn gar nicht anders sein konnte. Gerade im Jahre der Olympischen Spiele ist es eine Pflicht, das Leben dieses Mannes zu zeichnen und sein Andenken als Vorbild für jeden jungen Reiter wachzurufen. Hanko Langen ist tot! Hanko Langen, er lebe!" - 16.-20Tsd. in mittlerer Erhaltung (Einband mit stärkeren Gebrauchsspuren, Rückentitel teilweise verblasst, Name auf Vorsatz, sonst gut). - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und viell

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[SW: Deutsches / Drittes Reich, adeliger deutscher Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern als einfacher SA-Mann, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Reiten im Braunhemd, deutsche Reiterei, SA-Reiterei, SA-Reitbetrieb, Pferdezucht in Pommern, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / im Nationalsozialismus / vor 1945, Würdigung durch den Reichssportführer, deutscher Reitergeist, nationalsozialistische Reitergemeinde, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut]

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Laar, Clemens: . . . reitet für Deutschland - Carl-Friedrich Freiherr von Langen. Ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort des Reichssportführers von Tschammer und Osten. Feldausgabe, Hannover Adolf Sponholtz Verlag 1942
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (Steifumschlag / Broschur / Kartoneinband im Format 10,5 x 14,3 cm) mit Deckeltitel, 95 Seiten. Aus dem Geleitwort: "Solange in Deutschland Reiter in den Sattel steigen, wird e i n Name ein leuchtendes Vorbild für jeden jungen Reiter sein: Carl-Freiherr von Langen, Olympiasieger von 1928. Im Nachruf der SA. heißt es: Er starb für uns und die Ehre der SA.! Ein vorbildliches Sterben beendete sein Leben, das ebenso vorbildlich war und das ihm selbst und darüber hinaus seinem Volk und Vaterland Ehre und Ruhm brachte. Nicht Ehrgeiz oder kleinliche Motive waren es, die aus Langen eine der glänzendsten Reitererscheinungen der Welt machten und die ihn schließlich das letzte Ziel eines Sportsmanns, den Olympischen Lorbeer, erringen ließen. Seine Erfolge lagen in seiner Persönlichkeit begründet, in der alle Tugenden eines Kämpfers, eines Reiters, eines Edelmannes und eines guten Freundes vereint waren, und wer ihn kannte, wird begreifen, daß diese Tugenden ihn auch zum Führer und zum neuen Deutschland geführt haben, wie es für ihn gar nicht anders sein konnte. Gerade im Jahre der Olympischen Spiele ist es eine Pflicht, das Leben dieses Mannes zu zeichnen und sein Andenken als Vorbild für jeden jungen Reiter wachzurufen. Hanko Langen ist tot! Hanko Langen, er lebe!" - Kriegsdruck, Auflage in guter Erhaltung. - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und vielleicht vergehen Minuten, vielleicht Stunden, bis die erste Kugel und gleich darauf auch die zweite trifft. Ohnmacht, erneutes Bewusstsein und wieder Ohnmacht. Stunden vergehen so, und als endlich ein deutscher Vorstoß erfolgt und der Rittmeister unter dem Pferd hervorgezerrt wird, da ist der Mann schon mit einem halben Schritt über die Grenze der Ewigkeit gewechselt. Er bleibt am Leben, gewiss, aber manchmal sehen sich die Militärärzte über seinem Lager hinweg bedeutungsvoll an. Was kann das schon für ein Leben sein, für das sie diesen Mann bewahrt haben. Wochen allein hat es gedauert, bis er imstande war, auch nur ein Lid zu rühren. Es ist für alle klar, daß dieser Mann bestimmt zum letzten Mal im Sattel gesessen hat..."

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[SW: Deutsches / Drittes Reich, adeliger deutscher Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern als einfacher SA-Mann, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Reiten im Braunhemd, deutsche Reiterei, SA-Reiterei, SA-Reitbetrieb, Pferdezucht in Pommern, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / im Nationalsozialismus / vor 1945, Würdigung durch den Reichssportführer, deutscher Reitergeist, nationalsozialistische Reitergemeinde, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut]

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Laar, Clemens: ...reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort von Reichssportführer von Tschammer und Osten sowie 41 Kupfertiefdruckbildern, Hannover Adolf Sponholtz Verlag 1937
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Leinen / OGLn / OLn / Leinen im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette in Rotprägung. 95 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Freiherr Carl-Friedrich von Langen als Fähnrich bei den 1.Garde-Ulanen / Ein deutscher Reiter, ganz allein, schlägt die gesamte italienische Reiter-Elite aus dem Felde: Rom 1924 / Sie reiten alles, die beiden Hankos, von der Olympischen Dressurprüfung bis zum schweren Jagdspringen / Reiterspiel von Preußens Gloria. Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" als Generalleutnant von Driesen / eine goldene Schleife für Pferd und Reiter: Freiherr von langen und Prinzessin Wied - Böse Stürze - Freiherr von Langen in voller SA-Uniform - Aufnahmen von der Beerdigung, unter Teilnahme der SA - Statuette im Schloßpark zu Parow - "Er starb für uns und die Ehre der SA". Die Gedenkstunde auf dem Berliner Turnier 1935". - Aus dem Geleitwort: "Solange in Deutschland Reiter in den Sattel steigen, wird e i n Name ein leuchtendes Vorbild für jeden jungen Reiter sein: Carl-Freiherr von Langen, Olympiasieger von 1928. Im Nachruf der SA. heißt es: Er starb für uns und die Ehre der SA.! Ein vorbildliches Sterben beendete sein Leben, das ebenso vorbildlich war und das ihm selbst und darüber hinaus seinem Volk und Vaterland Ehre und Ruhm brachte. Nicht Ehrgeiz oder kleinliche Motive waren es, die aus Langen eine der glänzendsten Reitererscheinungen der Welt machten und die ihn schließlich das letzte Ziel eines Sportsmanns, den Olympischen Lorbeer, erringen ließen. Seine Erfolge lagen in seiner Persönlichkeit begründet, in der alle Tugenden eines Kämpfers, eines Reiters, eines Edelmannes und eines guten Freundes vereint waren, und wer ihn kannte, wird begreifen, daß diese Tugenden ihn auch zum Führer und zum neuen Deutschland geführt haben, wie es für ihn gar nicht anders sein konnte. Gerade im Jahre der Olympischen Spiele ist es eine Pflicht, das Leben dieses Mannes zu zeichnen und sein Andenken als Vorbild für jeden jungen Reiter wachzurufen. Hanko Langen ist tot! Hanko Langen, er lebe!" - Erstausgabe, EA, erste Auflage in ganz guter Erhaltung (Einbandrücken verblasst und mit stärkeren Gebrauchsspuren, Rückentitel verblasst, Exlibris "Fritz Kotz" auf Vorsatz, sonst gut). - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Garde-Ulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses ver

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[SW: Deutsches / Drittes Reich, adeliger deutscher Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern als einfacher SA-Mann, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Reiten im Braunhemd, deutsche Reiterei, SA-Reiterei, SA-Reitbetrieb, Pferdezucht in Pommern, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / im Nationalsozialismus / vor 1945, Würdigung durch den Reichssportführer, deutscher Reitergeist, nationalsozialistische Reitergemeinde, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut]

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