Schaum Tat

Es wurden insgesamt 6 Einträge zu 'Schaum Tat' gefunden (Stand: 30.08.2015).

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Laar, Clemens: ...reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort von Reichssportführer von Tschammer und Osten sowie 41 Kupfertiefdruckbildern, Hannover Adolf Sponholtz Verlag, 1936.
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Halbleinen / OHLn / OLn / HLn im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette in Silberprägung sowie dem fotoillustrierten Original-Schutzumschlag OSU. 95 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Freiherr Carl-Friedrich von Langen als Fähnrich bei den 1.Garde-Ulanen / Ein deutscher Reiter, ganz allein, schlägt die gesamte italienische Reiter-Elite aus dem Felde: Rom 1924 / Sie reiten alles, die beiden Hankos, von der Olympischen Dressurprüfung bis zum schweren Jagdspringen / Reiterspiel von Preußens Gloria. Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" als Generalleutnant von Driesen / eine goldene Schleife für Pferd und Reiter: Freiherr von langen und Prinzessin Wied - Böse Stürze - Freiherr von Langen in voller SA-Uniform - Aufnahmen von der Beerdigung, unter Teilnahme der SA - Statuette im Schloßpark zu Parow - "Er starb für uns und die Ehre der SA". Die Gedenkstunde auf dem Berliner Turnier 1935". - Aus dem Geleitwort: "Solange in Deutschland Reiter in den Sattel steigen, wird e i n Name ein leuchtendes Vorbild für jeden jungen Reiter sein: Carl-Freiherr von Langen, Olympiasieger von 1928. Im Nachruf der SA. heißt es: Er starb für uns und die Ehre der SA.! Ein vorbildliches Sterben beendete sein Leben, das ebenso vorbildlich war und das ihm selbst und darüber hinaus seinem Volk und Vaterland Ehre und Ruhm brachte. Nicht Ehrgeiz oder kleinliche Motive waren es, die aus Langen eine der glänzendsten Reitererscheinungen der Welt machten und die ihn schließlich das letzte Ziel eines Sportsmanns, den Olympischen Lorbeer, erringen ließen. Seine Erfolge lagen in seiner Persönlichkeit begründet, in der alle Tugenden eines Kämpfers, eines Reiters, eines Edelmannes und eines guten Freundes vereint waren, und wer ihn kannte, wird begreifen, daß diese Tugenden ihn auch zum Führer und zum neuen Deutschland geführt haben, wie es für ihn gar nicht anders sein konnte. Gerade im Jahre der Olympischen Spiele ist es eine Pflicht, das Leben dieses Mannes zu zeichnen und sein Andenken als Vorbild für jeden jungen Reiter wachzurufen. Hanko Langen ist tot! Hanko Langen, er lebe!" - 16.-20.Tsd. in mittlerer Erhaltung (Schutzumschlag mit Einrissen, sonst gut). - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und viellei

[SW: Deutsches / Drittes Reich, adeliger deutscher Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern als einfacher SA-Mann, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Reiten im Braunhemd, deutsche Reiterei, SA-Reiterei, SA-Reitbetrieb, Pferdezucht in Pommern, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / im Nationalsozialismus / vor 1945, Würdigung durch den Reichssportführer, deutscher Reitergeist, Deutscher Gruß vor deutschem Pferd, Rennpferd mit Deutschem Gruß geehrt, nationalsozialistische Reitergemeinde, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut]

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Laar, Clemens: ...reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort von Reichssportführer von Tschammer und Osten sowie 41 Kupfertiefdruckbildern, Hannover Adolf Sponholtz Verlag, 1950.
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Ganzleinen / OLn / OLn / Ln im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette in Silberprägung. 94 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Freiherr Carl-Friedrich von Langen als Fähnrich bei den 1.Garde-Ulanen / Ein deutscher Reiter, ganz allein, schlägt die gesamte italienische Reiter-Elite aus dem Felde: Rom 1924 / Sie reiten alles, die beiden Hankos, von der Olympischen Dressurprüfung bis zum schweren Jagdspringen / Reiterspiel von Preußens Gloria. Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" als Generalleutnant von Driesen / Eine goldene Schleife für Pferd und Reiter: Freiherr von langen und Prinzessin Wied - Böse Stürze - Statuette im Schloßpark zu Parow - Nachkriegsausgabe (dh. textlich und bildlich "entnazifiziert": die Auflagen nach 1945 enthalten nicht mehr das Geleitwort des Reichssportführers von Tschammer und Osten, geschweige denn die Fotoabbildungen, die den pommerschen Herrnreiter als Garde-Ulanen, als SA-Mann oder die SA zeigen) / 174.-178Tsd. in sehr guter Erhaltung. - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und vielleicht vergehen Minuten, vielleicht Stunden, bis die erste Kugel und gleich darauf auch die zweite trifft. Ohnmacht, erneutes Bewusstsein und wieder Ohnmacht. Stunden vergehen so, und als endlich ein deutscher Vorstoß erfolgt und der Rittmeister unter dem Pferd hervorgezerrt wird, da ist der Mann schon mit einem halben Schritt über die Grenze der Ewigkeit gewechselt. Er bleibt am Leben, gewiss, aber manchmal sehen sich die Militärärzte über seinem Lager hinweg bedeutungsvoll an. Was kann das schon für ein Leben sein, für das sie diesen Mann bewahrt haben. Wochen allein hat es gedauert, bis er imstande war, auch nur ein Lid zu rühren. Es ist für alle klar, daß dieser Mann bestimmt zum letzten Mal im Sattel gesessen hat..."

[SW: Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Deutsches / Drittes Reich, Reiten, deutsche Reiterei, Reitbetrieb, Pferdezucht, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / vor 1945]

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Laar, Clemens: ... reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Reiterschicksal. Mit 34 Kupfertiefdruckbildern nach Aufnahmen deutscher, holländischer, italienischer und schwedischer Fotografen, Hannover, Adolf Sponholtz Verlag, 1950.
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Ganzleinen / OLn / OLn / Ln im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette (von Langen'sches Wappen) in Silberprägung sowie dem fotoillustriertem Original-Schutzumschlag OSU. 96 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Schaunummer zum Internationalen Hallenturnier, Berlin 1925: Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" / "Es reitet ... für Deutschland: Freiherr von Langen ...auf Draufgänger! (Olympia-Dressurprüfung, Amsterdam 1928)" usw. - und einem Geleitwort des Verfassers von 1950. - Nachkriegsausgabe in guter Erhaltung (Schutzumschlag mit kleinen Einrissen, Papier etwas gebräunt, sonst gut). - Die Auflage nach 1945 enthält nicht mehr das Geleitwort des Reichssportführers und ebensowenig die Fotos, die den pommerschen Herrnreiter als Garde-Ulanen, als SA-Mann oder die SA zeigen. - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und vielleicht vergehen Minuten, vielleicht Stunden, bis die erste Kugel und gleich darauf auch die zweite trifft. Ohnmacht, erneutes Bewusstsein und wieder Ohnmacht. Stunden vergehen so, und als endlich ein deutscher Vorstoß erfolgt und der Rittmeister unter dem Pferd hervorgezerrt wird, da ist der Mann schon mit einem halben Schritt über die Grenze der Ewigkeit gewechselt. Er bleibt am Leben, gewiss, aber manchmal sehen sich die Militärärzte über seinem Lager hinweg bedeutungsvoll an. Was kann das schon für ein Leben sein, für das sie diesen Mann bewahrt haben. Wochen allein hat es gedauert, bis er imstande war, auch nur ein Lid zu rühren. Es ist für alle klar, daß dieser Mann bestimmt zum letzten Mal im Sattel gesessen hat..."

[SW: Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Deutsches / Drittes Reich, Reiten, Reiterei, Reitbetrieb, Pferdezucht, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik, Nachkriegsausgabe]

Details

Laar, Clemens: ...reitet für Deutschland. Carl-Friedrich Freiherr von Langen, ein Kämpferschicksal. Mit einem Geleitwort von Reichssportführer von Tschammer und Osten sowie 41 Kupfertiefdruckbildern, Hannover Adolf Sponholtz Verlag, 1937.
Vollständige Ausgabe im Original-Verlagseinband (blaues Leinen / OGLn / OLn / Leinen im Format 16,3 x 23,3 cm) mit Rückentitel und Deckelvignette in Silberprägung. 95 Seiten, Schrift: Fraktur, mit vielen Fotoabbildungen auf Kunstdruckpapier wie z.B.: "Freiherr Carl-Friedrich von Langen als Fähnrich bei den 1.Garde-Ulanen / Ein deutscher Reiter, ganz allein, schlägt die gesamte italienische Reiter-Elite aus dem Felde: Rom 1924 / Sie reiten alles, die beiden Hankos, von der Olympischen Dressurprüfung bis zum schweren Jagdspringen / Reiterspiel von Preußens Gloria. Freiherr von Langen in der "Deutschen Schul-Quadrille" 1925 auf "Auer" als Generalleutnant von Driesen / Eine goldene Schleife für Pferd und Reiter: Freiherr von Langen und Prinzessin Wied - Böse Stürze - Freiherr von Langen in voller SA-Uniform - Aufnahmen von der Beerdigung, unter Teilnahme der SA - Statuette im Schloßpark zu Parow - "Er starb für uns und die Ehre der SA". Die Gedenkstunde auf dem Berliner Turnier 1935". - Aus dem Geleitwort: "Solange in Deutschland Reiter in den Sattel steigen, wird e i n Name ein leuchtendes Vorbild für jeden jungen Reiter sein: Carl-Freiherr von Langen, Olympiasieger von 1928. Im Nachruf der SA. heißt es: Er starb für uns und die Ehre der SA.! Ein vorbildliches Sterben beendete sein Leben, das ebenso vorbildlich war und das ihm selbst und darüber hinaus seinem Volk und Vaterland Ehre und Ruhm brachte. Nicht Ehrgeiz oder kleinliche Motive waren es, die aus Langen eine der glänzendsten Reitererscheinungen der Welt machten und die ihn schließlich das letzte Ziel eines Sportsmanns, den Olympischen Lorbeer, erringen ließen. Seine Erfolge lagen in seiner Persönlichkeit begründet, in der alle Tugenden eines Kämpfers, eines Reiters, eines Edelmannes und eines guten Freundes vereint waren, und wer ihn kannte, wird begreifen, daß diese Tugenden ihn auch zum Führer und zum neuen Deutschland geführt haben, wie es für ihn gar nicht anders sein konnte. Gerade im Jahre der Olympischen Spiele ist es eine Pflicht, das Leben dieses Mannes zu zeichnen und sein Andenken als Vorbild für jeden jungen Reiter wachzurufen. Hanko Langen ist tot! Hanko Langen, er lebe!" - 1 6 . - 2 0 T s d . in mittlerer Erhaltung (Einband mit stärkeren Gebrauchsspuren, Rückentitel teilweise verblasst, Name auf Vorsatz, sonst gut). - "Offizierspatrouille in den Karpaten. Die ersten Gardeulanen, die bei Breceziny den großen Durchbruch mit ihrem besten Blut bezahlt haben, decken die Flanke der Armee gegen die starken russischen Reitermassen, die noch Brussilow gesammelt hatte. Man hatte Stärke vorzutäuschen; man hatte die Aufgabe, dem Russen einen deutschen Mann für hundert erscheinen zu lassen, und das bedeutet: reiten und immer wieder reiten. Bedeutet schnelle, tollkühne Vorstöße, bedeutet schließlich eine langsame aber sichere Selbstaufopferung. Was "Patrouillenritt" genannt wird, das ist in Wahrheit jedes Mal eine reiterliche Winkelried-Tat. So kommen sie einmal zu dreien zurück - 20 waren ausgezogen - und als die Pferde durch einen Karpatenbach wateten, den auch der Bergwinter nicht in Starrheit schlagen konnte, da bläfft von einem Geröllhaufen her ein russisches Maschinengewehr auf. Zwei entkommen, und dies wohl nur, weil das Tier des Rittmeisters von Langen die anderen deckte. Ein Zittern geht durch den Pferdeleib, ein schweres Stöhnen, und dann versinken Tier und Reiter in aufblitzendem Schaum und Kugelschlag. In einem wilden Strudel von kochendem Silber, in einem höllischen Lärm von bösem Knattern und ewigem, brodelnden Rauschen kommt der von Langen wieder zur Besinnung, und er weiß auch zugleich, daß dies keine Gnade für ihn ist. Da liegt er bis zu den Ohren in einer vorüberbrodelnden Flut, von der man nicht weiß, ob sie eiseskalt oder kochend heiß ist, begraben unter dem toten Leib des Pferdes, unfähig zu jeder Bewegung, und irgendwo steht ein russisches Maschinengewehr, das immer weiterschießt. Nicht aufhören will dieses verfluchte, teuflische Mordinstrument, und vielleicht vergehen Minuten, vielleicht Stunden, bis die erste Kugel und gleich darauf auch die zweite trifft. Ohnmacht, erneutes Bewusstsein und wieder Ohnmacht. Stunden vergehen so, und als endlich ein deutscher Vorstoß erfolgt und der Rittmeister unter dem Pferd hervorgezerrt wird, da ist der Mann schon mit einem halben Schritt über die Grenze in die Ewigkeit gewechselt. Er bleibt am Leben, gewiss, aber manchmal sehen sich die Militärärzte über seinem Lager hinweg bedeutungsvoll an. Was kann das schon für ein Leben sein, für das sie diesen Mann bewahrt haben! Wochen hat es allein gedauert, bis er im Stande war, auch nur ein Lid zu rühren. Es ist für alle klar, daß dieser Mann bestimmt zum letzten Mal im Sattel gesessen hat. Die Ärzte murmeln etwas vom "Ausgleich durch die Zeit", deuten auf mögliche Milderungen der Lähmungserscheinungen hin, lassen auch durchblicken, daß manchmal die Natur Wunder tut - aber wer hinter die Maske ihrer professionellen Zuversicht zu blicken versteht, der weiß, daß es vielleicht erbarmungsvoller gewesen wäre, wenn man den Freiherrn von Langen nicht aus den Karpatenbach gezogen hätte. . . "

[SW: Deutsches / Drittes Reich, adeliger deutscher Herrenreiter aus Mecklenburg-Vorpommern als einfacher SA-Mann, Olympiasieger: Tod durch Reitunfall, Reiten im Braunhemd, deutsche Reiterei / Reiterelite, Elitereiter bei der SA-Reiterei, SA-Reitbetrieb, Pferdezucht in Pommern, Pferdehaltung, Turnierpferde, Turniersport und Pferderennen in Deutschland in der Weimarer Republik / im Nationalsozialismus / vor 1945, Würdigung durch den Reichssportführer, deutscher Reitergeist, nationalsozialistische Reitergemeinde, NS.-Schrifttum, völkisches / nationalsozialistisches Gedankengut]

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