Schatten

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Kayssler, Friedrich,
Friedrich Kayssler (1874-1945), Schauspieler und Schriftsteller. Typoskript mit e. Namenszug auf dem Titelblatt, o. O. u. D., 44 Seiten Folio. Typoskript zu dem Bühnenstück "Schatten | Eine Fieberphantasie. | Film in 90 Bildern von Friedrich Kayssler" mit e. Zusatz auf dem Titelblatt. Originalbrochur geknickt und eingerissen. Das Manuskript ist versehen mit zahlreichen e. Korrekturen Kaysslers in Bleistift. Mit e. Zusatz Kaysslers zu den handelnden Personen: "[ ] Es muss filmtechnisch ermöglicht werden, dass beide Rollen derselbe Darsteller spielt. Ferner müsste der "Schatten" da, wo er der von der Menschengestalt abhängige Schatten ist, ein natürlicher Schatten sein, der vom Schauspieler des Menschen in allen für das Spiel notwendigen Bewegungen u. Stellungen erzeugt wird." - Die Hauptrollen werden an "Mensch", "Schatten" und die "Dame in weiss" vergeben. - Friedrich Kayssler wurde von Otto Brahm entdeckt, der ihn an das Deutsche Theater in Berlin verpflichtete, wo er 1895 debütierte. Nach verschiedenen Engagements in Görlitz, Halle und Breslau kehrte Kayssler 1899 an das Deutsche Theater zurück, gründete 1901 mit Max Reinhardt das Kabarett "Schall und Rauch" und trat seit 1904 an den Reinhardt-Bühnen auf. Bis 1913 gehörte er zu Reinhardts Ensemble, spielte u.a. 1913 den "Peer Gynt" am Lessing-Theater und nahm anschließend Engagements an anderen Berliner Bühnen an, u.a. am Berliner Theater. 1918-23 arbeitete er als Intendant der "Neuen freien Volksbühne", förderte dort die Nachwuchsregisseure Jürgen Fehling und Heinz Hilpert und war von 1933 bis zu seinem Tod Ensemblemitglied am Staatlichen Schauspielhaus. Seit 1930 übernahm er zahlreiche Rollen in deutschen Spielfilmen. Kayssler schrieb erfolgreiche Bühnenstücke, u.a. "Simplicius" (1905), "Jan der Wunderbare" (1917) und "Der Brief" (1945). (DBE)

Friedrich Kayssler (1874-1945), Schauspieler und Schriftsteller. Typoskript mit e. Namenszug auf dem Titelblatt, o. O. u. D., 44 Seiten Folio. Typoskript zu dem Bühnenstück "Schatten | Eine Fieberphantasie. | Film in 90 Bildern von Friedrich Kayssler" mit e. Zusatz auf dem Titelblatt. Originalbrochur geknickt und eingerissen. Das Manuskript ist versehen mit zahlreichen e. Korrekturen Kaysslers in Bleistift. Mit e. Zusatz Kaysslers zu den handelnden Personen: "[ ] Es muss filmtechnisch ermöglicht werden, dass beide Rollen derselbe Darsteller spielt. Ferner müsste der "Schatten" da, wo er der von der Menschengestalt abhängige Schatten ist, ein natürlicher Schatten sein, der vom Schauspieler des Menschen in allen für das Spiel notwendigen Bewegungen u. Stellungen erzeugt wird." - Die Hauptrollen werden an "Mensch", "Schatten" und die "Dame in weiss" vergeben. - Friedrich Kayssler wurde von Otto Brahm entdeckt, der ihn an das Deutsche Theater in Berlin verpflichtete, wo er 1895 debütierte. Nach verschiedenen Engagements in Görlitz, Halle und Breslau kehrte Kayssler 1899 an das Deutsche Theater zurück, gründete 1901 mit Max Reinhardt das Kabarett "Schall und Rauch" und trat seit 1904 an den Reinhardt-Bühnen auf. Bis 1913 gehörte er zu Reinhardts Ensemble, spielte u.a. 1913 den "Peer Gynt" am Lessing-Theater und nahm anschließend Engagements an anderen Berliner Bühnen an, u.a. am Berliner Theater. 1918-23 arbeitete er als Intendant der "Neuen freien Volksbühne", förderte dort die Nachwuchsregisseure Jürgen Fehling und Heinz Hilpert und war von 1933 bis zu seinem Tod Ensemblemitglied am Staatlichen Schauspielhaus. Seit 1930 übernahm er zahlreiche Rollen in deutschen Spielfilmen. Kayssler schrieb erfolgreiche Bühnenstücke, u.a. "Simplicius" (1905), "Jan der Wunderbare" (1917) und "Der Brief" (1945). (DBE)

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Chamisso, Adelbert von: Peter Schlemihl. Mit Federzeichnungen von Adolf von Menzel. Zinnen-Verlag Kurt Desch Erste Aufl. dieser Ausgabe Ohne Jahresangabe (um 1946) München
125S. 8°

Pappe Fadengehefteter, geprägter und illustrierter Pappband. Der Einband berieben und vereinzelt fleckig, Einriss des oberen und unteren Rückens, oben mit Fehlstelle, Papier und Schnitte allg., teils deutlich nachgedunkelt, einige Seiten mit dezenter Stauchung der oberen Ecke, handschriftlicher Namenszug vom Juli 1946 auf Vorsatzblatt, zwischen Seite 64 und 65 dezent klaffende Bindung, befriedigender Erhaltungszustand. Sehr schön gestaltete Nachkriegsausgabe mit den Zeichnungen Adolph von Menzels, herausgegeben unter militärischer Kontrolle der US-Behörden, gesetzt in Walbaum Antiqua. Peter Schlemihls wundersame Geschichte ist eine Märchenerzählung des Dichters und Naturforschers Adelbert von Chamisso (1781-1838), verfasst im Sommer des Jahres 1813. Es ist die Geschichte des Mannes, dem etwas fehlt, was alle anderen gleichsam natürlich besitzen. Chamisso: Die Weltereignisse im Jahre 1813, an denen ich nicht tätigen Anteil nehmen durfte - ich hatte ja kein Vaterland mehr, oder noch kein Vaterland, - zerrissen mich wiederholt vielfältig, ohne mich von meiner Bahn abzulenken. Ich schrieb in diesem Sommer, um mich zu zerstreuen und die Kinder eines Freundes zu ergötzen, das Märchen Peter Schlemihl, das in Deutschland günstig aufgenommen und in England volkstümlich geworden ist. Die Weltereignisse, auf die Chamisso anspielte, waren die Befreiungskriege gegen Napoleon, an denen er als in Preußen lebender gebürtiger Franzose nicht teilnehmen konnte. Nach einer anstrengenden Seereise lernt Peter Schlemihl den reichen Kaufmann Thomas John kennen, in dessen Garten er einem eigenartigen grauen Herrn begegnet. Dieser bietet ihm, im Tausch gegen seinen Schatten, einen Säckel voller Gold, der nie versiegt. Schlemihl willigt in den Handel ein. Schon bald muss er erkennen, dass dies den Ausschluss aus der menschlichen Gesellschaft bedeutet. Sobald die Menschen merken, dass er keinen Schatten hat, bekommen sie Angst und halten sich von ihm fern oder verspotten ihn. Er reist deshalb über das Gebirge zu einem Badeort und richtet sich dort mit Hilfe seines treuen Dieners Bendel so ein, dass seine Schattenlosigkeit zunächst nicht bemerkt wird. Schließlich verliebt er sich aber in die schöne Mina, und sein Geheimnis wird von seinem zweiten Diener Rascal verraten. Nur wenn er seinen Schatten zurückbekommt, erklärt ihm Minas Vater, darf er Mina heiraten. Da erscheint der graue Mann wieder. Peter Schlemihl will seinen Schatten zurück, aber die wahre Natur des grauen Mannes offenbart sich ihm: Er ist der Teufel, freilich ein sehr höflicher, und ist nur bereit, den Schatten zurückzugeben, wenn Schlemihl ihm dafür seine Seele überlässt. Schlemihl versucht, vor ihm zu fliehen, wird aber immer wieder eingeholt. Noch einmal versucht der Teufel, ihn zu überreden, indem er ihm vor Augen führt, was für ein Ansehen Peter Schlemihl erwerben könnte. Dieser lehnt ab und wirft das Säckchen, welches er mit seinem Schatten bezahlt hatte, in einen Abgrund. Damit kappt er die letzten Bande zum Teufel. Mit seinem letzten Geld kauft er sich ein Paar alte Stiefel, die sich als Siebenmeilenstiefel erweisen. Bis zum Ende der Erzählung lebt er einsam als Naturforscher. Wohl auf Vorlage dieser Geschichte entstand in der Folge ein volkstümliches Lied, das die Geschichte (verkürzt) wiedergibt: Es war einmal ein Mensch mit Namen Schlemihl den sprach einst einer an, ob er ihm nicht seinen Schatten verkauft? Er wär alsbald ein reicher Mann! Nach kurzem Bedenken willigt er ein und bekam einen Beutel zum Lohn "Dies Säcklein, das wird niemals leer" sprach der düstre Schattenkäufer voll Hohn "Ja ich denk ich tat einen guten Tausch", sagt sich unser Schlemihl alsdann "ich kauf mir Schloß und Gut und Hof, was fang ich schon mit einem Schatten an?" Der Herr Schlemihl, der zog in ein and'res Land, kauft sich Schloß und Gut und Hof und heiraten wollt er dann auch bald, eine Auserwählte gab es schon Er ging zu seiner Geliebten Haus, fragt "Willst du mich nehmen zum Mann?" "Drei Tage Bedenkzeit bitt' ich mir aus, bevor ich Ja sagen kann." Doch die Sonne sie schien auf seine Gestalt, und ohne Schatten stand er da "Niemals nehme zum Manne ich dich, ohne Schatten bist du auch der Seele bar" In der Tat, Schlemihl hat seinen Schatten verkauft, dabei seine Seele verlor'n Danach hat man niemals mehr von ihm gehört, und niemand weiß mehr, daß er einst gebor'n. In E. T. A. Hoffmanns Das Abenteuer in der Silvesternacht tritt Schlemihl als Nebenfigur auf und verdeutlicht so das Schicksal des Protagonisten in Die Geschichte vom verlorenen Spiegelbild. Letztere diente als Vorlage für Jacques Offenbachs Oper Hoffmanns Erzählungen, in der das Motiv von Schlemihls verlorenem Schatten erneut aufgegriffen und umgedeutet wird. Schlemihl tritt dort als Nebenbuhler des Haupthelden auf. August Brunetti-Pisano komponierte eine Oper Peter Schlemihl, die 1908 in Ludwigsburg aufgeführt wurde. Der Künstler Ernst Ludwig Kirchner erstellte 1915 einen mit Titelblatt siebenzeiligen Zyklus über dieses Werk, um seiner eigenen Zerrissenheit, in der er Parallelen zu Peter Schlemihl sah, Ausdruck zu verleihen. In Kirchners Augen ist die Geschichte Schlemihls die eines Verfolgungswahnsinnigen, der sich plötzlich seiner unendlichen Kleinheit bewusst wird. Die Folk-Rock-Band Ougenweide vertonte das Volkslied mit dem oben angegebenen Text auf ihrem 1976 erschienenen Album Ohrenschmaus. Adelbert von Chamisso (* 30. Januar 1781 auf Schloss Boncourt bei Ante,[1] Chalons-en-Champagne, Frankreich; 21. August 1838 in Berlin; ursprünglich Louis Charles Adelaide de Chamissot de Boncourt) war ein deutscher Naturforscher und Dichter. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet "Cham.". Adelbert wurde als vierter Sohn von sieben Kindern des Grafen Louis Marie de Chamissot auf dem Stammsitz der Familie, dem Schloss Boncourt in der Champagne, geboren. Als gesichert gilt nur sein Taufdatum, der 31. Januar 1781, wie er selbst in seiner Reise um die Welt schreibt. Im Jahre 1790 verließen die verarmten Eltern Adelberts von Chamisso erst ihr Stammschloss und 1792 Frankreich. Auf der Flucht vor den Revolutionsheeren zogen sie weiter durch die Niederlande und Süddeutschland, bis sie sich 1796 in Berlin niederließen, wo die beiden älteren Brüder Stellungen als Hauslehrer annahmen. In Berlin war Chamisso dann Schüler des 1689 von Hugenotten gegründeten Französischen Gymnasiums (College Francais de Berlin). 1796 wurde er Page bei Luise Friederike von Preußen in Berlin. Von 1798 bis 1807 leistete er Militärdienst in der preußischen Armee. 1801 wurde er Leutnant; er nannte sich Ludwig von Chamisso. 1805 wurde er mit seinem Regiment nach Hameln verlegt, wo er im folgenden Jahr die Demütigung der durch Verrat ermöglichten Kapitulation der Stadt gegenüber Napoleons Truppen miterlebte. Anschließend reiste von Chamisso als Gefangener auf Ehrenwort nach Frankreich, bis er schließlich 1807 (manche Quellen sprechen von 1806) aus dem Armeedienst ausschied. Ab 1804 gab er den Berliner Musenalmanach mit den Freunden des romantischen Dichterkreises "Nordsternbund" heraus und nannte sich fortan Adelbert von Chamisso. Zu diesem Kreis zählten auch Julius Eduard Hitzig, Friedrich de la Motte Fouque, Karl August Varnhagen von Ense, dessen Schwester Rosa Maria und Friedrich Wilhelm Neumann. Mit Rosa Maria Varnhagen von Ense verband ihn eine platonische Freundschaft; sie botanisierten gemeinsam und übersetzten die altfranzösische Lyrik der Troubadours. Von 1810 bis 1813 hielt er sich in Frankreich und der Schweiz auf, danach wieder in Berlin. Hier zählte er zum literarischen Freundeskreis von E. T. A. Hoffmann, den "Serapionsbrüdern". In der Schweiz begann er sich der Naturwissenschaft, zunächst vor allem der Botanik, zuzuwenden. In den Jahren 1815 bis 1818 nahm er als Naturwissenschaftler ("Titulargelehrter") an einer Weltumsegelung teil (siehe Rurik-Expedition). Diese Expedition des russischen Kapitäns deutsch-baltischer Abstammung Otto von Kotzebue, Sohn des Dichters August von Kotzeb...

[SW: Deutsche Literatur | Klassiker | Illustrierte Bücher | Adalbert v. Chamisso | Adolf v. Menzel]

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Lindekrin, Marina: Geschichte des Schattentheaters, GRIN VERLAG, Oktober 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640451422
[...] Jeder von uns weiß, was ein Schatten ist. Wo viel Licht ist, sieht man einen starken Schatten. Es gibt kaum Menschen, die sich der Faszination lebendigen Lichtes entziehen können. Die Sonne reist am Himmel über die Erde und wenn sie nicht von Wolken bedeckt ist, wirft alles, was ihre Strahlen berühren, einen Schatten. Lange Schatten, wenn sie nahe am Horizont ist, kurze Schatten, wenn sie am höchsten steht. Sein Schatten ist der treueste Begleiter des Menschen und niemand kann über seinen Schatten springen (Reiniger, L. 1981, S. 11).Ein Schatten hängt immer von der Lichtquelle ab, die ihn hervorruft.In der Enzyklopädie (2004, Microsoft Encarta) stehen folgende Definitionen des Begriffes. Schatten ist1. ein Raum, der begrenzt wird durch die von einer Lichtquelle abgewandte Seite eines lichtdämpfenden Gegenstandes und das durch dieselbe Lichtquelle erzeugte ungedämpfte Licht (z.B. Nachtseite der Erde). 2. das durch die Lichtquelle und den Gegenstand erzeugte Projektionsbild auf einem weiteren Gegenstand (z.B. Schattentheater).Es ist also in der Regel eine dunklere Fläche (oder ein Schattenraum - Raum ohne Licht), die durch einen vor einer Lichtquelle befindlichen Gegenstand verursacht wird. Die magische Wirkung des Schattens kommt besonders in einem Schattenspiel zum Ausdruck. Unter dem Schattenspiel wird eine dramatische Darstellungsart verstanden, bei der die handelnden Figuren dem Zuschauer nicht in direkter Sicht zugänglich sind, sondern indirekt hinter einer durchscheinenden Fläche erscheinen. Dahinter werden sie bewegt und geführt und wirken durch die dort angebrachte Lichtquelle schattenartig (Bräutigam, G. & Meyer S., 1993, S.10).

NEUBUCH! 2009. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V136778

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Aschwanden, Herbert: Der Schatten des Menschen. Vom Unsinn des Unbewußten. Frauenfeld: Reinhold Liebig, 2008. ISBN: 9783952341797
Einband leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Das Unbewusste äst zur Idolatrie eines Versteckspiels des "modernen" Menschen entartet. Nachdem es über 100 Jahre die Menschen in künstliche Tiefen ihres Seelenlebens verführt hat, wird es Zeit, diesen Ballast abzuwerfen. Das Unbewusste schränkt die Möglichkeiten des menschlichen Geists ein. Eine breitere Basis, die aus der Einengung herausführt, muss gefunden werden. Überraschend ist die Erkenntnis, dass die so genannte "primitive" Symbolik mit ihren Mythen, Ritualen und umfassenden Deutungen eine breitere Sicht eröffnet, die ein einheitliches Bewusstsein jenseits eines so genannten Unbewussten aufdeckt. Diese Erkenntnisse der menschlichen Phänomenologie - in ihrer schöpferischen und destruktiven Natur - beschränken sich auf konkrete Bilder, die jedermann sehen kann und die des Unbewussten gar nicht bedürfen. Verbinden sich diese Bilder dann mit analytisch ableitbaren Phänomenen, dann entsteht daraus eine neue Sicht, erfasst im: Schatten des Menschen: - Jeder Mensch hat einen Schatten, der ihn zeitlebens begleitet. Ein Schatten ist untrennbar mit Licht verbunden, Schatten und Mensch sind immer eins. Geht der Schatten dem Menschen voraus, kann er ihn nicht übersehen, folgt er ihm jedoch, muss er den Kopf drehen, um ihn zu erkennen. Das Licht ist die Sonne. Steht sie über seinem Kopf, sieht er den Schatten kaum mehr. Der Mensch sonnt sich dann im Licht seiner Erkenntnisse. Schwindet das Licht des Tages, kleidet er sich ganz in seinen Schatten. Hier versucht der Schatten, ihm etwas zu geben, aber vielleicht erwidert der Mensch, das ist nur ein Schatten. Das Thema des Buchs verweist nicht nur aufgrund empirischer Belege auf die Überflüssigkeit des Unbewussten, sondern es stellt auch die Würde des menschlichen Bewusstseins wieder in den Vordergrund. Selbst das Negative wird in seiner bewusstseinsnahen, symbolischen Prägung aufgedeckt. Die Verantwortung daraus wird weder in Hirnfunktionen noch in einem Unbewussten gesucht, sondern dem Schatten des Menschen aufgebürdet - nicht dem Individuum, sondern dem das Bewusstsein, Denken und Handeln der Person prägenden Wir des sozialen Umfelds. (Rückentext). ISBN 9783952341797 - , ISBN: 3952341797

209 S. Broschiert.

[SW: HC/Sachbücher/Angewandte Psychologie]

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