Schaper

Es wurden insgesamt 6449 Einträge zu 'Schaper' gefunden (Stand: 01.01.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Schaper' an.

Schaper, Edzard: Der Gouverneur oder der Glückselige Schuldner. Köln & Olten, Jakob Hegner Verlag, 1954.
Aus der Bibliothek des Schriftstellers Josef Martin Bauer. Mit einem Ex Libris von Josef Martin Bauer auf dem Vorsatz. Einband etwas vergilbt, Papier minimal gebräunt. Guter Zustand. - Der Erstdruck dieses neuen großen Romans von Edzard Schaper erscheint hier als einmalige wohlfeile Sonderausgabe unter den Büchern der Neunzehn. - Edzard Schaper (* 30. September 1908 in Ostrowo; 29. Januar 1984 in Bern) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Leben Edzard Schaper wurde als Sohn eines Militärbeamten in der Provinz Posen geboren. Nach der Entlassung seines Vaters aus dem aktiven Dienst (1920) zog die Familie nach Hannover, wo der junge Schaper das Humboldt-Gymnasium und das Konservatorium für Musik (Klavier) besuchte. Vor der Reifeprüfung brach er 1925 das Gymnasium ab und wurde Regieassistent an der Oper in Stuttgart. Von 1927 bis 1929 lebte er vorübergehend in Dänemark auf der Insel Christiansö. In dieser Periode erschienen auch seine ersten literarischen Werke. Von 1930 bis 1931 war er als Gärtnereigehilfe und danach als Matrose auf einem Fischdampfer tätig. 1932 wanderte er nach Estland aus und lebte fortan in Reval, wo er als freier Schriftsteller und Journalist für die US-amerikanische Nachrichtenagentur United Press tätig war. Nachdem Versuche, eine Anstellung im Deutschen Reich zu erhalten, gescheitert waren, ging er 1940 als Kriegsberichterstatter von Estland nach Finnland und berichtete von dort über den Einmarsch der sowjetischen Truppen. Im September 1944 nahm Schaper die finnische Staatsbürgerschaft an; er war vom deutschen Volksgerichtshof zum Tode verurteilt worden. Kurz darauf, nachdem Finnland und die Sowjetunion eine Waffenruhe vereinbart hatten, floh er nach Schweden. Hier verdingte er sich als Waldarbeiter, Übersetzer und Sekretär eines Gefangenenhilfswerkes. 1947 übersiedelte er von Schweden in die Schweiz, wo er das Bürgerrecht erhielt und sich in Münster im Oberwallis niederließ. 1951 konvertierte er zum römisch-katholischen Glauben. In der Nachkriegszeit war Schaper ein viel gelesener Autor, der auch Vorträge hielt und für Hörfunk und Fernsehen tätig war. Künstlerisches Schaffen Zu Schapers literarischem Werk gehören die Romane Der letzte Gast (1927), Die Bekenntnisse des Försters Patrik Doyle (1928), Die sterbende Kirche (1936) oder Der Henker (1940; später unter dem Titel Sie mähten gewappnet die Saaten, eine Anspielung auf die Deutschordensritter), die fast ausnahmslos in Deutschland im Insel Verlag erschienen. Sein besonderes Interesse gilt Menschen in Grenzsituationen, wodurch er seinen Geschichten nicht selten religiöse Aspekte und Lehren abgewinnt, die er zumeist überkonfessionell zu vermitteln sucht. In diesem Zusammenhang ist Schaper trotz der angestrebten Allgemeingültigkeit seiner Aussagen auch der Renouveau catholique zuzurechnen. Die religiöse Tendenz seiner Werke aus dieser Zeit wurde teilweise als Opposition zum Nationalsozialismus interpretiert. Andererseits konnten seine Bücher ungehindert in NS-Deutschland erscheinen, wo sie in Zeitungen wie dem Völkischen Beobachter fast immer positiv besprochen wurden, da sie häufig Konflikte zwischen Deutsch-Balten und Slawen behandelten, und das durchaus im "germanisch-völkischen" Sinne. Eine Vorliebe des Erzählers gilt auch dem historischen Roman. So spielt der vielbeachtete frühe Roman Die sterbende Kirche während der Oktoberrevolution, Der Gouverneur (1954) im 18. Jahrhundert und die zusammengehörigen Werke Die Freiheit des Gefangenen und Die Macht der Ohnmächtigen (1950/1951) im Frankreich Napoleons. Das Baltikum und Osteuropa sind häufige Schauplätze der eher gegenwartsbezogenen epischen Texte Schapers. Sein letzter bedeutender Roman Degenhall erschien 1975. Die Sprache Schapers ist bewusst anachronistisch. Dieser konservative Sprachstil macht, insbesondere bei den historischen Romanen, auch einen Teil der literarischen Qualität seiner Texte aus. Rezitationen Vornehmlich für den Christophorus-Verlag sprach Schaper hauptsächlich Texte religiöser Thematik auf Schallplatte, unter anderem die von Schaper zum Roman ausgearbeitete russische Legende Der vierte König (1961) oder auch kürzere Texte wie Christnacht. Bei dieser Tätigkeit kam ihm seine angenehme tiefe Stimme und seine Erfahrungen, die er als Schauspieler gesammelt hatte, entgegen. Aus wikipedia-orgEdzard_Schaper

Erstausgabe. WG 2,61. 367 Seiten. Originalleinen.

[SW: Deutsche Literatur der 50er Jahre, Dänemark, Historische Persönlichkeit, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Historischer Roman Historische Romane, Schweden, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre]

Details

Schaper, Fritz,
Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Brief mit U. ("F. Schaper"). Godesberg am Rhein, August 1916. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - Auf der Innenseite eines faksimilierten Dankesbriefs an Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag: "Sehr liebe, verehrte Frau Dr. Minden! Zu umstehender Form mußte ich meine Zuflucht nehmen, um durchzukommen. Wie aber Ihre Art des Gedenkens zu diesem Tage war, so kann ich mich nicht dabei beruhigen, sondern muß Ihnen noch ganz besonders danken [...]". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Brief mit U. ("F. Schaper"). Godesberg am Rhein, August 1916. 1 S. auf Doppelblatt. Gr.-8°. - Auf der Innenseite eines faksimilierten Dankesbriefs an Gratulanten zu seinem 75. Geburtstag: "Sehr liebe, verehrte Frau Dr. Minden! Zu umstehender Form mußte ich meine Zuflucht nehmen, um durchzukommen. Wie aber Ihre Art des Gedenkens zu diesem Tage war, so kann ich mich nicht dabei beruhigen, sondern muß Ihnen noch ganz besonders danken [...]". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Schaper, Fritz,
Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Albumblatt mit U. ("F. Schaper"). Berlin, 10. November 1915. 1 S. Qu.-8°. - "Mein Weg gradaus, | Meinem Werk meine Kraft, | Ehre Jedem der schafft, | Und Fried' im Haus". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Albumblatt mit U. ("F. Schaper"). Berlin, 10. November 1915. 1 S. Qu.-8°. - "Mein Weg gradaus, | Meinem Werk meine Kraft, | Ehre Jedem der schafft, | Und Fried' im Haus". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details

Schaper, Fritz,
Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Brief mit U. ("F. Schaper"). Berlin, 3. März 1891. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Journalisten und Schriftsteller Edwin Schloemp (1838-1903) mit Dank für die Zusendung eines Artikels in den "Leipziger Nachrichten", "der [...] gewiß von Ihnen herrührt. Er hat mich um so mehr erfreut als er der einzige ist, der den albernsten und unglaublichsten Angriffen abwehrend entgegentritt. Hätten sich die Kritiker damit begnügt, meine Skizze rein sachlich zu verurtheilen so hätten dieselben nur Gebrauch von ihrem Rechte gemacht, daß man aber meine Person als Künstler dabei den empörendsten Verdächtigungen aussetzte, war eine Infamie [...]". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

Fritz Schaper (1841-1919), Bildhauer. E. Brief mit U. ("F. Schaper"). Berlin, 3. März 1891. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. - An den Journalisten und Schriftsteller Edwin Schloemp (1838-1903) mit Dank für die Zusendung eines Artikels in den "Leipziger Nachrichten", "der [...] gewiß von Ihnen herrührt. Er hat mich um so mehr erfreut als er der einzige ist, der den albernsten und unglaublichsten Angriffen abwehrend entgegentritt. Hätten sich die Kritiker damit begnügt, meine Skizze rein sachlich zu verurtheilen so hätten dieselben nur Gebrauch von ihrem Rechte gemacht, daß man aber meine Person als Künstler dabei den empörendsten Verdächtigungen aussetzte, war eine Infamie [...]". - Fritz Schaper studierte nach einer Lehre als Steinmetz seit 1859 an der Kunstakademie in Berlin und im Atelier Albert Wolffs und arbeitete seit 1867 als selbständiger Bildhauer. "Während eines Aufenthalts in Paris wurde er von Jean-Antoine Houdon, Francois Rude und Jean-Baptiste Carpeaux beeinflußt" (DBE); von 1875 bis 1890 lehrte er an der Berliner Kunstakademie. "Seine Werke waren dem Realismus der Rauch-Schule verpflichtet und zeigten teilweise auch neubarocke Elemente. Zu seinen Werken zählen das Goethedenkmal im Berliner Tiergarten (1872-80), das Bronzestandbild Bismarcks in Köln (1879) und das Lutherdenkmal in Erfurt (1889)" (ebd).

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument, Autographen. Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite www.autographenhandlung.de]

Details