Samjatin

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Samjatin, Jewgenij: Attila, die Geißel Gottes. Roman. Aus dem Russischen von Xaver Schaffgotsch. Mit einem Nachwort von Helen von Ssachno. Diogenes Verlag 2.Aufl. 1991 Zürich ISBN: 3257206267
118S. 8°

Taschenbuch Der Einband berieben und mit Knicken, halber Mängelstempel auf Fußschnitt, ansonsten guter Zustand. Jewgeni Iwanowitsch Samjatin * 20. Januarjul./ 1. Februar 1884greg. in Lebedjan; 10. März 1937 in Paris) war ein russischer Revolutionär und Schriftsteller. Während seines Studiums als Schiffbauingenieur in Sankt Petersburg schloss er sich den Bolschewiki an. Er agitierte für die Partei, organisierte den Aufstand auf dem Panzerkreuzer Potemkin mit und beteiligte sich, nach der Februarrevolution 1917 aus der englischen Emigration nach Russland zurückgekehrt, aktiv an der Oktoberrevolution. Gemäß Wolfgang Kasack "ernüchterte" ihn "die Realität mit ihrer Gewalt, dem Primat der Ratio und der Leugnung des seelischen Lebens". 1920 beschrieb er in dem Roman Wir eine fiktive Gesellschaft, in der jegliche Individualität unterdrückt wurde. Samjatin zog sich aufgrund der indirekten Kritik an der sich im Aufbau befindenden sowjetischen Gesellschaft den Unmut der Parteiführung zu und erhielt Schreibverbot. Der Roman Wir wurde 1924/25 in verschiedenen Sprachen im Ausland veröffentlicht. Erst 1988 erschien das Werk in der Sowjetunion in vollständiger russischer Fassung. Neben Wir veröffentlichte Samjatin auch verschiedene Märchen (Der Gott, Märchen über Fita etc.). 1929, nach schlimmster Hetze gegen ihn, verließ Samjatin, der zu Beginn der 20er-Jahre eine Ausreisemöglichkeit abgelehnt hatte (ein Ausreisevisum lag ihm vor), den sowjetischen Schriftstellerverband. 1931 erhielt er über Maxim Gorki die Erlaubnis Stalins, nach Frankreich auszureisen. Samjatin behielt bis zu seinem Lebensende die sowjetische Staatsbürgerschaft. Er starb 1937 in Paris und ist auf dem Friedhof von Cimetiere parisien in Thiais begraben. Später erschienene Romane anderer Autoren wie Schöne neue Welt von Aldous Huxley, 1984 von George Orwell, Nein - Die Welt der Angeklagten von Walter Jens und teilweise auch Fahrenheit 451 von Ray Bradbury weisen viele Ähnlichkeiten mit Samjatins Wir auf.

[SW: Russische Literatur | Roman]

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Samjatin, Jewgeni: IB 1067 : Wie der Mönch Erasmus geheilet ward. Russisch und deutsch. Aus dem Russ.v.Andreas Pham. Mit einem Essay von Jewgeni Samjatin: 'Begegnungen mit B.M.Kustodijew' (1927)

Leipzig, Insel 1986. Dt.EA.!, 1.Aufl. [1.-15.Tsd.] Illustr.Pappbd.m.Rückentit.-schildchen, 8°, 79 S., M.[39] Zeichn.v.Boris Kustodijew. Sehr gut erhaltenes Exemplar. INSEL-BÜCHEREI [D] 1067; Jewgeni Samjatin (1884-1937), einer der Führer der 'Serapionsbrüder' und einer der bedeutendsten russischen Satiriker, hatte mit seinem an Remisows ornamentaler Prosa geschulten, auch von Leskow beinflußten Stil große Wirkung auf die moderne russische Prosadichtung. Er pflegte den 'mikroskopischen' Realismus und erzielte mit grotesker Detailgenauigkeit surrealistische Wirkungen. Durch seinen zeitkritisch-utopischen Roman 'Wir', einer feinen Satire und offenen Kritik am totalitären Staat (beinflußte Orwell und Huxley!) fiel er bei den sowjetischen Machthabern in Ungnade und erhielt 1931 die Erlaubnis zur Emigration.; Vollständiger Titel: 'Vom gottseligen Vater Pamwa Nerest, von seiner übergroßen Weisheit, von vielen wundersamen Zeichen und davon, wie der Mönch Erasmus geheilet ward'. Der in Faksimile wiedergegebene Teil in Russisch ist ein geringfügig verkleinerter Reprint der in 1000 num.Expl. erschienenen Erstausgabe v. 1922.;

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Samjatin, Jewgenij: Wir, EUROPÄISCHER HOCHSCHULVERLAG, 021 ISBN: 3862670775
Evgenij Samjatin gilt als der am härtesten mit dem politischen System in seiner Heimat kollidierende Anti-Utopist. Schon die Veröffentlichung einer Kurzfassung der Utopie Wir, die im Jahre 1927 in russischer Sprache in Prag erfolgte, zwang Samjatin zur Flucht nach Paris, wo er 10 Jahre später verstarb. Der Roman Wir wurde 1924 in verschiedenen Sprachen im Ausland veröffentlicht, doch erst im Jahre 1988 erschien das Werk in der Sowjetunion in vollständiger russischer Fassung. Dieses Werk kann als erste große Anti-Utopie bezeichnet werden, die unter anderem als Vorlage für die Dystopien von George Orwell und Aldous Huxley diente.

NEUBUCH! 2011. 160 S. 210 mm 214 mm x 150 mm x 15 mm

[SW: Phantastische Literatur]

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Samjatin, Jewgeni: Wie der Mönch Erasmus geheilet war. russisch und deutsch. Leipzig. Insel-Verlag. 1986.
Jewgeni Samjatin (1884-1937) regte mit seiner Erzählweise die jungen Prosaiker der Serapionsbrüder in den zwanziger Jahre in Sowjetrussland an. Er sah sich später heftigen Angriffen der dogmatischer und linksradikalen Kulturpolitiker augesetzt, bevor er 1931 emigrieren durfte.
[SW: russische Literatur des 20.Jahrhunderts]

Reihe "Insel-Bücherei" Bd.1067, 1.Aufl., 80 S., Illustrierter Pappeinband, 8°. Aus dem Russischen übertragen von Andreas Pham. Mit einem Essay von Jewgeni Samjatin: "Begegnungen mit B.M. Kustodijew". Mit Zeichnungen von Boris Kustodijew. rechte Ecke des oberen Einbandrückens bestoßen, sonst guter Zustand.

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