Roth Eugen Ein Mensch
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Roth, Eugen: Ernst und heiter. dtv 131.-150.Tausend 1963 München
203S. 8°
Taschenbuch Einband und Papier allg. nachgedunkelt, Stauchung der oberen Buchecke, ansonsten guter Zustand. Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse. Mit seinen heiter-nachdenklichen Ein Mensch-Gedichten und Erzählungen gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum. Eugen Roth war der Sohn des Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. In München und im Kloster Ettal besuchte er das Gymnasium. Im Ersten Weltkrieg wurde Eugen Roth als Freiwilliger beim bayerischen Reserveinfanterieregiment 16 bereits zu Beginn seines Kriegseinsatzes Ende Oktober 1914 schwer verwundet. Er studierte daraufhin an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie und promovierte 1922 zum Dr. phil. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 war er Lokalredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten. Schon lange vor seiner journalistischen Tätigkeit hatte Eugen Roth mit ernster Lyrik begonnen. Nachdem er 1933 entlassen worden war, entdeckte er seine humorvolle Ader. Den ersten großen Erfolg hatte er 1935 mit dem Buch Ein Mensch, in dem er in heiteren und ansprechenden Versen den Menschen und seine Schwächen unter die Lupe nahm.[1] Roth wurde zum mit Abstand erfolgreichsten Lyriker in der Zeit der Naziherrschaft: Die Auflage von Ein Mensch erreichte 450.000, Die Frau in der Weltgeschichte 240.000 und der Wunderdoktor 230.000 Exemplare. Unter dem Titel Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein erschien auch eine Sonderausgabe für die Wehrmacht.[2] Im Nachwort schreibt Roth: "Wenn erst, was wir alle hoffen, der Sieg errungen ist, werden manche Bücher, die schon fertig daliegen, erscheinen, auch die neuen Mensch-Gedichte, die bisher ungedruckt oder in Zeitschriften verstreut sind. Bis dahin heißt es warten, arbeiten und kämpfen − und wenn ich zu solcher Anspannung und Mühsal ein wenig Lächeln beisteuern kann, soll es mir eine Freude sein." Auch ohne Sieg setzte sich sein Erfolg nach Kriegsende fort und Ein Mensch erreichte eine Millionenauflage. Werke mit Lyrik und Prosa folgten und Ehrungen wurden ihm zuteil. Hervorzuheben sind seine häufig selbst vorgetragenen hintersinnigen und zugleich humoristischen Gedichte und Verse, die nach wie vor aktuell sind. Eugen Roth wurde, nahe seinem Wohnhaus, auf dem Nymphenburger Friedhof in München beigesetzt.
[SW: Deutsche Literatur | Humor | Volksdichtung]
Roth, Eugen: Ein Mensch. Heitere Verse. Carl Hanser Verlag 700.-719.Tausend 1958 München
86S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleinenband mit illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag leicht nachgedunkelt und minimal berieben, Papier und Schnitte altersgemäß nachgedunkelt, ansonsten guter bis sehr guter Zustand. Aus dem versteinten, dem törichten Ernst der Welt und der traurigen Lächerlichkeit der Zeit schlägt Eugen Roth gleichsam die Funken seines weisen Witzes. Er schuf mit seinen nachgerade sprichwörtlich berühmt gewordenen "Ein Mensch"-Gedichten die originelle Form eines geist- und witz- geladenen Epigramms, die lächelnd unsere Verquer- und Verkehrtheiten, unsere Herzensverengung und Ge- mütsverengung entlarvt. - Nicht wenige der präzise ins Zentrum unserer Schwächen gezielten Maximen der Rothschen Feder sind auf dem besten Wege, gleichsam zu geflügelten Worten der Deutschen zu werden. Schwäbische Post, Aalen Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse. Mit seinen heiter-nachdenklichen Ein Mensch-Gedichten und Erzählungen gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum. Eugen Roth war der Sohn des Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. In München und im Kloster Ettal besuchte er das Gymnasium. Im Ersten Weltkrieg wurde Eugen Roth als Freiwilliger beim bayerischen Reserveinfanterieregiment 16 bereits zu Beginn seines Kriegseinsatzes Ende Oktober 1914 schwer verwundet. Seitdem lehnte er Militär und Krieg grundsätzlich ab. Er studierte daraufhin an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie und promovierte 1922 zum Dr. phil. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 war er Lokalredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten. 1935 erschien in einem Kleinverlag Ein Mensch, in dem er in heiteren und ansprechenden Versen den Menschen und seine Schwächen unter die Lupe nahm. Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage von Ein Mensch erreichte 450.000, Die Frau in der Weltgeschichte 240.000 und der Wunderdoktor 230.000 Exemplare. Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt. Unter dem Titel Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein erschien eine Sonderausgabe für die Wehrmacht. Nach dem Krieg reflektierte Roth seine Rolle in der NS-Zeit selbstkritisch. Seine Bücher erreichten weiterhin hohe Auflagen. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Eugen Roth wurde, nahe seinem Wohnhaus, auf dem Nymphenburger Friedhof in München beigesetzt.
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik | Humor]
Roth, Eugen: Alle Rezepte vom Wunderdoktor. Mit einem Vorwort des Verfassers. München ; Wien : Carl Hanser Verlag, [1996]. ISBN: 3446146873
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse. Mit seinen heiter-nachdenklichen Ein Mensch-Gedichten und Erzählungen gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum. Leben: Eugen Roth war der Sohn des Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. In München und im Kloster Ettal besuchte er das Gymnasium. Im Ersten Weltkrieg wurde Eugen Roth als Freiwilliger beim bayerischen Reserveinfanterieregiment 16 bereits zu Beginn seines Kriegseinsatzes Ende Oktober 1914 schwer verwundet. Seitdem lehnte er Militär und Krieg grundsätzlich ab. Er studierte daraufhin an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie und promovierte 1922 zum Dr. phil. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 war er Lokalredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten.[1] 1935 erschien in einem Kleinverlag Ein Mensch, in dem er in heiteren und ansprechenden Versen den Menschen und seine Schwächen unter die Lupe nahm. Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage von Ein Mensch erreichte 450.000, Die Frau in der Weltgeschichte 240.000 und der Wunderdoktor 230.000 Exemplare. Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt.[2] Unter dem Titel Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein erschien eine Sonderausgabe für die Wehrmacht.[3] Nach dem Krieg reflektierte Roth seine Rolle in der NS-Zeit selbstkritisch.[4] Seine Bücher erreichten weiterhin hohe Auflagen. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.[5] Eugen Roth wurde, nahe seinem Wohnhaus, auf dem Nymphenburger Friedhof in München beigesetzt. ... Aus: wikipedia-Eugen_Roth_(Dichter) , ISBN-13: 9783446146877
7. Auflage. 187 Seiten. 18 cm. Umschlag: Rotraut Susanne Berner. Illustrierter Pappband mit farbigen Vorsätzen.
[SW: Belletristik, Humor, Literatur, Deutsche Literatur, Deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Lyrik, Poesie, Germanistik, Lyriktheorie, Gedichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur der fünfziger Jahre, Deutsche Literatur der 50-er Jahre, Humoresken, Satire, Humoristische Literatur, Satiren, Humoristische Darstellung, Satirische Literatur,]
Roth, Eugen: Das grosse Eugen Roth Buch. Carl Hanser Verlag Sonderausgabe 1987 München, Wien ISBN: 3446139958
400S. 8°
Leinen Fadengehefteter, goldgeprägter Ganzleineneinband mit goldgeprägter Deckelvignette. Schnitte leicht nachgedunkelt und gering fleckig, obere Ecke des Hinterdeckels mit Fleck, handschriftlicher Eintrag unter erstem Gedicht, ansonsten guter Zustand. "Das Schönste, was wir aus Eugen Roths Feder besitzen, ist in diesem Buch gesammelt. Es ist ein Hausbuch: zum Lesen und Wiederlesen für Eugen Roths alte und für seine neuen Freunde. Der Band enthält eine Auswahl der heiteren Verse, die ihn so berühmt gemacht haben, in deren verschmitztem Augenzwinkern zwischen Lachen und Weinen das Geheimnis seines andauernden Erfolges liegt. Daneben stehen Erzählungen und ernste Gedichte und anekdotische Prosastücke. Dieses Buch zeigt den ganzen Eugen Roth." (Klappentext) Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker und populärer Dichter meist humoristischer Verse. Mit seinen heiter-nachdenklichen Ein Mensch-Gedichten und Erzählungen gehört er zu den meistgelesenen Lyrikern im deutschsprachigen Raum. Eugen Roth war der Sohn des Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. In München und im Kloster Ettal besuchte er das Gymnasium. Im Ersten Weltkrieg wurde Eugen Roth als Freiwilliger beim bayerischen Reserveinfanterieregiment 16 bereits zu Beginn seines Kriegseinsatzes Ende Oktober 1914 schwer verwundet. Seitdem lehnte er Militär und Krieg grundsätzlich ab. Er studierte daraufhin an der Ludwig-Maximilians-Universität München Geschichte, Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie und promovierte 1922 zum Dr. phil. Von 1927 bis zu seiner fristlosen Entlassung durch die Nationalsozialisten im April 1933 war er Lokalredakteur der Münchner Neuesten Nachrichten. 1935 erschien in einem Kleinverlag Ein Mensch, in dem er in heiteren und ansprechenden Versen den Menschen und seine Schwächen unter die Lupe nahm. Über Nacht wurde Roth damit zum erfolgreichen Lyriker. Die Auflage von Ein Mensch erreichte 450.000, Die Frau in der Weltgeschichte 240.000 und der Wunderdoktor 230.000 Exemplare. Trotz seiner antimilitaristischen Haltung wurde er im Zweiten Weltkrieg eingezogen und auf Lesereise zur Truppenbetreuung geschickt. Unter dem Titel Ein Mensch lädt Kameraden ein / mit ihm ein Stündchen froh zu sein erschien eine Sonderausgabe für die Wehrmacht. Nach dem Krieg reflektierte Roth seine Rolle in der NS-Zeit selbstkritisch. Seine Bücher erreichten weiterhin hohe Auflagen. Er wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Eugen Roth wurde, nahe seinem Wohnhaus, auf dem Nymphenburger Friedhof in München beigesetzt.
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik | Humor]



