Rorty Philosophie Als

Es wurden insgesamt 17 Einträge zu 'Rorty Philosophie Als' gefunden (Stand: 25.04.2008).

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Sieverding, Judith: Sensibilität und Solidarität Skizze einer dialogischen Ethik im Anschluss an Ludwig Feuerbach und Richard Rorty, Waxmann Verlag GmbH, Oktober 2007 ISBN: 3830918518 NEUBUCH!
Warum eine dialogische Ethik unter den Leitbegriffen von Sensibilität und Solidarität? Das zunehmend säkulare (Selbst-)Verständnis (post-)moderner Gesellschaften weckt das Interesse an säkularen Formen von Moral. Die Säkularisationsbewegung innerhalb der Philosophie seit der Renaissance kann zugleich als Abwendung von der Metaphysik und als Hinwendung zu einer lebensweltlich orientierten Philosophie interpretiert werden und Solidarität scheint geeignet, diesen neuen Theorieanspruch begrifflich zu erfassen. Was aber ermöglicht solidarisches Handeln? Die Alltagserfahrung zeigt, dass wir selten solidarisch handeln, um abstrakten Moralprinzipien oder Rationalitätsstandards gerecht zu werden, sondern weil wir ein Gespür für andere Menschen entwickeln, die wir als hilfebedürftig erkennen. Die vorliegende Skizze einer Ethik der Solidarität erfasst die Motivation zur Solidarität im Begriff der moralischen Sensibilität, der Grundaspekte von Feuerbachs anthropologischer Leibphilosophie und Rortys linguistisch gewendetem Pragmatismus komplementär zu vermitteln sucht. Damit verbindet sich die Hoffnung, ein noch unausgeschöpftes Potential des Solidaritätsbegriffes als Verwirklichungsform einer säkularen Moral erschließen zu können.

198 S. - Sprache: Deutsch - 212x147x17 mm Dissertation Einband:Kartoniert / Broschiert / Paperback

[SW: Dialog | Gespräch / Dialog | Ethik | Ethos | Philosophie / Ethik | Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat]

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Bohrer (Hrsg.), Karl Heinz und Kurt Scheel (Hrsg.): "Merkur" Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken - Nr. 643, Heft 11 - 56. Jahrgang - November 2002, schönes Exemplar, Wilhelm Fink Verlag München - Hrsg.: Ernst Klett Stiftung Merkur, 2002. ISBN: 360897041X
Inhalt u.a.: Wo ist der charismatische Internationalist? - Richard Rorty / Europa verliert an Einfluß - Bruce Anderson / Auf deutschen Wegen - Karl Heinz Bohrer / Zur Debatte über die Vertreibungen - Ukrike Ackermann / Postzionismus als Bedrohung Israels - Gadi Taub / Vom Kulturkult der Paradiesträumer - Raymond Tallis / Die amerikanische Universität als Modell - Paul Michael Lützeler ...,

v. 968-1054 S., Paperback, Standardbuch-Großformat,

[SW: Politik, Weltpolitik, Zeitschrift, Philosophie, Erkenntnislehre, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Dichter, Kunstkritiken, Politikwissenschaften, Politikforschung, Kulturwissenschaften,]

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Lütge, Christoph: Was hält eine Gesellschaft zusammen? Ethik im Zeitalter der Globalisierung Reihe: Einheit der Gesellschaftswissenschaften, Mohr Siebeck GmbH & Co. K, November 2007 ISBN: 3161494083 NEUBUCH!
Viele Sozialphilosophen und Ethiker behaupten, dass eine moderne Gesellschaft nicht allein durch allseitige Befolgung ihrer Regeln stabil bleiben kann. Prominente Theoretiker wie J. Habermas, J. Rawls, D. Gauthier oder R. Rorty vertreten die Ansicht, dass die Bürger einer modernen Gesellschaft über zusätzliche anthropologische Eigenschaften verfügen müssen, die hier als moralische Mehrwerte bezeichnet werden. Christoph Lütge liefert Argumente für die Gegenthese, dass moralische Mehrwerte nicht gegen Erosion durch systematische (Fehl-) Anreize gefeit sind und anthropologische Eigenschaften generell nicht als Grundlage einer Ethik in der globalisierten Welt dienen können. Eine Ordnungsethik, die auf schwächeren Voraussetzungen, nämlich Merkmalen von Situationen und deren Rahmenbedingungen (Ordnungen), aufbaut, kann im Zeitalter der Globalisierung dagegen eher auf kulturübergreifende Zustimmung rechnen.

293 S. - Sprache: Deutsch - 237x164x27 mm Einband:Gebunden

[SW: Gesellschaft / Theorie, Philosophie, Wissenschaften]

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Gander, Hans-Helmuth: Selbstverständnis und Lebenswelt Grundzüge einer phänomenologischen Hermeneutik im Ausgang von Husserl und Heidegger Reihe: Philosophische Abhandlungen 80, Klostermann Vittorio GmbH, Januar 2006 ISBN: 3465034627 NEUBUCH!
Die Abhandlung erschließt Grundlagen der menschlichen Selbstverständigung im Spannungsbogen von Faktizität und Geschichtlichkeit. Im Zentrum steht Heideggers Frühwerk, wie es in den Vorlesungen der Jahre 1919 bis 1923/24 vorliegt. Was sich hier Bahn bricht, ist das, was Heidegger als eine phänomenologische Hermeneutik des faktisch-historischen Lebens bestimmt. Während die frühen Texte bislang mit eher genealogischem Blick auf die Vorgeschichte von "Sein und Zeit" thematisiert wurden, liest der Autor sie als eine philosophisch eigenständige Position. Heidegger gewinnt seine Theorie des faktisch-historischen Lebens in der Kontur einer Philosophie der Situation durch die hermeneutische Transformation der Husserlschen Phänomenologie. Daher setzt sich die Abhandlung eingehend mit Husserl und dem ihn prägenden Ansatz Descartes' auseinander, die beide auf ihrem eigenen Boden das Thema "Selbst- und Weltverständnis" unter dem Problemtitel "Ich und Welt" begreifen. Die kritisch-analytische Aufarbeitung von Heideggers Frühwerk geschieht in der Absicht, es für eine Grundlegung der hermeneutischen Gegenwartsphilosophie fruchtbar zu machen. Dabei eröffnen sich Möglichkeiten zur produktiven Auseinandersetzung mit so heterogenen Ansätzen wie denen von Nietzsche, Gadamer, Ricoeur, Foucault, Taylor oder Rorty. Sofern ihre Positionen im Bemühen um eine "historische Ontologie unserer selbst" (Foucault) auf eine Klärung des menschlichen Selbstverhältnisses drängen, verspricht die Bezugnahme auf Heideggers frühe Hermeneutik des Selbst neue und produktive Problemlösungsansätze. Dies gilt auch bezüglich der für eine hermeneutische Selbsterkundung des Ich methodologisch bedeutsamen Frage des Lesens und Schreibens von Texten, die ihrer Struktur nach als Kristallisationsraum menschlichen Selbst- und Weltverständnisses aufgewiesen werden. Zur ersten Auflage: "Daß menschliches Leben sich nicht angemessen verstehen läßt, wenn man seine Welteingebundenheit nicht berücksichtigt, hat man wohl grundsätzlich gewußt. Welche differenzierten Beschreibungen und Analysen dieses Lebens sich ergeben, wenn man seine Welteingebundenheit eigens berücksichtigt, wird hier eindrucksvoll vorgeführt - mit Heidegger und interpretierend über ihn hinausweisend." Neue Zürcher Zeitung "Bei der sich auf sehr hohem Niveau bewegenden Untersuchung handelt es sich um eine Pionierarbeit zum Verhältnis zwischen Husserl und dem frühen Heidegger einerseits und den Bezügen zwischen Ich, Selbst, Verständnis und Leben, Welt, Geschichte andererseits." Phänomenologische Forschungen

2., unveränderte A. - 402 S. - Sprache: Deutsch - 236 x 157 x 34 mm Einband:Kartoniert / Broschiert / Paperback

[SW: Heidegger, Martin | Meister von Meßkirch | Hermeneutik | Husserl, Edmund]

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