Romane und Kurzgeschichten Schreiben.
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King, Stephen: Sara. Roman. Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber. - (=Heyne-Bücher: 1, Heyne allgemeine Reihe, Band 16081). München: Heyne Verlag, 1999. ISBN: 3453160819
Einige Seiten etwas knittrig. Befriedigender Zustand. - Bei Sara ließ sich Stephen King zum Teil von Daphne du Mauriers Klassiker Rebecca inspirieren, doch will er in seinem Horror- und Liebesroman natürlich nicht nur Tribut zollen. Wie in Mauriers Roman Manderley geht auch in Kings geheimnisvollem Landhaus Sara am Ufer des abgelegenen Dark Score Lake der Geist der kürzlich verstorbenen Gutsherrin umher. In Sara treiben jedoch gleich ganze Familien von blutrünstigen Dämonen ihr Unwesen. Bei seinen Nachforschungen zum Tod seiner Frau weckt der Protagonist und Romanautor Michael Noonan gleich sämtliche schlafende Geister. Nach und nach stellt sich heraus, daß seine Frau entweder selbst etwas zu verbergen hatte oder irgendeinem schrecklichen Skandal auf dem Grunde des Dark Score Lake auf der Spur war. Wie auch in Stephen Kings letztem Buch Glas ist Sara stellenweise nicht gerade besonders realistisch, und allzu neugierige Erzähler laufen deshalb Gefahr, diese Welt zu verlassen und eine andere, ziemlich feindselige zu betreten. Auch spukt in Sara der Geist von Herman Melville und Ray Bradbury: während des gesamten Buches spürt der Leser die Autoren förmlich und dasselbe gilt auch für die beiden Romanzen des Buches (der Held sinnt über seine Ehe nach und verliebt sich dabei in eine junge alleinstehende Mutter mit einer bezaubernden übersinnlichen Tochter). Zudem enthält das Buch eine heitere Satire auf die Welt der Bestseller: An gegebener Stelle klagt der Protagonist sein Leid mit den Worten: "Publicity machen ist, als ob man in ein Sushi-Restaurant geht und selbst das Sushi ist." Durch die intensive Beschäftigung mit der Liebe, kinderreichen Familien, dem Leben des Protagonisten und Kindern in Gefahr erinnert das Buch an einen Roman von John Irving. Gleichzeitig ist es aber auch ein Stephen-King-Klassiker, voll von geistreichen Phrasen, sarkastischem Humor und blutrünstigen Monstern, die ihre Krallen nach Ihnen ausstrecken, während Sie unter Ihrer Bettdecke kauern. --Tim Appe. - Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meist gelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Kindheit: Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, als Sohn des Seemannes Donald Edwin King und dessen Frau Nellie Ruth Pillsbury geboren. Die Eltern hatten 1939 geheiratet und 1945 einen Jungen namens David adoptiert. Nachdem sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie 1949 verlassen hatte, war seine Mutter gezwungen, ihn und seinen Bruder allein zu erziehen. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und zog in dieser Zeit sehr oft um. Stephen King schrieb bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für Horrorgeschichten stammt. Im Alter von 13 Jahren fand er einen Karton voller unvollendeter Manuskripte seines Vaters, hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Geschichten. King schreibt in seinem autobiografischen Werk "Das Leben und das Schreiben", dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. Im Alter von 19 Jahren veröffentlichte er seine Geschichte "I Was A Teenager Grave Robber" im Magazin "Comics Review". Leben vor dem ersten Erfolg: Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er seine spätere Frau Tabitha Spruce kennenlernte. Am 2. Januar 1971 heirateten die beiden. Ab 1971, nach Abschluss seines Studiums, unterrichtete King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er nebenbei nachts als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit, die er nutzte, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, seinen Lebensunterhalt allein durch die schriftstellerische Tätigkeit bestreiten zu können. Vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, die aber von den Verlegern nicht angenommen wurden. Diese Frühwerke überarbeitete er und veröffentlichte sie später unter dem Pseudonym "Richard Bachman". Kommerzieller Erfolg: In einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman "Carrie" zu schreiben. Wie King in "Das Leben und das Schreiben" verriet, hielt er das "Carrie"-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat dies, und 1973 akzeptierte der Verlag "Doubleday" den Roman. Kurz darauf erwarb die New American Library die Taschenbuchrechte für die Rekordsumme von 400.000 Dollar. Durch dieses Ereignis und durch die erfolgreiche Verfilmung des Buches wurde King schlagartig bekannt. Überschüttet von Geld und Ruhm entschloss er sich, den Beruf des Lehrers aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wenig später erschien sein Buch "The Shining", das ebenfalls ein Bestseller wurde. In den folgenden Jahren veröffentlichte King viele Romane und Kurzgeschichtensammlungen mit immensem kommerziellen Erfolg. Viele seiner Romane wurden verfilmt, zum Beispiel 1976 "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" von Brian de Palma und 1980 "Shining" von Stanley Kubrick. Sein Einkommen beläuft sich auf ca. 45 Millionen US-Dollar pro Jahr., ISBN-13: 9783453160811
13. Auflage. 637 Seiten mit einer Abbildung. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Persönlichkeit, Horrorromane, Schauerromane, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Americana, Amerikanistik, Fantasy, Schauerliteratur, Amerika, Schriftsteller, Horror, Horrorerzählung, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Politik, Soziologie, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte]
Christopher, John: Insel ohne Meer. Ein technischer Zukunftsromann. Aus dem Englischen von Hans-Ulrich Nichau. Originaltitel: A Wrinkle in the Skin (1965). - (=Goldmanns Weltraum Taschenbücher, Band WTB 072). München, Wilhelm Goldmann Verlag, 1966.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - Erdbeben gigantischen Ausmaßes verändern über Nacht das Gesicht der Erde. Eine Katastrophe bricht über die Menschheit herein. Matthew Cotter auf der britischen Kanalinsel Guernsey überlebt. Er stellt bei seinem ersten Erkundungsgang fest: Städte und Dörfer sind in Trümmer gesunken - kein Stein blieb auf dem anderen. Schließlich kommt er an die Küste der Insel. Aber wo ist das Meer? Er sieht nur Felsen und Sand. Das Meer ist verschwunden. Cotter macht sich auf den Weg ins Unbekannte. Er will hinüber nach England, mitten durch den Kanal. Damit beginnt für ihn eine Reihe gefährlicher Abenteuer. Es ist eine Zeit, wo jeder für jeden zum mörderischen Feind wird. Cotter muß um seine bloße Existenz kämpfen. Aber er kämpft auch dafür, daß in einer Zeit des Chaos die Menschlichkeit nicht untergeht. - Goldmanns Zukunftsromane sind eine moderne Buchreihe, in der Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten der besten internationalen Science-Fiction-Autoren erscheinen. In diesen Werken werden keine haltlosen Phantastereien vermittelt, sondern wissenschaftlich begründete Ausblicke in die Welt von morgen. - John Christopher, Pseudonym für Christopher Samuel Youd, (* 12. Februar 1922 in Lancashire, England) ist ein englischer Science Fiction-Autor. Leben: Am 12. Februar 1922 wurde Christopher Samuel Youd in Lancashire (England) geboren. 1932 zog er mit seinen Eltern nach Hampshire. Schon in der Schule war er begeistert von Science Fiction und als Teenager veröffentlichte er bereits ein kleines Fan-Magazin mit dem Namen "The Fantast". Seine Lieblingsautoren waren Aldous Huxley und Arthur C. Clarke. Im Alter von 16 Jahren verließ er die Schule und arbeitete für die Stadtverwaltung. Von 1941 bis 1946 diente Samuel Youd in den Fernmeldetruppen der britischen Armee. Nach dem Krieg erhielt er ein Stipendium der Rockefeller Foundation für angehende Autoren, deren Karriere durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen worden war. Dies ermöglichte ihm, seinen ersten Roman The Winter Swan fertigzustellen. Das Buch erschien 1949, war aber kein Science Fiction-Werk. Für den frisch verheirateten Familienvater reichte das Geld, das er als Autor verdiente, nicht aus. Er nahm eine Stelle im Auskunftbüro eines Diamantenhändlers an. Schreiben konnte er nur noch in seiner Freizeit. Der erste Science Fiction-Roman erschien 1955 unter dem Titel The Year of the Comet und hatte großen Erfolg, der bereits ein Jahr später von The Death of Grass (dt. Das Tal des Lebens) noch übertroffen wurde. The Death of Grass wurde 1970 unter dem Titel der amerikanischen Ausgabe (The Blade of Grass) verfilmt. Der Film blieb erfolglos und wurde von der Kritik allgemein als sehr schlechte Umsetzung bezeichnet. Seine Karriere erreichte 1966 einen entscheidenden Wendepunkt: Samuel Youd war mit seiner Situation unzufrieden und suchte eine neue Herausforderung. Sein Verleger schlug ihm vor, ein Science Fiction-Buch für Kinder zu schreiben. Youd war nicht begeistert von der Idee, entschied sich aber nach einiger Überlegung dazu, The white Mountains zu schreiben - der erste Teil einer Trilogie, die unter dem Titel The Tripods (deutscher Titel: Die dreibeinigen Monster) zum weltweiten Erfolg wurde. Erschienen sind die Bücher unter dem Pseudonym John Christopher.
Erste Auflage dieser Ausgabe. 192 (1) Seiten. 18 cm. Umschlag: Eyke Volkmer. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Zukunftsroman, Zukunft, Fortschritt, Zukunftstechnologien, Futurologie, Zukunftsromane, Utopischer Roman, Utopie, Futurismus, Phantastik, Phantastische Literatur, Science Fiction, Zukunftsvisionen, Raumfahrt, Utopische Romane, Weltall, Energiebedarf, Revolte, Zeitgeschichte, Politik, Soziologie, Literaturgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1965, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Antiquariat, Lektor, Fantasy, Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain,]
Bulmer, Kenneth: Tod auf Widerruf. Utopisch-technischer Roman. Aus dem Englischen von Tony Westermayr. Wissenschaftliche Beratung: Dr. Herbert W. Franke. Originaltitel: The doomsday men (1968). - (=Goldmanns Weltraum Taschenbücher, Band 0106). München: Wilhelm Goldmann Verlag, 1969.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - In vierzig Sekunden ist James Patridge zum zweitenmal tot - zum zweitenmal ermordert, unerklärlich bleibt die Zahl der sinnlosen Morde die lawinenartig anwächst. Wird der überzivilisierte Mensch zum Hobbymörder?. - Biographie: Henry Kenneth Bulmer wurde am 21. Januar 1921 in London geboren und starb am 16. Dezember 2005. Von 1941 bis 1946 diente er im Königlichen Nachrichtenkorps, vor und nach dem Krieg arbeitete er für Papierwarenhändler und Büroausstatter, nebenbei engagierte er sich schon früh im britischen Fandom. 1953 heiratete er Pamela Kathleen Buckmaster, mit der er 2 Töchter und einen Sohn hat, nach der Scheidung blieb Pamela weiterhin seine Agentin. Heute lebt Bulmer in Tunbridge Wells, Kent, England. "In meinen besten Zeiten habe ich 14 bis 16 Bücher pro Jahr geschrieben." H. Kenneth Bulmer Bedenkt man die hohe Anzahl an Büchern, Geschichten und Artikeln, die der Schriftsteller bisher produziert hat, verwundert es ein wenig, daß er erst Anfang der 50er Jahre seinen ersten Roman veröffentlichte. Dies war eine Ko-Produktion mit A. V. Clarke: Space Treason (Rebellen des Weltraums). Allerdings war er vorher schon eifrig als Herausgeber & Co-Herausgeber beschäftigt für Magazine wie: Star Parade (1941), Fantasy Post (1941), Seventy Eight Saga (1943-45), Nirvana (1949 / 1954), Science Fantasy News (1953), Aaaah! (1954), Dysteology (1954-55), Vignette (1954), Ziz (1954) und Wappoted (1956). Da man damals mit dem Schreiben von Roman meist nur wenig Geld verdienen konnte, war es wichtig möglichst viele Bücher für möglichst viele Verlage zu produzieren. Da jeder Verlag in der Regel seine eigenen Pseudonyme hatte, kommt Bulmer so auf eine stattliche Zahl von über 20 Pseudonymen, denn er erwies sich als außerordentlicher Vielschreibe. Er hatte diesen Drang schreiben zu müssen, die Ideen waren einfach da - genauso wie seine 3 Kinder, um welche er sich kümmern mußte. Anfang der 90er Jahre kam sein Schreibfluß etwas ins Stocken, als er die Seele baumeln ließ und sich mit Krieg- und Rollenspielen beschäftigte. Bekannt wurde Bulmer in Deutschland durch die Saga von Dray Prescot, die unter seinem Pseudonym Burt Alan Akers seit 1972 erschienen. Die letzten Romane der Serie hat Bulmer extra für den deutschen Markt geschrieben, lt. dem Schriftsteller kam so auch der eine oder andere Cliffhanger zu stande, da dies von dem deutschen Verleger zu gewollt war. Pseudonyme (Auswahl): Alan Burt Akers, Ken Blake, Frank Brandon, H. K. Bulmer, H. Ken Bulmer, Kenneth Bulmer, Ken Bulmer, Rupert Clinton, Ernest Corley, Arthur Frazier, Peter Green, Adam Hardy, Kenneth Johns, Philip Kent, Bruno Krauss, Neil Langholm, Karl Maras, Manning Norvil, Charles R. Pike, Andrew Quiller, Chesman Scot, Nelson Sherwood, Richard Silver, H. Philip Stratford, Tully Zetford. - Goldmanns Zukunftsromane sind eine moderne Buchreihe, in der Romane, Erzählungen und Kurzgeschichten der besten internationalen Science-Fiction-Autoren erscheinen. In diesen Werken werden keine haltlosen Phantastereien vermittelt, sondern wissenschaftlich begründete Ausblicke in die Welt von morgen.
Deutsche Erstausgabe. 152 (10) Seiten. 18 cm. Umschlag: Eyke Volkmer. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Zukunftsroman, Zukunft, Fortschritt, Zukunftstechnologien, Futurologie, Zukunftsromane, Utopischer Roman, Utopie, Futurismus, Phantastik, Phantastische Literatur, Science Fiction, Zukunftsvisionen, Raumfahrt, Utopische Romane, Gesellschaft, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1965, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Antiquariat, Lektor, Evolution, Krimis, Kriminalliteratur, Krimi, Kriminalistik, Verbrechen, Kriminalfall, Kriminalroman, Kriminalromane, Kriminalfälle, Kriminalerzählungen, Kriminalbeamter, Englische Literatur des 20. Jahrhunderts, Englische Literatur, Anglistik, Englische Sprach- und Literaturwissenschaft, Great Britain,]
King, Stephen: Der Gesang der Toten. Unheimliche Geschichten. Aus dem Amerikanischen von Alexandra von Reinhardt. - (=Heyne-Bücher. 01/6705). München: Wilhelm Heyne Verlag, 1986. ISBN: 3453023099
Guter Zustand. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. - Stephen Edwin King (* 21. September 1947 in Portland, Maine) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er schrieb auch unter Pseudonymen, 1972 als John Swithen und zwischen 1977 und 1985 als Richard Bachman. Er ist vor allem bekannt für seine Horror-Romane, die ihn zu einem der meist gelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart machen. Kindheit: Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, als Sohn des Seemannes Donald Edwin King und dessen Frau Nellie Ruth Pillsbury geboren. Die Eltern hatten 1939 geheiratet und 1945 einen Jungen namens David adoptiert. Nachdem sein Vater den damals zweijährigen Stephen King und seine Familie 1949 verlassen hatte, war seine Mutter gezwungen, ihn und seinen Bruder allein zu erziehen. Sie konnte ihre Familie mehr schlecht als recht mit Gelegenheitsjobs ernähren und zog in dieser Zeit sehr oft um. Stephen King schrieb bereits im Alter von sieben Jahren seine ersten Geschichten. Im Kino sah er sich häufig Science-Fiction- und Fantasy-Filme an, woher auch seine Vorliebe für Horrorgeschichten stammt. Im Alter von 13 Jahren fand er einen Karton voller unvollendeter Manuskripte seines Vaters, hauptsächlich Horror- und Science-Fiction-Geschichten. King schreibt in seinem autobiografischen Werk "Das Leben und das Schreiben", dass dies für ihn ein prägendes Erlebnis war. Im Alter von 19 Jahren veröffentlichte er seine Geschichte "I Was A Teenager Grave Robber" im Magazin "Comics Review". Leben vor dem ersten Erfolg: Von 1966 bis 1970 studierte King Englisch an der Universität von Maine, wo er seine spätere Frau Tabitha Spruce kennenlernte. Am 2. Januar 1971 heirateten die beiden. Ab 1971, nach Abschluss seines Studiums, unterrichtete King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Sein Einkommen reichte jedoch kaum aus, um seine Familie zu ernähren, weswegen er nebenbei nachts als Bügler in einer Wäscherei arbeitete. So blieb ihm nur wenig Freizeit, die er nutzte, um Kurzgeschichten zu schreiben. Obwohl es ihm hin und wieder gelang, eine Geschichte zu verkaufen, war er noch weit davon entfernt, seinen Lebensunterhalt allein durch die schriftstellerische Tätigkeit bestreiten zu können. Vor seinem ersten Erfolg schrieb King mehrere Romane, die aber von den Verlegern nicht angenommen wurden. Diese Frühwerke überarbeitete er und veröffentlichte sie später unter dem Pseudonym "Richard Bachman". Kommerzieller Erfolg: In einem gemieteten Wohnwagen begann King, seinen Roman "Carrie" zu schreiben. Wie King in "Das Leben und das Schreiben" verriet, hielt er das "Carrie"-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Mülleimer. Seine Frau fand es dort, fischte es heraus und spornte King dazu an, den Roman zu vollenden. King tat dies, und 1973 akzeptierte der Verlag "Doubleday" den Roman. Kurz darauf erwarb die New American Library die Taschenbuchrechte für die Rekordsumme von 400.000 Dollar. Durch dieses Ereignis und durch die erfolgreiche Verfilmung des Buches wurde King schlagartig bekannt. Überschüttet von Geld und Ruhm entschloss er sich, den Beruf des Lehrers aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wenig später erschien sein Buch "The Shining", das ebenfalls ein Bestseller wurde. In den folgenden Jahren veröffentlichte King viele Romane und Kurzgeschichtensammlungen mit immensem kommerziellen Erfolg. Viele seiner Romane wurden verfilmt, zum Beispiel 1976 "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" von Brian de Palma und 1980 "Shining" von Stanley Kubrick. Sein Einkommen beläuft sich auf ca. 45 Millionen US-Dollar pro Jahr., ISBN-13: 9783453023093
Deutsche Erstveröffentlichung. 8. Auflage. 282 Seiten. 18 x 11 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Americana, Amerika, Zeitgeschichte, Amerikanische Geschichte, Amerikanische Gesellschaft, Amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts, Politik, Soziologie, Amerikanistik, USA, Vereinigte Staaten, Literaturgeschichte,]



