Rolle Friedrich
Es wurden insgesamt 1418 Einträge zu 'Rolle Friedrich' gefunden (Stand: 08.07.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Rolle Friedrich' an.
ROLLE, Friedrich (1827-1887). Der Mensch, seine Abstammung und Gesittung, im Lichte der Darwin'schen Lehre von der Art-Entstehung und auf Grundlage der neuern geologischen Entdeckungen dargestellt. Frankfurt am Main, F. E. Suchsland, 1866.
Erstausgabe des für die Verbreitung von Darwins Evolutionstheorie in Deutschland wichtigen Werks. Von Anfang an wollte der aus Homburg stammende Geologe und Paläontologe Friedrich Rolle die Gedankengänge Charles Darwins nicht nur interpretieren sondern sie durch eigene Beiträge aktiv fördern. Darwin anerkannte dessen Anstrengungen lobend und schrieb ihm: "You have conferred much honour on me by undertaking the illustration and enlargement of my views". Eine zweite Auflage erschien 1870 in Prag. - Kl. Stempel auf Titel, im Kopfsteg minimal gebräunt und stellenweise stockfleckig. Martin/Uschmann, Friedrich Rolle, ein Vorkämpfer neuen biologischen Denkens in Deutschland (1969), Nr. 57. First edition of this book which claims great importance for the prevalence of Charles Darwin's theory in Germany. The Englishman wrote the editor, the geologist and paleontologist Friedrich Rolle: "You have conferred much honour on me by undertaking the illustration and enlargement of my views". A second edition appeared at Prague in 1870. - Small stamp on title, minimal browning in upper margins, some foxing here and there. - Contemporary marbled boards (defective).
8vo (218 x 140 mm). Mit 36 Holzstichen im Text. IX, 360 S., [2] Bl. Marmorierter Pappband d. Z. (Rücken stark berieben und oben und unten beschädigt, Ecken bestossen).
[SW: Zoologie / Zoology NATURWISSENSCHAFTEN / SCIENCES - NATURAL HISTORY]
Mozart, Wolfgang Amadeus: Arien, Duette, Terzette und Quartette mit Begleitung des Orchesters,
Wolfgang Amadeus Mozart (geb. Salzburg, 27. January 1756 - gest. Vienna, 5 December 1791) Arien, Duette, Terzette und Quartette mit Begleitung des Orchesters Band 2 Als Wolfgang Amadeus Mozart im Jahre 1777 Mannheim besuchte, verliebte er sich in die Sopranistin Aloysia Weber. Welche Liebesaffäre auch immer sie gehabt haben mochten, sie brach entzwei, und der Komponist heiratete schliesslich deren Schwester Constanze. Trotz ihrer Differenzen schrieb Mozart einige Stücke für Aloysia. 1783 präsentierte er sie mit dem Rondo Ah non sai qual pena sia il doverti (K416), das gedacht war, in Pasquale Anfossis Oper Zemira verwendet zu werden. Als sie ein zweites Mal in einer Anfossi - Oper auftrat, nämlich Il curioso indiscreto, gab ihr Mozart wiederum zwei neue Stücke zu singen: Vorrei spiegarvi (K418), das grosse Tonsprünge von mehr als einer Oktave enthielt, und No, no, che non sei (K419), das der Musik für die Königin der Nacht in seiner Zauberflöte ähnelt. Schenkt man zeitgenössischen Berichten Glauben, so hielt Mozart Anfossis Oper für misslungen - ausser der Musik, die er selbst dazu beitrug. Einige Jahre später schrieb er eine weitere Arie für Aloysia, Ah sei in ciel benigne stelle (K538), zu einem Text aus Pietro Metastasios opera L'eroe Cinese. Nancy Storace war die englische Sopranistin italienischer Herkunft, die die Rolle der Susanna in Die Hochzeit des Figaro schuf. Höchstwahrscheinlich verfügte sie über einen enormen Tonumfang mit starken Tönen in der Höhe und Tiefe, denn genau das war es, was die Rolle erforderte. Nehme hier und da einige Schnitte vor, so ist sie so lang wie die von Wagners Isolde. So musste Storace auch über eine beachtliche Kondition verfügen. Als die Sängerin Wien verliess, komponierte Mozart ein Abschieds - Rezitativ und Rondo Non temer amato bene für sie. Die Widmung lautete: "Composto per la Signora Storace dal suo servo ed amico W A Mozart / Viena le 26 di Decembre 1786". Bella mia fiamma (K528) komponierte Mozart für die Prager Sopranistin Josepha Duschek. 1856 erzählte sein Sohn Karl Thomas der Berliner Zeitung "Echo", dass, als sein Vater Duschek 1787 besuchte, sie ihm nicht gestattete, ihren Flügel zu verlassen, bis er ein Stück für sie geschrieben habe. Er antwortete, dass er ihr eine Arie komponieren wolle, aber wenn sie diese nicht perfekt vom Blatt singen könne, würde er die Partitur in Fetzen reissen. Er schrieb und sie bestand den Test. Mozart schrieb drei Arien für die charismatische Sopranistin und Ex - Ballerina Louise Villeneuve. Sie sang Alma grande e nobil core (K578) in Domenico Cimarosas I due baroni. Die Arien Chi sa, chi sa, (K582) und Vado ma dove (K583) nach Texten von Lorenzo da Ponte schuf er für Villeneuve, um sie in Vicente Martin y Solers Il Burbero di buon cuore zu singen. Natürlich schrieb Mozart auch Arien für Sänger. Der in Deutschland geborene Tenor Valentin Adamberger, der erste Belmonte in Die Entführung aus dem Serail, wurde für die Fähigkeit bewundert, seine Musik zu verzieren. Für ihn schrieb Mozart das Rondo Per pieta non ricercate (K420) und das Recitativ and Aria Misero! O sogno (K431) in den frühen 1780er Jahren. Ludwig Fischer schuf die Rolle des Osmin in Die Entführung aus dem Serail. Mozart schrieb lcandro, lo confesso (K512) für ihn, um es in einem Wiener Konzert von 1787 darzubieten. Einige Jahre früher komponierte Mozart Cosi dunque tradisci (K432) für Bass - Stimme, aber wir wissen nicht, ob der originale Sänger Fischer oder ein anderer war. Ebenso wenig ist überliefert, wer als erster das unglaublich schöne Mentre ti lascio, o figlia (K513) sang. Hingegen wissen wir, dass er Ein Deutsches Kriegslied (K539) für Friedrich Baumann, einen Schauspieler am Leopoldstadt - Theater anlässlich eines Benefizkonzertes am 5. März 1788 schrieb. Lorenzo da Ponte verfasste den Text zu Mozarts Arie Un bacio di mano (K541), die der Bass Francesco Albertarelli, ein ausdrucksstarker Sänger und Wiens erster Don Giovanni, in Anfossis Le gelosie fortunate aufführte. 1789 gab der italienische Bass Francesco Benucci, der die Titelrolle in Die Hochzeit des Figaro kreierte, die erste Aufführung von Mozarts und da Pontes Rivolgete a lui lo sguardo (K584). Für Franz Gerl, den ersten Sarastro in Die Zauberflöte und den Kontrabassisten Friedrich Pischelberger komponierte Mozart Per questa bella mano (K612) mit seinem schönen instrumentalen Obbligato. Es ist interessant, alles was geht, über diese grosse Sänger des 18. Jahrhunderts in Erfahrung zu bringen, die Mozart zu dieser wunderbaren Musik inspirierten. Leider werden wir nie den Klang ihrer Stimmen zu Gehör bekommen, aber wir können sie und Mozart selbst durch umsichtiges Studium und musikalische Interpretation dieser erlesenen Konzertarien ehren. Maria Nockin, 2011 Aufführungsmaterial ist von der Breitkopf und Härtel, Wiesbaden zu beziehen. Nachdruck eines Exemplars der Musikbibliothek der Münchner Stadtbibliothek, München. top of page Wolfgang Amadeus Mozart (b. Salzburg, 27 January 1756 - d. Vienna, 5 December 1791) Arias, Duets, Terzets und Quartets with Orchestra Volume 2 Wolfgang Amadeus Mozart (b. Salzburg, 27 January 1756 - d. Vienna, 5 December 1791) Wolfgang Amadeus Mozart became enamored of a soprano named Aloysia Weber when he visited Mannheim in 1777. Any love affair that they may have had fell apart, however, and the composer eventually married her sister, Constanze. Despite their differences, he wrote quite a few pieces for Aloysia. In 1783 he presented her with the rondo Ah non sai qual pena sia il doverti (K416) to insert in Pasquale Anfossi's opera Zemira. When she appeared in another Anfossi opera, Il curioso indiscreto, Mozart again gave her two new pieces to sing in it. They were: Vorrei spiegarvi (K418), which contains huge leaps of more than an octave and No, no, che non sei (K419) which is similar to the music for the Queen of the Night in The Magic Flute. According to reports of the time, Mozart thought the Anfossi opera was a failure except for the music he, himself had written. A few years later he wrote another aria for Aloysia, Ah sei in ciel benigne stelle (K538), written to a text from Pietro Metastasio's opera L'eroe Cinese. Nancy Storace was the English soprano of Italian ancestry who created the role of Susanna in The Marriage of Figaro. She probably had an enormous range with strong notes at both ends of it, because that is what the role requires. Give or take a few cuts, it is as long as Richard Wagner's Isolde, so Storace must have had considerable endurance as well. When Storace was leaving Vienna, Mozart composed the farewell recitative and rondo Non temer amato bene for her. As a dedication he wrote: "Composto per la Signora Storace dal suo servo ed amico W A Mozart / Viena le 26 di Decembre 1786". For the Prague soprano, Josepha Duschek, Mozart wrote Bella mia fiamma (K528). In 1856 Mozart's son Karl Thomas told the Berliner Musik-Zeitung Echo that when his father visited Duschek in 1787, she would not allow him to leave her piano until he had written a piece for her. He responded that he would write an aria for her, but if she could not sing it perfectly at sight, he would tear it up. He wrote it and she passed the test. Mozart wrote three arias for the charismatic ballerina-turned-soprano, Louise Villeneuve. She sang Alma grande e nobil core (K578) in Domenico Cimarosa's I due baroni. The arias Chi sa, chi sa, (K582) and Vado ma dove (K583), which have lyrics by Lorenzo da Ponte, were written for Villeneuve to sing in Vicente Martin y Soler's Il Burbero di buon cuore. Of course, Mozart also wrote arias for male singers. German born tenor Valentin Adamberger, the first Belmonte in The Abduction from the Seraglio, was greatly admired for his ability to decorate his music. For him the composer wrote the rondo Per pieta non ricercate (K420) and the recitative and aria Misero! O sogno (K431) in the early 1780's. Ludwig Fischer created the role of Osmin in The Abduction from the Seraglio. Mozart wrote Alcandro, lo confesso (K512) for him to sing at a Vienna concert in 1787. A few years earlier, the composer wrote the aria Cosi dunque tradisci (K432) for the bass voice, but we do not know whether the original singer was Fischer or someone else. Similarly, we do not know who first sang the incredibly beautiful Mentre ti lascio, o figlia (K513). We do know that he composed Ein Deutsches Kriegslied (K539) for Friedrich Baumann, an actor at the Leopoldstadt Theater, to sing at a benefit concert on 5 March 1788. Lorenzo da Ponte wrote the text for Mozart's aria Un bacio di mano (K541) which bass Francesco Albertarelli, an expressive singer who was Vienna's first Don Giovanni, sang in Anfossi's Le gelosie fortunate. In 1789, Italian bass Francesco Benucci who created the title role in The Marriage of Figaro gave the first performance of Mozart and da Ponte's Rivolgete a lui lo sguardo (K584). For Franz Gerl, the first Sarastro in The Magic Flute, and double bass player Friedrich Pischelberger, Mozart composed Per questa bella mano (K612) with its beautiful instrumental obbligato. It's interesting to learn what we can about these great singers of the eighteenth century who inspired Mozart to write beautiful music. Unfortunately, we will never know the sounds of their voices, but we can honor them and Mozart, himself, with careful study and musicianly interpretation of these wonderful concert arias. Maria Nockin, 2011
Stuby, Gerhard: Vom 'Kronjuristen' zum 'Kronzeugen' Friedrich Wilhelm Gaus: ein Leben im Auswärtigen Amt der Wilhelmstraße, VSA, Mai 2008 ISBN: 3899652843
Im Wirken von Friedrich Wilhelm Gaus, des langjährigen Leiters der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, wird die Kontinuität deutscher Diplomatiegeschichte unter Rathenau, Stresemann und Hitler nachgezeichnet.Versailles, Rapallo, Locarno, Kellog- und Hitler-Stalin-Pakt - kaum ein Vertrag, den Friedrich Wilhelm Gaus, von 1907 bis 1945 im Auswärtigen Amt tätig, nicht formuliert hat. Dem Kronjuristen des Reiches ging es um die Revision von Versailles. In diesem Ziel war er sich prinzipiell mit Hitler einig. Doch im Unterschied zu diesem strebte er in der Weimarer Zeit wie sein Minister Gustav Stresemann nach einer friedlich-diplomatischen Revision. Als die faschistische Diktatur errichtet wurde, hatte Gaus allerdings wenig Skrupel, nunmehr Hitlers Kurs kriegerischer Revision und Expansion zu folgen.Nach 1945 wurde Gaus, anstatt von den Alliierten angeklagt zu werden, ihr wichtigster Kronzeuge im Nürnberger Wilhelmstraßenprozess. Trägheit des Herzens und Angst um seine Familie - seine Frau war jüdischer Mischling -, habe ihm nicht erlaubt auszusteigen. Wegen seiner Rolle in Nürnberg ist er erst zum Inbegriff des Nestbeschmutzers geworden, später in Vergessenheit geraten.Unter Außenminister Fischer wurde eine Historikerkommission eingesetzt, die die Rolle des Auswärtigen Amtes in der NS-Zeit untersuchen soll. Das zeigt die Aktualität des Themas. Die Studie von Stuby erklärt diese Rolle nicht nur aus der Kontinuität von Preußentum zum Imperialismus Hitlerscher Prägung, sondern macht sie anhand der Tätigkeit eines Diplomaten anschaulich. Seine Analyse liefert zugleich reiches Anschauungsmaterial zur Funktion von Völkerrecht in den internationalen Auseinandersetzungen der Zwischenkriegszeit.
NEUBUCH! 2008. 511 S., 32 Fotos, Dok. u. Faks. auf Taf. 23 cm 232 mm x 168 mm x 42 mm
[SW: Gaus, Friedrich W.,Diplomatie, Deutsches Reich 1871-1945; Biografien, Auswärtiges Amt; Biografien]
Schuhmann, Maurice: Radikale Individualität : zur Aktualität der Konzepte von Marquis de Sade, Max Stirner und Friedrich Nietzsche. Edition moderne Postmoderne. Bielefeld : Transcript, 2011. ISBN: 9783837617191
Sehr gutes Ex. - Einleitung -- Vorwort -- Arbeitsdefinitionen zentraler Begriffe -- "Individualismus" und "Individualität" in der aktuellen -- sozialwissenschaftlichen Diskussion -- Fragestellung und Begründung -- Forschungsstand -- Erweiterte Fragestellung -- Methodik der Untersuchung und Operationalisierung -- Überblick über die verwendete Primärliteratur und Begründung der -- getroffenen -- Nietzsches "Übermensch" und die Konstruktion von -- Individualität -- Verwendung des Begriffs "Individualität" und seiner -- Synonyme -- -- Das Motiv des "Principium individuationis" in "Die Geburt der -- Tragödie" -- Das "souveräne Individuum" bei Friedrich Nietzsche -- Die Bedeutung der Kategorie des Willens -- Die Bedeutung der Moral für die Konstruktion des "souveränen -- Individuums" -- Die Überwindung der Religion als Voraussetzung für die -- Konstituierung des "souveränen Individuums" -- Der Individualismus bei Nietzsche -- Auswahl -- Zwischenfazit -- De Sades Konzept von radikaler Individualität -- Die Verwendung des Begriffs "Individualität" und seiner -- Synonyme -- Libertins im Werk de Sa des -- Die Rolle des "freien Willens" in der Konstruktion des -- Libertins -- Moral, Sitte und Tugend contra individualistische Ethik -- Die Rolle der Religion -- Die Bedeutung des Verbrechens für die Konstruktion der -- Individualität -- Die Kritik und Parodie des klassischen Gesellschaftsvertrages sowie -- neue Formen des Gesellschaftsverkehrs -- Zwischenfazit -- Stirners Konzept von radikaler Individualität -- Die Verwendung des Begriffs der "Individualität" und seiner -- Synonyme -- Die Entwicklung des "Eigners" -- Die Rolle des "freien Willens" -- bei der Konstruktion des "Eigners" -- Die "Eigenheit" -- Negierung von Moral und die Umwertung von Werten -- Der Atheismus -- Die Gesellschaftskritik -- Der Egoismus im Werk Stirners -- Das Verbrechen als Verteidigung der Entfaltungsfreiheit -- des Individuums -- Ideologiekritik -- Zwischenfazit -- Einordnung und Übertragung der Ergebnisse auf den -- aktuellen Diskurs -- Die Übereinstimmungen und Differenzen bezüglich der Auffassung -- von Individualität und "Individualismus" bei D A F de Sade und -- Friedrich Nietzsche -- Die Übereinstimmungen und Differenzen bezüglich der Auffassung -- von Individualität bei Max Stirner u n d Friedrich Nietzsche -- Die Bedeutung des Verbrechens und der Revolte in Bezug auf die -- Konstruktion von Individualität -- Übereinstimmungen -- Die Differenzen in den Konzepten der drei miteinander -- konfrontierten Denker -- Überschneidungen und Differenzen zu aktuellen Diskursen sowie -- Anknüpfungspunkte -- Ausblick: Potentielle Impulse für einen aktuellen Diskurs -- Fazit und Ausblick -- Quellen- und Literaturverzeichnis. ISBN 9783837617191 - , ISBN: 383761719X
392 S. ; kart.
[SW: Marquis de Sade, Max Stirner, Friedrich Nietzsche]



