Reich Durch Den Wind
Es wurden insgesamt 38 Einträge zu 'Reich Durch Den Wind' gefunden (Stand: 28.02.2010).
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Zauber und Schönheit unserer Erde, - Stuttgart, Das Beste, 1992.
Top Exemplar ... Berge, Seen, Wasserfälle, Höhlen, Schluchten, Wüsten, Gletscher, Inseln, Korallenriffe - die Erde ist reich an herrlichen Landschaften und verblüffenden Naturwundern. Dieser reich bebilderte Band stellt in brillanten Farbaufnahmen 51 herausragende Beispiele vor. Doch seine Faszination ist nicht nur den einmaligen Fotografien zu verdanken. Die anschaulich geschriebenen Texte machen auf die Besonderheiten der Sehenswürdigkeiten aufmerksam und erklären zudem, wann und auf welche Weise diese entstanden sind: wie durch Bewegungen der Erdkruste gewaltige Gebirgszüge emporgehoben und an anderer Stelle mächtige Gräben aufgerissen wurden. Wie durch vulkanische Kräfte urplötzlich neue Inseln entstehen. Wie Seen und Fjorde von den zurückweichenden Gletschern des Eiszeitalters gebildet wurden und wie Flüsse tiefe Täler ins Gestein graben und die Landschaft verändern. Auch Hitze, Frost, Wind und Regen tragen dazu bei, die Erdoberfläche zu formen. Ganze Felsen werden gesprengt und zerfallen zu Sand und Staub, der Wind häuft das Feinmaterial zu Dünen auf, heftige Regenfälle lösen Bergrutsche aus, und das Wasser, das in der Erde versickert, wäscht Höhlen aus und bildet Tropfsteine von bizarrer Schönheit. So soll dieser Band nicht nur die Naturwunder unseres Planeten zeigen, sondern auch Verständnis für die Kräfte wecken, die sie geschaffen haben. Dadurch erleben wir sie in ihrer vollen Bedeutung und begreifen, warum es heute mehr denn je gilt, uns um ihre Erhaltung zu bemühen. K271
350 Seiten Bildband Gebunden mit Schutzumschlag
[SW: Länderkunde; Erdkunde; Geographie; Reisen]
Enquist, Anna: Das Meisterstück, München Deutscher Taschenbuch Verlag 1998
3423124237 Sehr gut
Buch der 1000 Bücher Pressestimmen "Der Psychoanalytikerin und Pianistin, Lyrikerin und nun eben auch Romanautorin Anna Enquist ist mit ihrem Debüt gleich ein großer Wurf gelungen: 1995 wurde sie für den besten Erstlingsroman in den Niederlanden ausgezeichnet, der dort wochenlang auf den Bestsellerlisten stand - völlig zu Recht." (EHM) Kurzbeschreibung Daß ein zeitgenössischer Familienroman witzig, ergreifend, gekonnt geschrieben und intelligent konstruiert sein kann, beweist die Niederländerin Anna Enquist mit ihrem Erstling "Das Meisterstück": Wie der "genialische" Kunstmaler Johan Steenkamer seine Lieben mit Ansprüchen, Launen und Affären tyrannisiert, wie sein ungeliebter Bruder Oscar alles unternimmt, um den Erfolg des Künstlers zu unterminieren, wie Alma, die Mutter der beiden, ihre Söhne gegeneinander ausspielt, wie Johans Frauen von ihm gedemütigt werden und sich doch seinem Charme nicht entziehen können, und wie sich aus dieser Konstellation unweigerlich die Katastrophe anbahnt - das alles ist so tiefgründig und doch scheinbar mit leichter Hand hingeworfen, so lakonisch und doch mitfühlend geschildert, daß es die modisch plappernde "Frauenliteratur" lässig auf ihren Platz verweist. Der Psychoanalytikerin und Pianistin, Lyrikerin und nun eben auch Romanautorin Anna Enquist ist mit ihrem Debüt gleich ein großer Wurf gelungen: 1995 wurde sie für den besten Erstlingsroman in den Niederlanden ausgezeichnet, der dort wochenlang auf den Bestsellerlisten stand - völlig zu Recht. Klappentext "Es wäre ein großer Fehler, 'Das Meisterstück' unter die sogenannten Frauenbücher einzureihen. Hier sind die Leiden der Männer beschrieben und natürlich auch die der Frauen, vollgepackt mit der ganzen Schuld, die sie am Dasein verzogener Männer haben."Süddeutsche Zeitung "Mit ihrer Fähigkeit, Gefühlswelten minutiös in allen Verästelungen freizulegen, könnte sie sich in die Reihe der großen niederländischen Gegenwartsautoren einschreiben."Brigitte "Anna Enquist erzählt von einer Familie, bei der es nicht nur moralisch um Kopf und Kragen geht. Sie kann Gefühl und genauen Blick fabelhaft kombinieren, und es gelingen ihr wunderbare Portraits und eine unheimliche Spannung."Het Parool Auszug aus Das Meisterstück von Anna Enquist, Hanni Ehlers. Copyright © 2007. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten. Erster Teil Leporello: "Notte e giorno faticar" Dienstbarkeit Die Goldfische haben ihre Jungen aufgefressen. Im warmen, windstillen Sommer waren sie tagelang mit Laichen beschäftigt. Der kleine mit den schwarzen Flecken im Gesicht setzte der großen Behäbigen unermüdlich nach und stieß ihr wie besessen gegen den angeschwollenen Hinterleib, bis sie ihre Eier zwischen den Wasserpflanzen von sich gab. Er stob spritzend darüber hinweg - eine Paarung auf Distanz, bei der zwar viele Elemente des Aktes vorhanden sind, jedoch voneinander losgelöst und in sinnlose Rituale verkehrt, in Arbeit, die im Zuge der Fortpflanzung verrichtet werden muß, sobald die Wassertemperatur steigt und der Wind sich legt. Denkt der Schwarze je: O du süßes, behäbiges Geschöpf mit deinen runden Flanken, du bist die Liebe meines Lebens, ich will dich, ich will dich? Er will Eier, er will besamen, damit die befruchteten Eizellen in dem kleinen Reich aus Eichenholzdauben als weiße Miniaturperlen an den Wasserpflanzen haftenbleiben. Lisa hockt neben der Tonne und schaut. Im Innern der kleinen Perlen vollzieht sich die Zellteilung in rasendem Tempo, bis die Fische stark genug sind, um sich aus dem zähen Häutchen zu befreien. Zu Dutzenden treiben sie durch das warme Wasser. Sie werden nicht vom Elternpaar versorgt, das kein Paar mehr ist, sondern schlürfen selbst unaufhörlich Wasser mit unsichtbarem Futter in sich hinein. Sie fressen das Element, in dem sie leben, wie schon im Ei. Wenn sie das Pech haben, ihren Eltern ins Gehege zu kommen, stülpen diese das Maul zu einem fingerdicken Trichter vor, in den tote Mücken, Birkensamen und kleine Fische gesogen werden. Die Birkensamen spuckt die Behäbige beiläufig wieder aus. Ich hätte sie beschützen müssen, sagt Lisa. Vorige Woche wimmelte es noch von Fischen, durchsichtigen, einen Zentimeter langen Tierchen mit einem Vorder- und einem Hinterteil, einer Fahrtrichtung und einem dunklen Kern im Leib. Und jetzt ist es still. Verdammt, hätte ich sie doch in die Salatschüssel getan, gefüttert, wohlbehütet großgezogen! In Wahrheit hat sie keine Lust dazu. In Wahrheit mag sie, die mühsam, zähneknirschend, wider Willen zu akzeptieren gelernt hat, daß das Leben ist, wie es ist, sich keine Gedanken wegen ihrer Goldfische machen. Morgens, bevor ihr Arbeitstag beginnt, und abends, wenn sie ihn hinter sich hat, sitzt sie eine Weile an der Tonne, um fasziniert in das grausame Universum zu schauen. Manchmal ist sie versucht, den Fischen eine faire Chance zu geben (aber wem hilft man damit, und wozu?), indem sie zum Beispiel bei strengem Frost mit dem Beil einen Spalt ins Eis hackt, aber ebensooft hat sie das Eis Eis sein lassen, und im Frühjahr trieben dann die verfärbten kleinen Kadaver reglos an der Wasseroberfläche. Einmal war ein leuchtend orangefarbener Fisch völlig im Eis eingeschlossen wie in einem kitschigen gläsernen Briefbeschwerer, taute aber im Frühjahr wieder auf, bewegte träge und ungelenk den Schwanz und pumpte mit den Kiemen. Siehst du, sagt Lisa, es geht, Überleben im Eis. Lisa wohnt rund zehn Kilometer außerhalb der Stadt in einem von Pendlern in Besitz genommenen Dorf. Vormittags praktiziert sie zu Hause, nachmittags arbeitet sie in der Psychiatrischen Universitätsklinik. Sie hält Seminare für angehende Fachärzte ab, unterrichtet Pflegepersonal und ist in bescheidenem Umfang an der Patientenversorgung beteiligt. Das Haus, in dem sie wohnt, ist ein altes Patrizierhaus, zu beiden Seiten der graublauen Eingangstür absolut symmetrisch. Hinter dem Haus erstreckt sich der Obstgarten (Apfel- und Pflaumenbäume) bis hinunter zum Fluß. Die Tonne mit den Fischen steht neben der Küchentür. Auf der Vorderseite links die Praxis: Lisas Arbeitszimmer mit großen Fenstern nach zwei Seiten. Unterhalb der Treppe, hinter einem Wandschirm, ist ein bescheidenes Wartezimmer eingerichtet. Selten, daß dort jemand sitzt, denn Lisa gestattet sich zwischen ihren Terminen eine Viertelstunde Pause, und die Patienten aus der Stadt warten meist in ihren am Straßenrand geparkten Autos. Eine Stunde frei wegen eines erkrankten Patienten - Radfahren! Kein Wind, mildes Spätsommerwetter, keine Parkplatzsucherei vor der Klinik. Am Fluß entlang, wo versteckt unter ihren grünen Schirmen die Angler sitzen, durch den Stadtpark und die breite Geschäftsstraße zur Klinik. Lisa hat teure Jeans und einen noch teureren cremeweißen Pullover an. Im letzten Moment hat sie ihre Tennisschuhe noch gegen blaue Stiefeletten ausgetauscht. Sie ist eine schöne Frau, der die Jahre nichts haben anhaben können. Sie kleidet sich gut, aber unauffällig. Lisa ist fünfundvierzig und menstruiert noch etwa dreimal im Jahr. Als sie ihre Tasche für die Arbeit packt, läutet das Telefon. "Hannaston?" Lisa experimentiert damit, sich am Telefon immer wieder anders zu melden. Früher hat sie bedenkenlos ihren Vornamen genannt, gefolgt von verschiedenen Nachnamen (Blech, Bleeker, wieder Blech, Hannaston). Seit sie vierzig ist, findet sie, daß sie es anders machen müßte - aber wie? Ein Mann kann sich und sogar seine Freunde beim Nachnamen nennen, ohne ungehobelt zu erscheinen. Eine Frau nicht. Aber sich selbst als "Frau Hannaston" zu melden, findet sie zickig, "Doktor Hannaston" klingt, als wolle sie sich aufspielen, und einfach nur "Hallo" ist unhöflich. Sie nennt ihren Nachnamen in fragendem, fast entschuldigendem Ton. "Lisa, hier ist Johan. Schön, daß ich dich erreiche. Mußt du heute nicht zu deinen Irren?" "Ich bin gerade im Begriff zu gehen." An der Pinnwand über dem Telefon hängt eine Einladung zur Eröffnung von Johans Ausstellung: Johan Steenkamer, Ölgemälde, Radierungen, Aquarel...
[SW: Roman]
Weggel, Oskar:: Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert, Stuttgart : Kröner 1989 ISBN: 3520414015
Originalumschlag innen, Einband und Schnitt mit Kaffeeflecken, Vorsatz etw. berieben, erste 50 Seiten mit Bleistiftmarkierungen, sonst guter Zustand, Inhalt: Abkürzungen und Erläuterungen, Hinweise auf Verschriftung und Aussprache, Die Weichen für das neue Jahrhundert werden gestellt (1911-1918), Das Ende des Kaiserreichs: keine Götterdämmerung, sondern eine Beerdigung dritter Klasse, Es brodelt im Reich: die revolutionäre Situation zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Stimmungsumschlag, Verblassende Legitimität des Kaisertums und Hervortreten von Machtkonkurrenten, Souveränitätsschwudn und Halbkolonialismus, Konsequenzen des kaiserlichen Mandatsverlusts, Sun Yixian: Person, Wirken und politische Philosophie, Chinas Oktoberrevolution: Der Wuchang-Aufstand von 1911, Die zerbrechliche Republik und ihre ersten Gehversuche, Die Bedeutung der Revolution von 1911, Zwischen Warlordismus und Linkskurs (1919-1927), 1919 - ein Schlüsseljahr, Die Entstehung eines linkens Spektrums: Arbeiterbewegung und KP-Gründung, Das Warlord-Experiment und die Generalskriege, Guangzhou - Wuhan - Nanjing: Nationale Wiedervereinigung und gesellschaftliche Entzweihung im Zeichens des Nordfeldzugs, Guangzhou - Wiege der nationalen Wiedervereinigung, Wuhan und die erste Phase des Nordfeldzugs, Nanjing und das Ende des Nordfeldzugs, 1927 und die Folgen : Die Revolution springt aufs Dorf über, Die Nanjing-Republik und das Zeitalter Jiang Jieshis (1928-1937), Die dreifach gefesselte Republik und ihre innere Verfassung, Einschränkung durch einen Drei-Fronten-Krieg, Lähmungserscheinungen im Verfassungsleben, Mangelnde regionale und soziale Durchschlagskraft der Nanjing-Regierung, Zwei Skorpione in der Flasche: GMD und KPCh als Todfeinde - und als Verbündete, Die Außenpolitik der Republik, Die Bilanz der Nanjing-Ära, Der Widerstandkrieg gegen Japan (1937-1945), Gewitterwolken am nördlichen Himmel, Krieg, Phase 1 (Juli 1937 - Oktober 1938): Blitzkrieg der Japaner, Phase 2: Entwicklungen im Zeichen des 'strategischen Gleichgewichts', Phase 3: Das Ende des Antijapanischen Kriegs als Fanals des Bürgerkriegs, Die Bedeutung des Kriegs für die nachfolgende Geschichte, Bürgerkrieg (1945-1949): Nemesis über der Guomindang, Das Wettrennen um vorteilhafte Ausgangspositionen nach der japanischen Kapitulation, Der Ausbruch des Bürgerkriegs, Die Ursachen für den Untergang der GMD und den Sieg der KPCh, Ursachenanalyse durch die Hauptbeteiligten, Antworten aus der Sich der westlichen Wissenschaft, Die Jahre des Übergangs und der gesellschaftlichen Umverwandlung (1949-1952), Reparationsversuche und Weichenstellungen, Finis Sinarum? Abrechnung mit der überkommenen Gesellschaftsverordnung, Die vier militärischen Unternehmungen der frühen fünfziger Jahre, Die ersten außenpolitischen Gehversuche, Auf den Spuren des Sowjetmodells (1953-1957): Zwischen Fortschrittsoptimismus und Entmündigungsängsten, 'Von der Sowjetunion lernen': Königsweg oder Sackgasse?, Abkehr vom sowjetischen Weg: Auf der Suche nach einer eigenen revolutionären Identität, Die 'Sinisierung' des Marxismus, Die Entfaltung eines chinesischen Sonderweges auf drei Gebieten, 'Anachronismen', Der Gao/Rao Fall - ein weiteres Konflitksignal, Der VIII. Parteitag: Ein stilles Mahnmal in unruhiger Zeit, Außenpolitik im Zeichen der Koexistenz, Die Jahre der Zwei-Linien-Kampfes (1958-1965), Die drei Roten Banner und der 'kommunistische Wind', Die Neuformulierung der Generallinie: Vom Schritte- zum Sprungtempo, Der große Sprung nach vorn, Hungersnöte als Folgen der Sprungpolitik, Die drei Roten Banner werden heruntergeholt: China im Zeichen der 'Berichtigung' und das liuistischen Alternativmodells, Kleine Sprünge rückwärts und maoistische Selbstkritik, Liu Shaoqis 'Acht-Zeichen-Kurs' als triumphale Alternative, 'Wirtschaftswunder' und 'Neue Bourgeoisie', Die politische Philosophie des Liuismus, Von der Dissidenz zur Konkurrenz: Der maoistische Großangriff gegen die Liu-Fraktion im Zeichen der Sozialistischen Erziehungsbewegung, Wirtschaftliche und technologische Ergebnisse der Jahre 1958/65, Unruhe unter den Nationalen Minderheiten, Die außenpolitische Wende von der Sowjetunion zur Dritten Welt und zum Westen, Die Große Proletarische Kulturrevolution (1966-1976), Vor dem Sturm, Beginn der Kulturrevolution (1966-1976), Vor dem Sturm, Beginn der Kulturrevolution, Magna Charta der Kulturrevolution: Die '16 Punkte', Die Kulturrevolution in der Theorie, Die drei Phasen der Kulturrevolution, Phase 1: Rotgardistenbewegung und 'Anbetung der Spontaneität', Phase 2: Neuordnungsversuche unter militärischen Vorzeichen, Die Lin Biao-Jahre, Phase 3: Neuordnung unter zivilem Vorzeichen und unter Führung Zhou Enlais, Götterdämmerung und Nachfolgekampf, Die Wirtschaft der Kulturrevolution : Besser als ihr Ruf?, Die Außenpolitik der Kulturrevolution: Kaleidoskop der Widersprüchlichkeiten, Vom Wesen der Kulturrevolution, Reformen sind die wahre Revolution! Der Wandel des Zeitgeists in der nachmaoistischen Epoche (1977ff) Die ersten Jahre nach Mao: Aufstieg und Fall des 'weisen Vorsitzenden' Hua Guofeng (1976-1978), Deng Xiaoping und die Reformer im Aufwind, Das Reformwerk der nachmaoistischen Führung, Die Krux der Reformer, A und O aller Reformbemühungen: die Wirtschaft, Phase 1: Die Pionier- und Simulationsrolle der Landwirtschaft, Phase 2: Der Transfer des Dorfmodells auf die Städte, Phase 3: Politische Reformen, Reparaturen an Ideologie und Apologetik: Die 'ideologische Modernisierung, Die Metamorphose der 'Stinkenden Nr. 9': Reformen im Wissenschafts- und Erziehungswesen, Die Wirtschat im Reformstrudel, Außenpolitik, Änderung und Wiederkehr, Bibliographie, Synopse der 'Zwei-Linien' in der Wirtschaftspolitik, Karten: Die Provinzen der Republik 1927-1949, Die Arbeiter- und Bauernbewegung in den 20er Jahren, Der Nordfeldzug, Der 'Lange Marsch', Das japanische Vordringen, Partisanengebiete 1944/1945, Ausgangslage 1945, Drei große Schlachten 1948, Die Volksrepublik China seit 1949, Personen- und Sachregister, M87, ISBN-13: 9783520414014
434 Seiten Leinen
Dodd, Martha: Die den Wind säen.,Martha Dodd. [Aus d. Engl. übers. v. H. Hubalek] Verl. Volk u. Welt 1947 Berlin
Martha Dodd galt als eine der überzeugtesten amerikanischen Antifaschisten. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges tat sie sich durch ihre anti-nazistisches Betätigungen hervor. Im März 1941 gab sie die Erinnerungen ihres Vaters heraus, die das NS-Regime ebenfalls in ein negatives Licht rückten ihr allerdings auch den Vorwurf einbrachten, dass sie durch ihr Versäumnis das Buch sorgfältig editorisch zu bearbeiten die Namen deutscher Hitler-Gegner, zu denen ihr Vater Kontakt hielt, in das fertige Druckwerk gelangt haben zu lassen (was diese gefährdet habe). 1944 gab sie den Roman Wer Wind Säht heraus, indem sie sich mit der Verstrickung der Masse der Deutschen in das NS-Regime befasst. Hälse recken sich empor, Menschen starren offenen Mundes in den Himmel: Über ihren Köpfen kreist ein Flugzeug und malt halsbrecherisch Schnörkel in die Luft. Nicht mehr lange wird der Kunstflieger Erich Landt ( er trägt Züge von Ernst Udet) diese Menge faszinieren, das Tausendjährige Reich hält wichtigere Posten für ihn bereit: Als Konstrukteur neuer Kampfflugzeuge,als Testpilot von Stukas avanciert er im Luftfahrtministerium zum Oberst-. Landt will zunächst den Weg eines Unpolitischen gehen, wird aber mehr und mehr zum skrupellosen Werkzeug der Hitlerbarbaren. Sein gelegentliches Aufbäumen nützt ihm nichts. Die Gestapo bespitzelt ihn, Göring droht ihm - da verrät Landt um seiner Karriere willen die Freunde, ja selbst die Geliebte. In der Generalsuniform verliert er vollends sein menschliches Antlitz und wird zum brutalen Mörder.
orig.Pappeinband , Seiten: 340 Format: 8 ..,mittlere Erhaltung, Papier gebräunt, handschriftl. Eintrag des Vorbesitzers
[SW: Martha Dodd; amerik. Literatur; 2.Weltkrieg]



