Raabe der Zensur Zum
Es wurden insgesamt 15 Einträge zu 'Raabe der Zensur Zum' gefunden (Stand: 21.05.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Raabe der Zensur Zum' an.
Kesting, Marianne: Bertolt Brecht in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Mit Nachbemerkung, Zeittafel, Zeugnisse, Bibliographie und Namensregister. Mit bio- und bibliographischen Hinweisen. Den Anhang besorgte Paul Raabe. - (=Rowohlts Bild Monographien, herausgegeben von Kurt Kusenberg, Band rm 37). Reinbek bei Hamburg, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 1962.
Guter Zustand. - Bertolt Brecht (auch Bert Brecht; gebürtig Eugen Berthold Friedrich Brecht; * 10. Februar 1898 in Augsburg; 14. August 1956 in Ost-Berlin) war ein einflussreicher deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Seine Werke werden weltweit aufgeführt. Brecht hat das epische Theater beziehungsweise "dialektische Theater" begründet und umgesetzt. ... Rezeption: Diverse Stücke von Brecht wurden bereits zur Zeit der Weimarer Republik abgelehnt, wie etwa Die heilige Johanna der Schlachthöfe, der Film Kuhle Wampe trotz regen Zuschauerinteresses von der Zensur verboten. Brechts eindeutige politische Positionierung überlagerte die Bewertung seines künstlerischen Schaffens, und dies auch über seinen Tod hinaus. Während er bei den Nationalsozialisten schon 1923[51] auf eine schwarze Liste kam, wurde er in der DDR als bürgerlicher Intellektueller, der den Weg zum Kommunisten gefunden habe, kanonisiert. Dabei ordnete sich Brecht keinesfalls den offiziellen Kunst- und Kultur-Leitlinien der SED unter; in den Auseinandersetzungen mit den Funktionären suchte er allerdings auch immer nach Kompromissen. Friedrich Torberg setzte zusammen mit Hans Weigel in Österreich einen Boykott gegen die Aufführung der Werke von Bertolt Brecht an den Wiener Bühnen durch, der bis 1963 anhielt (Wiener Brecht-Boykott). In der Bundesrepublik Deutschland hingegen versuchte man lange Zeit das linkspolitische Engagement Brechts auszublenden und konnte so seine Stücke, überwiegend die aus dem Exil, weitgehend unaufgeregt nach zeitlosen Fragestellungen durchforsten. Brechts Äußerungen zu aktuellen politischen Ereignissen führten zu mehreren Boykotts seiner Stücke in der Bundesrepublik. Erst in den 1980er Jahren begann die Forschung das Avantgardistische in Brechts Schaffen, seinen Opern und Lehrstücken aber auch in seinen theoretischen Schriften, herauszuarbeiten. Nach der Deutschen Wiedervereinigung etablierte sich auch ein eher sachbezogener Umgang mit seinem OEuvre. Im Zuge der Umbrüche der 1960er Jahre wurde Brecht auch von unorthodoxen Linken kritisiert: Günter Grass wirft in seinem Stück Die Plebejer proben den Aufstand Brecht, der als "der Chef" in dem Stück unschwer zu erkennen ist, vor, am Gelingen der Revolte der Plebejer auf der Bühne mehr interessiert gewesen zu sein als am realen Aufstand der Arbeiter am 17. Juni. Zugleich zeigt das Stück die Manipulierbarkeit der Massen auf (bei Grass: durch Brecht selbst, der entgegen seiner offiziellen Programmatik ständig mit Suggestionen arbeite, die Menschen also nicht zum Selbstdenken in der Tradition der Aufklärung bringe). Friedrich Dürrenmatt kritisiert Brechts Dramaturgie mit den Worten: "Brecht denkt unerbittlich, weil er an vieles unerbittlich nicht denkt."[52][53] ... Aus wikipedia-Bertolt_Brecht
56. - 65. Tausend. 177 (3) Seiten mit vielen Abbildungen. Einbandentwurf: Werner Rebhuhn. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert.
[SW: Literaturtheorie, Germanistik, Literaturdidaktik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Deutsche Literatur Anfang des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur / Geschichte, Literaturkritiker, Literaturrecherche, Literaturinterpretationen, Literaturkanon, Literatur und Politik, Sprachwissenschaft, Hermeneutik, Buchhandelsgeschichte, Buchgeschichte, Buchkunde, Taschenbücher vor 1965, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Verlage, Buchhandel, Buchwissenschaft, Verlagsgeschichte, Buchwesen, Verlagswesen, Antiquariat, Lektor, Linke Literatur, Theatertexte, Theaterwissenschaft, Theaterwissenschaften, Theatergeschichte, Theaterstücke, Dramatiker, Theatertheorie, Dramaturgie, Dramentheorie, Dramatik, Schauspiel, Schauspieler, Theater]
Toller, Ernst. Das Schwalbenbuch. Potsdam, Kiepenheuer (1924). ; 1. Ed.
Erste Ausgabe. - WG II, 11.; Raabe 303.8. Holstein, Blickfang 130. - Inspiriert durch die Anwesenheit von zwei nistenden Schwalben in seiner Zelle im Militärgefängnis Niederschönenfeld 1922/23. Toller (1893-1939) war wegen seiner aktiven Teilnahme an der Münchner Räterepublik dort eingesperrt. Lose beigelegt der oft fehlende Verlagszettel mit dem Zensur-Hinweis: "Die Korrekturen zum 'Schwalbenbuch" sind vom Verfasser nur unvollständig geprüft worden. Die Niederschönenfeldsche Festungsverwaltung hat die hier gedruckte Fassung beschlagnahmt, da sie eine Reihe von Stellen enthält, deren Verbreitung dem Strafvollzug Nachteile bereiten würde." - Mit beiliegendem Verlagsblatt :"Die Korrekturen zum 'Schwalbenbuch' sind vom Verfasser nur unvollständig geprüft worden. ...". - Innen gutes, sauberes Exemplar.
54, (1) Seiten, 2 Bl. Verlagsanzeigen. Blaue Orig.-Broschur mit Deckelillustration. Leicht angestaubt, Ränder etw. gebräunt.
[SW: Erstausgaben, First Edition, Erstlingswerke, Literatur / Literature, Literatur 20 Jh.: Ausgaben vor 1933, Literatur 20. / 21. Jahrhundert, Expressionismus, Lyrik / Poetry]
Raabe, Paul (Hrsg): Der Zensur zum Trotz. Das gefesselte Wort und die Freiheit in Europa. (Ausstellung im Zeughaus der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel v. 13. 5.bis 6.10.1991). Wolfenbüttel: Herzog August Bibliothek, 1991. [Bestell-Nr. 22345]
Gutes Exemplar
(= Ausstellungskataloge der Herzog August Bibliothek, 64), IX, 317 S., Original Kartoniert mit Deckelillustration, 4°, mit zahlreichen Abb.
[SW: Literaturwissenschaft]
Der Zensur zum Trotz - Das gefesselte Wort und die Freiheit in Europa, VCH Acta Humaniora Weinheim 1991,
herausgegeben von Paul Raabe, Ausstellung im Zeughaus der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel vom 13. Mai bis 6. Oktober 1991, mit zahlreichen Abbildungen, 317 S., sehr gutes Exemplar, Original-Broschur,



