Raabe der Hungerpastor

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Raabe, Wilhelm: Der Hungerpastor. Abu Telfan. Der Schüdderump. (="Stuttgarter Trilogie"). Drei Romane. Sonderausgabe für die Mitglieder der Deutschen Buch-Gemeinschaft. Verlagsanstalt Hermann Klemm A.G./ Deutsche Buch-Gemeinschaft Sonderausgabe Ohne Jahresangabe (Um 1928) Berlin-Grunewald
479, 402, 391S. 8°

Halbleder Drei fadengeheftete Halbledereinbände mit verstärkten Ecken (nicht: Der Hungerpastor), marmoriertem Deckelpapier, Lesebändchen (nicht: Der Hungerpastor), und Farbkopfschnitt (nur: Der Hungerpastor). Sonderausgabe für die Mitglieder der Deutschen Buch-Gemeinschaft, die so nicht im Buchhandel zu beziehen war. Die Lederrücken teils berieben, Schnitte und Papier altersgemäß nachgedunkelt, Schnitte zudem in unterschiedlicher Ausprägung fleckig, jeweils Namenszug auf Vortitelblatt, die Bindung beim Hungerpastor an Vorder- und Hinterdeckel teils klaffend, Gesamtzustand der Bände 3+. Alle drei Bücher gesetzt in Fraktur. Wilhelm Raabe (Pseudonym: Jakob Corvinus; * 8. September 1831 in Eschershausen; 15. November 1910 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller (Erzähler) und einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus, besonders bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane. Wilhelm Raabe wurde als Sohn des Justizbeamten Gustav Karl Maximilian Raabe ( 1845) und dessen Frau Auguste Johanne Frederike Jeep (1807-1874) im kleinstädtischen Eschershausen im Weserbergland geboren. Nach dem Tod des Vaters zog die Witwe mit Wilhelm und seinen zwei Geschwistern nach Wolfenbüttel, wo ihre Verwandten zum Großbürgertum zählten. Nach dem Abbruch der Schule und einer ebenfalls 1853 abgebrochenen Buchhandelslehre in Magdeburg, versuchte Raabe in Wolfenbüttel vergeblich, das Abitur nachzuholen. In Berlin studierte er Philologie als Gasthörer an der Friedrich-Wilhelms-Universität, der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin, was ihm als Bürgerssohn auch ohne Abitur möglich war. In dieser Zeit entstand unter Raabes Pseudonym Jacob Corvinus sein erster Roman Die Chronik der Sperlingsgasse, der nach seiner Bekundung sein größter schriftstellerischer Erfolg war - und der Überlieferung nach auch sein größter wirtschaftlicher Erfolg. Am 24. Juli 1862 heiratete Wilhelm Raabe Berta Emilie Wilhelmine Leiste, die Tochter des Oberappellationsgerichtsprocurators Christoph Ludwig Leiste aus Wolfenbüttel (Sohn von Christian Leiste) und seiner Frau Johanne Sophie Caroline Berta Heyden. Durch seine Heirat wurde Raabe mit dem Architekten und Braunschweiger Stadtbaurat Heinrich Carl Friedrich August Tappe weitläufig verwandt. Aus der Ehe gingen die vier Töchter Margarethe (* 17. September 1863 in Stuttgart; 17. März 1947 in Wolfenbüttel), Elisabeth (* 1868 in Stuttgart), Klara (* 1872 in Braunschweig) und Gertrud (* 1876 in Braunschweig) hervor. In den fast fünfzig Jahren zwischen dem 15. November 1854, dem "Federansetzungstag", als er Die Chronik der Sperlingsgasse zu schreiben begonnen hatte (erschienen Ende September 1856, vordatiert auf 1857), und dem als Fragment abgebrochenen Roman Altershausen im Jahre 1902, verfasste Raabe nicht weniger als 68 Romane, Erzählungen und Novellen, dazu eine kleine Zahl von Gedichten. Da Raabe ausschließlich von seinen Einkünften als freier Schriftsteller lebte, war er zu dieser hohen Produktivität gezwungen. Das Spektrum seines Werks reicht von großen, realistischen Romanen und meisterhaften Novellen bis hin zu alltäglicher Unterhaltungsliteratur. Die Popularität seines Erstlingswerkes, der "Sperlingsgasse", erreichte kein anderes seiner Bücher, die dennoch eine große Leserschaft fanden. In den 1890er Jahren wurde einigen Titeln wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Während dieses Aufschwungs wurde er auch einige Male öffentlich geehrt, obwohl er selbst sich bereits als "gestorbenen Schriftsteller" ("Schriftsteller a.D.") betrachtete. In Raabes letzten acht Lebensjahren stellte er seine schriftstellerische Tätigkeit ein und unternahm mehrere Reisen. Raabe lebte mehrere Jahre in Wolfenbüttel (davon sechs als Schriftsteller), acht Jahre in Stuttgart und fast 40 Jahre in Braunschweig, wo er am 15. Dezember 1870, durch Ludwig Hänselmann vermittelt, Mitglied der Ehrlichen Kleiderseller, eines Stammtisches, wurde. 1883 wurde er Mitglied eines weiteren Stammtisches, der sich Feuchter Pinsel nannte und verschiedene Künstler und Kunstinteressierte der Stadt zusammenbrachte. Hier, in seinem letzten ständigen Wohnort, starb er am Tag seines 56. Autorenjubiläums (56 Jahre nach dem "Federansetzungstag"). Die Gedenkrede zu seiner Trauerfeier hielt Wilhelm Brandes, ein Freund und Vertrauter Raabes und dessen Biograph, der 1911 zusammen mit mehreren Braunschweiger Honoratioren die Gesellschaft der Freunde Wilhelm Raabes gründete. In seinen letzten Jahren von 1901 bis 1910 lebte die Familie im Raabe-Haus in Braunschweig, in dem sich heute eine Ausstellung und eine Raabe-Forschungsstelle befinden. Die Bitte nach einer Autobiografie lehnte Wilhelm Raabe zwar ab, schrieb dennoch 1906 eine kleine biographische Skizze: Ich bin am 8. September 1831 zu Eschershausen im Herzogtum Braunschweig geboren worden. Mein Vater war der damalige "Aktuar" am dortigen Amtsgericht, Gustav Karl Maximilian Raabe, und meine Mutter Auguste Johanne Frederike Jeep, die Tochter des weiland Stadtkämmerers Jeep zu Holzminden. Meine Mutter ist es gewesen, die mir das Lesen aus dem Robinson Crusoe unseres alten Landsmanns aus Deensen, Joachim Heinrich Campe beigebracht hat. Was ich nachher auf Volks- und Bürgerschulen, Gymnasien und auf der Universität an Wissenschafte zu erworben habe, heftet sich alles an den lieben feinen Finger, der mir ums Jahr 1836 herum den Punkt über dem i wies. Im Jahr 1845 starb mein Vater als Justizamtmann zu Stadtoldendorf und zog seine Witwe mit ihren drei Kindern nach Wolfenbüttel, wo ich das Gymnasium bis 1849 besuchte. Wie mich danach unseres Herrgotts Kanzlei, die brave Stadt Magdeburg, davor bewahrte, ein mittelmäßiger Jurist, Schulmeister, Arzt oder gar Pastor zu werden, halte ich für eine Fügung, für welche ich nicht dankbar genug sein kann. Ostern 1854 ging ich nach einem Jahr ernstlicher Vorbereitung nach Berlin, um mir auch "auf Universitäten" noch etwas mehr Ordnung in der Welt Dinge und Angelegenheiten, soweit sie ein so junger Mensch übersehen kann, zu bringen. Im November desselben Jahres begann ich dort in der Spreegasse die "Chronik der Sperlingsgasse" zu schreiben und vollendete sie im folgenden Frühling. Ende September 1856 erblickte das Buch durch den Druck das Tageslicht und hilft mir heute noch neben dem "Hungerpastor" im Erdenhaushalt am meisten mit zum Leben. Denn für die Schriften meiner ersten Schaffensperiode, die bis zu letzterwähnten Buche reicht, habe ich "Leser" gefunden, für den Rest nur "Liebhaber", aber mit denen, wie ich meine, freilich das allervornehmste Publikum, was das deutsche Volk gegenwärtig aufzuweisen hat. Raabe beobachtete besonders stark die irreparablen Risse zwischen Altem und Neuem, zwischen Geborgenheit und technischer Industrialisierung, welche sich auf Kosten der Natur und der Gemütskultur vergrößerten und vertieften. Als einer der ersten Umweltromane gilt sein Werk Pfisters Mühle, in dem er das Schicksal eines idyllischen Ausflugslokals der Wasserverschmutzung durch eine Zuckerrübenfabrik gegenüberstellte. Das Lokal musste dann dem Neubau einer Fabrik weichen. Raabe sah also die dunklen Seiten des Daseins und nahm die Haltung eines Pessimisten an. Für diese Lage empfahl er: Sieh auf zu den Sternen. Gib Acht auf die Gasse. (Die Leute aus dem Walde). In diesem Grundzug wurzelt auch Raabes Humor. So war Raabe kein Mensch der Idylle, obwohl er oft so gelesen bzw. interpretiert wurde, sondern blieb vielmehr ein entschiedener Kritiker seiner Zeit. In Raabes Gesamtwerk kommt ein guter Teil der deutschen Geschichte vor, zumal der Krieg. Dabei gelingt es ihm, durch die Einführung von realen Charakteren und deren Schicksalen seine Werke gegenwärtig zu machen. Doch durch Kunstgriffe der Erzählperspektive und des Stils hält er einen beobachtenden Abstand. Viele Betrachtungen und Abschweifungen - auch die seiner Zeit noch unauffälligere Fülle der Zitate von der Antike bis zum zeitgenössischen Volksmund - erschweren heute das Lesen von Raabes Werken. Flüchtiger Lektüre scheint es bisweilen, als hätten seine Texte einen unzulänglichen Aufbau und fehlten gelegentlich wichtige Zusammenhänge, doch gerade diese arbeitete er mit großer Sorgfalt und Feinheit heraus. Die Wertungen von Raabes Dichtungen haben sich seit seinen Lebzeiten verschoben. Er selbst urteilte sehr hart über einige seiner frühen Werke, die er zum Teil als "Jugendquark" bezeichnete. Während früher die sogenannte "Stuttgarter Trilogie" (Der Hungerpastor, Abu Telfan, Der Schüdderump) als Hauptwerk galt, wird heute anderen Erzählungen und Romanen der Vorzug gegeben (u. a. Stopfkuchen, Horacker, Das Odfeld, Hastenbeck, Die Akten des Vogelsangs). Wilhelm Raabe hatte ein weiteres, weniger bekanntes Talent, das des Malens. Er hinterließ mehr als 550 Aquarelle und Zeichnungen, die sich heute zum überwiegenden Teil im Besitz der Stadt Braunschweig befinden und vom dortigen Stadtarchiv verwahrt werden; im Privatbesitz der Nachkommen verblieben sind einige Blätter und Skizzen. Das Landschaftsbild Bauernkaten in einer Heidelandschaft ist ein Ölbild, in den Maßen 37 x 23,2 cm.

[SW: Deutsche Literatur | Romane | Trilogie | Wilhelm Raabe | Deutsche Buch-Gemeinschaft | Halbleder-Ausgaben]

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Kritik, 19 Jahrhundert; Berlin, Gasse, Wohnen, Wohngebiet, Leben, reisen, Lebensgeschichte, Schicksal, gefühle, Liebe, Leid, Hoffnung; Begebenheiten; Vorkommnisse; Erzählungne, Erinnerungen; Rückblick; Biedermeier; Leichenwagen, Dorf; Rituale; Einfügen; Moral; verhalten, einfügen; Heimat; Fremde; Integrieren; Sitten, Gebräuche; Zwang; Enge; Beobachten; Leute, menschen, Nachbarn, Hunger, Blidung, Wissen; Pfarrer, Berufung; Leben; Frau, Familie; Sehnsüchte, Wilhelm Raabe, Romane, Sammlung; Die Chroniken der Sperlingsgasse/ Der Hungerpastor/ Abu Telfan/ Der Schüddderump Raabe, Wilhelm: Gesammelte Werke: Band 1 und Band 2 - Romane / mit einer Einleitung über Wilhelm Raabe/ Die Chroniken der Sperlingsgasse/ Der Hungerpastor/ Abu Telfan/ Der Schüddderump/ Horacker / Alte Nester/ Unruhige Gäste/ Das Odfeld/ Stopfkuchen/ Die Atkten des Vogelsangs/ Hastenbeck, Bertelsmann Lesering (o.J.)

1019 Seiten+ 1024 Seiten 21 cm, Halbledereinband, ohne OU; guter Zustand, gebräunt, Buchrücken beschabt Inhalt: erster Roman: Die Chroniken der Sperlingsgasse " Der alte Johannes Wacholder lebt in der Sperlingsgaase in Berlin, während des Winters bis zum nächsten Frühling nutzt er die Zeit über sich und sein Leben zu erzählen. Dieser Roman erzählt eine Lebengeschichte voller Trauer und Elend, Glück und Freue, Liebe und Hass in einer typischen Berliner Gasse Mitte des 19 Jahrhunderts......" Zweiter Roman: Der Hungerpastor: "Im der "Hungerpastor" erzählt Raabe erneut eine Lebensgeschichte. Im Mittelpunkt steht Jakob Unwirrrsch, der nach dem er Pastor geworden war, in die Welt herraus zieht. Dort lernt der den Hunger kennen, aber nicht nur nach Nahrung sonder auch nach Wissen, Liebe und Wahrheit......" Dritter Roman: Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge ; " Im Roman "Abu Telfan oder die Heimkehr vom Mondgebirge" erzählt Wilhelm Raabe die Geschichte von Leonhard Hagebucher. Leonard Hagebucher hat zehn Jahre lang inm tiefsten Afrika geebt ud kehrt nun in die Heimat zurück. Jedoch er hat Porbleme sich wieder in Deutschland zurecht zu finden. Irgenwie ist seine Heimat ihm fremd geworden......" Vierter Roman: Der Schüdderump; " Bei dem Roman" "Schüdderump" lässt der Titel anfangs etwas anderes erahnen, als um die Geschichte die Wilhelm Raabe heir erzählt. Schüdderump ist der Name eines Pestkarrens, ist aber in der Geschichte bedeutungslos, mehr ist es ein Symbol für die Geschehnisse und deren Zusämmenhänge. Die Geschichte händelt von Dietrich Häußler, der in seinem Leben stets nur an sich und siene eigene Interessen gedacht hat. Damit ist er auch wei gekommen. durch spekulationen ist er reich geworden und er erlang sogar die Adelswürde. Geld ist ihm wichtiger als alles andere. Selbst seine eigene Enkelin war ihm immer egal, doch nun könnte sie für ihn nützlich sein..." Fünfter Roman: Horacker ; " Gansewinckel ist ein Idylle wie sie im Buch steht, alles läuft ab wie immer, slebst die vielen Veränderungen die die großen Städt nicht mehr ruhen lassen, haben keinen Einfluß auf das beschauliche Städtchen. Doch in den Wäldern lebt der "Schwerverbrecher" Cord Horacker...... Sechster Roman: Alte Nester; Siebter Roman: Unruhige Gäste; " Der weltgewandte Veit von Bielow, Tourist und Sommergast in einem mondänen Kurort, stattet seinem Jugendfreund Prudens Hahnemeyer einen Besuch ab; dieser leitet die Pfarrei eines abgelegenen Bergdorfes. Als der Gast aus der unruhevollen Welt, dem "Säkulum", in der Abgeschiedenheit auftaucht, steht der Pfarrer gerade vor einem schier unlösbaren Problem: Dem aus der Dorfgemeinschaft in eine Waldhütte verbannten Wilddieb Volkmar Fuchs ist nach schwerer Typhuserkrankung die Frau gestorben; aus Trotz weigert er sich nun, den Leichnam zur Beerdigung auf dem Gemeindefriedhof freizugeben. Phöbe, die Schwester des Pfarrers, hatte sich als einzige um die Erkrankte gekümmert, doch auch ihre Bemühungen bleiben zunächst vergeblich. Da findet Veit von Bielow, den die kindlich-unbeirrte Frömmigkeit Phöbes zusehends fasziniert, aus einem spontanen Einfall heraus eine überraschende Lösung. Das Begräbnis findet statt, doch Phöbe wie Valerie, Bielows Freundin im "Narrenschwarm" der "Zeitlichkeit", spüren stärker als Bielow selbst , welche weitreichenden Folgen aus der vermeintlich harmlosen Einmischung in Begräbnis- und Todesfragen erwachsen" vom Buchrücken (andere Ausgabe) achter Roman: Das Odfeld; "Wilhelm Raabe nimmt in seiem Roman "das Odfeld" den Leser mit in die Zeit des siebenjährigen Krieges. Kurz vor dem Ausbruch einer Schlacht versucht der magister Buchius vier von seinen Schützlingen zu retten. ...." neunter Roman: Stopfkuchen; " Eduard, ehemals Schiffsarzt, inzwischen aber als Farmer in Südafrika sesshaft geworden, hat seinem Heimatdorf in Deutschland einen Besuch abgestattet. Die vierwöchige Rückreise ans Kap nutzt er, um seine Erlebnisse aufzuzeichnen. Im Mittelpunkt seines Manuskripts steht das eintägige Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Heinrich Schaumann, der ihm seine Lebensgeschichte erzählt hat. Aufgrund seiner Trägheit, seiner Essgier und eines entsprechenden Körperumfangs erhält Heinrich bereits in seiner Kindheit den Spitznamen "Stopfkuchen". Ein Mord brachte das beschauliche Leben durcheinander und ein Verdächtiger war schnell gefunden, doch Jahre später erkennt "Stopfkuchen" den wahren Mörder...." zehnter Roman: Die Akten des Vogelsangs; " Erneut beschreibt Wilhelm Raabe eine tragische Lebengeschichte. Nahe Göttingen in Vogelsang wachsen die Freunde Karl, Helene und Velten gemeinsam auf. Während Karl als Jurist und Helene durch ihre Heirat sich gesellschaftlich Koreekt verhalten, wählt Velten ein anderes Leben, er widersetzt sich der bürgerlichen Gesellschaft , ihren Normen und ihren Werten..." Elfter Roman: Hastenbeck Zum Autoren: Wilhelm Raabe wurde am 8.9.1831 in Eschershausen geboren. Er begann zunächst eine Buchhändlerlehre und begann dannach ein Stium in Berlin. Raabe zog von Berlin nach Braunschweig (was in der Nähe seiner Geburtsstadt liegt) wo er am 15.11.1910 starb. Raabe zählt zu den wichtigsten Vertretern des poetischen Realismus in Deutschland und galt als scharfer Kritiker seiner Zeit... (Aus der Einleitung entnommen)

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Kritik, 19 Jharhundert; Berlin, Gasse, Wohnen, Wohngebiet, Leben, reisen, Lebensgeschichte, Schicksal, gefühle, Liebe, Leid, Hoffnung; Begebenheiten; Vorkommnisse; Erzählungne, Erinnerungen; Rückblick; Biedermeier; Leichenwagen, Dorf; Rituale; Einfügen; Moral; verhalten, einfügen; Heimat; Fremde; Integrieren; Sitten, Gebräuche; Zwang; Enge; Beobachten; Leute, menschen, Nachbarn, Hunger, Blidung, Wissen; Pfarrer, Berufung; Leben; Frau, Familie; Sehnsüchte, Wilhelm Raabe, Romane, Sammlung; Die Chroniken der Sperlingsgasse/ Der Hungerpastor/ Abu Telfan/ Der Schüddderump Raabe, Wilhelm: Gesammelte Werke: Band 1- Romane / mit einer Einleitung über Wilhelm Raabe/ Die Chroniken der Sperlingsgasse/ Der Hungerpastor/ Abu Telfan/ Der Schüddderump, Bertelsmann Lesering (o.J.)

1019 Seiten 21 cm, Halbledereinband, ohne OU; guter Zustand, gebräunt, Buchrücken stärker beschabt Inhalt: erster Roman: Die Chroniken der Sperlingsgasse " Der alte Johannes Wacholder lebt in der Sperlingsgaase in Berlin, während des Winters bis zum nächsten Frühling nutzt er die Zeit über sich und sein Leben zu erzählen. Dieser Roman erzählt eine Lebengeschichte voller Trauer und Elend, Glück und Freue, Liebe und Hass in einer typischen Berliner Gasse Mitte des 19 Jahrhunderts......" Zweiter Roman: Der Hungerpastor: "Im der "Hungerpastor" erzählt Raabe erneut eine Lebensgeschichte. Im Mittelpunkt steht Jakob Unwirrrsch, der nach dem er Pastor geworden war, in die Welt herraus zieht. Dort lernt der den Hunger kennen, aber nicht nur nach Nahrung sonder auch nach Wissen, Liebe und Wahrheit......" Dritter Roman: Abu Telfan oder Die Heimkehr vom Mondgebirge " Im Roman "Abu Telfan oder die Heimkehr vom Mondgebirge" erzählt Wilhelm Raabe die Geschichte von Leonhard Hagebucher. Leonard Hagebucher hat zehn Jahre lang inm tiefsten Afrika geebt ud kehrt nun in die Heimat zurück. Jedoch er hat Porbleme sich wieder in Deutschland zurecht zu finden. Irgenwie ist seine Heimat ihm fremd geworden......" Vierter Roman: Der Schüdderump " Bei dem Roman" "Schüdderump" lässt der Titel anfangs etwas anderes erahnen, als um die Geschichte die Wilhelm Raabe heir erzählt. Schüdderump ist der Name eines Pestkarrens, ist aber in der Geschichte bedeutungslos, mehr ist es ein Symbol für die Geschehnisse und deren Zusämmenhänge. Die Geschichte händelt von Dietrich Häußler, der in seinem Leben stets nur an sich und siene eigene Interessen gedacht hat. Damit ist er auch wei gekommen. durch spekulationen ist er reich geworden und er erlang sogar die Adelswürde. Geld ist ihm wichtiger als alles andere. Selbst seine eigene Enkelin war ihm immer egal, doch nun könnte sie für ihn nützlich sein..." Zum Autoren: Wilhelm Raabe wurde am 8.9.1831 in Eschershausen geboren. Er begann zunächst eine Buchhändlerlehre und begann dannach ein Stium in Berlin. Raabe zog von Berlin nach Braunschweig (was in der Nähe seiner Geburtsstadt liegt) wo er am 15.11.1910 starb. Raabe zählt zu den wichtigsten Vertretern des poetischen Realismus in Deutschland und galt als scharfer Kritiker seiner Zeit... (Aus der Einleitung entnommen)

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Raabe, Wilhelm: Der Hungerpastor. Ein Roman. Berlin, Darmstadt: Deutsche Buch-Gemeinschaft, 1952.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Ungelesen. Guter Zustand. - Der Hungerpastor ist ein Entwicklungsroman von Wilhelm Raabe, der ab November 1863 in den ersten zwölf Heften der "Deutschen Roman-Zeitung" vorabgedruckt und 1864 erstmals in Buchform im Verlag Otto Janke in Berlin erschienen ist. Geschildert wird der Werdegang des Hans Unwirrsch vom Kind armer Leute zum Dorfpfarrer; der Handlungszeitraum reicht vom Geburtstag im Jahr 1819 bis zum ersten Lebensjahr des Sohnes um 1853. ... Aus: wikipedia-org-Der_Hungerpastor - - Wilhelm Raabe (Pseudonym: Jakob Corvinus; * 8. September 1831 in Eschershausen; 15. November 1910 in Braunschweig) war ein deutscher Schriftsteller (Erzähler) und einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus, besonders bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane. ... Aus: wikipedia-org-Wilhelm_Raabe

Erste Auflage dieser Ausgabe. 417 Seiten. 20 x 14 cm. Pappband mit Lederrücken ohne Schutzumschlag.

[SW: Literaturtheorie, Germanistik, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaften, Deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts, Realismus (Literatur)]

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