Putlitz Was Sich der Wald Erzählt

Es wurden insgesamt 35 Einträge zu 'Putlitz Was Sich der Wald Erzählt' gefunden (Stand: 25.04.2008).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Putlitz Was Sich der Wald Erzählt' an.

Putlitz, Gustav (Gans Edler Herr) zu,
Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. E. Brief mit U. Berlin, 21. II. 1870. 1 Seite auf Doppelblatt. 8°. - An eine Dame: "Meine Frau giebt [!] den Auftrag Ihnen, gnädigste Frau, auf Ihre überaus freundlichen Zeilen zu antworten, da sie selbst durch heftige Erkältung an die chaiselongue gebunden ist. Gestern noch hoffte Sie die freudige Aussicht[,] in Ihrem liebenswürdigen Hause genußreiche Stunden verleben zu dürfen, nicht aufgeben zu müssen. Eben schneidet Ihr der Arzt categorisch diese Hoffnung ab [...]". - Nach einem erfolgreichen Debut als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll Was sich der Wald erzählt' (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863 bis 67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin und seit 1873 in gleicher Funktion in Karlsruhe tätig.

Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. E. Brief mit U. Berlin, 21. II. 1870. 1 Seite auf Doppelblatt. 8°. - An eine Dame: "Meine Frau giebt [!] den Auftrag Ihnen, gnädigste Frau, auf Ihre überaus freundlichen Zeilen zu antworten, da sie selbst durch heftige Erkältung an die chaiselongue gebunden ist. Gestern noch hoffte Sie die freudige Aussicht[,] in Ihrem liebenswürdigen Hause genußreiche Stunden verleben zu dürfen, nicht aufgeben zu müssen. Eben schneidet Ihr der Arzt categorisch diese Hoffnung ab [...]". - Nach einem erfolgreichen Debut als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll Was sich der Wald erzählt' (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863 bis 67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin und seit 1873 in gleicher Funktion in Karlsruhe tätig.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

Details

Putlitz, Gustav (Gans Edler Herr) zu,
Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. E. Brief m. U. "GzuPutlitz", Karlsruhe, 31. Januar 1877, 1½ Seiten gr.-4°. Doppelblatt. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr erfreut ein Zeichen Ihres Gedenkens zu erhalten, kann ich nur sagen daß Frau Glenk sich einer liebenswürdigen Protection erfreut, die es mir doppelt schwer macht, als harter Bühnentyrann dem Wunsche der jungen Künstlerin nicht entgegen kommen zu können. Unser Theater, mit seinen nur 2 Spieltagen wöchentlich für das Schauspiel, gestattet keine Gastspiele, die eine Beeinträchtigung der heimischen Mitglieder wäre[n]. Seit den 4 Jahren meines Hierseins habe ich im Schauspiel nur Gastspiele auf Engagement gehabt, weil ich sie nicht placi[e]ren kann und weil ich den engagi[e]rten Künstlern die dankbaren Rollen nicht fortspielen lassen kann. Vergeben Sie also das Verneinen und vertreten Sie mich freundlichst bei der Dame für dasselbe [...]". Nach einem erfolgreichen Debüt als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll "Was sich der Wald erzählt" (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863 bis 67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin, seit 1873 in der gleichen Funktion in Karlsruhe tätig.

Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. E. Brief m. U. "GzuPutlitz", Karlsruhe, 31. Januar 1877, 1½ Seiten gr.-4°. Doppelblatt. - An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "Sehr erfreut ein Zeichen Ihres Gedenkens zu erhalten, kann ich nur sagen daß Frau Glenk sich einer liebenswürdigen Protection erfreut, die es mir doppelt schwer macht, als harter Bühnentyrann dem Wunsche der jungen Künstlerin nicht entgegen kommen zu können. Unser Theater, mit seinen nur 2 Spieltagen wöchentlich für das Schauspiel, gestattet keine Gastspiele, die eine Beeinträchtigung der heimischen Mitglieder wäre[n]. Seit den 4 Jahren meines Hierseins habe ich im Schauspiel nur Gastspiele auf Engagement gehabt, weil ich sie nicht placi[e]ren kann und weil ich den engagi[e]rten Künstlern die dankbaren Rollen nicht fortspielen lassen kann. Vergeben Sie also das Verneinen und vertreten Sie mich freundlichst bei der Dame für dasselbe [...]". Nach einem erfolgreichen Debüt als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll "Was sich der Wald erzählt" (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863 bis 67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin, seit 1873 in der gleichen Funktion in Karlsruhe tätig.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

Details

Putlitz, Gustav (Gans Edler Herr) zu,
Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 11. XII. 1877. 1¾ SS. 8vo. - An den namentlich nicht genannten Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838-1912): "Ihre Sendung, auf die mich bereits der Fürst Hohenlohe vorbereitete, trifft mich im Moment nach Berlin auf einige Tage zu reisen. Ich theile Ihnen das sofort mit, da das eine weitere Antwort nothwendig hinausschiebt. Die Sachlage steht hier so, daß wir zunächst die hinterlassene Oper von Götz [d. i. Hermann Goetzens 1875/76 entstandene, von Ernst Frank vollendete Oper "Francesca von Rimini] bringen, dann den Armin und eine Oper von Holstein [d. i. Franz Friedrich von H., 1826-1878] angenommen haben. Vor Mitte nächsten Winters wäre also an gar keine neue Oper zu denken. Herr Weissheimer [d. i. der Komponist, Kapellmeister und Musikschriftsteller Wendelin Weissheimer, 1838-1910] weiß ja, daß [...] die Einstudi[e]rung eines neuen Werkes mit Ausschreiben u. s. w. 2-3 Monate erfordert. So ist es sehr günstig daß München vorangeht für die Oper zunächst, denn Carlsruhe ist in keiner Weise Maaß [!] gebend für eine Novität [...]". - Nach einem erfolgreichen Debut als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist Putlitz in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll "Was sich der Wald erzählt" (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863-67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin, seit 1873 in der gleichen Funktion in Karlsruhe tätig. - August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der "Schwäbischen Volkszeitung" tätig, gründete die "Sonntagsblätter der deutschen Partei" und gab die illustrierte Wochenschrift "Kriegszeitung" heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der General-Direction des Groß-Herzoglichen Hof-Theaters Meiningen und mit alten, unbed. Montagespuren.

Gustav (Gans Edler Herr) zu Putlitz (1821-1890), Schriftsteller und Theaterintendant. Eigenh. Brief mit U. Karlsruhe, 11. XII. 1877. 1¾ SS. 8vo. - An den namentlich nicht genannten Museumsdirektor, Regierungsrat und Schriftsteller August Schricker (1838-1912): "Ihre Sendung, auf die mich bereits der Fürst Hohenlohe vorbereitete, trifft mich im Moment nach Berlin auf einige Tage zu reisen. Ich theile Ihnen das sofort mit, da das eine weitere Antwort nothwendig hinausschiebt. Die Sachlage steht hier so, daß wir zunächst die hinterlassene Oper von Götz [d. i. Hermann Goetzens 1875/76 entstandene, von Ernst Frank vollendete Oper "Francesca von Rimini] bringen, dann den Armin und eine Oper von Holstein [d. i. Franz Friedrich von H., 1826-1878] angenommen haben. Vor Mitte nächsten Winters wäre also an gar keine neue Oper zu denken. Herr Weissheimer [d. i. der Komponist, Kapellmeister und Musikschriftsteller Wendelin Weissheimer, 1838-1910] weiß ja, daß [...] die Einstudi[e]rung eines neuen Werkes mit Ausschreiben u. s. w. 2-3 Monate erfordert. So ist es sehr günstig daß München vorangeht für die Oper zunächst, denn Carlsruhe ist in keiner Weise Maaß [!] gebend für eine Novität [...]". - Nach einem erfolgreichen Debut als Lustspielautor aus dem Regierungsdienst austretend, verfaßte der promovierte Jurist Putlitz in Folge zahlreiche, an französischen Vorbildern (vor allem Eugene Scribe) orientierte Lustspiele und verschiedene Prosaarbeiten. Sein Märchenidyll "Was sich der Wald erzählt" (1850) erlebte bis zur Jahrhundertwende 50 Auflagen und zahlreiche Übersetzungen. Auch veröffentlichte Putlitz Autobiographisches sowie eine kommentierte Ausgabe der Briefe und Tagebuchaufzeichnungen Karl Immermanns; von 1863-67 war er Intendant des Hoftheaters in Schwerin, seit 1873 in der gleichen Funktion in Karlsruhe tätig. - August Schricker war als Geistlicher in Bayern und hernach als Redakteur der "Schwäbischen Volkszeitung" tätig, gründete die "Sonntagsblätter der deutschen Partei" und gab die illustrierte Wochenschrift "Kriegszeitung" heraus; zudem war Schricker Senatssekretär der Universität Straßburg. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der General-Direction des Groß-Herzoglichen Hof-Theaters Meiningen und mit alten, unbed. Montagespuren.

[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]

Details

Gustav zu Putlitz: Was sich der Wald erzählt. Ein Märchenstrauß,von Gustav zu Putlitz, 42 Auflage 1882, Verlag von Gebrüder Paetel 1882,

kl. Fleckch auf vielen Seiten, Kleinformat, 3.seitiger Goldschnitt, geprägtes rotes Leinen mit floralen Goldmotiven, 80 S.,etwas an den Ecken und 1 Stelle an der Front berieben,

[SW: Forst/Wald/Märchen]

Details