Puschkin
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Puschkin, Alexander: Das Märchen vom Zaren Saltan. Illustriert von Gennadij Spirin. Nacherzählt von Sybil Gräfin Schönfeldt. Esslingen, Esslinger Verlag, 1995. ISBN: 3215130017
Guter Zustand. - Alexander Sergejewitsch Puschkin (wiss. Transliteration Aleksandr Sergeevic Pu kin; * 26. Maijul./ 6. Juni 1799greg. in Moskau; 29. Januarjul./ 10. Februar 1837greg., Sankt Petersburg) gilt als russischer Nationaldichter und Begründer der modernen russischen Literatur. Leben: Alexander Puschkin wurde am 26.Mai 1799 in Moskau geboren. Er war das zweite von fünf Kindern des verabschiedeten Gardeoffiziers Sergej Lwowitsch Puschkin und dessen Ehefrau Nadeshda Ossipowna, geborene Gannibal. Väterlicherseits stammte er aus einem alten Adelsgeschlecht. Mütterlicherseits war sein Urgroßvater Abraham Petrowitsch Hannibal, ursprünglich ein afrikanischer Sklave, der dem Zaren Peter dem Großen geschenkt, sein Patenkind wurde und später bis zum Generalmajor und Gouverneur von Reval aufstieg. Er verbrachte die Sommer von 1805 bis 1810 üblicherweise bei seiner Großmutter, Maria Alexejewna Gannibal, im Dorf Sacharow bei Swenigorod nahe Moskau. Diese frühen Kindheitseindrücke spiegelten sich in seinen ersten Versuchen als Dichter wieder, z.B. in den bald darauf entstandenen Gedichten Mönch (1813), Bowa ( 1814), sowie in seinen im Lyzeum entstandenen Botschaft an Judin 1815) und Traum (1816). Sechs Jahre verbrachte Puschkin im Lyzeum Zarskoje Selo (das heute seinen Namen trägt), einer Elite-Lehranstalt, die am 19. Oktober 1811 eröffnet worden war. Von dort aus erlebte der Junge auch die Ereignisse des Vaterländischen Krieges gegen Napoleon (1812). Puschkin war in der Rangfolge der besten Internatsschüler der 27. von 30, die vom Kultusminister ausgewählt worden waren. Im Alter von 17 Jahren verließ er das Internat. Anfang 1815 las Puschkin im Beisein G. R. Derschawins sein patriotisches Gedicht Erinnerungen an Zarskoje Selo, das in der Zeitschrift Russisches Museum gedruckt wurde. Noch als Schüler wurde Puschkin in Abwesenheit in die Petersburger literarische Gesellschaft Arsamas des W. A. Schukowski aufgenommen, die sich gegen tradierte, verkrustete Sprachvorstellungen der etablierten Literatur wandte und sich für eine Weiterentwicklung der russischen Hoch-/Schriftsprache einsetzte. Die frühe Poesie des Dichters strahlt seine unstillbare Lebenslust aus. 1816 erfuhr Puschkins Lyrik eine entscheidende Wendung, als die Elegie zu seiner Haupt-Dichtform wurde. Als Puschkin 1817 das Lyzeum abschloss, nahm er mit dem Titel eines Kollegiensekretärs eine Stellung im Petersburger Kollegium für Auswärtige Angelegenheiten an. Er wurde zum ständigen Theaterbesucher, nahm an den Sitzungen der Arsamas-Gesellschaft teil und wurde Mitglied der Literatur- und Theatergemeinschaft Grüne Lampe, die von den Anfängen der Dekabristenbewegung beeinflusst war. Obwohl Puschkin am frühen, geheimen Wirken der Dekabristen nicht teilnahm, war er doch mit vielen der aktiven Mitglieder in Freundschaft verbunden und schrieb politische Epigramme und Gedichte wie (Liebe, Hoffnung, stiller Ruhm...), (alle 1818), (1819). In diesen Jahren war er beschäftigt mit der Abfassung des märchenhaften Versepos Ruslan und Ljudmila, das er schon im Lyzeum begonnen hatte und mit dem er ganz auf der Linie von Arsamas bezüglich der Notwendigkeit der Schaffung nationaler Heldenepen lag. Das Gedicht wurde im Mai 1820 abgeschlossen und rief ein erbittertes Echo in der Kritik hervor, die sich über den Niedergang des Hohen Kanons empörte. Im Frühjahr 1820 musste Puschkin sich für einige Spottgedichte verantworten, in denen er Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie den Kriegsminister und den Bildungsminister lächerlich gemacht hatte. Einer Verbannung nach Sibirien entging er durch die Protektion einflussreicher Freunde. Petersburg musste er jedoch im Zusammenhang mit einer Versetzung zu General Insow nach Jekaterinoslaw im Frühsommer verlassen. Er erkrankte an seiner neuen Dienststelle und schloss sich seinem Petersburger Freund, dem General Rajewski an, der auf dem Weg zu den kaukasischen Bädern war und ihn im Fieber vorfand. Puschkin reiste von August bis September über die Krim, wo er u.a. die Familie Bronewski besuchte, nach Odessa. Er lebte einige Zeit bei Rajewski und lernte dessen Tochter Maria kennen. Das romantische Gedicht Der Brunnen von Bachtschissaraj entstand. 1820 wurde Puschkin auch Mitglied der Filiki Eteria. Bis 1824 lebte er an verschiedenen Orten im Süden Russlands, u.a. in Odessa, Kischinow und Kamjanka. 1823 begann er sein bedeutendstes Werk, das Versepos Eugen Onegin, das er erst 1830 abschloss. 1824 wurde Puschkin aus dem Staatsdienst entlassen, nachdem er sich in einem Brief wohlwollend über den Atheismus geäußert hatte. Er wurde auf das elterliche Gut Michailowskoje verbannt, wo er während der nächsten Jahre unter ständiger Aufsicht der Behörden lebte. Die ersten Wochen waren geprägt von Konflikten mit dem Vater. Puschkin unterhielt einen intensiven literarischen Briefwechsel mit seinen Freunden, er arbeitete an einem Gedichtband, der Ende des Jahres erschien, und beendete die Tragödie Boris Godunow, mit der er die eingefahrenen Wege der russischen Dichtung weit verließ. Nach einer Audienz bei Zar Nikolaus I. durfte Puschkin von 1826 bis 1831 zwar wieder in Moskau und Petersburg leben, seine Werke wurden aber vom Zaren persönlich zensiert und sein Werk und Leben stark kontrolliert (auch aufgrund seiner Verbindungen zu den Aktivisten des Dekabristenaufstands). Dies prägte auch die Weiterarbeit an Eugen Onegin. Puschkin war unzufrieden, da er weder seine dichterischen noch seine privaten Vorstellungen verwirklichen konnte. Einen Wechsel in Puschkins Lebensumständen bewirkte seine Heirat mit Natalja Gontscharowa 1831. Sie hatten sich 1830 kennengelernt. Mit Blick auf die Hochzeit erhielt Puschkin von seinem Vater das Dorf Boldino, 250 km von Nischni Nowgorod entfernt. Puschkin wollte es nur kurz besuchen, doch verhinderte eine Choleraepidemie die Rückkehr nach Moskau. Puschkin war gezwungen, in der Provinz zu bleiben, und es wurde seine größte Schaffensperiode. Das Paar zog 1831 nach Petersburg, wo es mit Unterstützung von Gontscharowas wohlhabender Verwandtschaft am mondänen Leben des Zarenhofes teilnehmen konnte - was Puschkin, der sich nach Unabhängigkeit sehnte, frustrierte. Er stritt sich häufig und oft aus trivialen Gründen; seine Werke in dieser Zeit entstanden unter großem psychischen Druck. Erst 1836 durfte er die Literaturzeitschrift Sowremennik (Der Zeitgenosse) herausgeben, ein Fortschritt in seiner stark von der Zensur beeinträchtigten Tätigkeit. Am 27. Januar 1837 alten Kalenders duellierte er sich infolge einer Intrige mit dem französischen Gardeoffizier Georges-Charles de Heeckeren d'Anthes und wurde dabei durch einen Bauchschuss schwer verletzt. Am 29. Januar 1837, zwei Tage später, starb er. D'Anthes, den die Kugel an Brust und Arm streifte, erlitt dagegen nur leichte Verletzungen. Aus Angst vor Sympathiekundgebungen überführte man Puschkin in das Swjatogorski-Kloster im heutigen Puschkinskije Gory bei Pskow und beerdigte ihn dort. ... Aus wikipedia-orgAlexander_Sergejewitsch_Puschkin , ISBN-13: 9783215130014
Unpaginiert. Mit farbigen Illustrationen von Gennadij Spirin. 31 cm. Illustrierter Pappband mit illustrierten Vorsätzen.
[SW: Bilderbücher, Kinder, Kunst, Russische Literatur, Kinderbücher, Märchendichtung, Kinderbuch, Kinderbuch Europa, Bilderbuch]
Puschkin, Alexander - Rachmanowa, Alja: IM SCHATTEN DES ZARENHOFES. Der Eheroman Alexander Puschkins. Aus dem Russ.v. Arnulf von Hoyer. Gütersloh, Bertelsmann (um 1980).
Der Eheroman von Alexander Puschkin, der den Ränkespielen seiner Frau Natalja (Natascha) Nikolajewna Puschkina (geb. Gontscharowa, seit 1831 mit Alexander Puschkin verheiratet) am russischen Zarenhof Nikolaus' I. zum Opfer fällt, indem er sich zu einem tödlich endenden Duell mit einem Nebenbuhler einläßt. Nikolaus I. hatte mit dem Ehepaar Puschkin den, nach seinen Worten, "klügsten Mann Rußlands" und die nach allgemeinem Urteil schönste Frau Petersburgs an seinen Hof gebunden. Puschkin war im Auftrag des Zaren mit der Geschichte Peters des Großen befaßt. Um ihn unter Aufsicht zu haben - und s i e zu den Hofbällen einladen zu können -, mußte der Dichter dem Hofstaat angehören. Und so ernannte ihn Nikolaus zum Kammerjunker, eine Charge, die sonst 18jährige bekamen. Der damals 35jährige Familienvater war wütend, Natascha jedoch nutzte die Gelegenheit, ihre beiden älteren, noch unverheirateten Schwestern als Hoffräulein unterzubringen.Puschkin fiel im Alter von 37 Jahren im Duell mit einem Franzosen. Dieser attraktive junge Gardeoffizier stellte Puschkins Frau nach, was sie sich nicht ungern gefallen ließ. Der Flirt von Georges und Natascha spielte sich vor den Augen der feinsten Gesellschaft ab, die ihn - und Puschkins Eifersucht - mit süffisantem Interesse beobachtete. Außerdem wurde ein Verhältnis Nataschas mit dem Zaren unterstellt...; Alja Rachma?nowa, russische Schriftstellerin, eigentlich Galina von Hoyer, * Perm 1898, Ettenhausen (Kanton Thurgau) 1991; lebte seit 1945 in der Schweiz; schrieb Erlebnisberichte und biografische Romane, u. a. über Puschkin, Tolstoi und Dostojewski. "Im Schatten des Zarenhofes" erschien erstmals 1957.;
Lwd., 8°, Kopffarbschn., 384 S.
Gogol, Nikolaj. Gogols Petersburger Jahre, Berlin, Friedenauer Presse, 2003. ; weicher Einband / soft cover
Es ist bekannt, daß Aleksandr Puschkin und Nikolaj Gogol durch eine literarisch sehr produktive Freundschaft verbunden waren, weniger bekannt ist, daß beide Autoren auch Briefe gewechselt haben. Der Begriff Freundschaft beschreibt das Verhältnis der beiden großen russischen Schriftsteller nur ungenau. Als sie sich 1830 kennenlernten, war Puschkin der bewunderte, im Zenith seiner Entwicklung, stehende "Meister"; Gogol war ein schüchterner Geschichtsstudent aus der russischen Provinz, der mit dem Wunsch nach Petersburg gekommen war, eine akademische Karriere zu beginnen. Der Ältere erkannte auf den ersten Blick das Erzähltalent Gogols, er hat den Freund, wo immer es ging, mit Feingefühl und Noblesse gefördert. Die vier Briefe Puschkins an Gogol und neun Briefe Gogols an Puschkin beleuchten ein Verhältnis, das gekennzeichnet ist von gegenseitiger Achtung und Zuneigung: jeder von beiden erkennt das Talent des anderen an und begrüßt es voller Freude. Der Briefwechsel erstreckt sich über nur sechs Jahre, von 1831 bis 1836, und erfaßt, historisch gesehen, nur einen Moment. Aber dieser Moment enthält alles, was für die Entwicklung der russischen Literatur in ihrem "Goldenen Zeitalter" von Bedeutung war. Es gibt kaum einen wichtigen Titel der Puschkin-Zeit, der nicht erwähnt würde. Der Briefwechsel dieser beiden Genies zeigt die Literatur in einer Phase des Umbruchs, nämlich des Übergangs von der lyrischen Dichtung, die Puschkin zur Vollendung geführt hatte, hin zur erzählerischen Prosa, die 1842 mit Gogols "Toten Seelen" einen neuen Höhepunkt erreichte. Das Sujet war Gogol übrigens von dem Freund und Förderer "überlassen" worden. Ein weiteres hier abgedrucktes Zeugnis der Freundschaft ist Gogols Aufsatz "Einige Worte über Puschkin".
Der Briefwechsel Gogols mit Aleksandr Puschkin. Eine Geschichte in Briefen zusammengestellt und herausgegeben von Peter Urban. Der Briefwechsel erscheint erstmals auf deutsch und wird ergänzt durch Äußerungen von Freunden und Rezensenten - fadengeheftete französische Broschur, 96 S. - PayPal und Kreditkarten ab 15,- EUR Warenwert -
[SW: Literatur, russische, 19.Jh./ Literature, russian, 19th century]
Lotman / Thun / Reißner / Ottow: ALEXANDER PUSCHKIN - 5 TITEL: Alexander Puschkin / Die Erzählungen / Mein Puschkin / Meisterwerke / Im Blute lodert Verlangen.
(1) Lotman, Juri: Alexander Puschkin. Leipzig, Reclam, 1989. 1. Auflage. Taschenbuch, 417 S., (=Reclams Universal - Bibliothek, 1317). Name a. Vorsatz, sonst gut u. sauber erhalten. // (2) Alexander Sergejewitsch Puschkin: Die Erzählungen. Aus dem Russischen übertragen von Fred Ottow, mit einem Nachwort von Dimitrij Tschizewskij. Winkler Verlag, München. 1986. Goldgepr. OLeinen, Schutzumschlag; SCHUBER; 8°; 461 (+2) S., Dünndruckpapier, fadengebunden und mit Lesebändchen. Sehr schönes Exemplar (=Winklers Dünndruck-Bibliothek der Weltliteratur). // (3) Thun, Nyota (Hrg.): Mein Puschkin. Von Gogol bis Granin. Berlin (DDR). Der Morgen. 1986. OPpbd., kl.-8°; 306 S. OPb. mit OSchuber. Sehr schönes Exemplar. ++ Mit Beiträgen von Nikolai Gogol, Alexander Ostrowski, Iwan Turgenjew, Fjodor Dostojewski, Maxim Gorki u.a. // (4) Puschkin, Alexander: Meisterwerke. Berlin und Weimar, Aufbau. 1972. 1.Aufl. OLeinen, Schutzumschlag; 8°; 616 S., (=Bibliothek der Weltliteratur). Schutzumschlag m. Gerbrauchsspuren, sonst gut erhalten. // (5) Puschkin, Alexander: Im Blute lodert das Verlangen. Erotische Gedichte. Salzburg; Wien: Residenz Verlag, 1995. 1. Aufl. OPpbd., 8°; 32 S., Einband mit leichter Druckstelle sowie leicht angeschmutzt, ansonsten gutes Exemplar,
Deutsch. Z 2; 2 Titel sehr gut, sonst ordentlich.



