Puschkin

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Puschkin, Alexander: Die Erzählungen Belkins. 1. 1. Auflage mit diesen Illustrationen, Berlin, SWA, 1947.
Puschkin, Aleksandr Sergejewitsch, russischer Dichter, * Moskau 6.6. 1799, Sankt Petersburg 10.2. 1837, Neffe von Wassilij Lwowitsch Puschkin; entstammte dem alten Erbadel, mütterlicherseits Urenkel Hannibals, des Mohren Peters des Großen. Puschkin war 1811-17 Schüler des Lyzeums in Zarskoje Selo (heute Puschkin), danach im Staatsdienst. Noch während der Lyzeumszeit gewann er Zutritt zu den Petersburger literarischen Salons und Gesellschaften ("Arsamas", "Seljonaja lampa"). Wegen satirischer und politischer Gedichte wurde er 1820 nach Jekaterinoslaw, später nach Kischinjow und Odessa versetzt und 1824-26 auf das Gut seines Vaters, Michajlowskoje (Gouvernement Pskow), verbannt. Danach lebte er in Moskau und Sankt Petersburg, wo er der persönlichen Zensur Kaiser Nikolaus" I. unterstand. 1836 gründete er die Zeitschrift "Sowremennik" (Zeitgenosse). Intrigen und Angriffe auf die Ehre seiner Frau Natalja Gontscharowa (seit 1831) führten zu einem Duell mit dem französischen Emigranten Georges d"Anthes, an dessen Folgen er starb. Puschkin gilt als der eigentliche Schöpfer der russischen Literatursprache (russische Literatur). Er ließ sich von den älteren Zeitgenossen W.A. Schukowskij, P.A. Katenin, K.N. Batjuschkow anregen und war vertraut mit den literarischen Konventionen seiner Zeit, die er, anfangs mit Zitaten, Anspielungen, Titeln und Paraphrasen spielend, als solche dem Leser vor Augen führte, bis er allmählich zur Parodie und Kontrastierung verschiedener Konventionen überging. Der formale Aspekt erhält dabei eine tiefere Bedeutung, indem die Überschneidungen zwischen Klassizismus, Sentimentalismus, Romantik und beginnendem Realismus zugleich die Diskussion verschiedener Weltmodelle und ihrer Gebundenheit an literarische Klischees auslösten und dadurch nach den Beziehungen zwischen Ästhetik und Ethik, "Literatur" und "Leben" gefragt wurde. Den Schwerpunkt des Werkes Puschkins bildet die Lyrik, die durch ihren Reichtum an Stilmitteln sowie klanglichen und rhythmischen Formen bei gleichzeitiger Klarheit des Ausdrucks und Verhaltenheit des Gefühls unübertroffenes Vorbild der russischen Poesie bleibt. Ihre Skala reicht von der "leichten Poesie" bis zur reifen Liebeslyrik, von der politisch engagierten Stellungnahme bis zur poetischen Verkündung der zeitüberwindenden Sendung des Dichters. Eine wichtige Rolle spielen die Großformen der Versdichtung, angefangen vom frühen heroisch-komischen Märchenepos "Ruslan i Ljudmila" (1820; deutsch "Ruslan und Ludmilla") über die von Byron beeinflussten "Südlichen Poeme" ("Kavkazskij plennik", 1822, deutsch "Der Gefangene im Kaukasus"; "Bachcisarajskij fontan", 1824, deutsch "Der Springbrunnen von Bachtschisaraj"; "Cygani", 1824, deutsch "Die Zigeuner"), die historisch-heroischen Verserzählungen ("Poltava", 1829, deutsch "Poltawa"; "Mednyj vsadnik", entstanden 1833, herausgegeben 1837, deutsch "Der eherne Reiter") und ironischen Poeme ("Graf Nulin", 1825, deutsch; "Domik v Kolomne", 1833, deutsch "Das Häuschen in Kolomna") bis zu seinem Hauptwerk, dem Versroman "Evgenij Onegin" (1825-32, vollständig herausgegeben 1833; deutsch "Eugen Onegin"). Diese im Lauf von acht Jahren aus Szenen und Reflexionen gefügte Lebens- und Liebesgeschichte der kritisch gesehenen byronistischen Titelfigur spiegelt die Spannung zwischen Leben und Literatur wider; von W.G. Belinskij wurde er als ein treffendes Panorama der russischen Gesellschaft gesehen. Als der erste große psychologisch-gesellschaftskritische Roman der russischen Literatur vermittelte er vielfältige Impulse an spätere Autoren, u.a. an M.J. Lermontow, I.S. Turgenjew, L.N. Tolstoi. Das dramatische Werk umfasst zum einen die an Shakespeare orientierte historische Tragödie im Blankvers "Boris Godunov" (entstanden 1825, herausgegeben 1831; deutsch), die sich jedoch in Fabel, Charakterdarstellung sowie der Kontrastierung von Weltanschauungen dem historischen Roman annähert, zum anderen die kleinen Versdramen "Kamennyj gost" (entstanden 1830, herausgegeben 1841; deutsch "Der steinerne Gast") und "Mocart i Sal"eri" (1831; deutsch "Mozart und Salieri"), die sich ebenfalls der Prosa nähern. Nach 1830 verstärkte sich Puschkins Interesse an der Prosa. Dem unvollendeten Roman "Arap Petra Velikogo" (entstanden 1827, herausgegeben 1837; deutsch "Der Mohr Peters des Großen") folgten die "Povesti Belkina" (1831; deutsch "Erzählungen Belkins"), die, wie die gesamte Novellistik Puschkins ("Dubravskij", entstanden 1832/33, herausgegeben 1841, deutsch "Dubrowsky"; "Pikovaja dama", 1834, deutsch "Pique Dame"), Motive der romantischen Novelle mit volkstümlich stilisierter oder betont sachlicher Erzählweise verbinden. Die Zeit der Kosakenaufstände unter J.I. Pugatschow behandelt Puschkin in "Istorija Pugaceva" (1834; deutsch "Geschichte des Pugatschew"schen Aufruhrs"), einer historischen Analyse der Rebellion vor dem Hintergrund sozialer, politischer und wirtschaftlicher Unterdrückung, sowie in der Erzählung "Kapitanskaja docka" (1836; deutsch "Die Hauptmannstochter"), die er ebenfalls zu einem historiographischen Kommentar über diese nationale Krise nutzt. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Guter Zustand.

156 Seiten. Illustrationen zum Text und Zwischentitel von D.A. Schmarinow. Einband, Vorsatz, Titel und Ornamentik von S.B. Telingater. Originalhalbleinen. Kanten berieben, Einbandrückseite fleckig.

[SW: Illustrationen, Randgruppen]

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Puschkin, Alexander: Die Erzählungen Belkins. 1. 1. Auflage mit diesen Illustrationen, Berlin, SWA, 1947.
Puschkin, Aleksandr Sergejewitsch, russischer Dichter, * Moskau 6.6. 1799, Sankt Petersburg 10.2. 1837, Neffe von Wassilij Lwowitsch Puschkin; entstammte dem alten Erbadel, mütterlicherseits Urenkel Hannibals, des Mohren Peters des Großen. Puschkin war 1811-17 Schüler des Lyzeums in Zarskoje Selo (heute Puschkin), danach im Staatsdienst. Noch während der Lyzeumszeit gewann er Zutritt zu den Petersburger literarischen Salons und Gesellschaften ("Arsamas", "Seljonaja lampa"). Wegen satirischer und politischer Gedichte wurde er 1820 nach Jekaterinoslaw, später nach Kischinjow und Odessa versetzt und 1824-26 auf das Gut seines Vaters, Michajlowskoje (Gouvernement Pskow), verbannt. Danach lebte er in Moskau und Sankt Petersburg, wo er der persönlichen Zensur Kaiser Nikolaus" I. unterstand. 1836 gründete er die Zeitschrift "Sowremennik" (Zeitgenosse). Intrigen und Angriffe auf die Ehre seiner Frau Natalja Gontscharowa (seit 1831) führten zu einem Duell mit dem französischen Emigranten Georges d"Anthes, an dessen Folgen er starb. Puschkin gilt als der eigentliche Schöpfer der russischen Literatursprache (russische Literatur). Er ließ sich von den älteren Zeitgenossen W.A. Schukowskij, P.A. Katenin, K.N. Batjuschkow anregen und war vertraut mit den literarischen Konventionen seiner Zeit, die er, anfangs mit Zitaten, Anspielungen, Titeln und Paraphrasen spielend, als solche dem Leser vor Augen führte, bis er allmählich zur Parodie und Kontrastierung verschiedener Konventionen überging. Der formale Aspekt erhält dabei eine tiefere Bedeutung, indem die Überschneidungen zwischen Klassizismus, Sentimentalismus, Romantik und beginnendem Realismus zugleich die Diskussion verschiedener Weltmodelle und ihrer Gebundenheit an literarische Klischees auslösten und dadurch nach den Beziehungen zwischen Ästhetik und Ethik, "Literatur" und "Leben" gefragt wurde. Den Schwerpunkt des Werkes Puschkins bildet die Lyrik, die durch ihren Reichtum an Stilmitteln sowie klanglichen und rhythmischen Formen bei gleichzeitiger Klarheit des Ausdrucks und Verhaltenheit des Gefühls unübertroffenes Vorbild der russischen Poesie bleibt. Ihre Skala reicht von der "leichten Poesie" bis zur reifen Liebeslyrik, von der politisch engagierten Stellungnahme bis zur poetischen Verkündung der zeitüberwindenden Sendung des Dichters. Eine wichtige Rolle spielen die Großformen der Versdichtung, angefangen vom frühen heroisch-komischen Märchenepos "Ruslan i Ljudmila" (1820; deutsch "Ruslan und Ludmilla") über die von Byron beeinflussten "Südlichen Poeme" ("Kavkazskij plennik", 1822, deutsch "Der Gefangene im Kaukasus"; "Bachcisarajskij fontan", 1824, deutsch "Der Springbrunnen von Bachtschisaraj"; "Cygani", 1824, deutsch "Die Zigeuner"), die historisch-heroischen Verserzählungen ("Poltava", 1829, deutsch "Poltawa"; "Mednyj vsadnik", entstanden 1833, herausgegeben 1837, deutsch "Der eherne Reiter") und ironischen Poeme ("Graf Nulin", 1825, deutsch; "Domik v Kolomne", 1833, deutsch "Das Häuschen in Kolomna") bis zu seinem Hauptwerk, dem Versroman "Evgenij Onegin" (1825-32, vollständig herausgegeben 1833; deutsch "Eugen Onegin"). Diese im Lauf von acht Jahren aus Szenen und Reflexionen gefügte Lebens- und Liebesgeschichte der kritisch gesehenen byronistischen Titelfigur spiegelt die Spannung zwischen Leben und Literatur wider; von W.G. Belinskij wurde er als ein treffendes Panorama der russischen Gesellschaft gesehen. Als der erste große psychologisch-gesellschaftskritische Roman der russischen Literatur vermittelte er vielfältige Impulse an spätere Autoren, u.a. an M.J. Lermontow, I.S. Turgenjew, L.N. Tolstoi. Das dramatische Werk umfasst zum einen die an Shakespeare orientierte historische Tragödie im Blankvers "Boris Godunov" (entstanden 1825, herausgegeben 1831; deutsch), die sich jedoch in Fabel, Charakterdarstellung sowie der Kontrastierung von Weltanschauungen dem historischen Roman annähert, zum anderen die kleinen Versdramen "Kamennyj gost" (entstanden 1830, herausgegeben 1841; deutsch "Der steinerne Gast") und "Mocart i Sal"eri" (1831; deutsch "Mozart und Salieri"), die sich ebenfalls der Prosa nähern. Nach 1830 verstärkte sich Puschkins Interesse an der Prosa. Dem unvollendeten Roman "Arap Petra Velikogo" (entstanden 1827, herausgegeben 1837; deutsch "Der Mohr Peters des Großen") folgten die "Povesti Belkina" (1831; deutsch "Erzählungen Belkins"), die, wie die gesamte Novellistik Puschkins ("Dubravskij", entstanden 1832/33, herausgegeben 1841, deutsch "Dubrowsky"; "Pikovaja dama", 1834, deutsch "Pique Dame"), Motive der romantischen Novelle mit volkstümlich stilisierter oder betont sachlicher Erzählweise verbinden. Die Zeit der Kosakenaufstände unter J.I. Pugatschow behandelt Puschkin in "Istorija Pugaceva" (1834; deutsch "Geschichte des Pugatschew"schen Aufruhrs"), einer historischen Analyse der Rebellion vor dem Hintergrund sozialer, politischer und wirtschaftlicher Unterdrückung, sowie in der Erzählung "Kapitanskaja docka" (1836; deutsch "Die Hauptmannstochter"), die er ebenfalls zu einem historiographischen Kommentar über diese nationale Krise nutzt. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2004 Guter Zustand.

156 Seiten. Illustrationen zum Text und Zwischentitel von D.A. Schmarinow. Einband, Vorsatz, Titel und Ornamentik von S.B. Telingater. Originalhalbleinen. Kanten berieben, Einbandrückseite fleckig.

[SW: Illustrationen, Randgruppen]

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PUSCHKIN. ARION. Jahrbuch der Deutschen Puschkin-Gesellschaft. Bd. 3. Hg.: Rolf-Dietrich Keil. Bonn: Bouvier Vlg. 1996.
Mit Beiträgen von D. Boden (Puschkin in der Hängematte: Die "Anekdoten" des Daniil Charms); W. Braune-Steininger (Sarah Kirschs Puschkin-Bezug im Gedicht "Moskauer Tag"); A. Ebbinghaus (Information und Erzählen bei Puskin. Die Vorgeschichte des Onegin-Lenskij-Duells u.a.); B. Harreß (Der Spieler als Teufelsbündner: Puskins "Pikovaja dama" und Dostoevskijs "Igrok"); H. C. Jacobs (Ein Vergiftungsgerücht und seine Literarisierung. Puschkins "Mozart und Salieri" im Kontext der internationalen Äußerungen über Mozarts Tod); R. Neuhäuser (A. S. Puskins "Südliche Poeme": Strukturelle Besonderheiten des lyrischen Textes); R. Opitz (Zur Romankomposition des "Onegin"); A. Reitelmann (Balzac und Puschkin: Ein russisch-französischer Kulturaustausch); H. Siemens (Der Wagen des Lebens), Beiträge von M. Arinstejn, S. Baevskij, S. Koester-Thoma, V. M. Mokienko u. M. F. Mur'janov in russischer Sprache, u. a. *

329 S. Bibliographie Reg. Gr 8°. Kart. *neuwertig*

[SW: Autor(in) und Werk; Literatur vor / um 1900; Literaturwissenschaft; Slavistik]

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Julia Belomlinskaja: Apfel, Huhn und Puschkin, MSB Matthes&Seitz Berlin,2007 ISBN: 3882218835
Ein bitter-witziger Roman über das Leben als russisch-jüdische Emigrantin in New York, der Jagd nach einem Liebhaber, über Kunst, Sex und Tod, über Fremde und Heimat. Ein rasantes und freches Buch einer Autorin, die wieder dorthin zurückgekehrt ist, wo alle von Äpfeln, Hühnern und Puschkin träumen: die Petersburger Bohme.<BR>Julia und ihre Tochter Polina emigrieren Ende der 1980er Jahre auf der Flucht vor einem drohenden Bürgerkrieg aus Russland in die USA. Anfangs macht Julia alles richtig: Sie arbeitet als Künstlerin und heiratet einen ordentlichen Mann. Mit ihm lebt sie drei Jahre am Ende der Welt in Midwest Indiana, bis sie ausbricht und nach New York zurückkehrt. Dort führt sie ein Leben als Bohmien, frei wie im geliebten Petersburg. Süchtig nach Leben und getrieben von der Suche nach Liebe ? oder wenigstens Sex ? arrangiert sie sich auch mit fremden Statussymbolen wie regelmäßiger Arbeit, Familie, Auto oder einem Haustier namens ?Boyfriend? oder ?Girlfriend?. Sie tritt in jedes Fettnäpfchen und alle ihre Beziehungen scheitern ? an der Borniertheit der Männer und am Pech, das sie verfolgt. Als sie die Nase voll hat von ihrer Situation beschließt sie als Prostituierte in einem SM-Club anzuheuern. Aber auch in diesem Job ist Leidenschaft fehl am Platz und bald verliert sie ihn wieder. Sie beginnt zu trinken und verfällt zunehmend in Depressionen. Kurz findet sie Halt in Religion und Russentum, doch immer wieder verstrickt sie sich in unglückliche Affären. Nach einer überstandenen schweren Krankheit kehrt sie zurück nach Petersburg.<BR>?Apfel, Huhn und Puschkin? ist ein frecher, freizügiger und schneller autobiographischer Roman voll Weisheit, geprägt von ironischem und selbstironischem Humor, von jüdischem Witz und Geist. Immer wieder kreisen die Gedanken Julias um Emigration, Judentum, Religion, Literatur und Liebe. Ihre Gedanken sind ?angewandte, bzw. direkt umsetzbare Philosophie, verpackt in die intimen Erlebnisse einer jungen Frau?.<BR>?Es ist so, als läge man gemütlich auf dem Sofa, blätterte die Seiten um und erlangte dadurch wertvolle Lebenserfahrung. Dem ist natürlich nicht so. Dafür bekommt man aber etwas anderes: eine Ladung unauslöschlicher, rasender, geballter Lebensfreude. Nicht die auf den dicken Pausbacken der nicht vom Leben geschlagenen verwöhnten Kinderchen, sondern die bis aufs Blut erlittene, in einer Umgebung aus Hass und Verrat, die sich aller großen und kleinen Dramen des Lebens erinnert, die nicht ?wegen? sondern ?trotzdem? besteht.<BR>Und hier hört dann sogar die derbe Sprache auf zu stören ? sie hakt natürlich im Ohr, wie Kletten an der Kleidung, aber wenn man sich durch einen von Sturm beschädigten Wald schlägt, kommt man an Kletten nicht vorbei.<BR>Eine bessere Lektüre in der Zeit der Frühlingsdepression (sowie der der sommerlichen Entspanntheit, der herbstlichen Langenweile und der winterlichen Lethargie) wird man nicht finden.?<BR>?Unter dem Buchdeckel von ?Apfel, Huhn und Puschkin?, auf dem das wichtigste weibliche Organ abgebildet ist, findet ihr einen autobiografischen Dokumentarroman über die Emigration. Sobald man mit der Lektüre beginnt, wird klar, dass das wichtigste Organ der Mädchen nicht das Teil ist, was auf dem Umschlag zu sehen ist. Das wichtigste weibliche Organ ist der Kopf. Und nicht um damit Fellatio auszuführen, worüber es natürlich ebenfalls Ausführungen recht interessanter Art gibt, sondern weil das Mädchen mit diesem Kopf nachdenkt: Über Literatur. Über die Heimat. Über Menschen. Über Liebe.?<BR>(Aus russischen Rezensionen)<BR>

Remi-Exemplare mit leichten äußeren Mängeln, jedoch in gutem Zustand! Versandfertig in 24h, inkl. MwSt-Nachweis; Früherer Ladenpreis: 19,80 EUR; Titel:Apfel, Huhn und Puschkin; Autoren: Julia Belomlinskaja; Übersetzung: Friederike Meltendorf; Verlag: MSB Matthes&Seitz Berlin

[SW: Russische Belletristik / Roman, Erzählung,]

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