Prevost Manon Lescaut

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Abbe Prevost (d.i. Antoine-Francois Prevost d'Exiles): Die Geschichte der Manon Lescaut und des Chevalier des Grieux. Übertragung von R. G. Binding. Bilder von Franz von Bayros. Insel-Verlag 4.Aufl. 1920 Leipzig
239S. Klein 8°

Halbleder Fadengehefteter, weinroter Halbledereinband mit Lederecken, rotem goldbeschriftetem Titelleder-Rückenschild, marmoriertem Deckelpapier und Echtgoldkopfschnitt. Schnitte und Papier allg. leicht nachgedunkelt, Vorsätze etwas leimschattig, einzelne Seiten mit Knickchen, ansonsten rundum guter Zustand. Antoine-Francois Prevost d'Exiles (* 1. April 1697 in Hesdin (Pas-de-Calais); 23. November 1763 in Courteuil bei Chantilly) war ein französischer Schriftsteller. Heute ist er nur noch für ein einziges seiner zahllosen Werke, den relativ kurzen Roman Manon Lescaut bekannt. 1753 veröffentlichte er eine leicht überarbeitete und moralisierte Fassung des Romans Manon Lescaut, der heute als sein Meisterwerk gilt. Es ist die Geschichte des jungen Kleinadeligen Des Grieux, der vor dem Beginn seines geplanten Theologiestudiums der hübschen, ihrerseits fürs Kloster bestimmten Manon Lescaut begegnet, gemeinsam mit ihr nach Paris durchbrennt und aus Liebe zu ihr (die viel Geld verbraucht) nach und nach alle seine Vorstellungen von Anstand und Ehre über Bord werfen muss, bis er schließlich, nach Manons tragischem Tod in ihrem gemeinsamen amerikanischen Exil, von seinem alten Freund Tiberge wiedergefunden und nach Frankreich zu einem sittlicheren Leben (in der Urversion von 1731 sogar zum Priestertum) zurückgeleitet wird. (wikipedia)

[SW: Französische Literatur | Roman | Klassiker | Illustrierte Bücher | Abbe Prevost | Franz von Byros]

Details

Prevost, Abbe: Die Abenteuer der Manon Lescaut und des Chevalier des Grieux. Aus dem Französischen von K. Merling. Originaltitel: Histoire du Chevalier des Grieux et de Manon. München, Rösl & Cie. Verlag, 1922.
Guter Zustand. An den Kanten aufgeschabt. Mit einer Widmung. - Antoine-Francois Prevost d'Exiles (* 1. April 1697 in Hesdin (Pas-de-Calais); 23. November 1763 in Courteuil bei Chantilly) war ein französischer Schriftsteller. Heute ist er nur noch mit einem einzigen seiner zahlreichen Werke bekannt, dem relativ kurzen Roman Manon Lescaut. ... In den nächsten Jahren lebte er in verschiedenen, meist jansenistisch ausgerichteten Klöstern, studierte Theologie, wurde zum Priester ordiniert und betätigte sich als Prediger. Bei seinen Oberen scheint er allerdings als nicht recht zuverlässig gegolten zu haben. Immer wenn er konnte, übte er seine Feder, weshalb man ihn 1727 in das Pariser Kloster Saint Germain-des-Pres versetzte, wo er an einem historiographischen Gemeinschaftswerk der Benediktiner mitarbeiten sollte, der vielbändigen Gallia christiana. Seine eigenen Vorstellungen waren aber sichtlich andere: Er hatte inzwischen einen Roman begonnen, dessen ersten beiden Bände 1728 erschienen: Memoires et Aventures d'un homme de qualite qui s'est retire du monde (Erinnerungen und Abenteuer eines Edelmanns, der sich von der Welt zurückgezogen hat). Unstete Jahre: Prevost, der schon seit längerem Schwierigkeiten mit seinem Abt hatte, versuchte nun, um mehr Zeit zum Schreiben zu bekommen, sich in ein Kloster mit einer laxeren Handhabung der Regeln versetzen zu lassen. Als dies nicht gelang, verließ er heimlich sein Pariser Kloster und vollendete in einem Versteck die Bücher III und IV der Memoires. Mit dem Honorar ging er über Holland nach London, um sich dem königlichen Haftbefehl (lettre de cachet) zu entziehen, den sein Abt wegen unerlaubten Sich-Entfernens gegen ihn erwirkt hatte. In London konvertierte Prevost zum Anglikanismus und wurde Hauslehrer eines jungen Mannes aus bester Familie, schmiedete aber Heiratspläne mit dessen Schwester und wurde auf Betreiben des Vaters ausgewiesen. Er ging nach Holland, wo er 1731 die Bücher V und VI der Memoires publizierte. Ihnen hängte er rasch noch einen nur locker damit verbundenen siebenten Band an: L'Histoire du chevalier des Grieux et de Manon Lescaut (Die Geschichte des Ritters d. G. und M. L.s). Es ist ein Roman, der sichtlich die eigene, offenbar so leidenschaftliche wie frustrierende und Schuldgefühle auslösende Liebe des Autors zu der Haager Edelkurtisane Lenki Eckhardt verarbeitet, die er kurz zuvor kennengelernt hatte. ... Aus: wikipedia-Antoine-Fran%C3%A7ois_Pr%C3%A9vost

Erste Auflage dieser Ausgabe. 379 Seiten. Mit 4 Kupfern von Hubert Francois Gravelot. Schriftart: Fraktur. Originalhalbleder.

[SW: Illustrationen, Französische Literatur, Illustrierte Ausgaben, Illustrierte Bücher, Bildband, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literaturepochen, Französische Literatur des 19. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Literaturkanon, Oper / Geschichte, Erotische Literatur, Erotica]

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Prevost, Abbe: Manon Lescaut Geschichte des Chevalier Des Grieux und der Manon Lescaut, Leipzig/Verlag Philipp Reclam jun 1964. ; weicher Einband / soft cover
aus dem Französischen von Otto Randolf übersetzt; Kanten leicht bestoßen; Buchdeckel mit leichten Gebrauchsspuren; Seiten alters- und papierbedingt gebräunt; Kleine Bucheinführung: PREVOST (1697/1763) schuf einen der glänzendsten Romane der Weltliteratur zu einer Zeit, da die offizielle Kritik diesem Genre noch die Anerkennung versagte. Als sich der Roman im allgemeinen noch in der Schilderung abenteuerlicher Episoden erschöpfte, gestaltete Prevost schon die menschlichen Krisen und seelischen Konflikte zweier liebender. Mit so viel innerer Anteilnahme erzählt er ihr Schicksal, daß man meinen möchte, der Geschichte lägen persönliche Erlebnisse des Autors zugrunde. Prevost wor Benediktinermönch, brach jedoch 1728 mit seinemOrden und hielt sich einige Jahre in England auf. Begegnungen und Erfahrungen in diesem wirtschaftlich und kulturell hoch entwickelten lande regten ihn zur Herausgabe der Zeitschrift "Le Pour et Contre" an, die aufklärerisches Gedankengut in Frankreich verbreiten half. Sein Lebenswerk umfaßt überwiegend Epik, darunter die "Erinnerungen eines Mannes von Stand", als deren 7. Band 1731 die "Manon Lescaut" erschien.

10,5 x 17,5 cm. 218 S. Taschenbuch; Reclams Universal-Bibliothek ; Band 937; 1. Auflage

[SW: erzählende Prosa]

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Prevost, Abbe Prevost: Manon Lescaut. Die Abenteuer des manon Lescaut und des Chevalier des Grieux, Braunschweig Paul Schlösser-Verlag 1947

Abbe Prevost: Manon Lescaut. Die Abenteuer des Manon Lescaut und des Chevalier des Grieux. Paul Schlösser-Verlag Braunschweig 1947. Gebunden, Leinenrücken, 176 Seiten, ordentlicher Zustand.

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