Polidori Vampyr
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Polidori, John William; Charles Nodier & Eugene Scribe: Lord Ruthven The Vampire. Adapted in English by Frank J. Morlock. Encino: Black Coat Press, 2004. ; weicher Einband / soft cover; 1. Ed.
Contents: Introduction; The Vampire by John William Polidori; Extract of a Letter from Geneva; Extracts of a Letter, containing an Account of Lord Byron's Residence in the Island of Mytilene; Fragments of Novel by Charles Nodier; The Vampire by Charles Nodier; Being Lord Ruthven by Eugene Scribe and Melesville; The Adventure of the Beneficient Vampire by Frank J. Morlock. - | - Erhaltungszustand: Fine. - | - Erste Ausgabe. Illustrierte Original-Broschur. Fast neuwertig. - | - First edition.
Octavo. 246, [2] pp. Original illustrated paperback.
[SW: Polidori, John William; Charles Nodier & Eugene Scribe 2004 Lord Ruthven The Vampire Okkultismus Occulta Vampir Vampire Vampyr Blutsauger]
Shelley, Mary W. Frankenstein. Roman. Aus dem Englischen von Friedrich Polakovics. Area Verlag Lizenzausgabe 2006 Erftstadt ISBN: 3899968360
295S. 8°
Hardcover Illustrierter Pappband. Die Einbandkanten leicht bestoßen, der Hinterdeckel mit Bereibung und einem Kratzer, ansonsten guter Zustand. Frankenstein oder Frankenstein oder Der moderne Prometheus (Original: Frankenstein or The Modern Prometheus) ist ein Roman von Mary Shelley, der 1818 erstmals anonym veröffentlicht wurde. Er erzählt die Geschichte des jungen Schweizers Viktor Frankenstein, der an der damals berühmten Universität Ingolstadt einen künstlichen Menschen erschafft. Die Handlung wird durch eine Mischung aus Briefroman und klassischer Ich-Erzählsituation vermittelt. Viktor Frankenstein erzählt dem Leiter einer Forschungsexpedition, zugleich Eigner des Schiffes, das ihn in der Arktis rettet, seine Geschichte. Der Roman wird so zu einem Lehrstück, gibt Frankenstein doch deutlich zu verstehen, dass seine Erzählung auch eine Warnung an den Zuhörer und damit auch die Leser sein soll: Er warnt vor einer entgrenzten menschlichen Vernunft, die sich selbst zu Gott macht und sich anmaßt, lebendige Materie zu schaffen. Die Figur des Viktor Frankenstein ähnelt damit sowohl dem 'literarischen' Faust als auch dem Prometheus aus der griechischen Mythologie. Mary Shelley schrieb den Roman in der Villa Diodati in der Nähe des Genfersees. Bei Lord Byron und dessen Leibarzt John Polidori verbrachte sie mit ihrer Stiefschwester Claire Clairmont und ihrem (zukünftigen) Ehemann Percy Bysshe Shelley den Sommer 1816. Dieses Jahr ging aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Tambora im Jahr zuvor als das Jahr ohne Sommer in die Geschichte ein. Aufgrund des extrem schlechten Wetters konnten die Anwesenden oft das Haus nicht verlassen. So beschlossen sie, jeweils eine Schauergeschichte zu schreiben und den anderen vorzutragen. Mary Shelley schrieb die Geschichte Frankenstein und John Polidori verfasste Der Vampyr - eine Vampirgeschichte (lange vor dem Entstehen von Bram Stokers Dracula). Mary Shelley's Ehemann Percy war als Schüler häufig beim schottischen Arzt James Lind gewesen, der sich im Gefolge von Luigi Galvani - wie auch viele andere zu Anfang des 19. Jahrhunderts - mit "Froschschenkelexperimenten" beschäftigte. Vorausgegangen war bereits im Jahr 1800 die Erfindung der weltweit ersten elektrischen Batterie. In Gestalt der Voltaschen Säule, benannt nach dem italienischen Physiker Alessandro Volta, hatte das Zeitalter der Elektrizität begonnen. Mit Voltas Apparatur, die etwa einen halben Meter hoch war, konnten Spannungen bis zu 100 Volt erzeugt werden, was völlig ausreichte, um damit an toten Tierkörpern ebenso wie an menschlichen Leichen Muskelbewegungen auszulösen. Auch Galvanis Neffe Giovanni Aldini gehörte zu den Galvanisten und führte ungewöhnliche Experimente durch. Am Leichnam des am 18. Januar 1803 in London hingerichteten Doppelmörders George Forster rief er heftige Muskelreaktionen hervor. Die Anwesenden erschraken so sehr, dass sie meinten, der Hingerichtete würde geradezu zum Leben wiedererweckt; nach Angaben des Newgate-Kalenders verstarb sogar einer der Anwesenden kurz darauf zuhause. Somit war im Jahr 1818 grundsätzlich die Zeit reif für eine literarische Verarbeitung eines solchen Themas. Darüber hinaus dürfte die junge Autorin aber auch einen sehr konkreten und persönlichen Zugang zu ihrem Stoff gehabt haben - und zwar schon ein halbes Jahrzehnt vor dem anonymen Erscheinen ihrer Geschichte. Durch ihren Ehemann Percy Shelley, den sie 1813 im Alter von sechzehn Jahren kennengelernt hatte und 1816 heiratete, hatte Mary Shelley einen Kenner der Materie in ihrer allernächsten Umgebung, der mit ihr über die Galvani-Experimente sprach. Die Elektrizität spielt angesichts ihrer Entdeckung zu Anfang des 19. Jahrhunderts eine zentrale Rolle im Roman, wo sie als Instrument der Wiederbelebung genutzt wird. Als weitere Quelle der Inspiration Shelleys gelten die Experimente von Andrew Ure sowie der Arzt Erasmus Darwin, Großvater von Charles Darwin In Ingolstadt, dem Handlungsort, erinnert heute noch eine nächtliche Frankenstein-Stadtführung (seit 1995) an den berühmten fiktiven Studenten. 1800 wurde die Universität nach Landshut und 1826 nach München verlegt - die direkte Nachfolgerin der Universität Ingolstadt ist somit die heutige Ludwig-Maximilians-Universität München.
[SW: Englische Literatur | Roman]
Berard, Cyprien (anonym): Die Blutsauger. Roman. Quedlinburg und Leipzig: "bei Gottfried Basse", 1821. [In fine:] "Gedruckt bei G. Basse." ; fester Einband / hard cover; 1. Ed.
Erste und einzige deutsche Übertragung des französischen Romans von Cyprien Berard: "Lord Ruthwen Ou Les Vampires. Roman De C. B. Publie Par L'Auteur De Jean Sbogar Et De Therese Aubert." Zwei Bände. Paris: Chez Ladvocat, 1820; der eine Fortsetzung des Werkes von John William Polidori ist: "The Vampyre. A Tale by Lord Byron", in New Monthly Magazin. London: Colburn, 1. April 1819, & als Buch: London: Sherwood, Neely, and Jones, 1819. - Der französische Originaltext ist durch den anonymen Übersetzer an manchen Stellen, die allzu ausführlich oder abschweifend sind, gestrafft, wodurch die dramatische Entwicklung gewinnt. Der Text des zweiten Bandes der französischen Ausgabe beginnt auf Seite 130 der deutschen. Hauptorte der durch zahlreiche Nebengeschichten aufgelockerten Handlung sind Venedig, Rom und Modena. - | - Erhaltungszustand: Einband berieben, Kanten bestoßen. Innen teils etwas fleckig bzw. fingerfleckig, Seiten 99-115 mit kleinem Braunfleck im oberen weißen Rand, hinteres fliegendes Vorsatzblatt passend ergänzt. Stempel "F. X. Wildmoser" auf Titel, wohl die Leihbibliothek Franz Xaver Wildmoser in München. Von großer Seltenheit. - | - First German edition. Contemporary leather-backed boards. Binding rubbed. Some foxing and traces of use. Ex-library. Scarce. - | - Erste Ausgabe. Bloch 358 - Holzmann/Bohatta VII,1793 (falscher Verfasser: Nodier). Nicht bei Fromm.
Octavo. ca. 169 x 100 mm. 234 Seiten. Schlichter Halblederband der Zeit, Rücken aus naturfarbenem Leder, Ecken mit Pergament verstärkt, die Deckel mit Marmorpapier bezogen.
[SW: Berard, Cyprien 1821 Die Blutsauger Roman Occulta Okkultismus Horror Fantasy Phantastik Romantik Vampire Gothic Novel Vampir Vampire Vampyr Adel]
Steinhauer, Eric W. : Vampyrologie für Bibliothekare: Eine kulturwissenschaftliche Lektüre des Vampirs. Mit z.T. farbigen Abbildungen, Hagen-Berchum : Eisenhut Verlag, 2011. ; 1. Ed. ISBN: 9783942090063
Ungelesene Exemplare mit kleinem Lagerschaden: Kanten etwas bestossen, Mängelstempel.- Die Vampyrologie gehört zu den wenig beachteten Lehrgegenständen der Bibliothekswissenschaft. Gleichwohl sind entsprechende Kenntnisse für jeden verantwortungsbewusst handelnden Bibliothekar unverzichtbar. Die vorliegende Einführung vermittelt hier unter besonderer Berücksichtigung der historischen Hintergründe die wesentlichen Grundlagen, damit man später nicht sagen kann, man habe es ja nicht gewußt Dr. jur. Eric W. Steinhauer, geboren 1971 in Unna, ist Dezernent an der Universitätsbibliothek Hagen und gehört als Experte für Bibliotheks- und Urheberrecht zu den bekanntesten Bibliothekaren Deutschlands. In der Reihe Bibliotope widmet er sich den bibliothekarischen Aspekten der Kulturwissenschaft des Morbiden. Die "Vampyrologie für Bibliothekare" wurde als Halloween-Lecture 2010 am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin gehalten. - Bibliotope, Band 1, hg.v. Tobias Wimbauer".- "...gespickt mit geistreichen Anmerkungen ... Gelungene Präsentation ... äußerst lesenswert ..." (BuB - Forum Bibliothek und Information ); "Nach der Lektüre wirft man sich den Vampiren erst recht in die Arme." (Frankfurter Allgemeine Zeitung) // interner vermerk kxx ISBN 9783942090063 - \m/, ISBN: 3942090066
104 Seiten Broschiert
[SW: Bibliothekswissenschaften, Bibliotope, Blibliothek, Bram Stoker, Dracula, Görres, Kostova, Nachzehrer, Open Access, Polidori, Sheridan LeFanu, Simpsons, The Historian, Twilight, Urheberrecht, Vampir, Vampirismus, Vampyr]



