Plenzdorf Legende Vom Glueck

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Plenzdorf, Ulrich: Legende vom Glück ohne Ende. Erste Auflage dieser Ausgabe. Frankfurt [Main], Suhrkamp, 1981. ISBN: 351837222X
Dem 1979 veröffentlichten Roman von Ulrich Plenzdorf (1934-2007) ging der DEFA-Kultfilm "Paul und Paula" von 1973 mit Angelika Domröse und Winfried Glatzeder in den Hauptrollen voraus, der nach einer Grundidee des vorliegenden Buches gedreht wurde. Plenzdorf, Ulrich, *26.10.1934 Berlin. Studium des Marxismus-Leninismus am Franz-Mehring-Institut Leipzig; 1955 bis 58 Bühnenarbeiter; 1959-63 Studium an der Filmhochschule Babelsberg; arbeitete als Szenarist und Filmdramaturg. Freier Schriftsteller. Nach Verfertigung von Filmszenarien für die DEFA wurde die Bühnenfassung des ursprünglich für die DEFA verfaßten Szenariums Die neuen Leiden des jungen W. zum größten Theatererfolg in der DDR zu Beginn der 70er Jahre (in etwa 20 Sprachen übersetzt). Die Geschichte des 17jährigen Lehrlings Edgar Wibeau, der die geregelten Bahnen seines Ausbildungsganges verläßt, sich nicht integrieren will und am Ende bei der Konstruktion einer die Produktion erleichternden Erfindung umkommt, von P. im Idiom von DDR-Jugendlichen verfaßt, gibt einen Eindruck vom Bewußtseinsstand eines wesentlichen Teils der DDR-Jugend der damaligen Zeit. Die polemische Abgrenzung zu einer oft noch idealisierenden Goethe-Rezeption erweiterte den Spielraum für eine kritische Auseinandersetzung mit der Klassik. Formal und thematisch weitergeführt wird die mit den Neuen Leiden eingeschlagene Linie mit der kleinen Erzählung kein runter kein fern, für die P. 1978 den I.-Bachmann-Preis erhielt. In dem meisterhaft gestalteten inneren Monolog eines Berliner Jungen wird die Zerstörung individueller Motivation durch eine repressive Umwelt gespiegelt. - In der Legende vom Glück ohne Ende, die den Stoff des "Paul und Paula"-Films erneut aufgreift und ausgestaltet, wird der individuelle Glücksanspruch ernst genommen: nicht als Flucht ins Private, sondern als zukunftsentwerfende Kraft, die dem schlechten Sich-Einrichten in einer schlechten Wirklichkeit entgegengehalten wird. In Vater Mutter Mörderkind greift P. ein aktuelles Thema auf: Die Welt eines Halbwüchsigen bricht zusammen, als nach dem Ende der DDR sein Vater als ehemaliges RAF-Mitglied verhaftet wird. - H.-Mann-Preis 1973; Prix Futura 1989 für das Hörspiel kein runter kein fern. Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Autorenlexikon/Systhema Befriedigender Zustand. Mängelstempel auf dem Fußschnitt.

318 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 351837222X.

[SW: Liebesgeschichte, Deutsche Literatur der 70 er Jahre, Filmdrehbücher, Filmbuch, Filmgeschichte, DDR Literatur, Film der DDR, Verfilmte Literatur, Film in der DDR, Filmromane, Liebe, Filmliteratur, Liebesgeschichten, DDR, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, DDR-Literatur, Filmvorlage, Deutsche Demokratische Republik DDR]

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Plenzdorf, Ulrich: Legende vom Glück ohne Ende. Erste Auflage dieser Ausgabe. Frankfurt [Main], Suhrkamp, 1981. ISBN: 351837222X
Dem 1979 veröffentlichten Roman von Ulrich Plenzdorf (1934-2007) ging der DEFA-Kultfilm "Paul und Paula" von 1973 mit Angelika Domröse und Winfried Glatzeder in den Hauptrollen voraus, der nach einer Grundidee des vorliegenden Buches gedreht wurde. Plenzdorf, Ulrich, *26.10.1934 Berlin. Studium des Marxismus-Leninismus am Franz-Mehring-Institut Leipzig; 1955 bis 58 Bühnenarbeiter; 1959-63 Studium an der Filmhochschule Babelsberg; arbeitete als Szenarist und Filmdramaturg. Freier Schriftsteller. Nach Verfertigung von Filmszenarien für die DEFA wurde die Bühnenfassung des ursprünglich für die DEFA verfaßten Szenariums Die neuen Leiden des jungen W. zum größten Theatererfolg in der DDR zu Beginn der 70er Jahre (in etwa 20 Sprachen übersetzt). Die Geschichte des 17jährigen Lehrlings Edgar Wibeau, der die geregelten Bahnen seines Ausbildungsganges verläßt, sich nicht integrieren will und am Ende bei der Konstruktion einer die Produktion erleichternden Erfindung umkommt, von P. im Idiom von DDR-Jugendlichen verfaßt, gibt einen Eindruck vom Bewußtseinsstand eines wesentlichen Teils der DDR-Jugend der damaligen Zeit. Die polemische Abgrenzung zu einer oft noch idealisierenden Goethe-Rezeption erweiterte den Spielraum für eine kritische Auseinandersetzung mit der Klassik. Formal und thematisch weitergeführt wird die mit den Neuen Leiden eingeschlagene Linie mit der kleinen Erzählung kein runter kein fern, für die P. 1978 den I.-Bachmann-Preis erhielt. In dem meisterhaft gestalteten inneren Monolog eines Berliner Jungen wird die Zerstörung individueller Motivation durch eine repressive Umwelt gespiegelt. - In der Legende vom Glück ohne Ende, die den Stoff des "Paul und Paula"-Films erneut aufgreift und ausgestaltet, wird der individuelle Glücksanspruch ernst genommen: nicht als Flucht ins Private, sondern als zukunftsentwerfende Kraft, die dem schlechten Sich-Einrichten in einer schlechten Wirklichkeit entgegengehalten wird. In Vater Mutter Mörderkind greift P. ein aktuelles Thema auf: Die Welt eines Halbwüchsigen bricht zusammen, als nach dem Ende der DDR sein Vater als ehemaliges RAF-Mitglied verhaftet wird. - H.-Mann-Preis 1973; Prix Futura 1989 für das Hörspiel kein runter kein fern. Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Autorenlexikon/Systhema Befriedigender Zustand. Mängelstempel auf dem Fußschnitt.

318 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. ISBN: 351837222X.

[SW: Liebesgeschichte, Deutsche Literatur der 70 er Jahre, Filmdrehbücher, Filmbuch, Filmgeschichte, DDR Literatur, Film der DDR, Verfilmte Literatur, Film in der DDR, Filmromane, Liebe, Filmliteratur, Liebesgeschichten, DDR, Deutsche Literatur der siebziger Jahre, DDR-Literatur, Filmvorlage, Deutsche Demokratische Republik DDR]

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Plenzdorf, Ulrich: Legende vom Glück ohne Ende, Frankfurt, Germany Suhrkamp-Verlag GmbH & Co.KG 1979
ISBN: 3518038591 Sehr gut

Legende vom Glück ohne Ende. (ISBN: 3518038591) Plenzdorf, Ulrich: Buchbeschreibung: 1. Aufl. Frankfurt am Main : Suhrkamp, 1979. 318 S. , 21 cm, Lw. m. Sch / Lizenzausg. für d. Bundesrepublik Deutschland, 1 Auflage Sehr gut Leinen

[SW: LITERATUR]

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Plenzdorf, Ulrich, Buridans Esel. [46 Szenen nach Günter de Bruyns Roman gleichen Namens]. Legende vom Glück ohne Ende [Spiel]. Berlin, Henschel 1986.
Erstausgabe. Unmerkl. min. Bereibung an Rückenkante; tadelloses druckfrisches Expl.

1.Aufl. (W/G² 12). Als Anhang 6 Lieder zu "Legende vom Glück ohne Ende". 156 S. OKart. (= dialog).

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