Platon Staat
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Platon: Der Staat Griechisch / Deutsch, Patmos Verlag ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3760817170
3760817170 Sehr gut
Platon Der Staat Griechisch / Deutsch (Patmos) ISBN: 978-3-7608-1717-0 gebunden ca. 1008 S. - 18,4 x 11,4 cm Platon Der Staat Griechisch / Deutsch Herausgegeben von Szlezak, Thomas A.. Übersetzt von Rufener, Rudolf Verlag : Patmos ISBN : 978-3-7608-1717-0 Einband : gebunden Preisinfo : 69,00 Eur[D] / 71,00 Eur[A] / 114,00 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : ca. 1008 S. - 18,4 x 11,4 cm Erschienen : 05.01.2000 Gewicht : 617 g Aus der Reihe : Sammlung Tusculum Mit seinem Werk Politeia ("Der Staat") wurde Platon zum Begründer einer neuen literarischen Gattung: der politisch-philosophischen Utopie. Schon im Altertum versuchten eine Reihe von Autoren ihm nachzueifern (Theopompos, Euhemeros, Iambulos, parodistisch auch Lukian), und nachdem Thomas Morus mit dem namengebenden Werk "Utopia" (1516) die Gattung gleichsam neu belebt hatte, entstand eine nicht mehr zu überblickende Flut utopischer Entwürfe. Doch nicht nur durch die hier entfaltete Staatslehre erwies sich die Politeia als grundlegendes und richtungsweisendes Werk: Platons Ausführungen zu solch verschiedenen philosophischen Gebieten wie der Theorie der Erziehung, der Theorie der Dichtung, der Ethik und Tugendlehre, der Seelenlehre haben die Diskussion bis in unsere Tage beeinflußt. Platon ist aber auch ein Sprachkünstler, der seine Werke als Dialog-"Dramen" meisterhaft gestaltete. Dabei weiß er sich souverän von dem Medium Schrift zu distanzieren, die drei Hauptmängel aufweist: Sie sagt immer dasselbe, kann auf Fragen nicht antworten; sie wendet sich unterschiedslos an alle, weiß nicht, zu wem sie reden und zu wem sie schweigen soll; und wird sie angegriffen, so kann sie sich nicht selbst zur Hilfe kommen. Daß der Kern der Platonischen Ideenlehre nicht in dafür ungeeignete Köpfe "gepflanzt" werden kann, beweißt das Erste Buch: Das aufgezwungene Gespräch über die Gerechtigkeit mit Polemarchos und dem Sophisten Thrasymachos endet in einer Aporie (so wie Platons Versuche, seine politische Theorie in die Praxis umzusetzen, an der mangelnden Eignung des jungen Herrschers von Syrakus, Dionysios II., scheitern mußten). Erst als Platon (von Buch II an) mit seinen Brüdern Glaukon und Adeimantos das Gesprächsthema wieder aufgreift, kann der Funken der Erkenntnis überspringen und "Einsicht leuchtet auf". Softcover Buch
Plato: Der Staat ; Platon ; München dtv / Artemis, 1991. ISBN: 3423022663
Der Staat / Platon. Übers. von Rudolf Rufener. Mit einer Einl. von Thomas Alexander Szlezak und Erl. von Olof Gigon. Vollst. Ausgabe ; Originaltitel: Res publica ; in deutscher Sprache ; Umfang: 519 Seiten ; Bibliothek der Antike ; Kartoniert ; Kanten u. Ecken leicht berieben u. bestossen ; leichter Leseknick im Rücken, Anmerkungen u. Unterstreichung im Texte ; Gebrauchs-, und Lagerspuren, Beschnitt begriffen, belesen, fleckig, nachgedunkelt ; insges.gut bis zufriedenstellend. Philosophie ; Politik ;, Zustand: Gut
18 cm, Softcover, Gut
[SW: Platon ; Platon ; Staat ; Politik ; Politische Philosophie ; Antike ;]
Griechenland, Antike, Platon. Vering, Carl. Platons Staat, der Staat der königlichen Weisen. Ffm: Englert und Schlosser 1925.
Mit einem Vorwort: Platons Politeia, Abkürzungen und Verweisungen, im Anhang: die Lykurgische Verfassung, Anmerkungen und Namensverzeichnis.
Okrt., 171 S., 8°. (Deutliche Altersspuren, Deckel eselsohrig und Rücken mit kleinen Einrissen, innen jedoch gut).,
[SW: Philosophie, Platon, Der Staat, Griechenland, Antike.]
Platon - Arends, J. F. M.: Die Einheit der Polis. Eine Studie über Platons Staat. Leiden u.a.: Brill, 1988. ISBN: 9004087850
Einband etwas berieben. - Durch eine systematische Interpretation von Platons Staat soll gezeigt werden, daß die Einheit der Polis der zentrale Gedanke der politischen Philosophie Platons im Staat ist. Die Frage nach der "Einheit der Polis" ermöglicht ein weiteres Verständnis von Platons politischer Philosophie: der Einheit der Polis dienen nicht nur die Vorschriften zu den Lebensumständen der Wächter (Trennung von Herrschaft und Chremastik; "Frauen- und Kindergemeinschaft"), sondern auch jene zur vor-philosophischen und philosophischen Erziehung; auch die These von der Herrschaft der Philosophen soll von dieser Frage her verstanden werden. // Einleitung - Ziel und Grenzen dieser Arbeit - Verhältnis zur Sekundärliteratur - Kapitel : Entwicklung der Fragestellung - Sokrates'generalisierende Urteile über die politische Realität - Ursache der allgemeinen Zerrissenheit der Poleis - Einheit als Zweck von Sokrates' Vorschriften zur Einrichtung - der Polis - Die Bedeutung der Trennung von Wächtern und Chre-matisten für die Einheit der Polis - Der Mythos von den "Erdgeborenen" und den Metallen (B-D) - Die Herrschaft der Philosophen als Voraussetzung zur Trennung von Wächtern und Chrematisten - Kapitel : Die Definition von "Gerechtigkeit" als "Tun des Eigenen" und ihre Bedeutung für die Stasis-Problematik - Kapitel : Sokrates' Instrumente (I): die vor-philosophische Erziehung der Wächter - Einleitung - "Erste Erziehung" der Wächter als politisches Instrument - Musische Erziehung der Wächter - Sprachliche Aspekte der Dichtung - Inhalt der Dichtung (Logos) - Mitteilungsweise der Dichtung (Lexis) - Musikalische Aspekte der Dichtung - Harmonie - Rhythmus - Gymnastische Erziehung der Wächter - Einleitung: Zusammenhang der gymnastischen Erziehung - Gymnastik und Gesundheit - Intermezzo über die Folgen der Vernachlässigung der richtigen Musik und Gymnastik - Einleitung zum Intermezzo - Darstellung des Inhaltes des Intermezzos - Kritik an der zeitgenössischen Medizin - Der politische Rahmen von Sokrates' Kritik an der forensischen Rhetorik - Die protreptische Funktion des Intermezzos - Gymnastik und Thymoeides - Der politische Rahmen der Mischung von Musik und Gymnastik (I) - Die psychischen Folgen falscher Mischung Der politische Rahmen der Mischung von Musik und - Gymnastik (II) - Stellung der Gymnastik zwischen erster und zweiter musischer Erziehung - Kapitel : Sokrates' Instrumente (II): Vorschriften zu den Lebensumständen von Wächtern und Chrematisten - Einleitung - Vorschriften zu den materiellen Umständen der Wächter; - die Trennung von Wächtern und Chrematisten - Die Eudämonie der Wächter und die Hauptfrage des Staat Adeimantos' Kritik an Sokrates' Vorschriften zur Lage - der Wächter; Sokrates' Steigerung dieser Kritik - Vorrang der Eudämonie der Polis vor jener der Teile der Polis; methodische Begründung - Vorrang der Eudämonie der Polis vor jener der Teile; politische Begründung - Die Eudämonie-Diskussion A-C als Kommentar zur Trennung von Wächtern und Chrematisten; ihr Zusammenhang mit der Hauptfrage des Staat - Eudämonie und Herrschaft in Staat MI - Eudämonie als höchstes Gut - Eudämonie, traditionell verstanden; Ungerechtigkeit, Pleonexie, Tyrannis und Eudämonie - Kephalos' Alternative: Eudämonie und Jenseits - Sokrates' Alternative: Gerechtigkeit führt immer zur Eudämonie; Eudämonie und Weisheit - Eudämonie und wahre Herrschaft - Thrasymachos - Sokrates - Polis, Eudämonie der Polis und wahre Eudämonie der - Herrscher - Folgen der traditionell und der sokratisch verstandenen - Eudämonie der Herrscher für die Polis - Stellung der Eudämonie-Diskussion A-C im Gesamtgespräch des Staat - Ausnahmestellung der Wächter - Eine Vorschrift zu den Chrematisten - Eine Vorschrift zur Größe der Polis; die Einheit der Polis - als Voraussetzung zu ihrer Fähigkeit, sich in einem Krieg erfolgreich zu verteidigen, und als Kriterium ihrer wahren - Größe - Eine Vorschrift zur sozialen Mobilität - Kapitel : Sokrates' Instrumente (III): Die Frauen- und Kindergemeinschaft der Wächter (erste und zweite "Welle", A-D) - Einleitung - Die erste "Welle" (C-C) - Die zweite "Welle" (C-D) - Präzisierung der Frauen- und Kindergemeinschaft - Nutzen, Zusammenhang und Zumutbarkeit der zweiten - "Welle" Die "schwarzen Augen" der Polis - Die Einheit der Polis als Ziel aller Vorschriften - Die Ursache der Einheit der Polis - Die Erscheinungsweise der Einheit der Polis - Vergleich der "guten Polis" mit den anderen Poleis - Abrundung des Beweises des Nutzens; die Frage der Einheit der Chrematisten - Zusammenhang mit den bisher gegebenen Vorschriften __ - Die Eudämonie der Wächter und die Zumutbarkeit von Sokrates' Vorschriften - Kapitel : Sokrates' Instrumente (IV): Herrschaft der Philosophen (dritte "Welle") - Zusammenfassung von Staat V-VII; Überblick über Kapitel - Die Verhältnisse in den bestehenden Poleis: der Kampf um - die Herrschaft - Herrschaft der wahren Philosophen - Zur Möglichkeit der Philosophen-Herrschaft - Das Einverständnis der "Vielen" mit der Philosophen-Herrschaft als eine Bedingung der Möglichkeit dieser Herrschaft - Die Frage der "wahren Philosophen" und der "philosophischen Natur" ; der politische Hintergrund dieser Frage - Die Frage der politischen Brauchbarkeit der Philosophen - Die "philosophische Natur": ihre Begabung zur Politik und - ihr "Untergang" durch den vorzeitigen Wechsel zur Politik - Die politische Bedingtheit von Sokrates' Besprechung der "philosophischen Natur": wem soll die Herrschaft anvertraut werden, wenn nicht den Philosophen? - Eudämonie, politische Kompetenz und militärische Erfahrung der Philosophen - Die Eudämonie der Philosophen und die übliche Vorstellung - von Eudämonie als zurückgehend auf Herrschaft - Die Verschmähung der "Eudämonie der Herrschaft" durch - die Philosophen - Die philosophische Eudämonie als Grund dessen, daß die Philosophen in der "guten Polis" zur Herrschaft gezwungen werden müssen - Das Ende des allgemeinen Kampfes um die Herrschaft als die Folge dessen, daß die Philosophen zur Herrschaft gezwungen werden - Sokrates' Rechtfertigung der Verringerung der (wahren) Eudämonie der Philosophen, indem sie zur (scheinbaren) Eudämonie der Herrschaft gezwungen werden - Die politische Kompetenz gerade der Philosophen - Die politische und militärische Erfahrung der Wächter - Die Erziehung zu Philosophen-Herrschern (u.a.m.). ISBN 9004087850, ISBN-13: 9789004087859
Mnemosyne Bibl. Classica Batava / 106. XXIV; 466 S. Broschiert,
[SW: Antike Philosophie, Platon Staat, politische Philosophie]



