Pindar

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Pindar: Siegeslieder Griechisch-Deutsch. Hrsg., übers. u. Einf. v. Dieter Bremer, AKADEMIE-VERLAG; ARTEMIS & WINKLER, Juli 2011 ISBN: 305005476X
Pindar, geboren 522/518 v. Chr. bei Theben, hat Chorlyrik überwiegend religiösen Inhalts geschrieben: Hymnen, Paiane und Dithyramben, aber auch Mädchenlieder, Tanzlieder und Trauergesänge. Vollständig erhalten geblieben sind die vier Bücher Siegeslieder (Epinikien), die den strengen Stil mythischer Dichtung mit der Sprache der sportlichen Wettkämpfe verbinden. Mit dieser Verschränkung von aktuellem Anlass, mythischem Hintergrund, überlieferter Lebensweisheit und poetologischer Reflexion werden Spannungsbögen entworfen, die in der antiken wie in der modernen Lyrik einzigartig sind. Bereits in hellenistischer Zeit galt Pindar als der Lyriker schlechthin. Nicht anders sahen ihn die Römer, wobei Horaz in seiner Ode 4,2 warnt, der Versuch, Pindar nachzuahmen, könne leicht wie der Flug des Ikaros mit einer Bruchlandung enden. In Deutschland beginnt die Wirkungsgeschichte mit Klopstock, reicht über Hölderlin und die Dichter des Sturm und Drang, wie den jungen Goethe, hin zu Nietzsche und den George-Kreis. Auch in der Lyrik Ezra Pounds sind Nachklänge der Oden Pindars unverkennbar. Die vorliegende Ausgabe der Siegeslieder bietet neben dem griechischen Text eine Übersetzung, deren Präzision es dem Kenner des Griechischen ermöglicht, sich in den Urtext einzulesen. Pindars Bildwelt wird exakt reproduziert, gewissermaßen dokumentiert, in einer rhythmisierten Prosa, die eigenständig neben früheren Pindar-Verdeutschungen steht. Die sprachliche Struktur des Originals wird in ihrer harten Fügung bewahrt und nicht einer Umsetzung in das Gewohnte geopfert. Zugleich wird eine Annäherung an eine unserer Zeit gemäße Sprachform erreicht, die dem literarisch Interessierten den Zugang zu Pindar entschließt. Eingehende Analyse zur Deutung und zur Wirkungsgeschichte können zu einem vertieften Verständnis führen.

NEUBUCH! 2. Aufl. 2011. 415 S. 18 cm 180 mm x 110 mm

[SW: Griechische Literatur (Altgriechisch) / Belletristik / Epik, Lyrik]

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Pindar: Siegeslieder. Griechisch - Deutsch. Hg. Dieter Bremer. (Sammlung Tusculum). Berlin: Akademie Vlg. 2011.
Pindar, geboren 522/518 v. Chr. bei Theben, hat Chorlyrik überwiegend religiösen Inhalts geschrieben: Hymnen, Paiane und Dithyramben, aber auch Mädchenlieder, Tanzlieder und Trauergesänge. Vollständig erhalten geblieben sind die vier Bücher Siegeslieder (Epinikien), die den strengen Stil mythischer Dichtung mit der Sprache der sportlichen Wettkämpfe verbinden. Mit dieser Verschränkung von aktuellem Anlass, mythischem Hintergrund, überlieferter Lebensweisheit und poetologischer Reflexion werden Spannungsbögen entworfen, die in der antiken wie in der modernen Lyrik einzigartig sind. Bereits in hellenistischer Zeit galt Pindar als der Lyriker schlechthin. Nicht anders sahen ihn die Römer, wobei Horaz in seiner Ode 4,2 warnt, der Versuch, Pindar nachzuahmen, könne leicht wie der Flug des Ikaros mit einer Bruchlandung enden. In Deutschland beginnt die Wirkungsgeschichte mit Klopstock, reicht über Hölderlin und die Dichter des Sturm und Drang, wie den jungen Goethe, hin zu Nietzsche und den George-Kreis. Auch in der Lyrik Ezra Pounds sind Nachklänge der Oden Pindars unverkennbar. Die vorliegende Ausgabe der Siegeslieder bietet neben dem griechischen Text eine Übersetzung, deren Präzision es dem Kenner des Griechischen ermöglicht, sich in den Urtext einzulesen. Pindars Bildwelt wird exakt reproduziert, gewissermaßen "dokumentiert", in einer rhythmisierten Prosa, die eigenständig neben früheren Pindar-Verdeutschungen steht. Die sprachliche Struktur des Originals wird in ihrer harten Fügung bewahrt und nicht einer Umsetzung in das Gewohnte geopfert. Zugleich wird eine Annäherung an eine unserer Zeit gemäße Sprachform erreicht, die dem literarisch Interessierten den Zugang zu Pindar entschließt. Eingehende Analyse zur Deutung und zur Wirkungsgeschichte können zu einem vertieften Verständnis führen.

416 S. Kl 8° Ln.mS.

[SW: Philosophie, Religionen]

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Schenk von Stauffenberg, Alexander: Trinakria. Sizilien und Grossgriechenland in archaischer und frühklassischer Zeit. München, Wien : Oldenbourg, 1963.
Privatbeilage: Leporello mit handschriftlicher 1. Pythischer Ode von Pindar: Hieron dem Syrakusaner. - Umschlag etwas verblichen, sonst gutes Exemplar. - Aus dem Inhalt: DIE KOLONISATION DES WESTENS UND DIE ARCHAISCHE ZEIT -- Pentathlos und Phalaris, Tyrann von Akragas -- Selinunt im sechsten Jahrhundert -- Himera und Stesichoros -- Neue Hellcncngründungen, Phokaier und Etrusker -- Großgriechenland -- Poseidonia -- Die chalkidischen Städte -- Syrakus -- Megara Hyblaia und Gela -- Dorieus -- DIE GROSSEN TYRANNEN -- Hippokrates von Gela -- Gelon von Gela, Theron von Akragas und Anaxilas von Rhegion -- Gelon von Syrakus und der Sieg bei Himera -- Hicron von Syrakus und Großgriechenland -- Hicron und Pindar I, die erste olympische Ode -- Pindar und Theron von Akragas, Olympien II und III -- Hieron und Pindar II, Pythien II und III -- Hieron und Pindar III, Die Begründung Aitnas und Pythia I -- Bild und Bau zur Zeit des strengen Stils -- Der Untergang der Tyrannis in Sizilien, Ende und Ausblick. -

365 S. Originalleinen. Mit 5 Karten-Skizzen im Text und 1 Einsteckkarte in der Rückentasche.

[SW: a Geschichte, Kulturgeschichte, Volkskunde]

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Archilochos Sappho und Pindar: Griechische Lyriker, Archilochos, Sappho, Pindar u.a., Eingeleitet, übertragen und erläutert von Horst Rüdiger, (in: Meisterwerke der Antike), Zürich, Buchclub Ex Libris 1970.
Band in gutem Zustand. -

Lizenzausgabe, 269 Seiten, 8° (19,5 x 12 cm), goldgeprägter Orig.-Kunstledereinband mit Originalumschlag.

[SW: Klassische Philologie, Latein, Griechisch, altgriechisch lateinisch, Classical Philology Altphilologie, Archilochos Sappho und Pindar: Griechische Lyriker, Archilochos, Sappho, Pindar u.a., Eingeleitet, übertragen und erläutert von Horst Rüdiger, (in: Meisterwerke der Antike), Lizenzausgabe,]

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