Person und Tat

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Casaseca, Fatima: Judas Iskarioth im Matthäusevangelium, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, November 2007, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3638849333
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theologie - Biblische Theologie, einseitig bedruckt, Note: 1,5, Humboldt-Universität zu Berlin, Veranstaltung: Das Matthäusevangelium, 8 Eintragungen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Judas Iskarioth erscheint im Neuen Testament als einer der zwölf Jünger von Jesus, die dieser persönlich als Apostel (zur Verkündigung Gesandte) berief. Er wurde als wichtige Person in der Heilsgeschichte betrachtet, indem die Passion Jesu aufgrund seiner Tat ausgelöst worden ist.Zur seiner Person und seinen Motiven erfährt man in der Bibel jedoch kaum etwas. Zur Beginn des 20. Jh.s hat man Judas sogar für eine unhistorische Gestalt gehalten: Er sei eine Verkörperung des jüdischen Volkes, eine religionsgeschichtliche Übertragung oder lediglich ein Archetyp. Heute wird diese These aber nur selten vertreten, da Judas eine historische Gestalt gewesen ist, dem Zwölferkreis angehört und Jesus ausgeliefert hat, hat sich als sehr wahrscheinlich erwiesen.Die Gestalt Judas Iskarioth nimmt jedoch keine zentrale Stellung in den Evangelien an. Er tritt nur als der Verräter Jesu, der durch seine Tat am Tod Jesu teilgenommen hat, in Erscheinung. Schon in den Evangelien ist die Tendenz deutlich zu erkennen, das Judasbild zu verdunkeln. Dort treten nur die Züge seiner Person und seines Wirkens hervor, die in Bezug auf die Geschichte von Jesus wichtig sind. Deswegen scheint seine Tat umso rätselhafter, dass über seine Motivierung kaum berichtet worden ist.Aufgrund dieser unbegreiflichen Tat man muss nicht vergessen, dass er einer der Jünger des Herrn war stellt Judas eine faszinierende Gestalt dar. Die negative Einschätzung seiner Figur entspricht der allgemeinen Auffassung über ihn: Seine Gestalt wurde aufgrund der an der neutestamentlich orientierten Interpretation mit der Vorstellung eines von Falschheit und Untreue erfüllten Menschen verbunden. Die neutestamentliche und nachtestamentliche Darstellung der Judasgestalt ist auch einer der belastenden Faktoren für den jüdisch-christlichen Dialog. Seit dem Mittelalter wurde Judas Iskarioth immer wieder als Personifikation des jüdischen Volkes schlechthin gesehen, das an Jesus Christus schuldig geworden ist.Bis heute wurde er zum Teil als eine Verkörperung des Bösen angesehen. Aber Judas wird nicht nur als das Böse des anderen, sondern vielmehr als das potentielle Böse in der eigenen Person wahrgenommen. Die Schuld des Judas ist also nichts, was anderen Menschen fremd wäre. Deswegen erscheinen in der Neuzeit immer wieder Versuche, Judas als Mensch zu rehabilitieren. Meistens sind solche Rehabilitierungsversuche mit einer kritischen Distanznahme gegenüber dem traditionellen Kirchenglauben.Dabei stehen zwei miteinander verbundene Auslegungsfragen im Mittelpunkt. Erstens, hat Judas Jesus absichtlich verraten oder nur übergeben Ist sein Handeln also negativ als verwerfliche Feindschaft gegen Jesus oder vielmehr positiv als Erfüllung von Gottes Heilplan zu deuten Zweitens, wie verhalten sich bei Judas Gottes Vorherbestimmung (Prädestination) und der freie Wille des Menschen zueinander Hätte Judas sich anders entscheiden können oder musste er sich so entscheiden, um Gottes Heilsplan zu erfüllen Diese Fragen im Zusammenhang mit dem Judasverständnis des Matthäusevangeliums darzustellen, ist der Absicht dieser Arbeit. Die Textabschnitte, in den Judas in Erscheinung tritt, werden der Reihe nach untersucht, dabei ausschließlich die wichtigsten Forschungsobjekte detailliert dargestellt.

NEUBUCH! 2007. 60 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 4 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V78675

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Blaschke, Andre: Ferdinand Cohen-Blind und sein Attentat auf Otto von Bismarck, GRIN VERLAG, Mai 2010, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640617819
Noch Ende des 19. Jahrhunderts waren Kriege ein normales und legitimes Mittel der Politik. Aber auch Attentate beabsichtigten meist ein politisches Ziel. Zu den typischen Opfern gehören Tyrannen bzw. in der modernen Geschichte Diktatoren, welche ohne Blutvergießen nicht abgelöst werden konnten. Fast alle Attentäter hatten in ihrer Person und ihren Absichten etwas gemeinsam. Sie waren Einzeltäter, jungen Alters und sehr stolz auf ihre Tat, so dass es ihnen relativ leicht fiel aus dem Leben zu scheiden.So auch der 22 Jahre alte Ferdinand Cohen-Blind. Er schoss am 07. Mai 1866 Unter den Linden in Berlin mit einem Revolver auf den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck. Dies ist zumindest aus den Quellen zu entnehmen.Fraglich ist es, wieso der Tat und vor allem warum dem Attentäter heute so wenig Beachtung geschenkt wird. Cohen-Blind wollte einen Krieg verhindern, den keiner beabsichtigte, indem er vor hatte, den Verantwortlichen zu beseitigen. War die Absicht anderer Attentäter, wie zum Beispiel Graf Schenk von Stauffenberg mit seinem Anschlag auf Adolf Hitler oder Marcius Junius Brutus, einer der Mörder Julius Caesars, eine Andere Wieso sind diese heute noch in Erinnerung, der junge Student aus Süddeutschland aber eine vergessene Persönlichkeit aus der Wilhelminischen Ära und Otto von Bismarck zu einer Kultfigur der deutschen Geschichte aufgestiegenWenn man diese Tatsache näher betrachtet, stellt sich die Frage, ob es ein wirkliches Attentat gab. In der liberalen Fortschrittspartei war man davon überzeugt, dass die Geschehnisse eine Inszenierung der preußischen Regierung waren. Damit sollte die öffentliche Stimmung gegen den Minister, die seit seinem Amtsantritt 1862 immer schlechter wurde und gegen seine militante Politik, die auf einen Bruderkrieg gegen Österreich tendierte, verbessert werden. Viele Details sprechen für diese Annahme. Bismarck hingegen war davon überzeugt, dass es sich bei dem Mordversuch auf seine Person um eine groß angelegte Verschwörung von Liberalen und Demokraten aus ganz Europa handelte, die sich für den negativen Ausgang der Revolution von 1848 rächen wollten.Die Existenz der Schüsse auf den preußischen Junker aus Schönhausen ist unumstritten. Über die Hintergründe sind sich die Historiker jedoch bis heute uneinig. Mit den Einzelheiten über das Leben Ferdinand Cohen-Blinds, den Ablauf des Attentates und die Ermittlungen der preußische Polizei sollen diese Fragen geklärt werden.

NEUBUCH! 2010. 72 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 5 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V150479

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Lohmar, Achim: Moralische Verantwortlichkeit ohne Willensfreiheit. (Philosophische Abhandlungen 89). Frankfurt/Main: Klostermann 2005.
Zumindest manchmal, glauben wir alle, sind wir für das, was wir tun, moralisch verantwortlich. Ist diese Einstellung wirklich berechtigt? Und welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit einem Akteur überhaupt irgendetwas zugerechnet werden darf? Diese Fragen zählen zu den am meisten diskutierten der Philosophie. Und sie verweisen auf ein Problemfeld, in dem kaum etwas nicht umstritten ist, weil Unterschiede in Auffassungen über die Bedingungen moralischer Verantwortlichkeit überaus eng mit unterschiedlichen Auffassungen über die angemessene Art der Rechtfertigung unserer Zurechnungspraxis verbunden sind. Inkompatibilisten glauben, dass interne Rechtfertigungen unzureichend sind und dass eine externe, die Zurechnungspraxis als ganze betreffende Rechtfertigung metaphysischer Art sein muss. Sie muss zeigen, dass wir wirklich und wahrhaft für irgendetwas verantwortlich sein können; und das verlangt aus der Sicht des Inkompatibilisten, dass wir unser Wollen, unsere Entscheidungen und unsere Absichten ursprünglich selbst bestimmen können - dass wir, kurz gesagt, einen freien Willen haben. Diese Sicht der Dinge ist jedoch falsch: Einen freien Willen zu haben ist definitiv keine notwendige Bedingung moralischer Verantwortlichkeit. Das jedenfalls ist die Kernthese dieses Buches. Um das zeigen zu können, ist es allerdings nicht ausreichend, darauf hinzuweisen, dass wir auch dann gute Gründe haben können, einer Person ihr Handeln zuzurechnen, wenn sie nichts anderes hätte tun können. Argumente aus Frankfurt-Szenarien leiden daran, dass sie der Intuition der Inkompatibilisten letztlich nicht gerecht werden. Sie lassen noch immer Spielraum für die Vorstellung, dass eine Person, hätte sie anders handeln können, in einem tieferen Sinn für ihre Tat moralisch verantwortlich wäre als wenn sie nicht anders hätte handeln können - und dass dieser tiefere Sinn eben gerade der genuine Sinn unserer Rede von Zurechenbarkeit ist. Die vorliegende Arbeit verschließt diesen Spielraum. Das wirkliche Problem mit dem Inkompatibilismus besteht nicht darin, dass er zu anspruchsvolle Bedingungen gerechtfertigter Zurechenbarkeit postuliert. Das wirkliche Problem ist einfach dieses: Inkompatibilismus ist inkohärent und kann nicht erklären, was er zu erklären beansprucht.

XII, 348 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Philosophie, Religionen]

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Biblische Person; Advent; Meditation@Köder, Sieger; Malerei; Bibel; Bildmeditation Wolfgang Tripp (Hrsg.), Sieger Köder: Und das Wort wird Mensch: Ansagen zum Advent Mit Bildern von Sieger Köder. Schwabenverlag Ostfildern 2005 ISBN: 3-7966-1242-3
Und das Wort wird Mensch: Ansagen zum Advent / Wolfgang Tripp (Hrsg.). Mit Bildern von Sieger Köder.

Zustand: mit Lagerspuren + äußerlichen Mängeln, garantiert unbenutzt und ungelesen; Und das Wort wird Mensch - die Bilder von Sieger Köder und die Texte verschiedener Autorinnen und Autoren ziehen die Betrachtenden in diese adventliche Dynamik hinein. Sie zeigen Männer und Frauen, die auf dem Weg der eigenen Menschwerdung Gott suchten, mit ihm gerungen haben und ihn glaubwürdig bezeugten - den Gott, der in der Geburt Jesu bleibend gesagt hat, was er ist: der Gott-mit-uns. - Bilder und Texte lassen erkennen, dass Gottes Wort nicht vergangene Geschichte ist, sondern lebendig wird im Handeln von Menschen, die sich diesem Wort öffnen und es in Wort und Tat leben und weitersagen. Ein Wegbegleiter für die persönliche Besinnung und für die Gestaltung von adventlichen Feiern in Gruppen und Gemeinden.; 1

[SW: Biblische Person; Advent; Meditation@Köder, Sieger; Malerei; Bibel; Bildmeditation Theologie, Christentum Malerei]

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