Paumgartten
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PAUMGARTTEN,F.v., - FRANZ FREIHERR VON PAUMGARTTEN, Feldmarschall - Lieutenant. Nekrolog. Wien 1867. 12 S. Lwd. m. eingeb. OU. - SA.
[SW: Militaria und Kriegsgeschichte; Sekundärliteratur, PAUMGARTTEN, F.v.,]
Paumgartten, Karl. Juden-Fibel. Das ABC der viertausendjährigen Judenfrage. 1.-10. Tausend. Graz, Heimatverlag Leopold Stocker, o.J. [1924].
Erste Ausgabe der seltenen Hetzschrift.- "Ab Anfang der 1920er Jahre verstärkte Stocker das politische Verlagsprofil merklich. 1920 gab er das 63-seitige Pamphlet 'Judentum und Sozialdemokratie' des fanatischen Antisemiten Karl Paumgartten heraus und im Juni 1921 die 246-seitige illustrierte Hetzschrift 'Juda. Kritische Betrachtungen über Wesen und Wirken des Judentums' desselben Autors, der gelegentlich auch unter dem Alias Regierungsrat Dr. Karl Huffnagl publizierte. In einer Verlagsreklame schrieb Stocker über den Autor, er habe 'die Erkenntnis: Der Jude ist als Jude Anti-Arier, der Arier ebenso Anti-Jude, beide sind als unversöhnliche Gegensätze in die Welt gekommen und müssen es bleiben. Dieses Buch dürfte wegen seiner Gründlichkeit und glänzenden Beweisführung unter allen Erscheinungen der Judenliteratur dem Judentum am gefährlichsten werden'. Leopold Stocker wurde zum Hausverlag Paumgarttens. 1924 erschien erstmals die 'Juden-Fibel', in deren Verlagsprospekt u.a. stand: 'Alles, was wir am Juden als 'jüdisch' - das heißt von der übrigen Menschheit abweichend - erkennen, ist auf diese Mischung minderwertigen Blutes zurückzuführen' (wikipedia).- Etwas gebräunt, Titel mit Nummernstempel.
Kl.-8°. Mit mehreren Textillustrationen. 77 SS., 1 Bl. Ill. OBr. (kleinere Läsuren).
[SW: Judaica, Antisemitismus, Österreich]
JULIUS STINDE / BUCHHOLZ-ROMANE - Stinde, Julius: Der Familie Buchholz zweiter Theil - Aus dem Leben der Hauptstadt. Berlin: Verlag Freund & Jeckel 1886.
Erhaltung: Die Deckel an den Ecken gering bestossen. Auf dem fliegenden Vorsatz Besitzer-Name mit Tinte (Marie Paumgartten), sonst ist innen ist alles sauber und fleckenlos. Insgesamt ein sehr gutes Exemplar [weitere Buchholz-Romane siehe unter den Bestell-Nummern 13789-13796].
43. Auflage. 186 Seiten plus 16 Seiten Verlagsanzeigen u. Pressestimmen, Klammerheftung, Format 14,6 x 21,4 cm, Original-Leinenband.
[SW: Familie Buchholz, Familie Buchholtz, Julius Stinde, Berlin, Hauptstadt, Preußen, Preussen, Marie Paumgartten]
Paumgartten, Karl: Repablick. Eine galgenfröhliche Wiener Legende aus der Zeit der gelben Pest und des roten Todes. Politisch-satirischer Roman aus der "!glorreichen?" Wiener November-Revolutionszeit 1918. Erstausg. Graz, Heimatverlag Leopold Stocker, [1924].
Wüster Hetzroman des fanatischen Antisemiten K. Paumgartten. Mit zahlreichen bösartigen Karikaturen in der Art der antisemitischen Wochenzeitung "Der Stürmer". - "Die 'Entlarvung' der Novemberverbrecher, die unter der Maske des deutschen Arbeiters Sendling und Vollstrecker des russischen Bolschewismus waren, ist meisterhaft besorgt in dem totgeschwiegenen Buche: Repablick - Roman der Novemberrevolution. Dieser aufsehenerregende, satirische Roman wurde von der Presse totgeschwiegen und boykottiert, weil darin die Wahrheit gesagt wird. Heute, bei der Liquidierung der Novemberrevolution, ist er hoch aktuell. Der Roman gliedert sich in die drei Hauptkapitel: Das Vorspiel - Die Revolution - Die Demokratie. Der Dichter schildert, von seinen Beobachtungen von Wien aus, was sich im November 1918 hinter den Kulissen an Schiebung, Volksverrat, an Korruption, Lug und Erbärmlichkeit abspielte; er zeigt die 'glorreichen' Taten der Novemberverbrecher und ihres Anhanges, die Kultur und Religion mit Füßen traten und Not und Elend übers Volk brachten. Der Dichter schildert die 'Heldentaten' des Mobs, der den heimkehrenden Kriegern und Invaliden die Auszeichnungen, Abzeichen und Kokarden herunterrissen. Es ist nicht ohne Vorteil, zu lesen, was in dieser Zeit alles als Heilsbotschaft hingenommen wurde. Der mutige Verfasser räumt mit dem Gerümpel der Revolutionskomödie gründlich auf." (Verlagswerbung) - Umschlag leicht fleckig u. angeknickt; Einband leicht fleckig; sonst ein gutes Expl.
282 S., 4 Bll., mit zahlr. Zeichnungen, 8°, Illus. O-Pappband mit O-Umschlag



