Paul Auster

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Auster, Paul: Die Erfindung der Einsamkeit. Deutsch von Werner Schmitz. Rowohlt Verlag Gmbh 2. Aufl. 13, - 15. Tausend, Oktober 1993 1996 Reinbek bei Hamburg ISBN: 3498000330
237 S.S. 8°

Pappe Pappband mit Lesebändchen und Schutzumschlag. Der Umschlag leicht berieben, die Schnitte etwas nachgedunkelt und dezent fleckig, die Seiten 75 und 185 mit Knick der unteren Ecke, ansonsten rundum gute Erhaltung. Die Erfindung der Einsamkeit (engl.: The Invention of Solitude) ist ein teils autobiographischer, teils stärker essayistischer Prosaband des amerikanischen Autors Paul Auster, der 1982 veröffentlicht wurde. Im Januar 1979 stirbt unerwartet Paul Austers Vater. Für Auster ist es eine von Krisen bestimmte Phase seines Lebens. Finanzielle Schwierigkeiten belasten ihn, die Ehe mit Lydia Davis steht kurz vor der Trennung, der gemeinsame zweijährige Sohn Daniel erleidet eine schwere Lungenerkrankung. Das Buch ist in zwei Teile aufgebaut, die einander bedingen und ergänzen. Der erste Teil des Buches, Porträt eines Unsichtbaren, entsteht 1979 als unmittelbare Reaktion auf den Tod des Vaters, als Versuch der Aufarbeitung von Familiengeschichte und Verortung der eigenen Position im Leben des Vaters. "Er war im tiefsten, im unabänderlichsten Sinn ein Unsichtbarer. Unsichtbar für andere, und höchstwahrscheinlich auch unsichtbar für sich selbst. Als er noch lebte, habe ich ihn ständig gesucht, habe mich ständig bemüht, den abwesenden Vater zu finden, und jetzt, da er tot ist, glaube ich noch immer nach ihm suchen zu müssen."[1] Auster beschreibt die Annäherung und Indiziensuche im Elternhaus, in dem der Vater nach der Scheidung über fünfzehn Jahre lang allein gelebt hat. Die Ehe, generell der Umgang mit Frau und Kindern ist von Distanz und Unnahbarkeit geprägt. Samuel Auster ist ein verheirateter Junggeselle, ein Schweigender, der immer abwesend wirkt und kurz vor dem Aufbruch. (Die Figur des distanzierten Vaters wird immer wieder in Austers Werk auftauchen.) Seine Eltern sind galizische Juden, die aus Europa immigriert sind. Mit der Untersuchung der Hinterlassenschaft entfaltet sich schließlich ein Großteil Familiengeschichte. Der Zufall spielt, wie häufig bei Auster, auch hier eine Rolle, und es offenbart sich, dass Austers Großmutter ihren eigenen Mann in einem Eifersuchtsdrama erschossen hat. Die Frau hält dennoch ihre Familie zusammen, die Söhne rücken näher und gründen in späteren Jahren ein gemeinsames Immobiliengeschäft. Zu ihrer besten Zeit besitzen die Brüder Auster über 100 Mietshäuser. Hier offenbart sich auch der unbekannte Vater, der Mietzinsen nachlässt, oder den Kindern armer Mieter abgelegte Kleider seines Sohnes schenkt. Am Ende sind nur wenige Häuser übrig, dennoch kann sich Paul Auster mit dem Erbe für einige Zeit seine schriftstellerische Tätigkeit absichern. Der zweite Teil des Buches, Das Buch der Erinnerung, wird erst 1982 beendet und ist essayistischer angelegt. Auster wechselt vom Ich-Erzähler in die dritte Person und kontrapunktiert die gradlinig aufgebaute Erzählung des ersten Teils. Der Text wird fragmentarischer, durchzogen von Erinnerungsstücken, Gedichten und Zitaten (Flaubert, Freud, Collodi, Tolstoi, Dostojewski, etc.), in vielen Passagen spricht der belesene Kritiker durch den Dichter. Auster reflektiert über den Tod und die Dinge des (Familien-)Lebens und versucht die eigene Biografie ins Allgemeingültige zu erhöhen. Es handelt sich zugleich aber auch um eine Reflexion über das Schreiben selbst. Die Erfindung der Einsamkeit markiert den Übergang Paul Austers vom Lyriker, Übersetzer und Kritiker zum Prosadichter. Es handelt sich um die erste seiner autobiografischen Arbeiten. Im zweiten Teil des Buches deutet sich bereits die postmoderne Brechung späterer Romane an. Somit bildet Die Erfindung der Einsamkeit ein wichtiges Element im Gesamtwerk des Autors, nicht zuletzt als direkter Vorläufer zu seiner bekannten New York-Trilogie. Paul Benjamin Auster (* 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Zudem arbeitet er als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber. Er ist verheiratet mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt.

[SW: Amerikanische Literatur | Roman, Erzählung | Paul Auster]

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Auster, Paul: Nacht des Orakels. Roman. Deutsch von Werner Schmitz, Büchergilde Gutenberg (Lizenz des Rowohlt Verlages) Lizenzausgabe 2004 Frankfurt am Main, Wien, Zürich ISBN: 3763255168
285S. 8°

Leinen Deutsch von Werner Schmitz. Illustrierter und geprägter Leinenband mit illustrierten Vor- und Nachsätzen. Vorsatzpapier wegen montiertem Ex-Libris leicht gewellt, Kopfschnitt angestaubt, ansonsten sehr guter Zustand. Nacht des Orakel (engl.: Oracle Night) ist ein Roman von Paul Auster aus dem Jahr 2003. Der Roman besteht aus vier miteinander verwobenen Erzählebenen. Hauptfigur ist erneut ein Schriftsteller: Sidney Orr, der sich nach einem Unfall und längerem Krankenhausaufenthalt kaum noch erinnern kann, wer er eigentlich ist. Orr leidet an Konzentrationsschwächen und Schwindelanfällen. Obwohl mit 34 Jahren noch kein alter Mann, muss er sich orientieren und alles neu lernen, auch sein Handwerk. Seine Frau Grace, unglücklich mit der Situation, kümmert er sich um den Haushalt und Geldverdienen. John Trause, die Hauptperson der zweiten Geschichte ist ebenfalls Autor. Nach dem Tod seiner zweiten Frau sieben Jahren zuvor ist es ihm nicht mehr gelungen, eine seiner Arbeiten zu veröffentlichen. Im dritten Teil überwindet Sidney Orr seine Schreibblockade. Bei einem chinesischen Papierwarenhändler entdeckt er ein dunkelblaues Notizbuch. Plötzlich fliegen ihm die Ideen zu, eine neue Kreativität bricht sich Bahn. Er beginnt die Geschichte des Verlagslektors Nick Bowen, der urplötzlich Frau und Arbeit zurücklässt. Einzig ein Romanmanuskript einer verstorbenen Schriftstellerin mit dem Titel Nacht des Orakels nimmt er mit. Mittellos richtet er sich in einem Bunker ein. Dies bildet die vierte Ebene des Buches. Mit dem blauen Notizbuch kommt eine geheimnisvolle Stimmung hinzu und mysteriöse Dinge geschehen in Sydney Orrs Leben. Hier verknoten sich die Handlungsstränge. Nick Bowen verschwindet und er findet den Schreibwarenladen nicht mehr. Seine Frau Grace hat einen Nervenzusammenbruch und bleibt ohne Erklärung über Nacht fort. John Trausers zwanzigjähriger Sohn Jacob hat Probleme mit Drogendealern. Er fordert Geld und stürzt sich auf seine beinahe Stiefmutter Grace, die ihr ungeborenes Kind verliert. Orr ist dem schicksalhaften Treiben ausgeliefert und kennt sich nicht mehr aus. Dennoch findet er den Laden in einem anderen Stadtteil wieder. Wie immer bei Auster spielen auch hier der Zufall als treibende Kraft und persönliche Bezüge eine entscheidende Rolle. Grace Orr ist seiner Frau Siri Hustvedt nachempfunden, und 1998 wurde sein Sohn Daniel zu fünf Jahren auf Bewährung verurteilt, nachdem er 3000 Dollar aus der Tasche eines toten Dealers gestohlen hatte. Paul Benjamin Auster [pɔːl ˈbɛndʒəmɪn ˈɔːstɚ] (* 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Zudem arbeitet er als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber. Er ist verheiratet mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt. Paul Auster wurde am 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey geboren. Die Eltern seines Vaters Samuel waren jüdische Immigranten und stammten aus Stanislau in Galizien, dem heutigen Iwano-Frankiwsk. Auch seine Mutter Queenie Bogat war eine Nachfahrin osteuropäischer Juden aus der Ukraine und Polen. Am 12. November 1950 kam Austers Schwester Janet zur Welt. Die Geschwister wuchsen in einem mittelständischen, bildungsbürgerlichen Umfeld auf. Bereits 1959 begann Auster, Gedichte und kleine Aufsätze zu schreiben. Mit 13, als er seine Bar Mitzwa feierte, dachte er darüber nach, Rabbi zu werden. In seinem letzten High-School-Jahr ließen sich seine Eltern scheiden. Er und seine Schwester lebten nach der Trennung bei ihrer Mutter. Schon im frühen Jugendalter entwickelte sich Auster zu einem passionierten Bücherleser, der regelmäßig die Stadtbibliothek aufsuchte. Der Roman Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski löste in ihm den Wunsch aus, selbst Schriftsteller zu werden. Austers zweite Leidenschaft jener Tage galt dem Sport. Seine Mitschüler beneideten ihn wegen seiner guten Leistungen in Baseball, Basketball und Football. Regelmäßig wurde er in ein Sommerferiencamp im Norden New Yorks geschickt und kam dort mit vielen gesellschaftlichen Außenseitern in Berührung. 1966 beendete Auster die High School, seine Mutter war nun in zweiter Ehe verheiratet. Auster demonstrierte gegen den Vietnamkrieg, wurde einmal verhaftet. Er traf zum ersten Mal die Schriftstellerin und Übersetzerin Lydia Davis, seine spätere Frau. Lydia Davis' Vater, ein Englisch-Professor, brachte Auster die französischen Dichter nahe. Während eines einmonatigen Aufenthalts in Paris entdeckte Auster seine Vorliebe für die französische Sprache und Kultur. Er reiste nach Italien, Spanien und auf den Spuren von James Joyce nach Dublin. Zurück in Paris begann er eine intensive Auseinandersetzung mit Lyrik, und er schrieb Drehbücher für Stummfilme. Ab 1968 entstanden erste Romanentwürfe. Nach seiner Rückkehr in die USA studierte Auster bis 1970 Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University. Im August 1970 heuerte er durch Vermittlung seines Stiefvaters für sechs Monate als Matrose für niedere Arbeiten auf einem Tanker im Golf von Mexiko an. Von 1971 bis 1974 lebte er wieder in Paris. Dort hatte er eine Begegnung mit Samuel Beckett, der ihn sehr beeindruckte. Er arbeitete als Übersetzer, Englischlehrer und Telefonist für die New York Times. Auf Einladung eines Filmproduzenten reiste er für einen Monat als Ghostwriter für dessen Frau nach Mexiko. Zurück in den USA nahm Auster einen Lehrauftrag an der Columbia University an, übersetzte nebenberuflich französische Autoren ins Englische und arbeitete als Herausgeber französischer Literatur für amerikanische Verlage. Zu dieser Zeit arbeitete Auster fast ausschließlich als Lyriker und Kritiker; seine Finanzen standen schlecht. Gemeinsam mit seiner Freundin Lydia Davis bezog er eine Wohnung am Riverside Park mit Blick auf den Hudson; die Heirat fand am 6. Oktober 1974 statt. Im Herbst 1975 erhielt Auster ein mit 5000 dotiertes Stipendium der Ingram-Merrill-Foundation und schrieb mehrere Einakter. Im Juni 1977 wurde sein Sohn geboren. Unter dem Pseudonym Paul Benjamin schrieb Auster 1978 den Kriminalroman Squeeze Play. Anfang 1979 starb der Vater, und mit der Hinterlassenschaft konnte Auster seine Tätigkeit als Schriftsteller absichern. Mit der literarischen Annäherung an die Person seines Vaters in Die Erfindung der Einsamkeit erfolgte die Wendung zum Prosadichter. Sein Sohn erkrankte schwer an Asthma; im gleichen Jahr trennten sich Auster und seine Frau. Er suchte sich eine neue Wohnung in Brooklyn. Im Februar 1981 begegnete er bei einer Dichterlesung Siri Hustvedt, Tochter eines Norwegisch-Professors. Die beiden wurden ein Paar, zogen bald darauf zusammen und heirateten im Juni 1982. Auster nahm eine Professur in Princeton an. Im Juli 1987 wurde die Tochter Sophie geboren; Namensgeberin war Sophie Fanshawe aus der NY-Trilogie. Nach dem Erfolg von Stadt aus Glas erschienen weitere literarische Werke (Prosa, Lyrik, Übersetzungen, Drehbücher) in jährlichem Rhythmus. Die Familie zog in ein Haus bei Park Slope. Weihnachten 1990 veröffentlichte die New York Times in ihrem Feuilleton Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte, die auch von Wayne Wang gelesen wurde. Nach ersten Treffen zwischen Auster und dem Regisseur wurden 1994 die Filme Smoke und Blue in the Face gedreht. Auster begann einen künstlerischen Dialog mit Sophie Calle, der zu dem gemeinsamen Buch Double Game führte. 1998 wurde Austers Sohn für schuldig befunden, aus der Tasche eines toten Dealers 3000 Dollar gestohlen zu haben, und zu fünf Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Ein anderes einschneidendes Erlebnis der jüngeren Vergangenheit, das wie alle anderen biografischen Details in Austers Literatur Einzug fand, war ein schwerer Autounfall, bei dem Siri Hustvedt aus dem Wrack geschnitten werden musste. Gegenwärtig lebt Auster mit seiner Familie in einem viktorianischen Haus nahe dem Prospect Park in Brooklyn. Er ist viel auf Reisen, zu Lesungen in den USA und Europa. Neben seinen Büchern arbeitet er weiterhin an e...

[SW: Büchergilde Gutenberg | Amerikanische Literatur | Roman | Paul Auster | Bibliophile Ausgabe]

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Preface Paul Auster: Derriere Le Miroir. No. 218. Mars, 1976. Riopelle. Maeght , Paris 1976 ISBN: 2855870208
Text Französisch. Komplett! Text von Paul Auster, Übersetzung von Alain Delahaye. Mit 4 Original-Farblithografien von Jean-Paul Riopelle, davon 1 doppelblattgroße (Buchdeckel) und 1 dreiblattgroße (Triptycon), und 11 Seiten mit fotografischen Reproduktionen (in Farbe und Schwarzweiß) der Werke des Künstlers + eine Seite mit Auflistung der ausgestellten Werke. Insgesamt tadellos erhalten. Jean-Paul Riopelle (1923-2002), kanadischer Maler und Bildhauer aus der Bevölkerungsgruppe der frankophonen Kanadier, international anerkannter Vertreter des Action Painting. Un numero complet de la revue legendaire "Derriere le Miroir" contenant en tout 4 lithographies dont 1 tryptique et 1 double. Propre et en tres bon etat. " Les illustrations de la couverture et les pages 3,6,10, 11, 12 de ce numero sont des lithographies originales de Riopelle. La preface de Paul Auster reprend partiellement et developpe celle qu'il avait ecrite pour le catalogue de l'exposition Riopelle en Novembre 1976 a New York, Galerie Pierre Matisse. " A beautiful and complete monograph on Jean-Paul Riopelle containing 4 original lithographs in color (one doublepage sized, one tripplepage sized) and 11 pages with photographic reproductions in color and b/w, clean. Altogether very good condition. 28 x 38,5 Cm. 0,3 Kg. , ISBN-13: 9782855870205

Premiere Edition Broschur Tadellos

[SW: Moderne Kunst Originalgraphiken]

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Auster, Paul: Red Notebook. Deutscher Titel: Das rote Notizbuch. London, Faber & Faber, 1995. ISBN: 0571177131
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - In this acrobatic and virtuosic collection, Paul Auster traces the compulsion to make literature. In a selection of interviews, as well as in the collection's title essay, Auster reflects upon his own work, on the need to break down the boundary between living and writing, and on the use of certain genre conventions to penetrate matters of memory and identity.The Red Notebook both undermines and illuminates our accepted notions about literature, and guides us towards a finer understanding of the dangerous stakes of writing. It also includes Auster's impassioned essay 'A Prayer for Salman Rushdie', as well as a set of striking and bittersweet reminiscences collected under the apposite title. - Paul Benjamin Auster [p??l 'b?nd??m?n '??st?] (* 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller. Zudem arbeitet er als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber. Er ist verheiratet mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt. ... In Paul Austers Werk gibt es starke Bezüge zu den amerikanischen Transzendentalisten des 19. Jahrhunderts, namentlich zu Nathaniel Hawthorne und Henry David Thoreau. Es finden sich Einflüsse des Poststrukturalismus im Sinne von Jacques Derrida und der Psychoanalyse von Jacques Lacan. Auster variiert in seinen Büchern die Frage des Verhältnisses von natürlicher Ordnung zur symbolischen Ordnung der Dinge. Die Transzendentalisten glauben an eine Trennung der Gegensätze, zugleich aber auch an die Möglichkeit der Rückführung zueinander. Lacans Theorie besagt, dass wir die Welt durch Sprache wahrnehmen und strukturieren. Auch unser Unbewusstes konstituiert sich durch Sprache, so dass ein fundamentaler Mangel in der Wahrnehmung der Welt entsteht. Bereiche, die nur gespürt werden können, entziehen sich der sprachlichen Festlegung. Austers Protagonisten sind oft Schriftsteller und Suchende, die sich der scheinbaren Unordnung der Welt und dem Chaos der Ereignisse ausgeliefert fühlen. Die Figuren und mit ihnen ihr Schöpfer er-schreiben sich ihre Rückkehr in geordnete Verhältnisse. Das Finden und Erfinden von Strukturen, sei es im Schreiben imaginärer Bücher und Biografien, sei es im Konstruieren und Auflösen von komplexen Handlungsplots, trotzt dem Zufall als schicksalshaftem Element. Der Autor findet buchstäblich sein Heil in der Sprache. ... Aus: wikipedia-Paul_Auster , ISBN-13: 9780571177134

Erste Auflage dieser Ausgabe. 159 Seiten. 17,5 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

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