Othello

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Knappertsbusch, Hans,
Hans Knappertsbusch (1888-1965), Dirigent. 3 (davon 1 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit e. U. bzw. Paraphe und 2 ms. (davon 1 tls. e.) Postkarten mit U. bzw. Initialen. München und [Wien], 1939. Zusammen 9½ Seiten (Qu.-)8°. - Inhaltsreiche Korrespondenz mit dem Direktor der Wiener Staatsoper Erwin Kerber (1891-1943) über nähere Details zu geplanten Aufführungen die Knappertsbusch - der 1935 als Leiter der Münchener Staatsoper entlassen worden war und seither als ständiger Gastdirigent an der Wiener Staatsoper sowie bei den Salzburger Festspielen dem Haus verbunden war - leiten sollte. I: "[...] Heute vor acht Tagen einigten wir uns telefonisch auf den Maskenball, statt des Othello. Ihr Brief von heute jedoch läßt mich wieder, so wie Sie es zuerst wollten, den Othello bevorzugen [...] und zwar aus folgenden Gründen. Ich teile vollkommen Ihren ablehnenden Standpunkt zu Kautsky's [d. i. der Bühnenbildner und -maler Robert Kautsky, 1895-1963] bizarrer, ja absurder Idee: treiben Sie ihm diese, die auch bei Verlegung des M'ball auf einen späteren Termin wohl nicht in Frage kommt, also bitte aus. Er soll uns dafür vier herrliche Othellobilder entwerfen! Des Weitere wissen Sie, dass ich den Maskenball gerne mit Ihnen machen will, während ich Othello für einen geeigneteren Prüfstein für einen Gastinscenierer halte (falls Sie ihn noch nicht v. Wymetal [d. i. der Spielleiter und Regisseur Erich von Wymetal, 1892-1966] versprochen haben - oder auch selbst machen möchten!) [...] Mazzaroff [!, d. i. der Tenor Theodor Mazaroff, 1907-1975] soll bis zum Eintreffen des Materials ruhig an seinem Richard [wohl der Riccardo im "Maskenball] weiterarbeiten, den er ja nach Rückkunft aus Italien sowieso fertig haben muß, und dann gleich den Othello beginnen [...] Wir sprachen in Salzburg über Corregiador - sehr schön, dass Sie ihn gleich vorsahen! [...]" (Br. v. 24. September 1939). - II: "Alia wiesbadensis jacta est: je dois malheureusemst [!] go for Wiesbaden. They have changes de nouveau the date. I would have prefer, pas partir pour cette ville, and come directly to my dear Erwin - but: es hat nicht sollen sein [ ]" (Postkarte v. 25. September 1939). - III: "[...] Othello: Sie tun sehr recht, dass Sie Mazaroff bis zum hinter ihm liegenden Start des Schmucks' absolut in Ruhe lassen. Aber dann hilft dem guten Jungen kein Weigern mehr [...] Sobald ich zurück bin, hat er täglich bei mir Probe. Ob er nun fertig wird oder nicht, sehen wir ja dann bald, aber: gearbeitet wird!! Wir haben ja im Versagungsfall immer den Kraaywanger [!, d. i. der Tenor Heinz Kraayvanger, 1904-1971], der sicher auch ein guter Othello sein wird [...]" (Br. v. 29. September 1939). - IV: "Es wird Sie sicher interessieren, dass hier [d. i. München] gestern notre vache hongroise arienne Rosette [wohl die Mezzo-Sopranistin Rosette Anday, 1903-1977]' als Ulrica [wohl im "Maskenball"] gastiert hat. Weitere Erhebungen über etwaige atmosphärische Wellenstörungen kann ich leider nicht mehr erlangen, da ich zur Abfahrt rüste [...]" (Postkarte v. 3. Oktober 1939). - V: "Die Birkas [?, möglicherweise die Sopranistin Lilian Birkas, 1916-1994] ist gestern nicht zur Probe gekommen, und hat das Geheimnis' gründlich geschmissen. Hocherfreut [folgt Paraphe]". (e. Br., o. D.; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Direktion der Staatsoper).

Hans Knappertsbusch (1888-1965), Dirigent. 3 (davon 1 eigenh. und 2 ms.) Briefe mit e. U. bzw. Paraphe und 2 ms. (davon 1 tls. e.) Postkarten mit U. bzw. Initialen. München und [Wien], 1939. Zusammen 9½ Seiten (Qu.-)8°. - Inhaltsreiche Korrespondenz mit dem Direktor der Wiener Staatsoper Erwin Kerber (1891-1943) über nähere Details zu geplanten Aufführungen die Knappertsbusch - der 1935 als Leiter der Münchener Staatsoper entlassen worden war und seither als ständiger Gastdirigent an der Wiener Staatsoper sowie bei den Salzburger Festspielen dem Haus verbunden war - leiten sollte. I: "[...] Heute vor acht Tagen einigten wir uns telefonisch auf den Maskenball, statt des Othello. Ihr Brief von heute jedoch läßt mich wieder, so wie Sie es zuerst wollten, den Othello bevorzugen [...] und zwar aus folgenden Gründen. Ich teile vollkommen Ihren ablehnenden Standpunkt zu Kautsky's [d. i. der Bühnenbildner und -maler Robert Kautsky, 1895-1963] bizarrer, ja absurder Idee: treiben Sie ihm diese, die auch bei Verlegung des M'ball auf einen späteren Termin wohl nicht in Frage kommt, also bitte aus. Er soll uns dafür vier herrliche Othellobilder entwerfen! Des Weitere wissen Sie, dass ich den Maskenball gerne mit Ihnen machen will, während ich Othello für einen geeigneteren Prüfstein für einen Gastinscenierer halte (falls Sie ihn noch nicht v. Wymetal [d. i. der Spielleiter und Regisseur Erich von Wymetal, 1892-1966] versprochen haben - oder auch selbst machen möchten!) [...] Mazzaroff [!, d. i. der Tenor Theodor Mazaroff, 1907-1975] soll bis zum Eintreffen des Materials ruhig an seinem Richard [wohl der Riccardo im "Maskenball] weiterarbeiten, den er ja nach Rückkunft aus Italien sowieso fertig haben muß, und dann gleich den Othello beginnen [...] Wir sprachen in Salzburg über Corregiador - sehr schön, dass Sie ihn gleich vorsahen! [...]" (Br. v. 24. September 1939). - II: "Alia wiesbadensis jacta est: je dois malheureusemst [!] go for Wiesbaden. They have changes de nouveau the date. I would have prefer, pas partir pour cette ville, and come directly to my dear Erwin - but: es hat nicht sollen sein [ ]" (Postkarte v. 25. September 1939). - III: "[...] Othello: Sie tun sehr recht, dass Sie Mazaroff bis zum hinter ihm liegenden Start des Schmucks' absolut in Ruhe lassen. Aber dann hilft dem guten Jungen kein Weigern mehr [...] Sobald ich zurück bin, hat er täglich bei mir Probe. Ob er nun fertig wird oder nicht, sehen wir ja dann bald, aber: gearbeitet wird!! Wir haben ja im Versagungsfall immer den Kraaywanger [!, d. i. der Tenor Heinz Kraayvanger, 1904-1971], der sicher auch ein guter Othello sein wird [...]" (Br. v. 29. September 1939). - IV: "Es wird Sie sicher interessieren, dass hier [d. i. München] gestern notre vache hongroise arienne Rosette [wohl die Mezzo-Sopranistin Rosette Anday, 1903-1977]' als Ulrica [wohl im "Maskenball"] gastiert hat. Weitere Erhebungen über etwaige atmosphärische Wellenstörungen kann ich leider nicht mehr erlangen, da ich zur Abfahrt rüste [...]" (Postkarte v. 3. Oktober 1939). - V: "Die Birkas [?, möglicherweise die Sopranistin Lilian Birkas, 1916-1994] ist gestern nicht zur Probe gekommen, und hat das Geheimnis' gründlich geschmissen. Hocherfreut [folgt Paraphe]". (e. Br., o. D.; auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf der Direktion der Staatsoper).

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Witzel, Pia: Multiple Iago - The Character and Motives of Iago in Shakespeare's Othello, GRIN VERLAG; GRIN VERLAG, September 2008, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640157494
Seminar paper from the year 1999 in the subject English Language and Literature Studies - Literature, printed single-sided, grade: 1,0, University of Dusseldorf Heinrich Heine (Anglistisches Institut), course: Shakespeare's Romeo and Juliet and Othello, the Moor of Venice, 16 entries in the bibliography, language: English, abstract: IntroductionThere has been a long critical debate about the figure of Iago in Shakespeare'sOthello and especially about his motivation.Most complex of all for actors and critics is the Iago problem. This villain is much more dangerous than Cinthio's. He not only betrays the Moor and the Captain (Cassio); he injures everyone in his vicinity.How can so evil a man be plausible How can he win the confidence of so apparently noble a man as Othello And more important, what is his motivation Why should any man hurt others so much Is he simply a dramatic mechanism A symbol of the devil The devil himself Or is he in fact a good man who has been provoked to revenge by wrongs done him Was he unfairly denied promotion by Othello Cuckolded by him By Cassio Finally, how can a character who does so much wrong involve audiences so deeply in his fateThe controversy has produced many different views and, rereading them, one could get the impression that Iago has become a real person with real traits of character and that he is responsible for what he has done, and some critics withdraw more and more from the original text. Therefore any consideration of Iago's or any other character refers to his character as a stage personage in Shakespeare's Othello.After seeing the bulk of literature written on the character of Iago, one tends to agree with Adamson:So many critics over the years have made so much sense (not to mention nonsense) of Iago that one naturally hesitates to dig over the plot again.Criticism on Othello is very diverse. Following are a few examples of the manifold interpretations of Iago's character.

NEUBUCH! 2008. 40 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 3 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V58211

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Baum, Oliver: Iago s Iniquitous Cajolery of the Suspicious Othello An Investigation of Jealousy and Revenge in William Shakespeare s 'Othello' within the Context of Elizabethan Tragedy and Theatre, GRIN VERLAG, Februar 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 3640276396
Seminar paper from the year 2007 in the subject English Language and Literature Studies - Literature, grade: 2,0, University of Marburg (Institut für Anglistik und Amerikanistik, FB 10), course: Preparatory Seminar to the Shakespeare Excursion to London, 38 entries in the bibliography, language: English, abstract: This paper expatiates on the topic of jealousy and revenge as it emanates from the play. Lily B. Campbell labels Othello A Tragedy of Jealousy.9 Certainly, for most recipients, Othello is about jealousy and, thus, shocking, even horrible.10 Harold Bloom announces that Othello's name in effect becomes jealousy (Fernie 19). Critics characterise Othello as not smoothly jealous, inherently jealous, and too eagerly beguiled 1 For so that he becomes fervently resentful (cf. Davison 13). While Davison regards jealousy as a calamitous vigour in Othello, Mason grants the mastery of maleficence.11 I will verify my thesis that the envious Iago causes Othello's jealousy which culminates in frantic reprisal. Hence, I retain that Iago's malice and fake honesty annihilate Othello's bond. To fathom the tragedy of Othello, it is indispensable to specify the cognitive theory of jealousy and envy which eventuates from psychology's interest in anthropoid liaisons, and is primordial and reiterative in literature. Tales of cruel jealousy appealed to Elizabethans on account of the notion that women are impious and that the husband's reputation is contingent on his wife's celibacy. Shakespeare's interest in jealousy stems from Elizabeth Cary's (c. 1585-1639) closet drama Mariam (1603/1613). Traditionally, jealousy supervenes in comedy and is linked to sexual possessiveness.12 The theory of humours13 defines jealousy as a species of envy, which is in turn a species of hatred (Honigmann 33). Although jealousy has come to be used frequently for envy, both terms should be separated. While jealousy connotes what you own and do not fancy to be deprived of, envy is what you would like to retain but do not have. Spinoza specifies jealousy as the hatred towards an object loved [...] with the envy of another.14 In 2.1., I will discuss Othello as domestic and revenge tragedy. For Stanley Wells explains that Shakespeare fosters the emotional response of his audiences,15 in 2.2., I will convey Othello's origin within Elizabethan theatre. In 3.1. and 3.2., I will scrutinize Iago's vice tradition and motivation. This is vital for the temptation scene which I will analyse, in 3.3. For the study and the stage are often separate (Matteo 1), I will include the stage. In 4., I will reflect my results.

NEUBUCH! 2009. 28 S. 210 mm 210 mm x 148 mm x 2 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V123115

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Shakespeare - Rosenthal, Daniel: Shakespeare on Screen. London: Hamlyn / Octopus Publ., 2000. ISBN: 0600601153
Ein gutes Ex. - AS YOU LIKE IT - As You Like It Director: Paul Czinner 1936 - As You Like It Director: Christine Edzard 1992 - HAMLET - Hamlet Director: Laurence Olivier 1948 - Hamlet Director: Grigori Kozintsev 1964 - Hamlet Director: Bill Colleran 1964 - Hamlet Director: Tony Richardson 1969 - Hamlet Director: Franco Zeffirelli 1990 - Hamlet Director: Kenneth Branagh 1996 - Hamlet Director: Michael Almereyda 2000 - HENRY IV - Chimes at Midnight Director: Orson Welles 1966 - HENRY V - Henry V Director: Laurence Olivier 1944 Henry V Director: Kenneth Branagh 1989 - Laurence Olivier profile - JULIUS CAESAR - Julius Caesar Director: Joseph L Mankiewicz 1953 Julius Caesar Director: Stuart Bürge 1970 - KING LEAR - King Lear Director: Peter Brook 1971 - King Lear Director: Grigori Kozintsev 1971 - Ran Director: Akira Kurosawa 1985 - King Lear Director: Jean-Luc Godard 1987 - A Thousand Acres Director: Jocelyn Moorhouse 1997 MACBETH - Macbeth Director: Orson Welles 1948 - Joe Macbeth Director: Ken Hughes 1955 - Throne of Blood Director: Akira Kurosawa 1957 - Macbeth Director: Roman Polanski 1971 - Men of Respect Director: William Reilly 1991 - Akira Kurosawa profile - A MIDSUMMER NIGHT'S DREAM - A Midsummer Night's Dream Directors: Max Reinhardt/William Dieterle 193 - A Midsummer Night's Dream Director: Peter Hall 1969 - William Shakespeare's A Midsummer Night's Dream - Director: Michael Hoffman 1999 - OTHELLO - A Double Life Director: George Cukor 1947 - Othello Director: Orson Welles 1952 - Othello Director: Sergei Yutkevich 1955 - Othello Director: Stuart Bürge 1965 - Othello Director: Oliver Parker 1995 - Orson Welles profile - RICHARD III - Richard III Director: Laurence Olivier 1955 - Richard III Director: Richard Loncraine 1995 - Looking for Richard Director: Al Pacino 1996 - ROM EO AN D J U LI ET - Romeo and Juliet Director: George Cukor 1936 - Romeo and Juliet Director: Renato Castellani 1954 - West Side Story Directors: Robert Wise/Jerome Robbins 1961 - Romeo and Juliet Director: Franco Zeffirelli 1968 - William Shakespeare's Romeo + Juliet Director: Baz Luhrmann 1996 - THE TA MING OF THE SHREW - The Taming of the Shrew Director: Sam Taylor 1929 - Kiss Me Kate Director: George Sidney 1953 - The Taming of the Shrew Director: Franco Zeffirelli 1967 - 10 Things I Hate About You Director: Gil Junger 1999 - Franco Zeffirelli profile THE TEMPEST - Forbidden Planet Director: Fred McLeod Wilcox 1956 - The Tempest Director: Derek Jarman 1979 - Tempest Director: Paul Mazursky 1982 - Prospero's Books Director: Peter Greenaway 1991 - OTH ER PLAYS - Antony and Cleopatra Director: Charlton Heston 1972 - Love's Labour's Lost Director: Kenneth Branagh 2000 - Much Ado About Nothing Director: Kenneth Branagh 1993 - Titus Director: Julie Taymor 1999 - Twelfth Night Director: Trevor Nunn 1996 - Other Treatments - Branagh profile - SHAKESPEARE IN OTHER MOVIES - Shakespeare Wallah Director: James Ivory 1965 - Theatre of Blood Director: Douglas Hickox 1973 - Rosencrantz and Guildenstern are Dead Director: Tom Stoppard 1990 - Inthe Bleak Midwinter Director: Kenneth Branagh 1995 - Shakespeare in Love Director: John Madden 1998 - SHAKESPEARE AT THE OSCARS - SHAKESPEARE ON TV - Anthony and Cleopatra Director: Jon Scoffield 1974 - Macbeth Director: Philip Casson 1979 - The Taming of the Shrew Director: Jonathan Miller 1980 - King Lear Director: Michael Elliott 1983 - Othello Director: Trevor Nunn 1990 - John Gielgud profile - Chronology of Films Chronology of Plays - Index of Personnel - Index of Films - Acknowledgements. - Which Shakespeare plays inspired Forbidden Planet and West Side-Story! Who was shot by Leonardo DiCaprio's Romeo in 1996 and who played Dogberry in Branaghs Much Ado About Nothing! Superbly illustrated, this fascinating book brings together and evaluates all the films made of the Bard's work, from the early silents to contemporary releases. ISBN 0600601153 - , ISBN-13: 9780600601159

207 S. mit sehr zahlr. Abb. Originalleinen mit Schutzumschlag.

[SW: Shakespeare, Film, Kino, Cinema, Filmgeschichte, Filme, TV]

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