Oda Schaefer

Es wurden insgesamt 233 Einträge zu 'Oda Schaefer' gefunden (Stand: 01.01.2012).

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Schaefer, Oda,
Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Brief mit e. U. O. O., 29. März 1979. ½ S. Qu.-gr.-8°. - An eine Sammlerin: "Es scheint eine Art Sport geworden zu sein, signierte Manuskripte, oder auch ein Gedicht oder Notizen' zu überlassen. Ich kann Ihnen leider nichts geben, da ich auf die vielen anderen, gleichlautenden Anfragen immer antworten muss: meinen Nachlaß samt Skripten, Gedichten, Handschriften usw. erhält nach meinem Tode (z. T. hat sie sie jetzt schon) die Handschriften-Abteilung der Stadtbibliothek München [...] (Schaefer mit ae!!)". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen.

Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Brief mit e. U. O. O., 29. März 1979. ½ S. Qu.-gr.-8°. - An eine Sammlerin: "Es scheint eine Art Sport geworden zu sein, signierte Manuskripte, oder auch ein Gedicht oder Notizen' zu überlassen. Ich kann Ihnen leider nichts geben, da ich auf die vielen anderen, gleichlautenden Anfragen immer antworten muss: meinen Nachlaß samt Skripten, Gedichten, Handschriften usw. erhält nach meinem Tode (z. T. hat sie sie jetzt schon) die Handschriften-Abteilung der Stadtbibliothek München [...] (Schaefer mit ae!!)". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen.

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Schaefer, Oda,
Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Postkarte mit e. U. [München], 26. VI. 1975. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. - An Heinz Birker: "Ich konnte Anfang des Jahres nicht antworten, da ich sehr krank war und wochenlang in der Klinik lag. Das Bändchen mit Erzählungen Die Kastanienknospe' erschien schon 1947 im R. Piper Verlag, München, und ist längst vergriffen. Sie können höchstens versuchen, das Piper-Bändchen durch ein Antiquariat besorgen zu lassen [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Mit Absenderstempel.

Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. Ms. Postkarte mit e. U. [München], 26. VI. 1975. 1 S. Qu.-8vo. Mit ms. Adresse. - An Heinz Birker: "Ich konnte Anfang des Jahres nicht antworten, da ich sehr krank war und wochenlang in der Klinik lag. Das Bändchen mit Erzählungen Die Kastanienknospe' erschien schon 1947 im R. Piper Verlag, München, und ist längst vergriffen. Sie können höchstens versuchen, das Piper-Bändchen durch ein Antiquariat besorgen zu lassen [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Mit Absenderstempel.

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Schaefer, Oda,
Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. "Die grosse Zäsur". Ms. Gedicht (17 Zeilen) mit kleinen e. Korrekturen und U. O. O., 1978. ½ S. Gr.-4°. Beiliegend ein ms. Begleitschreiben mit e. U. O. O., 10. November 1978. ½ S. Qu.-gr.-8°. - An einen Sammler zur Übersendung des Gedichtes: "[...] Im allgemeinen habe ich nicht so viele Exemplare übrig, um sie wegschicken zu können. Das Tippen strengt mich an, ich bin 77 Jahre alt - im Kopf Gottseidank noch arbeitsfähig, sonst aber an Stöcke und Rollstuhl gebunden [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Der Brief mit einer alt montierten Briefmarke.

Oda Schaefer (1900-1988), Schriftstellerin. "Die grosse Zäsur". Ms. Gedicht (17 Zeilen) mit kleinen e. Korrekturen und U. O. O., 1978. ½ S. Gr.-4°. Beiliegend ein ms. Begleitschreiben mit e. U. O. O., 10. November 1978. ½ S. Qu.-gr.-8°. - An einen Sammler zur Übersendung des Gedichtes: "[...] Im allgemeinen habe ich nicht so viele Exemplare übrig, um sie wegschicken zu können. Das Tippen strengt mich an, ich bin 77 Jahre alt - im Kopf Gottseidank noch arbeitsfähig, sonst aber an Stöcke und Rollstuhl gebunden [...]". - Oda Schaefer war als Gebrauchsgraphikerin tätig und begann in den zwanziger Jahren mit dem Schreiben, wodurch sie mit den Autoren des Kolonne-Kreises wie Günter Eich, Peter Huchel und Elisabeth Langgässer in Verbindung kam. Ihr Werk besteht vorwiegend aus naturverbundener Lyrik in der Tradition Wilhelm Lehmanns und Georg von der Vrings sowie aus Feuilletons und Hörspielen. - Der Brief mit einer alt montierten Briefmarke.

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Schaefer, Oda: Balladen und Gedichte, Arnshaugk, 1995 ; fester Einband / hard cover ISBN: 3-926370-28-9
1900 in Berlin geboren, entstammt mütterlicherseits der baltischen Familie von Kügelgen. Ihre Kindheit verbrachte sie in Ostpreußen, nach dem ersten Weltkrieg studierte sie Graphik und Kunstgewerbe in Berlin. Sie war in erster Ehe mit dem Maler Albert Schaefer-Ast, in zweiter mit dem Dichter Horst Lange verheiratet, den sie in Liegnitz kennenlernte und mit dem sie 1931 wieder nach Berlin ging. 1939 erschien ihr erstes Buch "Die Windharfe" im Verlag "Die Rabenpresse", ihm folgten in den Jahren von 1946 bis 1985 weitere Bände mit Gedichten, Erzählungen und Feuilletons sowie zwei Bücher mit autobiographischer Prosa. Seit 1950 lebte Oda Schaefer in München, wo sie 1988 starb. Vielseitig begabt und von früh an künstlerisch tätig, fand Oda Schaefer als Lyrikerin in den späten zwanziger Jahren ihren eigenen Ton. Ausgehend vom Erlebnis der schlesischen Landschaft, erschloß sie jenen trächtigen Grund von Wasser, Sumpf, Moor, Ried und Gras für ihr Gedicht, ein Reich der Fruchtbarkeit und der Verwesung, aus dem sich das Leitmotiv ihrer Verse entwickelt: der Tod als Verwandlung, die Wiederkehr des Lebendigen. Im Ringen um das sinnlich konkrete Bild, in der detailgenauen Fassung des Angeschauten trifft sich Oda Schaefer mit anderen Dichtern der Zeit um 1930, die sich um eine Erneuerung der Naturlyrik bemühten und mit denen sie persönlich befreundet wir: Elisabeth Langgässer, Peter Huchel, Günter Eich. Von ihnen unterscheidet sie sich durch die romantisch-elegischen Züge ihrer frühen Dichtung. Die Verse der Nachkriegszeit wirken karger und lakonischer, was die späten Gedichte mit den ersten verbindet, ist die Sehnsucht nach Verzauberung und das pantheistische Weltgefühl. Der Gedichtband der Edition Arnshaugk stellt das lyrische Werk Oda Schaefers zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vor und dokumentiert damit eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts.

143 S. verlagsneu

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