Oberle
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Oberle, Werner: Werner Oberle - Das druckgraphische Werk : Gesamtverzeichnis. Zum 75. Geburtstag von Werner Oberle. Ausstellung im Museum Langenargen. Bearbeitet von Werner Oberle und Eduard Hindelang. Museum Langenargen am Bodensee. Hrsg. von Eduard Hindelang. Fotos: Kirsten Bewersdorf. Veröffentlichung des Museums Langenargen, Sigmaringen : Thorbecke, 1987. ISBN: 3799531599
Frisches schönes Exemplar der Vorzugsausgabe - , ISBN-13: 9783799531597
Eins von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe mit einer signierten Originalradierung von Werner Oberle. 292 S., zahlreiche Abbildungen (z.T. farbig) , 22 cm. Originalleinen mit Originalumschlag
[SW: Oberle, Werner (Künstler)]
Oberle, Werner: Werner Oberle - das druckgraphische Werk. Gesamtverzeichnis. [Werkverzeichnis]. Zum 75. Geburtstag von Werner Oberle u.e. Ausstellung im Museum Langenargen. Bearb. von u. Eduard Hindelang. Museum Langenargen am Bodensee. Hrsg. von Eduard Hindelang. Fotos: Kirsten Bewersdorf. Sigmaringen: Thorbecke, 1987. ISBN: 3799531599
Umschlag leicht berieben, sonst gutes Exemplar. - Werner Oberle wird am 20.11.1912 in Stuttgart geboren. Einen großen Teil seiner Kindheit verbringt er bei seinen Großeltern in Sauldorf bei Meßkirch. Durch einen älteren Freund findet er als 12-jähriger Anschluß an die deutsche Jugendbewegung. Durch ihn wird auch sein Interesse an Kunst geweckt. Nach dem Abitur studiert er zunächst an der Karlsruher Akademie bei Prof. Scholz und anschließend in Stuttgart bei den Professoren Graf und Eckener. 1938 tritt er als Kunsterzieher in den Schuldienst ein. Schon 1931 hatte er den Ulmer Maler Wilhelm Geyer kennengelernt. Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft, die sowohl sein künstlerisches Schaffen als auch sein persönliches Schicksal beeinflußt. Durch Wilhelm Geyer kommt er zur Stuttgarter Sezzession und zu dem Kreis der Ulmer Maler um Paul Kleinschmidt und Hans Gassebner. Er-erlebt die Auseinandersetzung mit dem Spätexpressionismus und dem expressiven Realismus, die Suche nach neuen Ausdrucksformen und die Verfemung der Freunde als entartete Künstler. Es ist auch Wilhelm Geyer und die gemeinsame Freundschaft mit dem später hingerichteten Hans Scholl, die ihn mit der Gruppe des Widerstands gegen Hitler und ihren Idealen in Verbindung bringt. Nach Kriegsende gerät Werner Oberle in englische Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung, 1947, nimmt er seine Tätigkeit als Kunsterzieher - dieses Mal am Gymnasium in Schorndorf - wieder auf. Im gleichen Jahr tritt er mit seinen Arbeiten zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Zusammen mit HAP Grieshaber, Fritz Ruoff und Walter Renz beteiligt er sich an der Stuttgarter Ausstellung "Die Freunde". Zu diesem Zeitpunkt ist er 35 Jahre alt. Weitere Einzel- und Gruppenausstellungen folgen. Trotz seiner beruflichen Belastung entstehen zahlreiche Aquarelle und graphische Blätter, ab 1965 ca. 150 Lithographien. Nach seiner Pensionierung, 1975, widmet er sich ausschließlich seiner künstlerischen Arbeit. Er lebt in Schorndorf. Obwohl Werner Oberle eine große Zahl von Aquarellen geschaffen hat, ist er in erster Linie Zeichner. Die Zeichnung - vor allem die Skizze - ist die Basis seines graphischen und seines malerischen Werks. Sie ist für ihn die optische Notiz, mit der er seine Begegnungen, Erlebnisse und Vorstellungen festhält. Momentaufnahmen, die Jahre später oft kaum verändert in seinen Radierungen und Lithographien auftauchen, ohne etwas von ihrer Aktualität und Ursprünglichkeit eingebüßt zu haben: Die Portraits der Familie und der Freunde, die charakteristischen Bauern und Landarbeiter seiner Sauldorfer Kindheit und die abstrahierten Landschaften seiner Wanderungen und Reisen. -- Beigelegt: Todesanzeige und Nachruf. ISBN 3799531599 - , ISBN-13: 9783799531597
292 S. Mit zahlr. auch farb. Abb. Originalleinen mit Schutzumschlag.
[SW: Oberle, Werner (Künstler)]
[OBERLE.] GALTIER-BOISSIERE Jean. La Vie de garcon. Gravures et dessins de Jean OBERLE. (Originale.) Paris, Editions Mornay, 1929.
In-8 carre demi-maroquin bordeaux a coins sous etui a bordures maroquin, dos a quatre nerfs et orne, filet dore sur les plats, tete doree, couverture et dos conserves, [R. BLAIZOT], 225 pages, 26 dessins dont 3 a pleine page, huit planches a l'eau-forte hors-texte. (Dos passe, une charniere fragile.) Edition originale et premier tirage. Un des exemplaires sur Rives, nominatif (Jean OBERLE). Bel envoi de l'artiste, date de 1932 : "Que n'ai je le pinceau d'Apelle / Pour tracer la beaute de Montclar (Marcelle)" BON EXEMPLAIRE. 300
[SW: LITTERATURE ILLUSTRES XIXE XXE OBERLE GALTIER BOISSIERE JEAN VIE GARCON GRAVURES DESSINS JEAN OBERLE ORIGINALE 00155071 LIT01 25B]
OBERLE -- Werner Oberle: Das druckgraphische Werk. Gesamtverzeichnis. (Hrsg. von Eduard Hindelang. Bearb. von Werner Oberle u. Eduard Hindelang). Museum Langenargen am Bodensee. Sigmaringen, Thorbecke 1987. 292 S. m. zahlr., tlw. farb. Abb. Ln m. Schutzumschlag. - Tadellos! ANM.: Von Werner Oberle im Vorsatz signiert (8.11.[19]87). - Oberle (* 1912) zählte zum Kreis der württembergischen Künstler des 20. Jahrunderts (HAP Grieshaber, Paul Kleinschmidt, Hans Gassebner u.a.). Über seinen Freund Wilhelm Geyer kam er in Kontakt mit der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" um Hans und Sophie Scholl (Urban Zerfaß).
[SW: SACHGEBIET(E): Künstler; Das ganz persönliche Buch - Widmungsexemplare und signierte Bücher aus allen Gebieten; FB; TA;]



