Moholy Malerei
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Neue Frankfurt, Das. - Die neue Stadt. Internationale Monatsschrift für architektonische Planung und Städtische Kultur. Hrsg. von Joseph Gantner. 6. Jahrgang, Nrn. 1-12 in 11 Heften. Fink, Frankfurt am Main. 1932-33.
Vollständiger 6. Jargang der Zeitschrift des Bundes 'Das neue Frankfurt', dem u.a. Breuer, Dexel, Gropius, Le Corbusier, Moholy-Nagy und M. Stam angehörten. - 'Das neue Frankfurt' war neben der vom Bauhaus Dessau herausgegebenen 'Vierteljahr-Zeitschrift für Gestaltung' das wichtigste regelmäßig erscheinende Organ der Vertreter des Neuen Bauens und funktioneller Gestaltung in der Weimarer Republik. Auch thematisch setzt man sich intensiv mit den Arbeiten zum Teil ehemaliger Mitglieder des Bauhauses wie Herbert Beyer, Paul Klee, Hannes Meyer, Laszlo Moholy-Nagy u. Oskar Schlemmer auseinander. Die Zeitschrift war zeitweise Berichtsorgan der von Schwitters initiierten Gruppe 'ring neuer werbegestalter'.- ''Das neue Frankfurt' was a key interpreter of Bauhaus design in Germany with its own unique style. Profusely illustrated with architectural plans, drawings and photographs, the magazine was devoted to new architecture and urban culture as well as film, theatre, fashion and photography.' (Heller S. 105). - Die Hefte Enthalten u.a. Textbeiträge von Adolf Behne, Marcel Breuer 'Das aktive Theater', Walter Dexel, Joseph Gantner, Willi Grohmann, Walter Gropius 'Projekt für den Sowjetpalast', Ernst Kallai und Martin Wagner. - Jedes der Hefte ist einem Thema oder einer Stadt gewidmet, sie seien im Folgenden aufgeführt: 1 Unser Programm: Städtebau, Verkehr, Theater und Film, Malerei und Plastik, Hygiene, Chronik der Länder, Arbeit der Städte etc. - 2 Der Norden. Schweden. Zentralgebäude Moskau. Probleme neuester Malerei. Chronik der Länder. Arbeit der Städte. -3 Sonderheft Berlin. - 4 Das neue Stadtbild von New York, the new Skyline. - 5 Europäische Malerei der Gegenwart. - 6/7 Sonderheft Bern. Diskussion um Russland. Englische Plastik. Kalifornische Schulen. 'Das neue Berlin'. - 8. Wirtschaftsbau, Lebensbau, Städtebau. Ein programmatischer Aufsatz von Martin Wagner. - 9 Die neue amerikanische These im Städtebau: Let the cities perish!. Neue englische Malerei. Regionalplanung in Russland. Französische Filme (...). - 10 Film. - 11 Sonderheft Stuttgart. - 12 Internationale Automobil- und Motorrad-Ausstellung 1933 Berlin. - Hefte vereinzelt etwas angestaubt u. etwas knapp beschnitten, ein Heft mit minimalen Kleberesten. - Gut erhaltener Jahrgang. - Heller 105. - Vgl. Bolliger, Kornfeld u. Klipstein VI, 800 u. Wilhelmi, Künstlergruppen 148.
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282 S., 2 Bll. 'English-Suppl.', 2 Bll. Register. Mit zahlr. fotogr. Abb. 4°, farb. Orig.-Umschläge eingebd. in Leinenbd. d. Zt.
Texte von V.Vitiello, u.a. Kat. Madrid u.a. 2010. Laszlo Moholy-Nagy. Kunst des Lichts.
Moholy-Nagys Spätwerk steht von Mitte der Zwanzigerjahre bis zum Ende seines Lebens unter dem Blickwinkel der Lichtkunst. Zweihundert Gemälde, Fotografien, Fotogramme und Collagen, Filme sowie Graphiken zeugen von seiner ästhetischen Lichttheorie. Im Jahr 1925 verfasst Moholy-Nagy seinen Essay "Malerei, Fotografie, Film", der ein Meilenstein für sein Schaffen wird. Darin entwickelt er eine ästhetische Theorie des Lichts, die er auf Malerei, Fotografie und Film, aber auch Bühnengestaltung und Design anwendet. Licht wird zum Fundament für sein praktisches und theoretisches Wirken. Seine Entwicklung als Maler bezeichnet der Künstler als Verlagerung vom "Malen von Transparenz " zu einem Malen, das frei ist von jeglichem darstellerischen Zwang und die Möglichkeit eröffnet, "nicht mit Farben, sondern mit Licht" zu malen. Diese Theorie entfaltet ihre maximale Bedeutung in Fotografie und Film. Moholy-Nagy erfindet das "Fotogramm", eine reine Lichtgraphik, und sieht die Fotografie als völlig autonomes Mittel, dessen Potenzial erst noch zu entdecken ist. In der konsequenten Umsetzung dieser These entsteht eine wahre Flut fotografischer, szenographischer, kinetischer und filmischer Produktionen. Gleichermaßen Theoretiker wie Praktiker, wollte Moholy-Nagy immer ein ganzheitlicher Künstler sein. Dieser Band präsentiert ihn in beiden Aspekten und räumt seinen fotografischen und filmischen Werken sowie der nichtgegenständlichen oder "reinen" Malerei breiten Raum ein. 22 × 27 cm, 256 S., 195 Abb. in Farbe, Ln.
Moholy-Nagy, Laszlo: Laszlo Moholy-Nagy, Kunst des Lichts Katalog zur Ausstellung in Madrid, Circulo de Bellas Artes, 2010, in Berlin, Martin-Gropius-Bau, 2011u. Den Haag, Gementemuseum, 2011, HIRMER, 060 ISBN: 377742711X
Im Jahr 1925 verfasst Moholy-Nagy seinen Essay "Malerei, Fotografie, Film", der ein Meilenstein für sein Schaffen wird. Darin entwickelt er eine ästhetische Theorie des Lichts, die er auf Malerei, Fotografie und Film, aber auch Bühnengestaltung und Design anwendet. Licht wird zum Fundament für sein praktisches und theoretisches Wirken. Kunst erhält nur dann Sinn und Bedeutung, wenn sie Licht reflektiert. Seine Entwicklung als Maler bezeichnet der Künstler als Verlagerung vom "Malen von Transparenz" zu einem Malen, das frei ist von jeglichem darstellerischen Zwang und die Möglichkeit eröffnet, "nicht mit Farben, sondern mit Licht" zu malen. Diese Theorie entfaltet ihre maximale Bedeutung in Fotografie und Film. Moholy-Nagy erfindet das "Fotogramm", eine reine Lichtgraphik, und sieht die Fotografie als völlig autonomes Mittel, dessen Potenzial erst noch zu entdecken ist. In der konsequenten Umsetzung dieser These entsteht eine wahre Flut fotografischer, szenographischer, kinetischer und filmischer Produktionen. Gleichermaßen Theoretiker wie Praktiker, wollte Moholy-Nagy immer ein ganzheitlicher Künstler sein. Dieser Band präsentiert ihn in beiden Aspekten und räumt seinen fotografischen und filmischen Werken sowie der nichtgegenständlichen oder "reinen" Malerei breiten Raum ein.
NEUBUCH! 2010. 256 S. m. 195 Farbabb. 27 cm 283 mm x 225 mm x 28 mm 195 Abbildungen in Farbe
[SW: Moholy-Nagy, Laszlo, Martin-Gropius-Bau Berlin, Madrid; Museen, Gementemuseum Den Haag, Den Haag; Museen, Circulo de Bellas Artes (Madrid),Berlin; Museen]
Bauhaus. - Kasimir [Sewerinowitsch] Malewitsch. Die gegenstandslose Welt. (Die Übersetzung besorgte A. von Riesen). Schriftleitung: Walter Gropius u. L[aszlo] Moholy-Nagy. Albert Langen Verlag, München. (1927).
Bauhausbücher, XI. - Erste Ausgabe der bedeutenden kunsttheoretischen Schrift, welche in die Reihe der Bauhausbücher aufgenommen wurde, obwohl, wie man dem Vorwort der Schriftleitung entnehmen kann, sie in grundsätzlichen Fragen vom Standpunkt des Bauhauses abweicht. 'Die russische Publikation des ersten Teils (...) war lange geplant, aber von ihren Initiatoren unterlassen worden, nachdem bereits der Drucksatz hergestellt worden war. Der zweite umfangreiche Teil des Buches (...) wurde speziell für die Serie der Bauhausbücher geschrieben und illustriert' (Holstein). - Malewitsch erhielt 1927 die Erlaubnis, nach Westeuropa zu reisen. Grund dafür war, neben einer Ausstellung in Warschau, eine Exposition seiner Werke im Rahmen der 'Großen Berliner Kunstausstellung'. Hier lernte er Schwitters, Arp u. Moholy-Nagy kennen. Bei seinem Besuch des Bauhauses kam es schließlich zu dem Entschluß, die Schriften 'Einführung in die Theorie des additionalen Elementes der Malerei' u. 'Suprematismus' in der Reihe 'Bauhausbücher' zu veröffentlichen. (Vgl. Tendenzen der Zwanziger Jahre 1/170). - Das Werk wird in nahezu allen maßgeblichen Schriften zur Kunstgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts genannt; von Werner Haftmanns 'Malerei im 20. Jahrhundert' bis zu Werner Hofmanns 'Die Moderne im Rückspiegel: Hauptwege der Kunstgeschichte'. Eine Ausnahme stellt der Zeitgenosse Malewitschs, Carl Einstein, dar, welcher den Konstruktivismus u. Suprematismus in seinem wichtigen Propyläen-Band als 'Kitsch der Vernunft' bezeichnet. - Typographie von Laszlo Moholy-Nagy. - Wingler 563, 11. - Fleischmann 169. - Bolliger V, 69. - Holstein, Buhaus 202.
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104 S. Mit zahlr. Textabb. Gr.-8°, Orig.-Leinenbd.



