Michaux
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Rene Bertele: Henri Michaux. Une etude, un choix de poemes et une bibliographie. - (= Poetes d'aujourd'hui 5). Paris, Seghers, 1965.
Buchkanten mimimal berieben. Mit einigen Kugelschreiber-Anstreichungen. Guter Zustand. - Henri Michaux (* 24. Mai 1899 in Namur (Belgien); 19. Oktober 1984 in Paris) war ein französischsprachiger Dichter und Maler. Er stand anfangs den Surrealisten nahe (stand jedoch nicht etwa unter ihrem Einfluss, wie oftmals behauptet wird), wurde in den 60er Jahren durch Bücher und Zeichnungen bekannt, die aus seinen Experimenten mit Meskalin hervorgingen, und wurde ins Deutsche unter anderem vom Dichter Paul Celan übersetzt. Er ist einer der großen Einzelgänger in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Leben: Henri Michaux wurde in eine bürgerliche Familie hineingeboren, scheint eine gesundheitlich und psychisch labile Kindheit in Brüssel und in einem Landheim in dem Dorf Putte-Grasheide verlebt zu haben. Ab dem Alter von 12 Jahren besucht er eine von Jesuiten geleitete Schule. Latein (die Fremdheit in der Sprache, das Zuhausesein in einer Fremdsprache) und Musik werden seine ersten großen Beschäftigungen. Sein erster französischer Schulaufsatz ist für seinen Lehrer wie auch für ihn selbst ein Schock: "Was sich nicht alles in seiner Fantasie findet!" Der Lehrer drängt ihn zur Literatur. In den zwei Jahren nach dem Schulabschluss bis 1918, während der er wegen der deutschen Besetzung nicht die Universität besuchen kann, liest er Autoren geistiger Grenzsituationen: Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Leo Tolstoj, Ernst Hello, den flämischen Mystiker Jan van Ruysbroek, Legenden über Lebensbeschreibungen christlicher Heiliger. 1919 bricht er sein Medizinstudium ab und schifft sich 1920 auf einem der letzten Hochsee-Segelschiffe, einem Fünfmast-Schoner, und später auf einem Zehntausend-Tonner als Matrose ein. 1921 schließt sich wegen der weltweiten Abtakelung das "große Fenster" wieder. Er kehrt nach Brüssel zurück. 1922 erlebt er eine Offenbarung: die Lektüre der "Gesänge des Maldoror" von Lautreamont. Er beginnt zu schreiben. 1925 begegnet er der Malerei von Klee, Ernst und de Chirico, er ist begeistert. 1927 unternimmt er eine Reise nach Ecuador, danach übersiedelt er nach Paris. Es folgen Reisen nach Anatolien, Nordafrika, Italien. 1930-31 unternimmt er eine große Asienreise, "endlich seine Reise": Indien, Indonesien, China, Japan. 1935 ist er in Montevideo und Buenos Aires, 1939 in Brasilien. Flucht aus Paris beim Einmarsch der Nazis. 1948 stirbt seine Frau nach einem Unfall an schweren Verbrennungen. 1955 wird er französischer Staatsbürger. 1927 hatte Michaux seine ersten Bücher, Meine Besitzungen und Ein gewisser Plume veröffentlicht. 1937 hat Michaux seine erste Ausstellung in der Galerie Pierre in Paris. Nach dem Krieg wendet er sich zunächst stärker der Malerei zu. 1956 macht er das erste seiner Meskalin-Experimente, über die er ab 1961 drei wichtige Bücher schreiben wird. Ab 1957 stellt er praktisch überall auf der Welt aus. Er ist Teilnehmer der documenta 2 1959 in Kassel (auch der documenta 3 (1964) und der documenta 6 im Jahr 1977), er erhält 1960 den Einaudi-Preis der Biennale von Venedig, 1965 wird ihm der Große Staatspreis für Literatur der Republik Frankreich zugesprochen, den er ausschlägt. Im Winter 1963-64 unternimmt Michaux seine letzte große Reise, seine einzige nach dem Krieg: Indien. Aus wikipedia-orgHenri_Michaux.
2. Auflage. 223 Seiten mit vielen Abbildungen. Illustrierte Originalbroschur. Dieses Buch ist in französischer Sprache.
[SW: Literaturtheorie, Lyrik / Poesie, Kunst 20. Jahrhundert, Gedichtsammlung, Originalsprache, Biografien Biografie Biographien Biographie, Literaturgattungen, Französische Literatur des 20. Jahrhunderts, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Gedichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Anthologie, Livre est ecrit en francais, Literaturrecherche, Lyrik / Länder, Gebiete, Völker /Frankreich, Lyriktheorie, Französische Literatur der sechziger Jahre, Belgische Literatur]
Henri Michaux, - Kestner-Gesellschaft 1972
215 Seiten mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen Seiten, OKarton / Softcover Katalog 6/1972 der Kestner-Gesellschaft, Hannover zur Austellung vom 17. November - 7. Januar 1973. Mit Beiträgen von Wieland Schmied, Henri Michaux, Kurt Leonhard, Max Bense, Francis Bacon und Rene Bertele. Henri Michaux (geboren am 24. Mai 1899 in Namur (Belgien); gestorben am 19. Oktober 1984 in Paris) war ein französischsprachiger Dichter und Maler. Er stand anfangs den Surrealisten nahe (stand jedoch nicht etwa unter ihrem Einfluss, wie oftmals behauptet wird), wurde in den 60er Jahren durch Bücher und Zeichnungen bekannt, die aus seinen Experimenten mit Meskalin hervorgingen, und wurde ins Deutsche unter anderem vom Dichter Paul Celan übersetzt. Er ist einer der großen Einzelgänger in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Henri Michaux wurde in eine bürgerliche Familie hineingeboren, scheint eine gesundheitlich und psychisch labile Kindheit in Brüssel und in einem Landheim in dem Dorf Putte-Grasheide verlebt zu haben. Ab dem Alter von 12 Jahren besucht er eine von Jesuiten geleitete Schule. Latein (die Fremdheit in der Sprache, das Zuhausesein in einer Fremdsprache) und Musik werden seine ersten großen Beschäftigungen. Sein erster französischer Schulaufsatz ist für seinen Lehrer wie auch für ihn selbst ein Schock: "Was sich nicht alles in seiner Fantasie findet!" Der Lehrer drängt ihn zur Literatur. In den zwei Jahren nach dem Schulabschluss bis 1918, während der er wegen der deutschen Besetzung nicht die Universität besuchen kann, liest er Autoren geistiger Grenzsituationen: Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Leo Tolstoj, Ernst Hello, den flämischen Mystiker Jan van Ruysbroek, Legenden über Lebensbeschreibungen christlicher Heiliger. 1919 bricht er sein Medizinstudium ab und schifft sich 1920 auf einem der letzten Hochsee-Segelschiffe, einem Fünfmast-Schoner, und später auf einem Zehntausend-Tonner als Matrose ein. 1921 schließt sich wegen der weltweiten Abtakelung das "große Fenster" wieder. Er kehrt nach Brüssel zurück. 1922 erlebt er eine Offenbarung: die Lektüre der "Gesänge des Maldoror" von Lautreamont. Er beginnt zu schreiben. 1925 begegnet er der Malerei von Klee, Ernst und de Chirico, er ist begeistert. 1927 unternimmt er eine Reise nach Ecuador, danach übersiedelt er nach Paris. Es folgen Reisen nach Anatolien, Nordafrika, Italien. 1930-31 unternimmt er eine große Asienreise, "endlich seine Reise": Indien, Indonesien, China, Japan. 1935 ist er in Montevideo und Buenos Aires, 1939 in Brasilien. Flucht aus Paris beim Einmarsch der Nazis. 1948 stirbt seine Frau nach einem Unfall an schweren Verbrennungen. 1955 wird er französischer Staatsbürger. 1927 hatte Michaux seine ersten Bücher, Meine Besitzungen und Ein gewisser Plume veröffentlicht. 1937 hat Michaux seine erste Ausstellung in der Galerie Pierre in Paris. Nach dem Krieg wendet er sich zunächst stärker der Malerei zu. 1956 macht er das erste seiner Meskalin-Experimente, über die er ab 1961 drei wichtige Bücher schreiben wird. Ab 1957 stellt er praktisch überall auf der Welt aus. Er ist Teilnehmer der documenta 2 1959 in Kassel (auch der documenta 3 (1964) und der documenta 6 im Jahr 1977), er erhält 1960 den Einaudi-Preis der Biennale von Venedig, 1965 wird ihm der Große Staatspreis für Literatur der Republik Frankreich zugesprochen, den er ausschlägt. Im Winter 1963-64 unternimmt Michaux seine letzte große Reise, seine einzige nach dem Krieg: Indien.(aus Wikipedia). 21 x 21 cm Sehr guter Zustand - leichte Gebrauchsspuren -
[SW: Französische Kunst / Malerei / Zeichnung / Literatur des 20. Jahrhunderts, Pop Art, Ausstellungskatalog, Ausstellungskataloge]
Michaux, Henri: Henri Michaux. Alfred Pacquement. Paris: Gallimard, 2006. ISBN: 207011872X
Sehr gutes Ex. - En 1939, Henri Michaux, alors age de quarante ans, publie un opuscule intitule Peintures qui voit associes des textes poetiques a quelques gouaches etranges ou apparaissent figures fantomatiques et autres tetes monstrueuses peu conformes aux canons esthetiques de l'epoque. L'auteur, deja remarque, d'Ecuador ou d'Un barbare en Asie " peint depuis peu ", comme il l'ecrit en tete de son livre, ajoutant qu'en se mettant ainsi tardivement a dessiner, il est comme l'enfant qui apprend a marcher. Quelque temps plus tot, il a decouvert que l'art pictural ne se cantonnait pas a un simple mimetisme de la realite, que des artistes comme Paul Klee ou Max Ernst avaient ouvert la voie a un art de l'imaginaire, a une exploration du monde interieur dont Michaux va faire son principal objectif. Des tout premiers Alphabets de 1925 jusqu'a sa mort en 1984, Michaux va peindre et dessiner sans cesse et mener ainsi, parallelement a son oeuvre d'ecrivain, une action de " deconditionnement " a l'egard du verbal. Longtemps meconnu, son oeuvre de peintre est aujourd'hui celebre, en particulier les grandes peintures a l'encre de Chine, realisations de la periode la plus aboutie, qui s'efforcent, selon Francis Bacon, "d'atteindre a une nouvelle definition de la figure humaine " dont l'experience des hallucinogenes, transcrite dans les dessins mescaliniens, pousse plus loin encore l'interminable recherche. Cet ouvrage, nouvelle version de la monographie parue en 1993, restitue etape par etape l'oeuvre de Michaux en la replacant dans l'art de son temps et en degageant son autonomie plastique. ISBN 207011872X - , ISBN-13: 9782070118724
183 S. mit zahlr. Abb. Gebundene Ausgabe.
[SW: Henri Michaux, Kunst 20. Jahrhundert, malerei]
MICHAUX, Francois-Andre (1770-1855): The North American Sylva, or a description of forest trees, of the United States, Canada, and Nova Scotia, considered particularly with respect to their use in the Arts, and their introduction into Commerce [Translated by Augustus L. Hillhouse]
Paris: Printed by C. D'Hautel, 1819. 2 volumes, 8vo. (9 15/16 x 6 1/8 inches). 156 hand-coloured stipple-engravings after P.J. Redoute (27), P. Bessa (92) and others by Gabriel (108), Bessin (16) and others. Expertly bound to style in contemporary French red straight-grained morocco over contemporary red glazed paper-covered boards, the flat spines divided into six compartments with a gilt fillet flanked by a roll tool, lettered in gilt in the second and third compartments, g.e. A fine set of MacPhail's third issue of Michaux's masterpiece and a classic of American natural history. This publication is the most important work relating to American trees published in the 19th century, written by one of the greatest naturalists to work in America. Michaux's work is based on his and his father's extensive travels in the eastern half of America from the 1790s on. Both men were friendly with Jefferson and other leading figures, who aided them in their work and travels. The letterpress for this edition was printed in Paris, as were the engraved plates. The text was printed by C. D'Hautel, the plates were executed by the engraver Gabriel and others after original drawings by the great French botanical artist Pierre- Joseph Redoute, and his associate Pancrace Bessa. The beautifully- executed plates illustrate leaves and nuts or berries of American trees across the entire continent, and are printed from the same plates as the images in the first issue. The sheets of the first reprint of the work were destroyed by fire, but the copper plates were separately stored and thus survived to be employed in a later combined edition issued by Rice and Hart of Philadelphia. The main difference between the first issue and the present set is that the pagination is in two volumes instead of the original three, and some of the plate numbers have been corrected. Of the present issue, translated from the French by Augustus L. Hillhouse, Sabin says "Of the various editions with the text in English this, notwithstanding some typographical errors, is the best." Hillhouse's translation was shorter than the translation for the 1817 edition of the first volume, and therefore page 112 in the first volume of this set is numbered 112-136 in order to maintain the pagination of the succeeding section. Thomas Nuttall later continued the work begun by Michaux, and of the combined work of both men Sabin states: "It is no exaggeration to remark that it is the most complete work of its kind, and is a production of unrivalled interest and beauty." Bennett, p.76; MacPhail Andre & Francois-Andre Michaux 17c; Meisel III, pp.379-81; cf. Oak Spring Sylva 20; Sabin 48694; cf. Savage, Andre and Francois Andre Michaux (Charlottesville, 1986); Stafleu & Cowan 5962.



