Michail Lermontow

Es wurden insgesamt 235 Einträge zu 'Michail Lermontow' gefunden (Stand: 09.02.2012).

Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Michail Lermontow' an.

Belletristik - Lermontow: Ein Held unserer Zeit. Frankfurt a.M. ; Hamburg : Fischer Bücherei, 1963.
(= Exempla classica ; 92) / Lese- und Alterungsspuren. Buch gebräunt. Einband berieben und bestoßen. Schnitt angestaubt. Gutes Exemplar (Bell.Tb.) A/Z 26454 Bell.Tb. A/Z

164 S., 18 cm Taschenbuch

[SW: Belletristik, Michail Ju. Lermontov, Michail J. Lermontow, Michail Jurjewitsch Lermontow, Russland, Russische Literatur]

Details

Lermontov, M. J.: Petschorin - Ein Held unserer Zeit, Stuttgart, Weltbild Bücherdienst, 1984.
"Michail Jurjewitsch Lermontow ( wissenschaftliche Transliteration Michail Jur'evic( Lermontov; * 3. Oktoberjul./ 15. Oktober 1814greg., Moskau; 15. Julijul./ 27. Juli 1841greg. im Duell in Pjatigorsk), war ein russischer Dichter. Neben Alexander Puschkin und Fjodor Tjuttschew ist er einer der bedeutendsten Vertreter der romantischen Literatur in Russland. Michail Jurjewitsch Lermontow wurde am 15. Oktober 1814 in Moskau geboren. Nach dem frühen Tode der Mutter wuchs er auf dem Gut seiner Großmutter Jelisaweta Alexejewna Arsenjewa im Gouvernement Pensa ohne seinen Vater auf. Familiäre Streitigkeiten über das geerbte Vermögen hinterließen in dem heranwachsenden Knaben eine Abneigung gegenüber Geldmacht. Auf dem Gut seiner Großmutter erwarb er Sympathien zu leibeigenen Bauern, welche er hautnah miterlebte. Beim Studium an der Moskauer Universität mit einer Vollpension, welche normalerweise nur Adeligen zuteil wurde, begann der Vierzehnjährige unter Anleitung seiner Lehrer D. Dubenski, A. Mersljakow und S. Raitsch Gedichte zu schreiben. Von 1828 bis 1832 studierte er an der Universität Moskau. Bis zu seinem Ausschluss aus der Universität im Jahre 1832, zu welchem es wegen Unstimmigkeiten mit Professoren gekommen war, entstanden mehr als 200 Gedichte. Diese Jugendgedichte von ihm, zwischen 1828 und 1832 verfasst im Lyrischen Tagebuch, sind frühreif, gedankenschwer, klangvoll, melodisch und emotional zugleich. Sie spiegeln das Verhältnis eines lyrischen Helden zu seiner Umwelt wider, die ihm bedrohlich und düster erscheint. Anschließend besuchte Lermontow eine Kavallerieschule in Sankt Petersburg und wurde 1834 einem Leibgarden-Husarenregiment in Zarskoje Selo zugewiesen. Nach seinem Gedicht Tod eines Dichters, welches Lermontow 1837 Puschkin nach dessen Tod im Duell gewidmet hatte, wurde er zu einem Militärregiment in den Kaukasus verbannt. Somit konnte Lermontow den Kaukasus und den Krieg des russischen Zarenreiches gegen die dortige Stammbevölkerung hautnah miterleben. 1838 durfte er nach Sankt Petersburg zurückkehren. Sein Duell mit dem Franzosen Ernest de Barante führte zur abermaligen Versetzung in den Kaukasus. Dort fand Lermontow im Juli 1841 im Duell mit Nikolai Martynow den Tod." Zitiert nach Wikipedia

304 S. 8°, Ledereinband

Details

Lermontow, Michail: Ein Held unserer Zeit. Roman. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einem Essay von W. Belinski: Ein Held unserer Zeit. Mit Anmerkungen. Aus dem Russischen von Günther Stein. Originaltitel: Geroj naA ego vremeni. - (=Reclams Universal-Bibliothek ; Band 701 : Belletristik). Leipzig : Philipp Reclam Verlag, 1980.
Lermontow, 1814 geboren, war sehr viel mehr als ein junger Zyniker, der - der Mode entsprechend - Unglück in der Liebe hatte, sich Stimmungen und schwarzem Humor hingab, Verse kritzelte und einen Roman schrieb, bevor er mit sechsundzwanzig Jahren in einem Duell, das er gar nicht hätte ausfechten müssen, sein Leben wegschmiß: Er war ein großer Schriftsteller." (The New York Times Book Review). - Ein Held unserer Zeit .. ist ein von 1837 bis 1840 entstandenes literarisches Werk von Michail Lermontow. Handlung: Der Ich-Erzähler trifft bei einem Bergaufstieg im Kaukasus auf den Offizier Maxim Maxymitsch, der von den gemeinsamen Abenteuern mit dem Protagonisten Grigorij Alexandrowitsch Petschorin berichtet. Dieser junge Soldat hat einen starken Eindruck auf den Offizier gemacht. Schon anfangs erschien ihm dieser als ein Sonderling. Nach einer muslimischen Hochzeit entführt Petschorin ein Pferd, um an die schöne Bela zu kommen. Diese wird später aus Rachgier ermordet. Nach anfänglicher Begeisterung hatte Petschorins Interesse für das junge Mädchen allerdings rasch abgenommen. Ihr Tod verhindert ein stärkeres Offenbarwerden seines Überdrusses. Das Herz bleibt ihm kalt, sein Verhalten teilnahmslos und lethargisch. Er empfindet Langeweile, ennui. Der Erzähler trifft später erneut auf Maxim Maxymitsch. Zufällig trifft auch Petschorin ein und verhält sich kühl und gelangweilt. Der Erzähler kommt an die Tagebücher Petschorins. Diese beschreiben die Gedanken und Erlebnisse Petschorins, etwa als Offizier in dem Städtchen Tamanj, in dem ihm unter rätselhaften und befremdenden Umständen sein Hab und Gut gestohlen wird und er beinahe ersäuft wird. Die Episode trägt eindeutig romantische Züge. Dunkelheit, Nebel und Mondschein bedingen die schauerhafte und fantastische Szenerie, die Figuren agieren unbewusst und schlafwandlerisch. In der Erzählung um die Prinzessin Mary wird sein Charakter offenbarer und nimmt Kontur an. Er bringt den einfältigen Gruschnitzkij um die Tochter der Fürstin Ligowskaja, Mary, der Gruschnitzkij vollständig verfallen ist und die dem kühl kalkulierendem Petschorin ihre Liebe gesteht. Es kommt zu einem Duell, in dem Petschorin Gruschnitzkij tötet. Petschorin gesteht der Prinzessin, nur mit ihr gespielt zu haben und zum Heiraten völlig unfähig zu sein. In dem letzten Tagebucheintrag Der Fatalist wird eine Wette beschrieben, in der zwischen Schicksalsglauben (Prädestination) und dem freien Willen des Menschen verhandelt wird. Dies wird zu Gunsten des Fatalismus entschieden, allerdings nicht ohne aktivistische Tendenz: "Es ist meine Art, an allem zu zweifeln: doch hindert mich diese Eigenschaft nicht, wo es nötig ist, Entschiedenheit des Charakters zu zeigen". ... Aus: wikipedia-Ein_Held_unserer_Zeit

2., veränderte und erweiterte Auflage. 207 Seiten. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert.

[SW: Belletristik, Michail Lermontov, Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Russische Literatur, Literaturrezeption, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum, Literaturtheorie, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literaturrezeption, Sprachwissenschaft, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Literaturrecherche, Literaturinterpretation, Hermeneutik, Russische Literatur des 19. Jahrhunderts, Slawische Literatur, Literaturgeschichte, Literaturtheorie, Rußland, Literaturgattungen, Literaturepochen, Literaturrezeption, Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaften, Russische Geschichte Russische Revolution, Literaturkanon, Zarentum]

Details

Fedin, Konstantin (Hrsg.): Zeitschriftensammlung Sowjetliteratur. Monatsschrift des Schriftstellerverbandes der UdSSR. Moskau. Herausgegeben in deutscher Sprache. Redaktionskollegium: D. Jeromin (Chefredakteur), Konstantin Fedin, Kornej Tschukowski u. a. 5 Titel. 1.) Heft 9/1964: Erinnerungen aus dem Jahre 1947 (Nikolai Tichonow), Hundert Variationen zum Thema eines alten Märchens, Zum 150. Geburtstag von Michail Lermontow (1814-1841), Lermontow-Gedichte, Alexander Blok, Maxim Gorki zum 100. Geburtstag von Michail Kozjubinski, Eine fünfbändige Geschichte der deutschen Literatur (Nina Pawlowa) u. a. 2.) Heft 10/1967: IV. Schriftstellerkongreß der UdSSR, Eröffnungsrede (Konstantin Fedin), Frühjahr 1917 und "Die Entdeckung der Welt" (Wassili Smirnow), "Leniniana", Unsere Zeit und Probleme der Prosa (Georgi Markow), Zur sowjetischen Dichtkunst (Michail Dudin), Schaffenserfahrungen der Kritik (Leonid Nowitschenko) u. a. 3.) Heft 9/1967: Pulat und Gulru (Rachim Dshalil), Die dritte Tocher (Fatech Nijasi), Das Häuschen am Stadtrand (Fasliddin Muchammadijew), In Tadshikistan, Gedichte tadshikischer Lyriker, tadshikische Literatur, Horizonte des Lebens - Horizonte des Schaffens (Nikolai Tichonow), Als die Musen nicht schwiegen (Anna Obraszowa), Konstantin Paustowski "Erzählung meines Lebens" in 2 Bdn. u. a. 4.) Heft 9/1968: Aufforderung zu einer Reise (Ukraine), Kunst, Literatur, Gedichte aus der Ukraine, Ukrainische Dichter, Der weg der sowjetukrainischen Prosa, Der Mäzen, Die Entführung, Katharina und ihr neues Zuhause, Mit vollen Eimern, Auf der Landzunge, An den Seelower Höhen (Alexander Sisonenko), Schnepfenjagd, Zwei unterwegs u. a. 5.) Heft 9/1971: Zeit des Fluges (Michail Alexejew, Chefredakteur der Zeitschrift "Moskwa"), Prosa, Begegnung in der Taiga, Weiße zeit, Stufe um Stufe, Aus den Essays von Boris Jewgenjew "Meine Entdeckung Moskaus" " bohrt Tunnels durch der Berge Wand" zum METRO-Bau um 1934 in Moskau), Gedichte, Literaturkritik Kommunist-Mensch-Kunst (Alexander Owtscharenko), Galina Ulanowa (Wladimir Preobrashenski), Romadins Landschaftbilder (Konstantin Paustowski) u. a. Verlag "Sowjetskaja Lieratura" Moskau

1964/1971; um 150 Seiten/Heft; Format 22 x 16,5 cm; Karton-Umschläge, mit s/w Textillustrationen und einigen Farb-Bildern (meist Gemäldereproduktionen); gut erhalten (Einzelheft 6,00 EUR + 1,50EUR Inlandversand)

Details