Meyer

Es wurden insgesamt 112744 Einträge zu 'Meyer' gefunden (Stand: 12.10.2012).

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Meyer-Förster, Wilhelm,
Wilhelm Meyer-Förster (1862-1934), Schriftsteller. Brief mit e. U. Berlin, 29. Juli 1907. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4°. - An einen Herrn Förster: "Edith teilte mir Ihren Wunsch mit den ich aber leider nicht erfüllen kann da ich nicht mehr selbst zu schreiben im Stande bin. Sie müssen sich da schon mit meiner Unterschrift begnügen [...]". - Der Sohn eines Buchhändlers lebte nach rechts- und kunstgeschichtlichen Studien von 1890 bis 1898 in Paris, später in Berlin. "Sein literarisches Werk umfaßt Erzählungen (u. a. Die Saxo-Saxonen', 1885), Romane und Theaterstücke. Mit der Dramatisierung seines Romans Karl Heinrich' (1899) zum Bühnenstück Alt-Heidelberg' (1903) erzielte Meyer-Förster einen internationalen Erfolg; Ernst Lubitsch drehte danach den Film The Student Prince. Alt-Heidelberg' (1927)" (DBE). Meyer-Förster, seit 1890 mit Elsbeth Meyer-Förster verheiratet, erblindete 1904. - Papierbedingt leicht gebräunt.

Wilhelm Meyer-Förster (1862-1934), Schriftsteller. Brief mit e. U. Berlin, 29. Juli 1907. 1 S. auf Doppelblatt. Kl.-4°. - An einen Herrn Förster: "Edith teilte mir Ihren Wunsch mit den ich aber leider nicht erfüllen kann da ich nicht mehr selbst zu schreiben im Stande bin. Sie müssen sich da schon mit meiner Unterschrift begnügen [...]". - Der Sohn eines Buchhändlers lebte nach rechts- und kunstgeschichtlichen Studien von 1890 bis 1898 in Paris, später in Berlin. "Sein literarisches Werk umfaßt Erzählungen (u. a. Die Saxo-Saxonen', 1885), Romane und Theaterstücke. Mit der Dramatisierung seines Romans Karl Heinrich' (1899) zum Bühnenstück Alt-Heidelberg' (1903) erzielte Meyer-Förster einen internationalen Erfolg; Ernst Lubitsch drehte danach den Film The Student Prince. Alt-Heidelberg' (1927)" (DBE). Meyer-Förster, seit 1890 mit Elsbeth Meyer-Förster verheiratet, erblindete 1904. - Papierbedingt leicht gebräunt.

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WASER, C.. - Th(eodor) Meyer und Co(nrad) Meyer: Caspar Waserus S. Theologiae in Schola Tigurina Professor. Obijt anno 1625. Aetat. 60. Von Konrad nach Theodor Meyer gest. Brustporträt nach rechts über Name, Titel und lat. Distichon. Auf der Platte signiert. Einzelblatt, ca. 224 x 149 mm (Plattengrösse) (Zürich), Conrad Meyer, (1679).
Aus: "Wahrhafte Contrafet, etlicher Hocherleüchteter Herren: Durch welche Gott ... sein Heilig Evangelium ... herfür leüchten lassen" (1675), der vom Maler und Kupferstecher Konrad Meyer (1618-1689) herausgegebenen Porträtfolge Zürcherischer Theologieprofessoren. Das gestochene Brustbild zeigt den Zürcher Grossmünsterdiakon, Chorherrn und Professor für Hebräisch, Griechisch und Theologie, Kaspar Waser (1565-1625, Vater Hans Kaspar Wasers 1612-1677). Zusammen mit Antistes Stumpf gab Kaspar Waser 1586 die zweite Ausgabe der Stumpfschen Chronik heraus. Wasers Hauptwerk, ein "Lexicon biblicum", blieb unvollendet. Nach Brun (II, 384) handelt es es sich beim unterzeichnenden Zeichner "Th. Meyer" um Dietrich Meyer d.J. (1651-1733), den älteren Sohn Konrad Meyers. Demnach stellt dieses Blatt ein Zeugnis der Zusammenarbeit von Vater und Sohn Meyer dar. - Vgl. Brun II, 381-383 und 384 (Th. Meyer); Zürcher Pfarrerbuch 1519-1952, 599, Nr. 20. - Schöner, zeitgenöss. Abzug.

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Meyer-Gasters, Klaus,
Klaus Meyer-Gasters (geb. 1925), Zeichner, Aquarellist, Maler und Verleger. E. Briefkarte mit U. O. O., Februar 1985. 1 S. Qu.-8°. - An [Heinz] Birker: "SICHER HABEN SIE SCHON VON DEM VERLAG UNTERLAGEN ÜBER MEINE ARBEITEN BEKOMMEN [...]". - Klaus Meyer-Gasters war nach dem Zweiten Weltkrieg für die "Frankfurter Neue Presse" als Pressezeichner tätig und fertigte u. a. beim Nürnberger Prozeß Gerichtszeichnungen an. Nebenher an der Städelschule studierend, war er seit 1949 freischaffender Maler und Zeichner und schuf von 1963 bis 1967 für die FAZ in der Rubrik "Frankfurter Gesichter" Portraits von Persönlichkeiten aus dem Rhein-Main-Gebiet, Theaterskizzen und bebilderte Reportagen. "Überregional bekannt wurde Meyer-Gasters ab 1963 zudem als Gestalter großformatiger Aquarell-Kalender mit Pflanzen-, Tier-, Städte- und Landschaftsmotiven. Eine weite Verbreitung erreichte zwischen 1965 und 1977 insbesondere ein von Apotheken kostenlos abgegebener Kalender mit Aquarellen von Heilpflanzen. 1977 gründete er den Meyer-Gasters Bildverlag, den er mit seiner Tochter Nelia führt" (Wikipedia, Abrage v. 19. III. 2008). - Mit kleinem Namensschildchen am oberen Rand der Recto-Seite; beiliegend die Verschlußlasche eines Kuverts mit gedr. Absenderadresse sowie ein Bl. aus einem Katalog mit kurzem Lebenslauf.

Klaus Meyer-Gasters (geb. 1925), Zeichner, Aquarellist, Maler und Verleger. E. Briefkarte mit U. O. O., Februar 1985. 1 S. Qu.-8°. - An [Heinz] Birker: "SICHER HABEN SIE SCHON VON DEM VERLAG UNTERLAGEN ÜBER MEINE ARBEITEN BEKOMMEN [...]". - Klaus Meyer-Gasters war nach dem Zweiten Weltkrieg für die "Frankfurter Neue Presse" als Pressezeichner tätig und fertigte u. a. beim Nürnberger Prozeß Gerichtszeichnungen an. Nebenher an der Städelschule studierend, war er seit 1949 freischaffender Maler und Zeichner und schuf von 1963 bis 1967 für die FAZ in der Rubrik "Frankfurter Gesichter" Portraits von Persönlichkeiten aus dem Rhein-Main-Gebiet, Theaterskizzen und bebilderte Reportagen. "Überregional bekannt wurde Meyer-Gasters ab 1963 zudem als Gestalter großformatiger Aquarell-Kalender mit Pflanzen-, Tier-, Städte- und Landschaftsmotiven. Eine weite Verbreitung erreichte zwischen 1965 und 1977 insbesondere ein von Apotheken kostenlos abgegebener Kalender mit Aquarellen von Heilpflanzen. 1977 gründete er den Meyer-Gasters Bildverlag, den er mit seiner Tochter Nelia führt" (Wikipedia, Abrage v. 19. III. 2008). - Mit kleinem Namensschildchen am oberen Rand der Recto-Seite; beiliegend die Verschlußlasche eines Kuverts mit gedr. Absenderadresse sowie ein Bl. aus einem Katalog mit kurzem Lebenslauf.

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Malerei. Meyer-Amden. Huber, Carlo. Otto Meyer-Amden. Wabern, Büchler-Verlag 1968.
Überarbeitete und erweiterte Ausgabe der Dissertation Universität Basel 1963. - "Kein Maler seit Ferdinand Hodler hat auf die Schweizer Kunst im 20. Jahrhundert einen so nachhaltigen Einfluss ausgeübt wie Otto Meyer-Amden. [.. Er hat] stilistisch beim Frühkubismus eingesetzt und ist dessen plastisch klar modellierten Körperformen treu geblieben. Eine nahe geistige und stilistische Verwandtschaft verband ihn seit den gemeinsamen Lehrjahren bei Adolf Hölzel an der Stuttgarter Akademie mit Oskar Schlemmer [..]. Die Otto Meyer-Amden-Monographie von Carlo Huber (Kunstmuseum Basel) ist die erste umfassende Darstellung von Otto Meyer-Amdens Leben und Werk. Besonderes Interesse darf der dokumentarische Anhang beanspruchen, mit Auszügen aus zum grössten Teil unveröffentlichten Briefen und Notizen Otto Meyers und Aufsätzen und Äusserungen von Zeitgenossen über Otto Meyer und sein Schaffen." (OU-Klappentext). -- Otto Meyer-Amden (Bern 1885-1933 Zürich), Maler und Zeichner. "Otto Meyer bleibt eine geheimnisumwobene Persönlichkeit. Er war Aussenseiter, aber zugleich Mittelpunkt eines Kreises von Künstlern, auf deren Denken und deren Kunst er eine starke Wirkung ausübte. Dieser Kreis reicht von Künstlern, die wie Oskar Schlemmer und Willi Baumeister für die Kunst des 20. Jahrhunderts von erstrangiger Bedeutung sind, bis zu einer Reihe weniger bekannter deutscher und schweizerischer Maler und Zeichner. Die Bekanntschaft mit Oskar Schlemmer an der Stuttgarter Akademie und die zwei Jahrzehnte dauernde Brieffreundschaft ist ein einmaliger Glücksfall. Otto Meyer war durch die Briefe Schlemmers von Anfang an Zeuge der Entstehung des Bauhauses, und Schlemmer trug Ideen seines Freundes in diesen Kristallisationspunkt der 20er Jahre hinein und vermittelte Meyer andererseits die dort diskutierten Probleme
und Fragen nach dem abgelegenen Amden. Wer sich in den Briefzeugnissen mit der Gedankenwelt des nur spärlich erhaltenen Frühwerks auseinandersetzt, vermag zu erkennen, dass Meyer aufgrund seiner eigenen Wege in die Abstraktion von den Künstlerfreunden als 'Vorwegnehmender', als fast lautloser Avantgardist gesehen wurde. Dies gilt insbesondere auch für die damals unverstandenen Entwürfe anlässlich des Wettbewerbs für die Universität Zürich mit Figuren zur Auferstehung der Seele. Otto Meyers künstlerische Vision ist anfänglich stark verbunden mit dem noch im Symbolismus wurzelnden Gedanken einer religiösen Erneuerung durch die Kunst. Seine Suche nach einem neuen Menschenbild stand im Spannungsfeld zwischen Naturalismus und ungegenständlicher Malerei, zwischen Leibl und Mondrian, die für ihn während Jahren leitbildhafte Bezugspunkte gewesen sind. Ohne 'Ausseroptisches', das heisst ohne die Absicht einer starken Idee, meinte Otto Meyer, sei es nicht möglich, zur 'Bildform' zu gelangen, die dem 'Kosmos und dem Viereck' gerecht werde." (Aus: Andreas Meier 1998, in SIKART).

4°. 166 SS. (Text). 65 num. (teilw. farb.) Abbn. a. Tfn. Ln. (grau) mit schwarzem Rückentitel u. OU in Kart.-Schuber. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar.

[SW: Europa. Schweiz. 20. Jahrhundert. Neuzeit. Klassische Moderne. Moderner abstrakter kubistischer Stil. Stile. Stilrichtungen. Kubismus. Abstraktion. Neue experimentelle abstrakte Stilformen. Form. Konkrete Formen. Europäische kubistische Kunst. Künste. Kunstgeschichte. Künstler. Maler. Zeichner. Grafiker. Designer. Künstlergruppen. Künstlervereinigungen. Bauhaus. Bauhauskunst. Bauhauskünstler. Kultur. Kulturgeschichte.]

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