Melville Moby Dick

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Melville, Hermann: Moby Dick oder Der Wal. Vollständige Ausgabe. Aus dem Amerikanischen übertragen von Richard Mummendey. Mit einer Sammlung von Walfang-Drucken aus dem 19. Jahrhundert. Ausgewählt und erläutert von Willard Thorpe. Ganzlederausgabe. Franklin Bibliothek (Lizenz des Winkler Verlags) Lizenzausgabe 1981 Ottobrunn bei München
540S. Groß 8°

Leder Fadengehefteter brauner Ganzledereinband mit reicher Goldprägung, vier Schmuckbünden, dreiseitigem Echtgoldschnitt, braunen Moireevorsätzen und braunem Seiden-Leseband in sehr gutem Zustand. Gedruckt auf hochwertigem Papier im Zweifarbendruck (Titel braun gedruckt). Alle Illustrationen dieser Ausgabe von Moby Dick erscheinen mit freundlicher genehmigung von The Kendall Whaling Museum, Sharon, Massachusetts. Besonderer Dank gilt Dr. Kenneth R. Martin, Direktor des Museums für seine freundliche und interessierte Unterstützung. Für Liebhaber schöner Ausgaben und/oder Moby Dick-Fans. Moby-Dick; oder: Der Wal (englisch Moby-Dick; or, The Whale), in vielen deutschen Ausgaben auch Moby Dick (ohne Bindestrich), ist ein 1851 in London und New York erschienener Roman von Herman Melville. Das erzählerische Rückgrat des Romans ist die schicksalhafte Fahrt des Walfangschiffes Pequod, dessen einbeiniger Kapitän Ahab mit blindem Hass den weißen Pottwal jagt, der ihm das Bein abgerissen hat. Entlang dieses erzählerischen Fadens, der knapp die Hälfte des Romans ausmacht, reiht Melville zahlreiche philosophische, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche und mythologische Exkurse, zu denen noch viele subjektive, mal lyrische, mal auch ironische Betrachtungen des Autors kommen. In diesem Rahmen wird auch die Welt des Walfangs im 18. und 19. Jahrhundert detailreich dargestellt. Melville widmete seinen Roman Moby Dick dem befreundeten Schriftsteller Nathaniel Hawthorne. Reale Hintergründe für die Schilderungen in Moby-Dick waren Melvilles eigene Erfahrungen sowie mehrere ihm bekanntgewordene Ereignisse bzw. Geschichten, die ihrerseits auf wahren Begebenheiten beruhten. Anfang 1841 heuerte Melville in Nantucket auf dem Walfänger Acushnet an. Die Bedingungen an Bord auf der Fangfahrt in den Pazifik erschienen Melville unzumutbar, und er desertierte 1842 beim ersten Zwischenhalt auf der Insel Nukuhiva (Marquesas), wo er zusammen mit einem weiteren Matrosen mehrere Wochen bei einer der Inselgesellschaften als eine Art gefangener Gast verbrachte. Er entkam auf dem australischen Walfänger Lucy Ann und gelangte nach Tahiti. Dort heuerte er als Bootssteuerer auf dem Walfänger Charles and Henry aus Nantucket an und ließ sich im April 1843 auf Hawaii wieder abmustern. Die Erlebnisse auf der Insel verarbeitete er vor allem in seinem Buch Typee. Das Walfangschiff Essex aus Nantucket wurde am 20. November 1820 durch Rammstöße eines Pottwals versenkt. Nach der Versenkung der Essex flüchtete die 20-köpfige Besatzung in drei Walfangbooten. Nur fünf Männer in zwei Booten wurden nach drei Monaten Irrfahrt durch den Südpazifischen Ozean gerettet. Die Männer überlebten nur, weil sie sich von ihren unterwegs verhungerten und einem erschossenen Kameraden ernährten. Drei weitere Männer überlebten auf der zum Pitcairn-Archipel gehörenden, unbewohnten Insel Henderson. Melville begegnete 1841 dem Sohn des seinerzeitigen Steuermanns Owen Chase und erhielt von diesem das Buch seines Vaters über die Ereignisse auf der Essex. Ein Jahr nach dem Erscheinen von Moby Dick begegnete Melville in Nantucket auch dem damaligen Kapitän George Pollard. Im Mai 1839 erschien im New York Knickerbocker Magazine der Artikel "Mocha Dick: or The White Whale of the Pacific" von Jeremiah Reynolds. Darin wird die Jagd auf einen weißen Wal dargestellt, der unter den Walfängern für seine Wildheit besonders bekannt war, häufig vor der Insel Mocha vor der Küste Chiles auftauchte und deshalb Mocha Dick genannt wurde. Die darin geschilderten Einzelheiten ähneln teilweise den Darstellungen von Melville. Während "Dick" als rein generische Namensbezeichnung wie "Tom" oder "Jack" betrachtet wird, gibt es keine Erkenntnisse, was Melville dazu veranlasste, "Mocha" in "Moby" umzuwandeln. Als weitere Quelle für Romandetails wird auf den Bericht von der United States Exploring Expedition in die Südsee von 1838 bis 1842 hingewiesen. Von den 100 Exemplaren der offiziellen Narrative of the United States Exploring Expedition besorgte sich Melville ein Exemplar. Literaturwissenschaftlern zufolge sind in Melvilles Werk immer wieder Einflüsse aus diesem Expeditionsbericht zu entdecken. So soll beispielsweise die Beschreibung Queequegs von dem Stich eines tätowierten Maorihäuptlings in Band Zwei der Narratives inspiriert sein. Es wird auch vermutet, dass der sehr umstrittene Expeditionsleiter Charles Wilkes als Vorbild für die tragische Figur des Kapitän Ahab diente. 1840 erschien das Buch Two Years Before the Mast von Richard Henry Dana, Jr.. Es schilderte die Reise, die den Autor als Matrosen auf einem Segelschiff 1834-1836 von Boston nach Kalifornien und wieder zurück geführt hatte. Melville lobte das Buch in White-Jacket, deutsch Weißjacke oder die Welt auf einem Kriegsschiff, als beste aller bisherigen Beschreibungen der Passage um Kap Hoorn. Auch während der Abfassung des Moby Dick korrespondierte er mit Dana. Am 1. Mai 1850 schrieb er ihm, dass eine literarische Darstellung des Walfangs nicht leicht falle: aus Walspeck sei nur schwer Poesie zu pressen. Speziell was Details der Seemannssprache aber auch der Südsee angeht, hat Melville, neben seinen eigenen Erfahrungen, auf Danas Werk zurückgegriffen. Der Roman erschien 1851 zuerst in London und kurz danach in New York. Während die britischen Rezensionen im Ganzen eher freundlich bis neutral ausfielen, waren fast alle Besprechungen in den USA sehr negativ - wobei, ein Zeichen der noch wenig entwickelten amerikanischen Literaturkritik, als Beleg häufig die zwei negativsten britischen Rezensionen als autoritative Quellen zitiert wurden. Das vernichtende Urteil der amerikanischen Kritiker hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen war der Literaturbetrieb in den USA seinerzeit stark religiös geprägt, Melville aber spottet in Moby Dick immer wieder über traditionelle Religion und erklärt den Götzendienst Queequegs als dem Christentum gleichwertig. Viele negative Kritiken bezogen sich hierauf (was die gemäßigten Kritiken der britischen Rezensionen erklärt, denn in der Londoner Ausgabe waren, im Gegensatz zur amerikanischen, fast alle religionskritischen Aussagen herausgenommen). Zum anderen war Melville durch stark autobiografische Romane aus der Südsee bekannt geworden, die großen Erfolg hatten. Moby Dick jedoch war ein ganz anderes und neuartiges Buch, das, wenn nicht auf Ablehnung, so doch auf Verständnislosigkeit stieß. Die negative Rezeption führte dazu, dass Melville und Moby Dick rasch in Vergessenheit gerieten. Noch in einer Geschichte der US-amerikanischen Literatur von 1909 findet sich auf 500 Seiten gerade einmal gut eine Seite über Melville; dort ist zu lesen, dass Moby Dick, das zwar als sein "Meisterwerk" bezeichnet wird, ein "unausgeglichenes Werk von übertriebener Länge" sei, geschrieben in einem "teils bemühten Stil". Melville, der 1891 starb, erlebte die Wiederentdeckung seines größten Buchs nicht mehr. Sie begann allmählich ab den 1890er Jahren, als die erste Neuausgabe erschien. Bis 1919, dem 100. Geburtstag Melvilles, hatte sie bereits an Bedeutung gewonnen. Ab den 1920er Jahren wurde das Buch als Klassiker der US-amerikanischen und der Weltliteratur allgemein anerkannt. Zu diesem verspäteten Durchbruch dürfte beigetragen haben, dass Stil und Form des Moby Dick nicht unähnlich dem mehrerer großer Romane der klassischen Moderne sind. Wie John Dos Passos, Alfred Döblin und James Joyce hat Melville in Moby Dick versucht, die ganze komplexe moderne Welt in ihrer Vielfalt und Zersplitterung abzubilden und dieses Durcheinander gleichzeitig durch literarische Verweise auf Mythologie, Religion und alte Literatur wieder zu einem Ganzen zu formen. Ein anderer Vertreter der klassischen Moderne, William Faulkner, erklärte 1927 Moby Dick zu dem Buch, das er am liebsten selbst geschrieben hätte. Aus heutiger Sicht bleibt anzumerken, dass Melvilles Moby Dick - neben Defoes Robinson Crusoe und Cervantes' Don Quijote - als Paradebeispiel für einen literarischen Stoff angesehen werden kann, dessen grobes Handlungsgerüst beinahe jedem bekannt ist, diese Bekanntheit jedoch nicht von dem Original, also dem Roman selbst, erreicht wurde. Vielmehr waren es zahlreiche Bearbeitungen als Jugendbuch, vor allem aber auch für Film, Fernsehen und Hörspiel, die den Stoff dem Publikum des 20. und 21. Jahrhunderts nahegebracht haben. Die erste Ausgabe von Moby Dick erschien am 18. Oktober 1851 in drei Bänden unter dem Titel The Whale bei Richard Bentley in London. In dieser Ausgabe fehlte (aus ungeklärten Gründen) der Epilog. Außerdem hatte der britische Zensor eine Reihe von kritischen Äußerungen über Monarchien und über die christliche Kirche entfernen lassen. Die erste amerikanische Ausgabe erschien, ohne diese Streichungen, unter dem Titel Moby-Dick; or, The Whale am 14. November 1851 in New York bei Harper & Brothers. Heute sind zahlreiche unterschiedliche (englische und deutsche) Ausgaben erhältlich, als Taschenbuch oder gebunden, als Lese- oder als kritische Ausgabe.

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Melville, Hermann ; Moby Dick ; Geschichte ; Wal ; Roman ; Kampf auf leben und Tod, Besessenheit; Mythos;Hass, weißer Wal;Jagd; Phantasie;Abenteuer; Seefahrt, Geschichte Melville, Hermann: Moby Dick oder Die Jagd nach dem weißen Wal von Hermann Melville, Karl Müller Verlag, Erlangen

20 Seiten gebräunt und fleckig, einige Seitenecken geknickt, Einbandkanten bestoßen - Walfängerroman,Eine der großartigsten wahren Geschichten, die je erzählt wurden. Wie kein anderes Geschöpf hat Moby Dick die Phantasie unzähliger Seefahrer, Landratten und Leser beflügelt. Er wurde zum Symbol für den Dämon in uns, der uns quält und beherrscht, bis wir ihn austreiben - koste es, was es wolle....Die Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab ist ein moderner Mythos. Der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal liefern sich einen geradezu archaischen Kampf auf Leben und Tod..über den Autor:Herman Melville (1819 bis 1891) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866 bis 1885 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk Moby Dick zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.

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Melville, Hermann ; Moby Dick ; Geschichte ; Wal ; Roman ; Kampf auf leben und Tod, Besessenheit; Mythos;Hass, weißer Wal;Jagd; Phantasie;Abenteuer; Seefahrt, Geschichte Melville, Herman: Moby Dick oder Die Jagd nach dem weißen Wal von Hermann Melville, Bertelsmann Lesering 1957

23 cm leicht gebräunt, Schutzumschlag auf der Vorderseite Eingerissen, Namenseintrag - Walfängerroman,Eine der großartigsten wahren Geschichten, die je erzählt wurden. Wie kein anderes Geschöpf hat Moby Dick die Phantasie unzähliger Seefahrer, Landratten und Leser beflügelt. Er wurde zum Symbol für den Dämon in uns, der uns quält und beherrscht, bis wir ihn austreiben - koste es, was es wolle....Die Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab ist ein moderner Mythos. Der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal liefern sich einen geradezu archaischen Kampf auf Leben und Tod..über den Autor:Herman Melville (1819 bis 1891) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866 bis 1885 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk Moby Dick zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.

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Melville, Hermann ; Moby Dick ; Geschichte ; Wal ; Roman ; Kampf auf leben und Tod, Besessenheit; Mythos;Hass, weißer Wal;Jagd; Phantasie;Abenteuer; Seefahrt, Geschichte Melville, Hermann: Moby Dick oder Die Jagd nach dem weißen Wal von Hermann Melville, Karl Müller Verlag, Erlangen

20 Seiten gebräunt leichte Gebrauchsspuren - Walfängerroman,Eine der großartigsten wahren Geschichten, die je erzählt wurden. Wie kein anderes Geschöpf hat Moby Dick die Phantasie unzähliger Seefahrer, Landratten und Leser beflügelt. Er wurde zum Symbol für den Dämon in uns, der uns quält und beherrscht, bis wir ihn austreiben - koste es, was es wolle....Die Geschichte des sagenumwobenen weißen Wales und seines von grenzenlosem Hass getriebenen Jägers Kapitän Ahab ist ein moderner Mythos. Der besessene einbeinige Walfänger und der geisterhafte Wal liefern sich einen geradezu archaischen Kampf auf Leben und Tod..über den Autor:Herman Melville (1819 bis 1891) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866 bis 1885 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk Moby Dick zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.

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