Meier-graefe

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Mann - [RENOIR, Pierre-Auguste.] MEIER-GRAEFE, Julius. Renoir. Leipzig: Klinkhardt & Biermann, 1929. ISBN: B0016MDW1K
Inscribed to Thomas Mann.

Quarto, 448pp, 407 black-and-white illustrations and 10 color plates. First edition of Meier-Graefe's monograph on Renoir. This copy inscribed by Meier-Graefe to Thomas Mann. Mann was later (1933) to spend time with Meier-Graefe in the exile colony at Sanary-sur-Mer, outside of Nice. Other neighbors included Arnold Zweig, Lion Feuchtwanger, Ernst Toller, Bertolt Brecht, Erwin Piscator and Franz Werfel. Some light foxing throughout, otherwise a very good copy in publisher's cloth-covered boards. / 4°. 448 Seiten. Erste Ausgabe der Renoir-Publikation. Aus der Bibliothek von Thomas Mann ! Mit handschriflicher Widmung von Julius Meier-Graefe: "Thomas Mann und auch Frau aus der anderen Fakultät - Meier - Graefe - Berlin, Nov. 28". Mit den Handkupferdrucken von O.Felsing ("Die Loge" und "Knabe mit Katze"). Etwas stockfleckig.

[SW: Art; association copies; german; Inscribed; SIGNED]

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Meier-Graefe, Julius: Tagebuch 1903-1917 und weitere Dokumente. Göttingen: Wallstein Vlg. 2009.
Julius Meier-Graefe (1867-1935) gilt als der einflussreichste aber auch umstrittenste Kunsthistoriker und Kunstwissenschaftler des beginnenden 20. Jahrhunderts in Deutschland und weit über die Grenzen hinaus. Der Umfang seiner Interessen, seiner Bekanntschaften und Verbindungen machen Meier-Graefe zu einer Zentralfigur des kulturellen Lebens seiner Zeit. 1995 wurden seine tagebuchartigen Aufzeichnungen aus den Jahren 1903 bis 1917 entdeckt: ein Journal sui generis, authentisch durch und durch, ohne Gedanken an die Nachwelt verfasst. Zusammen mit Aufzeichnungen seiner Amerikareise von 1928 und weiteren bisher unveröffentlichten Dokumenten werden die Texte in dieser sorgfältig kommentierten Edition erstmals publiziert. Das Journal spiegelt - zumeist in stichwortartigen Aufzeichnungen zu Theaterbesuchen und Lektüren, aber auch in ausführlicheren Beschreibungen von Begegnungen und Reisen sowie Briefentwürfen - den Alltag eines vielseitig interessierten Intellektuellen und Kunstsammlers wider. Wir erleben Meier-Graefe als unbestechlichen, uneitlen Menschen mit einem wachen Interesse für das Zeitgeschehen und einer nie nachlassenden Leidenschaft für die Kunst.

525 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Kunst]

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Klossowski - Meier-Graefe, Julius. Orlando und Angelica. Ein Puppenspiel in zehn Akten. Von Kaiser Karl und seinen Paladinen und ihren Kämpfen wider die Heiden, auch von Angelica und Rolands Liebe, Wahnsinn und Genesung und manch anderen Umtrieben. Frei nach der Überlieferung der Neapler Marionetten. Berlin, Paul Cassirer, 1912. Fol. [6], 133, [5] S..
F/B 144.C. Julius Meier-Graefe (1867-1935) hatte 1911 im kurz darauf abgebrannten Teatro Stella Cerere in Neapel ein Puppenstück gesehen, das er hier in dichterischer Form wiedergibt. Die zahlreichen Vignetten des Maleres Erich Klossowski (1875-1947) schmücken den Text auf ebenso leichte und dem Genre des Puppenspiels angemessen fröhliche Weise und erinnern in Farbigkeit und Gestaltung der herrlichen Kostüme an die heitere Welt des neapolitanischen Barocks. Auf der Suche nach einem Verleger für sein Werk schrieb Julius Meier-Graefe in einem Brief an Samuel Fischer vom 21. Februar 1912: "Ein paar Worte über das Ganze: Klossowski und ich sind im vorigen Herbst zusammen in Neapel gewesen und sahen dort Vorstellungen der alten Marionettentheater [...]. Sie sind durchaus populär. Das Publikum: Matrosen, Straßenjungen etc. Entree 10 centimes. Man spielt als Wertvollstes die Geschichte der Paladine Karls des Großen. Die Puppen sind fabelhaft [...]. Wir haben uns nun für unseren Zweck eine Art Extravorstellung machen lassen, die von den hunderten von Akten deren neun, die wichtigsten umfaßt. Diesen Text habe ich sehr frei übertragen [...]. Dieser Text ist nun in ganz fabelhafter Weise von Klossowski illustriert worden [...]". Samuel Fischer wollte das Werk jedoch nicht verlegen. Da offenbar auch der Insel-Verlag kein Interesse hatte, fand sich Paul Cassirer bereit, der von dem Werk spontan begeistert war. Am 21. März 1912 schrieb Meier-Graefe an Anton Kippenberg vom Insel-Verlag: "Das Puppenspiel, mit dem Sie mich schnöderweise sitzen ließen, habe ich Cassirer gegeben" (F/B). Sehr sauber und wohlerhalten.

OHalbleder mit Buntpapierdeckelbezug aus dem Atelier Roland Meuter, Ascona, farbig lithographierte OBroschur mit Titelschild eingebunden. Erste Ausgabe.

[SW: Literatur, Kunstgeschichte, Illustrierte Bücher]

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Klossowski - Meier-Graefe, Julius. Orlando und Angelica. Ein Puppenspiel in zehn Akten. Von Kaiser Karl und seinen Paladinen und ihren Kämpfen wider die Heiden, auch von Angelica und Rolands Liebe, Wahnsinn und Genesung und manch anderen Umtrieben. Frei nach der Überlieferung der Neapler Marionetten. Berlin, Paul Cassirer, 1912. Fol. [6], 133, [5] S..
F/B 144.C. Julius Meier-Graefe (1867-1935) hatte 1911 im kurz darauf abgebrannten Teatro Stella Cerere in Neapel ein Puppenstück gesehen, das er hier in dichterischer Form wiedergibt. Die zahlreichen Vignetten des Maleres Erich Klossowski (1875-1947) schmücken den Text auf ebenso leichte und dem Genre des Puppenspiels angemessen fröhliche Weise und erinnern in Farbigkeit und Gestaltung der herrlichen Kostüme an die heitere Welt des neapolitanischen Barocks. Auf der Suche nach einem Verleger für sein Werk schrieb Julius Meier-Graefe in einem Brief an Samuel Fischer vom 21. Februar 1912: "Ein paar Worte über das Ganze: Klossowski und ich sind im vorigen Herbst zusammen in Neapel gewesen und sahen dort Vorstellungen der alten Marionettentheater [...]. Sie sind durchaus populär. Das Publikum: Matrosen, Straßenjungen etc. Entree 10 centimes. Man spielt als Wertvollstes die Geschichte der Paladine Karls des Großen. Die Puppen sind fabelhaft [...]. Wir haben uns nun für unseren Zweck eine Art Extravorstellung machen lassen, die von den hunderten von Akten deren neun, die wichtigsten umfaßt. Diesen Text habe ich sehr frei übertragen [...]. Dieser Text ist nun in ganz fabelhafter Weise von Klossowski illustriert worden [...]". Samuel Fischer wollte das Werk jedoch nicht verlegen. Da offenbar auch der Insel-Verlag kein Interesse hatte, fand sich Paul Cassirer bereit, der von dem Werk spontan begeistert war. Am 21. März 1912 schrieb Meier-Graefe an Anton Kippenberg vom Insel-Verlag: "Das Puppenspiel, mit dem Sie mich schnöderweise sitzen ließen, habe ich Cassirer gegeben" (F/B). Der Titel etwas gebräunt, sonst nur ganz gelegentlich leicht stockfleckig.

Farbig lithographierte OBroschur mit Titelschild, dekorativ mit den Puppen im Bienenwabenmuster verziert (an den Kanten etwas brüchig und mit Einrissen sowie leichten Läsuren) Erste Ausgabe.

[SW: Literatur, Kunstgeschichte, Illustrierte Bücher]

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