May Sklavenkarawane

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May, Karl: Die Sklavenkarawane. Erzählung aus dem Sudan. (= Karl May's gesammelte Werke. Band 41). Karl-May-Verlag 23.-31. Tausend Ohne Jahresangabe (um 1925) Radebeul bei Dresden
632S. Klein 8°

Leinen Klammergehefteter, blingeprägter Ganzleinenband mit großem illustrierten Deckelschild und Schmuckvorsätzen. Die Einbandkanten berieben, das Buch leseschief, der Rücken etwas aufgeworfen( evtl. durch eine nachträgliche Verklebung), Exlibris sowie kleiner Buchhandlungsaufkleber auf Innendeckel, Zahleneintrag auf Vorsatz, Papier und Schnitte altersgemäß nachgedunkelt, einzelne Seiten gering fleckig, ansonsten noch gute Erhaltung. Gesetzt in Fraktur. "Die Sklavenkarawane" ist eine Jugenderzählung des deutschen Schriftstellers Karl May. Der Text wurde erstmals von Oktober 1889 bis September 1890 in Fortsetzungen in der Zeitschrift "Der Gute Kamerad" veröffentlicht. 1893 erschien die Erzählung erstmals als Buch in der Union Deutsche Verlagsgesellschaft. Nach Mays Tod (1912) wurde die Buchausgabe der "Sklavenkarawane" der Reihe Karl May's Gesammelte Werke angegliedert. Hauptfiguren sind zwei Forschungsreisende, die Brüder Emil und Josef Schwarz, die getrennt im Sudan unterwegs sind. Mehrere Araber vom Stamme der Homr versuchen, Emil Schwarz auf seiner Reise nach Faschodah zu ermorden. Er überlebt den Anschlag unverletzt, nimmt die Araber seinerseits gefangen und übergibt sie dem Statthalter von Faschodah. Die Araber handelten im Auftrag von Abu el Mot, einem berüchtigten Sklavenjäger. Vom Statthalter erfährt Emil Schwarz, dass die Niederlassung Abu el Mots, die Seribah Omm et Timsah, am Nil südlich von Faschodah liegt. Josef Schwarz ist per Schiff auf dem Nil unterwegs; sein Weg nach Faschodah führt an der Seribah Omm et Timsah vorbei. Währenddessen plant Abd el Mot, der Stellvertreter Abu el Mots, das Dorf Ombula zu überfallen und die Bewohner zu versklaven. Er befiehlt den Sklaven Tolo und Lobo, ihn und seine Männer nach Ombula zu führen. Tolo und Lobo haben aber Verwandte und Freunde in Ombula. Sie fliehen von der Seribah, um die Bewohner Ombulas zu warnen. Als sie von großen Hunden gejagt werden, die Abd el Mot auf ihre Spur angesetzt hat, müssen Tolo und Lobo ins Wasser flüchten. Das Auftauchen eines Schiffes bewahrt sie davor, von Krokodilen aufgefressen zu werden. An Bord des Schiffes befinden sich Josef Schwarz und sein Freund, Dr. Ignatius Pfotenhauer. Als sie von dem geplanten Überfall erfahren, beschließen Schwarz und Pfotenhauer, dass Josef Schwarz anstelle von Tolo und Lobo nach Ombula geht. Josef Schwarz engagiert einen alten Elefantenjäger, der ihn nach Ombula führen soll. Auf dem Weg nach Ombula erfährt er, dass sein Führer in Wahrheit Barak el Kasi, der Emir von Kenadem ist, dessen Sohn Mesuf einst von dem Sklavenjäger Ebrid Ben Lafsa geraubt und als Sklave verkauft wurde. Nun ist der Elefantenjäger auf der Suche nach Ebrid Ben Lafsa, um sich an ihm zu rächen. Josef Schwarz berichtet, dass ein junger Mann, auf den die Beschreibung Mesufs zutrifft, zur Besatzung seines Schiffes gehört. Kurz vor Ombula fallen Josef Schwarz und der Elefantenjäger in die Hände Abd el Mots. Es stellt sich heraus, dass Abd el Mot und Ebrid Ben Lafsa eine Person sind. Tatenlos müssen die Gefangenen mit ansehen, wie Ombula in Brand gesteckt und die Bewohner versklavt werden. Unterdessen fährt Emil Schwarz auf einem Schiff, das ihm vom Statthalter von Faschodah zur Verfügung gestellt wurde, seinem Bruder entgegen. Er trifft auf Pfotenhauer, der ihm von dem Vorhaben seines Bruders erzählt. Gemeinsam setzen Emil Schwarz und Pfotenhauer ihre Reise fort. Unterwegs erfahren sie, dass Josef Schwarz und sein Gefährte in die Hände der Sklavenjäger gefallen sind. Sie befreien die Gefangenen und legen den Sklavenjägern das Handwerk. Die Sklavenkarawane ist ein Roman, den Karl May extra für die jungen Leser geschrieben hat. Für etwas Humor sorgen Pfotenhauer und der Ungar Uszkar Istvan, ein Möchtegerngelehrter, der ein Buch mit dem Titel Warum die Vögel Federn haben schreibt. Dies wird jedoch von den Untaten der Sklavenjäger überschattet. Die überragende Gestalt ist aber der grausame Abd el Mot, eine beeindruckende Verkörperung des Bösen. Er wirft den Wärter, der Tolo und Lobo entkommen ließ, lebendig den Krokodilen zum Fraß vor; er foltert den Elefantenjäger, indem er ihm detailliert schildert, was er angeblich seinem Sohn antat.

[SW: Deutsche Literatur | Roman | Karl May]

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May, Karl: Die Sklavenkarawane, Erzählung aus dem Sudan, in: Karl May's Gesammelte Werke [von Karl May]; Spamer, Leipzig für Radebeul, Karl-May-Verlag 1916.
**** Band etw. stockfleckig, Kanten berieben. Namensstempel und Nummer auf dem Vorsatz. Der Buchblock wurde bei Neueinbindung an den Kanten beschnitten. -
Kinderbücher und Jugendbücher, ntiquariat Kretzer, Kinderbuch, Jugendbuch, Bilderbuch, Bilderbücher, May, Karl: Die Sklavenkarawane, Erzählung aus dem Sudan, in: Karl May's Gesammelte Werke [von Karl May], Kinder- und Jugendbücher / Childrens books

221.-238. Tausend, Bd. 41, 632 S., Kl. 8°, grüner HLn.

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Filmprogramme - May , Karl: Der Schatz im Silbersee / Die Sklavenkarawane / Der Löwe von Babylon (nach Karl May: Bei den Trümmern von Babylon) München, Franke & Co., um 1960.
Konvolut von 3 Filmprogrammen d. "Illustrierte Filmbühne" (Nr. 6335, 4610 und 5020), jeweils 4 Seiten, 1 s/w und 2 farbige Titelbilder, innen weitere Bilder u. Kurzbeschreibung. Sehr gut erhalten.

26,5 x 18,5 cm.

[SW: Karl May, Karl-May-Filme, Schatz im Silbersee, Sklavenkarawane, Löwe von Babylon, Wilder Westen, Abenteuer, Arabien, Irak,]

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Karl May Union - May, Karl: Die Sklavenkarawane, Stuttgart, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, 1905.
Karl May, Die Sklavenkarawane, mit 16 Tondruckbildern vierte Auflage, hrsg. Stuttgart, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, o.J. (1905), 3 Bl., 496 S, 2 Bl., Farb. illustr. Olwd (Etw. berieb. u. best. kl. gekl. Einrisse an den Gelenken, Hdeckel leicht fl.), Plaul 249.4., DB 18, Vorder-Innengelenk m.kl. kol.Papierstr. verstärkt, N. a. Vort.; 8°, sehr schöner Zustand dieser raren u. gesuchten Ausgabe! 8°

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