Mass Literatur und Zensur

Es wurden insgesamt 29 Einträge zu 'Mass Literatur und Zensur' gefunden (Stand: 16.04.2012).

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Mass, Edgar: Literatur und Zensur in der frühen Aufklärung, Klostermann, Vittorio ; weicher Einband / soft cover ISBN: 3465014249
3465014249 Neu

Mass, Edgar Literatur und Zensur in der frühen Aufklärung (Klostermann, Vittorio) ISBN: 978-3-465-01424-9 kartoniert XII, 328 S. Mass, Edgar Literatur und Zensur in der frühen Aufklärung Verlag : Klostermann, Vittorio ISBN : 978-3-465-01424-9 Einband : kartoniert Preisinfo : 24,00 Eur[D] / 24,70 Eur[A] Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Seiten/Umfang : XII, 328 S. Erschienen : 1. Aufl. 1981 Aus der Reihe : Analecta Romanica 46 24,00 Eur[D] Dies Buch des Kölner Romanisten Edgar Mass eröffnet den Weg zu einer neuen, zu einer genetischen Lektüre der Lettres persanes. Es verfolgt die einzelnen Etappen der Textentstehung und löst das geschlossene Korpus des Werkes auf in einer dynamischen Reihe von Bedeutungen, deren chronologische Abfolge über die Textintention zu informieren vermag. In diese innere Geschichte wirken äußere Bedingungen hinein, die Berücksichtigung finden: zum einen die Regeln der materiellen Buchproduktion, denen der Autor über Verleger und Buchhändler unterliegt, zum anderen die Kontrollinstanzen von Zensur und Bücherpolizei, die das Ancien Regime der Literatur aufgezwungen hat, um die Produktion und Distribution eines Werkes überprüfen und seine Rezeption begrenzen zu können. Edgar Mass zeigt die spezifischen historischen Bedingungen auf, unter denen die Lettres persanes entstanden sind, verbreitet und von den Zeitgenossen Montesquieus gelesen wurden. Softcover Buch

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Mass, Edgar: Literatur und Zensur in der frühen Aufklärung. (Analecta Romanica 46). Frankfurt am Main: Klostermann 1981. ISBN: 978-3-465-01424-9
Dies Buch des Kölner Romanisten Edgar Mass eröffnet den Weg zu einer neuen, zu einer genetischen Lektüre der Lettres persanes. Es verfolgt die einzelnen Etappen der Textentstehung und löst das geschlossene Korpus des Werkes auf in einer dynamischen Reihe von Bedeutungen, deren chronologische Abfolge über die Textintention zu informieren vermag. In diese innere Geschichte wirken äußere Bedingungen hinein, die Berücksichtigung finden: zum einen die Regeln der materiellen Buchproduktion, denen der Autor über Verleger und Buchhändler unterliegt, zum anderen die Kontrollinstanzen von Zensur und Bücherpolizei, die das Ancien Regime der Literatur aufgezwungen hat, um die Produktion und Distribution eines Werkes überprüfen und seine Rezeption begrenzen zu können. Edgar Mass zeigt die spezifischen historischen Bedingungen auf, unter denen die Lettres persanes entstanden sind, verbreitet und von den Zeitgenossen Montesquieus gelesen wurden.

XII, 328 S. Kart. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft; Zensur]

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Sinn und Form: Dreizehntes Jahr 1961. Fünftes und Sechstes Heft. Herausgegeben von der Deutschen Akademie der Künste. Begründet von Johannes R. Becher und Paul Wiegler. Geleitet von Peter Huchel. Inhalt u.a.: Brecht: Betrachtung der Kunst und Kunst der Betrachtung. Christoph Meckel: Gedichte. Reiner Kunze: Gedichte. - (=XIII. Jahrgang 1961, 5. und 6. Heft) Berlin, Rütten & Loening Verlag, 1961.
Aus dem Besitz von Ernst Wendt, dem deutschen Theaterregisseur und Dramaturgen. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - Sinn und Form ist eine in Berlin zweimonatlich erscheinende Zeitschrift für Literatur und Kultur, die von der Akademie der Künste herausgegeben wird. Während der Zeit der DDR kam ihr eine besondere Bedeutung zu, da sie als verhältnismäßig liberal galt. Einen wichtigen Raum in dieser Zeitschrift nehmen neben der Literatur auch der philosophische und politische Essay ein. Geschichte: Die Zeitschrift wurde 1949 in der sowjetischen Besatzungszone von Johannes R. Becher und Paul Wiegler gegründet. Erster Chefredakteur war Peter Huchel (1949-1962). Ihm folgten Bodo Uhse (1963), Wilhelm Girnus (1964-1981), Paul Wiens (1982) und Max Walter Schulz (1983-1990). Seit 1991 ist Sebastian Kleinschmidt Chefredakteur. Die Zeitschrift sollte ursprünglich "Maß und Wert" heißen, nach der von Thomas Mann gegründeten, aber nicht lange bestehenden Exilzeitschrift. Mann hat den Titel jedoch nicht freigegeben. Johannes R. Becher konzipierte die Zeitschrift zum einen als Verständigungsorgan für Intellektuelle, zum anderen als kulturelles Aushängeschild der späteren DDR nach außen. Dennoch war die Zeitschrift kein Parteiorgan und druckte auch Texte junger Autoren, die ansonsten keine Möglichkeit zur Veröffentlichung in der DDR fanden. Als Organ der Akademie der Wissenschaften unterlag die Zeitschrift im Gegensatz zu vielen anderen Medien keiner Vorzensur. Einige Kritiker sind jedoch der Ansicht, die relative Liberalität des Blattes zu DDR-Zeiten habe primär auf die Wirkung nach außen abgezielt. Dieter Noll, der 1981 das Angebot ablehnte, Chefredakteur zu werden, schätzte diese Strategie so ein: "Man muß dieses Blatt schon sehen als ein repräsentatives Blatt der Akademie, wo eben ganz bewußt hier und dort mal ein Auge zugedrückt wird, wenn man etwas in die Zeitschrift hineingeschrieben hat, was politisch nicht richtig war. Das wirkte im Ausland angenehm liberal und war Ausdruck einer nichtrepressiven Kulturpolitik. Wir legen ja Wert darauf, daß wir diesen Eindruck machen." Der heutige Chefredakteur Sebastian Kleinschmidt gibt an, Sinn und Form habe von jeher in Westdeutschland ein stärkeres Echo gefunden als im Osten. Ein Teil der Auflage wurde zu DDR-Zeiten gratis in den Westen verschickt. Trotz des Fehlens einer Zensur stand die Zeitschrift unter ständiger Beobachtung. Im Anschluss an das Erscheinen unliebsamer Beiträge wurden Redakteuren teilweise Parteiverfahren angedroht. Mitte 1988 stand nach der Veröffentlichung eines stalinismuskritischen Textes, den Becher bereits im Jahr 1957 geschrieben hatte, ein Verbot der Zeitschrift zur Diskussion. Bereits in den 50er Jahren stand Sinn und Form politisch stark in der Kritik, die sich vor allem gegen den Chefredakteur Peter Huchel richtete. Huchel hatte jedoch in Bertolt Brecht einen einflussreichen Fürsprecher. Dennoch wurde er 1961 zum Rücktritt gezwungen. Aus wikipedia-orgSinn_und_Form.

Erstausgabe. Seite 677 - 960. Broschur mit Bauchbinde.

[SW: Literaturtheorie, Lyrik / Poesie, Germanistik, Literaturdidaktik, DDR Literatur, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literatur nach 1945, Literaturrezeption, Literaturpolitik, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Schriftsteller, Literaturzeitschriften, Zeitgeschichte, Zeitgeist, Bildung, Gesellschaftsphilosophie, Essayistik, Essays, Philosophische Wissenschaften, Soziologie, Gesellschaft, Zeitschriften]

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Sinn und Form: Achtzehntes Jahr, 1966, Sonderheft I: Probleme des Romans Herausgegeben von der Deutschen Akademie der Künste. Begründet von Johannes R. Becher und Paul Wiegler. Geleitet von Wilhelm Girnus. IInhalt: Georg Maurer: Vom Anderswerden. Rudolf Leonhard: Hölderlin. Mihailo Lalic: Unter den Bäumen. Elio Vittorini: Ventura. Claude Prevost: Aktuelle Probleme des Romans. Emmanuel Robles: Auf den Höhen der Stadt. Gespräch mit Nodar Kakabadse. Günter Hartung: Bobrowskis "Litauische Claviere". Hermann Kähler: Wallraff in westdeutschen Industriebetrieben. - (=XVIII Jahrgang, 1966). Berlin, Rütten & Loening Verlag, 1966.
Aus dem Besitz von Ernst Wendt, dem deutschen Theaterregisseur und Dramaturgen. Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Guter Zustand. - Sinn und Form ist eine in Berlin zweimonatlich erscheinende Zeitschrift für Literatur und Kultur, die von der Akademie der Künste herausgegeben wird. Während der Zeit der DDR kam ihr eine besondere Bedeutung zu, da sie als verhältnismäßig liberal galt. Einen wichtigen Raum in dieser Zeitschrift nehmen neben der Literatur auch der philosophische und politische Essay ein. Geschichte: Die Zeitschrift wurde 1949 in der sowjetischen Besatzungszone von Johannes R. Becher und Paul Wiegler gegründet. Erster Chefredakteur war Peter Huchel (1949-1962). Ihm folgten Bodo Uhse (1963), Wilhelm Girnus (1964-1981), Paul Wiens (1982) und Max Walter Schulz (1983-1990). Seit 1991 ist Sebastian Kleinschmidt Chefredakteur. Die Zeitschrift sollte ursprünglich "Maß und Wert" heißen, nach der von Thomas Mann gegründeten, aber nicht lange bestehenden Exilzeitschrift. Mann hat den Titel jedoch nicht freigegeben. Johannes R. Becher konzipierte die Zeitschrift zum einen als Verständigungsorgan für Intellektuelle, zum anderen als kulturelles Aushängeschild der späteren DDR nach außen. Dennoch war die Zeitschrift kein Parteiorgan und druckte auch Texte junger Autoren, die ansonsten keine Möglichkeit zur Veröffentlichung in der DDR fanden. Als Organ der Akademie der Wissenschaften unterlag die Zeitschrift im Gegensatz zu vielen anderen Medien keiner Vorzensur. Einige Kritiker sind jedoch der Ansicht, die relative Liberalität des Blattes zu DDR-Zeiten habe primär auf die Wirkung nach außen abgezielt. Dieter Noll, der 1981 das Angebot ablehnte, Chefredakteur zu werden, schätzte diese Strategie so ein: "Man muß dieses Blatt schon sehen als ein repräsentatives Blatt der Akademie, wo eben ganz bewußt hier und dort mal ein Auge zugedrückt wird, wenn man etwas in die Zeitschrift hineingeschrieben hat, was politisch nicht richtig war. Das wirkte im Ausland angenehm liberal und war Ausdruck einer nichtrepressiven Kulturpolitik. Wir legen ja Wert darauf, daß wir diesen Eindruck machen." Der heutige Chefredakteur Sebastian Kleinschmidt gibt an, Sinn und Form habe von jeher in Westdeutschland ein stärkeres Echo gefunden als im Osten. Ein Teil der Auflage wurde zu DDR-Zeiten gratis in den Westen verschickt. Trotz des Fehlens einer Zensur stand die Zeitschrift unter ständiger Beobachtung. Im Anschluss an das Erscheinen unliebsamer Beiträge wurden Redakteuren teilweise Parteiverfahren angedroht. Mitte 1988 stand nach der Veröffentlichung eines stalinismuskritischen Textes, den Becher bereits im Jahr 1957 geschrieben hatte, ein Verbot der Zeitschrift zur Diskussion. Bereits in den 50er Jahren stand Sinn und Form politisch stark in der Kritik, die sich vor allem gegen den Chefredakteur Peter Huchel richtete. Huchel hatte jedoch in Bertolt Brecht einen einflussreichen Fürsprecher. Dennoch wurde er 1961 zum Rücktritt gezwungen. Aus wikipedia-orgSinn_und_Form.

Erstausgabe. Seite 533 - 780. Broschur mit Bauchbinde.

[SW: Literaturtheorie, Lyrik / Poesie, Germanistik, Literaturdidaktik, DDR Literatur, Literaturkritik, Literaturgattungen, Literatursoziologie, Literaturepochen, Literatur nach 1945, Literaturrezeption, Literaturpolitik, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft Literaturwissenschaften, Schriftsteller, Literaturzeitschriften]

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