Mascha Kaleko
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Kaleko, Mascha: Interview mit mir selbst, 2 Audio-CDs Mascha Kaleko spricht Mascha Kaleko. 120 Min. UNIVERSAL MUSIC; DEUTSCHE GRAMMOPHON, März 2007 ISBN: 3829118775
16 Gedichte, von Mascha Kaleko selbst gelesen, wurden für diese Doppel-CD zusammengetragen; umrahmt von Texten, die durch Leben und Werk Mascha Kalekos führen und von Gisela Zoch-Westphal verfasst wurden, einer Vertrauten der Dichterin und Herausgeberin der Kaleko-Bände "Die paar leuchtenden Jahre", "In meinem Herzen läutet es Sturm" (dtv) und "Verse für Zeitgenossen" (Rowohlt). Durch Leben und Werk führen Gisela Zoch-Westphal und Gerd Wameling, der 1974 bis 1992 zum Emsemble der Berliner Schaubühne gehörte und seitdem freiberuflich arbeitet. Einem breiten Publikum ist Gerd Wameling durch zahlreiche Fernseh- und Filmproduktionen bekannt. Zudem ist er Professor an der Universität der Künste in Berlin. Abgerundet wird das Album durch vier Chansons nach Texten Mascha Kalekos, die die Schauspielerin und Kabarettistin Hanne Wieder 1963 aufnahm.
NEU 2007. 128 mm x 144 mm x 15 mm; Deutsche Grammophon, Literatur
[SW: Lyrik/Gedichte (Audio-CDs),Kaleko, Mascha; Audio-CDs, Hörbuch; Lyrik/Gedichte (Audio-CDs),Hörbuch; Biografien/Erinnerungen (Audio-CDs)]
Signierte Ausgabe - Mascha Kaleko - Kaleko, Mascha. Hat alles seine zwei Schattenseiten. Sinn- un Unsinngedichte. Broschur 46, Düsseldorf, Verlag Eremiten-Presse, 1973. ; sig.; 1. Ed. ISBN: 3873650444
der Einband minimal angeschmutzt, das Buch ansonsten sauber und frisch, die ersten Exemplare dieses Bandes sind von 1 bis 200 numeriert und von Mascha Kaleko handschriftlich signiert. Dies ist die Nummer 16/200. Mascha Kaleko (gebürtig Golda Malka Aufen, * 7. Juni 1907 im galizischen Schidlow/ Polen - + 21. Januar 1975 in Zürich) war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin. Signierte Büchr von Mascha Kaleko werden sehr, sehr selten angeboten!! Bitte warten Sie nach Ihrer Bestellung unsere Vorausrechnung per E-Mail ab, oder bestellen Sie mit Ihrer Kreditkarte bzw. per Paypal an info@signiertebuecher.de.
1. Auflage 37 (3) Seiten 8°, englische Broschur
[SW: < signiert> < signiert> < Mascha Kaleko>]
Kaleko, Mascha: Das lyrische Stenogrammheft. Kleines Lesebuch für Große, Rowohlt Taschenbuch 163.-166. Tausend 1992 Reinbek bei Hamburg ISBN: 3499117843
171S. 8° (190x115 mm)
Taschenbuch Einband leicht berieben und gering knickig, Papier allg. nachgedunkelt, Kugelschreibereintrag auf Vorsatz, ebd. und auf den zwei folgenden Seiten kleiner Seitenrandfleck, ansonsten gute Erhaltung. Mascha Kaleko (gebürtig Golda Malka Aufen, * 7. Juni 1907 im galizischen Chrzanow, Österreich-Ungarn, heute Polen; 21. Januar 1975 in Zürich) war eine deutschsprachige, der Neuen Sachlichkeit zugerechnete Dichterin. Mascha Kaleko, geboren als Golda Malka Aufen, war das nichtehelich geborene Kind des jüdisch-russischen Fischel Engel und seiner späteren Ehefrau, der österreichisch-jüdischen Rozalia Chaja Reisel Aufen. 1914, zu Beginn des Ersten Weltkriegs, übersiedelte zunächst die Mutter mit den Töchtern Mascha und Lea nach Deutschland, um Pogromen zu entgehen. In Frankfurt am Main besuchte Kaleko die Volksschule. Ihr Vater wurde dort aufgrund seiner russischen Staatsbürgerschaft als feindlicher Ausländer interniert. 1916 zog die Familie nach Marburg, schließlich 1918 nach Berlin, ins Scheunenviertel der Spandauer Vorstadt (Grenadierstraße 17). Hier verbrachte Kaleko ihre Schul- und Studienzeit. Während Kaleko eine gute Schülerin war und auch sehr daran interessiert, später zu studieren, war ihr Vater der Meinung, dass ein Studium für ein Mädchen nicht notwendig sei. Kaleko begann 1925 im Büro des Arbeiterfürsorgeamts der jüdischen Organisationen Deutschlands in der Auguststraße 17 eine Bürolehre. Nebenher besuchte sie Abendkurse in Philosophie und Psychologie, unter anderem an der Lessing-Hochschule und an der Friedrich-Wilhelm-Universität (heute Humboldt-Universität). 1922 heirateten ihre Eltern standesamtlich, sie wurde von ihrem Vater anerkannt und erhielt den Namen Mascha Engel. Am 31. Juli 1928 heiratete sie den knapp um zehn Jahre älteren Hebräisch-Lehrer Saul Aaron Kaleko, den sie seit 1926 kannte. Gegen Ende der zwanziger Jahre kam sie mit der künstlerischen Avantgarde Berlins in Kontakt, die sich im Romanischen Cafe traf. So lernte sie u. a. Else Lasker-Schüler, Erich Kästner und Joachim Ringelnatz kennen. 1929 veröffentlichte Mascha Kaleko erste Gedichte (in der Zeitung Querschnitt), die im heiter-melancholischen Ton die Lebenswelt der kleinen Leute und die Atmosphäre im Berlin ihrer Zeit widerspiegeln. 1933/1934 studierte sie an der Reimann-Schule in Berlin, u.a. in der Klasse für Werbungs- und Publicity-Schreiben. 1933 publizierte sie das Lyrische Stenogrammheft, über das der Philosoph Martin Heidegger später an sie schrieb: "Ihr Stenogrammheft zeigt, dass Sie alles wissen, was Sterblichen zu wissen gegeben ist." Obwohl das erfolgreich verkaufte Werk, im Januar erschienen, bereits im Mai den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen zum Opfer fiel, gab Rowohlt 1935 eine zweite Auflage heraus. Außerdem erschien in dieser Zeit Das kleine Lesebuch für Große. Im Dezember 1936 wurde Kalekos Sohn Evjatar Alexander Michael in Berlin geboren (sein Name wurde im Exil in Steven geändert). Kindsvater war der Dirigent und Musikwissenschaftler Chemjo Vinaver. Am 22. Januar 1938 wurde die Ehe von Saul und Mascha Kaleko geschieden, sechs Tage später heiratete sie Chemjo Vinaver. Mascha behielt den Namen Kaleko als Künstlernamen bei. Die neue Familie emigrierte im September 1938 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Der berufliche Erfolg für Vinaver blieb dort jedoch aus, Kaleko hielt die Familie mit dem Verfassen von Reklametexten über Wasser und schrieb unter anderem Kindergedichte. 1939 veröffentlichte Kaleko Texte in der deutschsprachigen jüdischen Exilzeitung Aufbau. 1944 erhielt die Familie Vinaver/Kaleko die amerikanische Staatsbürgerschaft. Am 6. Dezember 1945 war Kaleko aktiv dabei, als der New Yorker Progressive Literary Club, eine von Heinrich Eduard Jacob gegründete Initiative zur Pflege der deutschen Literatur im Exil, verstorbener Dichter gedachte. Kaleko lebte während ihrer New Yorker Zeit von 1942 bis 1957 in Greenwich Village; an ihrem früheren Wohnort in der Minetta Street von Manhattan ist seit 2007 eine Gedenktafel angebracht. Nach dem Krieg fand Kaleko in Deutschland wieder ein Lesepublikum, das Lyrische Stenogrammheft wurde erneut von Rowohlt erfolgreich verlegt (1956). 1960 wollte man ihr den Fontane-Preis der Akademie der Künste in Berlin (West) verleihen; wegen eines ehemaligen SS-Mitgliedes in der Jury, Hans Egon Holthusen, lehnte sie dies jedoch ab. Im selben Jahr wanderte sie ihrem Mann zuliebe mit ihm nach Jerusalem aus. Dort litt sie sehr unter der sprachlichen und kulturellen Isolation und lebte enttäuscht und einsam. 1968 starb ihr musikalisch hochbegabter Sohn in New York. Nachdem 1973 auch Vinaver starb, fand sie im letzten Lebensjahr wieder Kraft zu schreiben. Im Herbst 1974 besuchte sie ein letztes Mal Berlin und hielt dort einen Vortrag. Mascha Kaleko dachte darüber nach, neben Ihrem Domizil in Jerusalem auch eine kleine Wohnung in Berlin zu nehmen, um in dem Ort zu leben, an den sie glückliche Jugenderinnerungen besaß. Auf dem Weg zurück nach Jerusalem machte sie einen Zwischenhalt in Zürich, wo sie am 21. Januar 1975 an Magenkrebs starb, nur 14 Monate nach ihrem Mann. Ihr Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Zürich-Friesenberg. Der Zürcher Mascha-Kaleko-Weg befindet sich im Quartier Oerlikon. In Berlin-Kladow ist der Mascha-Kaleko-Weg nach ihr benannt. Charakteristisch für Mascha Kalekos Arbeit ist die Großstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit wurde sie häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen, was ihr Bezeichnungen als "weiblichen Ringelnatz" oder "weibliche Kästner" einbrachte. Die auch Montagsgedichte genannten Strophen rühren durch ihre schnörkellose direkte Sprache an. Ihre Gedichte wurden - als Chansons vertont - von Diseusen wie Hanne Wieder gesungen oder werden von Sängern wie Rainer Bielfeldt noch heute vorgetragen. Verwalterin von Kalekos literarischem Nachlass ist Gisela Zoch-Westphal.
[SW: Deutsche Literatur | Lyrik]
Kaleko, Mascha: Der Papagei, die Mamagei und andere komische Tiere Gedichte für neugierige Kinder, BOJE VERLAG, 029 ISBN: 3414821540
Was für ein Krokodilemma Ein weiterer Band aus der schön gestalteten Reihe Gedichte für neugierige Kinder- Mascha Kaleko ist zeitlos gut und ansprechend Ein unbeschwerter, humorvoller Zugang zu Sprache Mascha Kaleko zählt zu deneindrücklichsten lyrischen Stimmen der deutschsprachigen Poesie des 20. Jahrhunderts. Im Berlin der zwanziger und dreißiger Jahre erlebte sie ihren kometengleichen Aufstieg - binnen kurzer Zeit galt sie als Philosophin der kleinen Leute-,ihre Gedichte wurden in vielen Zeitungen abgedruckt, 1933 erschien ihr Lyrisches Stenogrammheft-, das den endgültigen Durchbruch verschaffte. Die Nazis erteilten der jüdischen Dichterin jedoch schon bald Schreibverbot, 1938 emigrierte siemit ihrer Familie nach New York. Mascha Kaleko, die in den fünfziger und sechziger Jahren in Deutschland nochmals ein wenig von dem alten Ruhm erreichen konnte, war sich Zeit ihres Lebens bewusst, dass sie Lyrik für den Alltag, Gebrauchsgedichte- verfasste. Ihre Gedichte sollten sich reimen, der heiter-melancholische Grundton fand bei vielen Leserinnen und Lesern Anklang. In den fünfziger Jahren schrieb sie zwei Gedichtzyklen für ihren Sohn Steven. Der Papagei,die Mamagei und andere komische Tiere- sind ihm und verspielten Kindern sämtlicher Jahrgänge- gewidmet. Verena Ballhaus hat diese Texte mit dem ihr eigenen Witz illustriert, sie holt die leise Ironie hervor und poliert sie in ihrenZeichnungen gekonnt aufs Allerschönste. Das Buch ist erstmals 1961 im Fackelträger Verlag erschienen.
NEUBUCH! 2009. 77 S. m. zahlr. zweifarb. Illustr. 20,5 cm 207 mm x 156 mm x 17 mm durchgängig farbig illustriert
[SW: Kindergedichte]



