Marx Kapital
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Marx, Karl und Friedrich Engels: Das Kapital. Buch I: Kritik der politischen Ökonomie. Mit einem Geleitwort von Karl Korsch. Buch II: Der Zirkulationsprozeß des Kapitals. Leseanleitung und Textauswahl von Rudolf Hickel. ISBN 3548028055. Buch III: Der Gesamtprozeß der kapitalistischen Produktion. Mit einem Nachwort von Harald Gerfin und Rudolf Hickel. Mit einer Bibliographie. Mit Sach- und Personenregister.Mit einem Glossar. ISBN 3548028071. - (=Ullstein-Buch, Band 2806; 2805 und 2807). 3. Auflage. 2. Auflage. 2. Auflage. 3 Bände. Frankfurt am Main, Berlin, Wien: Ullstein Verlag, 1971, 1972, 1974.
Seiten papierbedingt leicht gebräunt. Befriedigender Zustand. - Buch der 1000 Bücher Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag) Das Kapital OA 1867-94 (3 Bde.) Form Sachbuch Bereich Philosophie Kaum ein theoretisches Werk hat die Welt so stark verändert wie Das Kapital (Untertitel: Kritik der politischen Ökonomie) von Karl Marx. Es gab aber auch kaum eine Abhandlung, die ähnlich dogmatisiert und instrumentalisiert wurde. Nur den ersten Band konnte Marx selbst vollenden; Band 2 und 3 wurden von Friedrich R Engels editiert. Inhalt: Marx zielte bei der Abfassung des Kapitals darauf, die zwanghafte Gesetzmäßigkeit der kapitalistischen Produktionsweise zu entschlüsseln. "Sie wissen es nicht, aber sie tun es" - dieser Satz aus dem ersten Kapitel kann deshalb als Präambel des ganzen Werks gelesen werden, einem mit ebenso viel theoretischem Scharfblick wie akribischer Genauigkeit vorgetragenen Versuch, der Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer eigenen materiellen Existenzgrundlage zu vermitteln. Marx verfolgte keineswegs das sozialreformerische Ziel einer - wie es abschätzig in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten aus dem Jahre 1844 (1844) heißt - "besseren Salairierung der Sklaven". Seine Intention war eine andere: Es ging um eine Rückgewinnung jener Potenz, welche die Menschen als soziale und geschichtliche Wesen auszeichnet und sie befähigt, die Welt unter menschliche Bestimmungen zu setzen. Und es ging um die Aufhebung der Selbstentfremdung, die Abschaffung von willkürlichem Privileg und Elend, um einen Zustand, in dem der Produktionsprozess dem Menschen diene - nicht umgekehrt. Schon Georg F. W. R Hegel hatte die Arbeit als Wesen des Menschen gefasst, sie jedoch, in einem weniger gegenständlichen als abstrakten Sinne, als Gedankenarbeit interpretiert. Marx, Hegel "vom Kopf auf die Füße" stellend, betrachtet hingegen die Seite der materiellen Reproduktion als Grundlage sowohl des gesellschaftlichen wie des individuellen Daseins. Sie umfasst einerseits die materiellen Produktivkräfte - Rohstoff, Werkzeug, Arbeitskraft -, andererseits die Produktionsverhältnisse, die gesellschaftliche Seite des Produktionsprozesses, die mit den jeweiligen Eigentumsverhältnissen identisch ist. Marx geht in seiner Analyse von der Ware, der Elementarform des gesellschaftlichen Reichtums, und ihrem "Fetischcharakter" aus. Ein selbstverständliches, triviales Ding wie ein Tisch erweist sich, sobald es auf den Markt tritt, als ein "höchst vertracktes". Als Ware ist es Träger von Wert. Dieser Wert existiert nur in der Vorstellung, dennoch scheint er den Dingen von Natur aus anzuhaften. Nicht anders geht es, im entfalteten Akkumulationsprozess, mit dem Kapital selbst. Der Wert, als Kapital, setzt seine Selbstverwertung in Gang und erscheint in der Form des Kapitalfetischs als "Geld heckendes Geld". Indem Marx den Akkumulationsprozess des Kapitals ausleuchtet, zeigt er, dass die handelnden Personen, die bürgerlichen Wirtschaftssubjekte, Zwängen und Gesetzen folgen, die gleichsam hinter ihrem Rücken existieren. Mit der Analyse des Kapitals als dem "automatischen Subjekt" enthüllt er, dass auch die Fabrikbesitzer nicht Subjekt, sondern Objekt ihres eigenen Tuns sind. Das autonome Subjekt ist eine Illusion, solange sich die Menschen nicht zu einem Verein freier Produzenten assoziieren. Wirkung: Was man zu Zeiten der weltweiten Blockbildung im Osten unter dem Namen des Marxismus-Leninismus praktizierte, hat wenig gemein mit den Intentionen eines großen Aufklärers, der für den "rohen und gedankenlosen", den eben nur formalen, doktrinären Kommunismus nichts als Verachtung empfand. Starken Einfluss übten die Schriften von Marx, insbesondere die darin enthaltene Wert- und Fetischkritik, auf die Autoren aus dem Umfeld der Frankfurter Schule und, wenn auch nur für sehr kurze Zeit, auf die internationale Studentenbewegung. K. L.
XXX, 900, 871, 1019 Seiten. Taschenbuch. Kartoniert.; 3. Auflage. 2. Auflage. 2. Auflage. 3 Bände.
[SW: Philosophiegeschichte, Herrschaft, Linke Literatur, Kritische Theorie, Politikwissenschaft, Politologie, Philosophie des 19. Jahrhunderts, Soziologiegeschichte, Kapitalismus, Kapitalismuskritik, Soziales Engagement, Linke Theorie, Revolutionen, Sozialutopien, Politische Literatur, Soziologie, Sozialismus, Politische Ökonomie, Revolte, Sozialstruktur / Geschichte, Sozialer Wandel, Mehrwert, Klassiker des Marxismus, Allgemeine Werke zum Marxismus-Leninismus, Philosophie / Länder, Gebiete, Völker // Deutschland, Kapital, Philosophie / Geschichte, Reproduktion (Wirtschaft), Zirkulation (Wirtschaft)]
Marx, Karl / Engels, Friedrich, Gesamtausgabe (MEGA): Band 15 (insgesamt 2 Bände/Teile), Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie, Dritter Band: Marx, Karl / Engels, Friedrich, Gesamtausgabe (MEGA): Band 15 (insgesamt 2 Bände/Teile), Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie, Dritter Band, Akademie Verlag Berlin ISBN: 9783050037970
9783050037970 Verlagsfrisch AbsoluteNew Copy
Marx, Karl / Engels, Friedrich, Gesamtausgabe (MEGA): Band 15 (insgesamt 2 Bände/Teile), Das Kapital, Kritik der politischen Ökonomie, Dritter Band Verlag : Akademie Verlag Berlin ISBN : 3-05-003797-0 Einband : Gebunden in Schuber Seiten/Umfang : XI, 1420 Seiten, 11 schwarz-weiß Abbildung(en) Erschienen : 1. Auflage 15.12.2004 Preisinfo : 178,00 Eur[D] Der fünfzigste Band der MEGA enthält die von Engels 1894 herausgegebene Druckfassung des dritten Bandes des "Kapital". Sie ist das Endprodukt eines langjährigen Redaktionsprozesses und fußt auf dem in Band II/ 4.2 veröffentlichten Marxschen Manuskript von 1864/ 65. Darüber hinaus hat Engels weitere Manuskripte in die Redaktion einbezogen, die aus dem Zeitraum zwischen 1867/ 68 und 1876 stammen und die demnächst in Band II/ 4.3 aufgenommen werden bzw. in Band II/ 14 bereits vorgelegt wurden. Der dritte Band des "Kapital" sorgte bereits seit seiner Veröffentlichung für grundsätzliche, zum Teil bis heute andauernde Kontroversen, etwa über die Transformation von Werten der Waren in Preise und die Tragfähigkeit der Arbeitswertlehre, über die mit dem tendenziellen Fall der Profitrate verknüpfte Frage nach der Zukunft des Kapitalismus, später auch über seine Thesen zu Geld und Kredit oder zu Konkurrenz und Konzentration. Durch den Vergleich zwischen den Manuskripten und der nun vorliegenden Druckfassung wird erkennbar, inwieweit Engels den Text von Marx veränderte, wo er eigene Akzente setzte und wie stark der Antrieb war, nicht nur als literarischer, sondern auch als politischer Nachlaßverwalter zu wirken. So gewinnt der Leser einen Eindruck von der Ambivalenz, durch die Engels' Redaktion gekennzeichnet ist. Auf der einen Seite steht sein Bestreben, einen authentischen Text des Autors Marx zu präsentieren. Andererseits sah er sich berechtigt, in den Text einzugreifen. So nahm er eine Reihe von terminologischen und inhaltlichen Korrekturen vor und stellte in einer Vielzahl von Fällen neue Zusammenhänge her, etwa durch Textumstellungen oder durch die Formulierung von Über- oder Einleitungen. Und selbst rein redaktionell anmutende Änderungen - wie Engels' detaillierte Gliederung des Abschnitts über den tendenziellen Fall der Profitrate - lassen zumindest Spielräume für Interpretationen offen.
Hecker, R., R. Sperl und C.-E. (Hg.) Vollgraf: Neue Aspekte von Marx' Kapitalismus-Kritik. (=Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge 2004.) Berlin, Argument, 2006. ISBN: 388619664X
Die Gründe, sich mit Marx'"Kapital" zu beschäftigen, sind vielfältig. Wichtige Impulse für eine "Kapital"-Analyse oder für deren Wiederaufnahme gehen natürlich immer wieder von neuen Bänden der Marx-Engels-Gesamtausgabe aus, vor allem wenn es sich um die Veröffentlichung bislang unbekannter "Kapital"-Entwürfe von Marx oder um redaktionelle Unterlagen des Herausgebers Engels handelt. Die Autoren des vorliegenden Bandes aus Japan, Korea, den USA, Griechenland, Italien und Deutschland dokumentieren die "Kapital"-Debatte als das Ergebnis eines internationalen Netzwerkes.Schwerpunkte: Engels' Kapitalismus-Bild und seine inhaltlichen Zusätze zum dritten Band des Kapitals. Über Formen und Formveränderungen des Kapitalismus und dessen "allgemeine Gesetze" bei Marx. Zu den Merkmalen der Umschlagtabellen von Marx für das 2. Buch des Kapitals. Zur Geschichte der Terminologie des "Kapitalismus" im 19. Jahrhundert. ISBN 388619664X, ISBN-13: 9783886196647
264 S., Br.
Reinhard,Marx: Das Kapital Ein Plädoyer für den Menschen, Pattloch Verlag GmbH + Co, November 2008 ISBN: 3629021557
Reinhard Marx Das Kapital Ein Plädoyer für den Menschen Banderole Ein Kapitalismus ohne Menschlichkeit, Solidarität und Gerechtigkeit hat keine Moral und auch keine Zukunft. Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising Text auf der Buchrückseite: Ist der Traum vom Wohlstand für alle in einer marktwirtschaftlichen Ordnung ausgeträumt Viele Menschen fragen, was seinerzeit Karl Marx fragte: Dient das Kapital noch dem Menschen oder dient der Mensch nur noch dem Kapital Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, teilt mit Karl Marx zwar den Nachnamen, nicht aber die Weltanschauung. Er denkt aus christlicher Verantwortung darüber nach, wie es Gerechtigkeit, Freiheit und Solidarität geben kann, in einer Welt, in der die Macht des Geldes scheinbar grenzenlos ist.<
NEUBUCH! 304 Seiten 220 mm x 151 mm x 30 mm Einband:Gebunden
[SW: Wirtschaftsethik]



