Martin Walser
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Kolodziej, Liwia: Antisemitische Literatur? Zur Antisemitismusproblematik bei Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers" GRIN VERLAG, Juli 2009, Besorgungstitel - vorauss. Lieferzeit 3-5 Tage. ISBN: 364036502X
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Bergische Universität Wuppertal, Veranstaltung: Martin Walser, Sprache: Deutsch, Abstract: Der 2002 erschienene Roman Martin Walsers Tod eines Kritikers löste eine erhebliche Diskussion, sowohl in der journalistischen Berichterstattung, als auch in der Literaturkritik aus. Die Debatte um den Roman war gekennzeichnet durch den Vorwurf, Martin Walser hätte mit diesem Werk antisemitische Literatur vorgelegt. Jedoch war nicht der Roman Tod eines Kritikers an sich der Auslöser für die Antisemitismusdebatte um Martin Walser, sondern vielmehr der literarische und gesellschaftliche Kontext (z.B. die Walser-Bubis- Kontroverse), in dem der Roman entstand und veröffentlicht werden sollte. Frühere Werke Martin Walsers waren bereits mit dem Vorwurf des Antisemitismus behaftet (z.B. der Roman Ohne Einander ) und auch öffentlich debattiert worden, worauf Martin Walser mit seiner Friedenspreisrede (1998) zu reagieren versuchte, um Stellung zu beziehen. Diese Rede wiederum schaffte neuen Diskussionsbedarf und der vier Jahre später erschienene Roman Tod eines Kritikers verschärfte die Debatte um den Antisemitismus bei Martin Walser und schien diesen zu bestätigen. Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich vordergründig mit dem Roman Tod eines Kritikers und dem damit verbundenen zugespitzten Antisemitismusvorwurf. Unverzichtbar für das Verständnis der Antisemitismusvorwürfe gegen Walser ist die Vorgeschichte des Romans: Zum einen die Friedenspreisrede und die Walser- Bubis- Debatte, die als Erster Walser- Skandal bezeichnet werden. Zum anderen das Verhältnis zwischen Walser und Reich- Ranicki, da Letzterer eine Parodie des Protagonisten in Tod eines Kritikers darstellt und Walsers Verhältnis zu dem Literaturkritiker maßgeblich die Absichten des Romans widerspiegelt. Das dritte Kapitel skizziert kurz die Romanhandlung und analysiert den Roman. Dabei spielen zwei Interpretationsdimensionen eine Rolle: 1. Die Analyse des Romans unter dem Aspekt des Antisemitismus und 2. unter dem Aspekt einer Literatursatire. In Kapitel 4 wird der Antisemitismusvorwurf Schirrmachers gegen Walser beschrieben. Auf eine erschöpfende Darstellung der kompletten Debatte ist- aufgrund von Rahmenbedingungen dieser Arbeit- zu verzichten. Allerdings soll die Stellungnahme des Autors berücksichtigt werden. Vordergründig soll die Hausarbeit vor allem von der Frage geleitet werden, wie dieser Roman einzuordnen ist: Hat Martin Walser mit seinem Tod eines Kritikers tatsächlich einen antisemitischen Roman vorgelegt
NEUBUCH! 2009. 24 S. 210 mm 211 mm x 146 mm x 17 mm; Akademische Schriftenreihe, Bd. V129821
Walser, Martin: Ein springender Brunnen. Roman. Suhrkamp Verlag Kg 4.Aufl. 1998 Frankfurt am Main ISBN: 3518410105
413 S.S. 8°
Leinen Ganzleinenband mit Rückenschild und illustriertem Schutzumschlag. Der Umschlag leicht angerändert und berieben, Schnitte und Einband leicht fleckig, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten guter Zustand. Martin Walsers 1998 im Suhrkamp Verlag erschienener Roman Ein springender Brunnen (ISBN 3518396005) zählt zu den bedeutendsten Romanen seines Spätwerks. Im Mittelpunkt des autobiographisch geprägten Romans steht der - zu Beginn der Handlung im Jahre 1932 - fünfjährige Johann, Sohn eines Gastwirtsehepaars im schwäbischen Dorf Wasserburg am Bodensee, Walsers Geburtsort. Sein poetisch veranlagter Vater fördert dabei die musische Veranlagung des Kindes, während die praktisch denkende Mutter die Gastwirtschaft (die "Restauration") führt und - nicht aus Überzeugung sondern aus Geschäftsinteressen - schon 1932 der NSDAP beitritt. Walser gelingt in dem Roman nicht nur eine authentisch wirkende Schilderung der Lebensumstände zur Zeit des Nationalsozialismus, durch die bäuerlich-einfachen, teilweise skurrilen Figuren gibt er auch einen Einblick in die dörflich-kleinstädtische Gemeinschaft. Dabei wird Johanns sensible Gedankenwelt, die er, von seinem Vater inspiriert, zum Beispiel in einem "Wörterbaum" zu ordnen versucht, mit der heraufziehenden Katastrophe konfrontiert, etwa in seiner Freundschaft zu Adolf, der aus einer strammen Nazi-Familie stammt. Erinnerungsmodell Das historische Umfeld des Zweiten Weltkriegs dringt gegen Ende des Romans mit der Nachricht vom Tod Johanns älteren Bruders auf bedrückende Weise in das Leben der Familie ein, spielt in der Handlung aber nur eine untergeordnete Rolle. Der Roman erzählt vor allem Johanns Entwicklung, seine Kindheit und Jugend, seine erste Liebe das Finden einer eigenen Sprache. In der Sendung Literarisches Quartett, die am 14. August 1998 ausgestrahlt wurde, musste sich Martin Walser die Kritik gefallen lassen, dass im Springenden Brunnen Auschwitz keine Rolle spielt. Indirekt wurde der Schriftsteller so in die Nähe der Verharmlosung der Nazizeit oder sogar des Geschichtsrevisionismus gebracht. In seiner Rede anlässliche zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels im Oktober hat Martin Walser unter anderem versucht, öffentlich Stellung gegen diese Anschuldigungen zu beziehen, erreichte dabei allerdings das Gegenteil: Nun wurden zusätzlich auch Vorwürfe des latenten Antisemitismus gegen den Schriftsteller erhoben. Es kam zu einer monatelangen Diskussion in den Medien, die unter dem Namen Walser-Bubis-Debatte in die Geschichte einging und in der Diskussion um den Roman Tod eines Kritikers (2002) ihre Fortsetzung fand. Walser wollte mit seinem Roman tatsächlich keine direkte Kritik an der Nazizeit üben, sondern seine Jugenderlebnisse unbelastet von späteren (politischen) Deutungen literarisch festhalten. Um Missverständnissen vorzubeugen, weist er aber gleich auf der ersten Seite des Buchs auf diese Schreibabsicht hin: Solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird. Wenn etwas vorbei ist, ist man nicht mehr der, dem es passierte. Allerdings ist man dem näher als anderen. Obwohl es die Vergangenheit, als sie Gegenwart war, nicht gegeben hat, drängt sie sich jetzt auf, als habe es sie so gegeben, wie sie sich jetzt aufdrängt. Aber solange etwas ist, ist es nicht das, was es gewesen sein wird. Wenn etwas vorbei ist, ist man nicht mehr der, dem es passierte. Als das war, von dem wir jetzt sagen, dass es gewesen sei, haben wir nicht gewußt, dass es ist. Jetzt sagen wir, dass es so und so gewesen sei, obwohl wir damals, als es war, nichts von dem wussten, was wir jetzt sagen. Aus diesem Grund hat sich der Schriftsteller um die Wiederherstellung seiner unwissenden Kinderperspektive bemüht, weswegen er Informationen über die Naziverbrechen, die erst nach dem Krieg öffentlich geworden sind, im Roman nicht erzählt. Bei dem im Roman geschilderten Bild der Nazizeit versucht er möglichst realistisch zu sein, wobei Martin Walser vor allem ein Beispiel der persönlichen Gewissenserforschung geschaffen hat. Das ländliche Szenario erweiterte zudem den Erinnerungsraum, weil es etwa im Unterschied zu Grass' Blechtrommel, die in der Stadt Danzig verortet ist, zeigt, wie der Nationalsozialismus selbst abseits der Kriegsschauplätze mörderische Spuren hinterlassen hat. Auch in Wasserburg gab es Opfer: Behinderte, Oppositionelle, Homosexuelle und Soldaten. Der Roman zählt zu den größten Erfolgen Martin Walsers, wofür wohl neben der historischen Thematik nicht zuletzt die zahlreichen Charakterstudien und die im Vergleich zu anderen Spätwerken leichte und flüssige Erzählweise verantwortlich sind.
[SW: Deutsche Literatur | Roman | Martin Walser]
Walser, Martin: Tod eines Kritikers. Roman. Erstausgabe. Suhrkamp Verlag KG Erste Aufl. (Erstausgabe) 2001 Frankfurt am Main ISBN: 3518413783
218S. 212x136x27 mm
Leinen Fadengehefteter Ganzleinenband mit Rückenschild und Schutzumschlag. Der Umschlag leicht berieben, nachgedunkelt und mit vereinzelten Kratzern, Exlibris auf Innendeckel, ansonsten rundum guter Zustand. Tod eines Kritikers ist ein Roman von Martin Walser, der 2002 im Suhrkamp Verlag erschienen ist. Handlung Der Roman beginnt als Erzählung eines gewissen Michael Landolf, der beweisen möchte, dass Hans Lach, dessen letztes Buch in Andre Ehrl-Königs (Vorbild: Marcel Reich-Ranicki) Literatursendung SPRECHSTUNDE verrissen worden ist, nicht für den Tod des von der Bildfläche verschwundenen Starkritikers verantwortlich ist, obwohl er sich nach seiner Verhaftung selbst beschuldigt und in Mordphantasien hineingesteigert hat. Zu diesem Zweck recherchiert Landolf innerhalb des deutschen Literaturbetriebs, unterhält sich mit Kriminalhauptkommissar Wedekind über Lachs letztes Buch Wunsch, Verbrecher zu sein, besucht Hans Lach in der Psychiatrie und beginnt eine Affäre mit der Verlegergattin Julia Pelz-Pilgrim. Der vermisste Ehrl-König nimmt dabei in den Erzählungen von Professor Silberfuchs, genannt Silbenfuchs, und Rainer Heiner Henkel immer deutlicher die Gestalt eines machtbesessen "Großkaspars" an, der keine seriöse Literaturkritik betreibt, sondern Selbstinszenierung auf Kosten der Schriftsteller. Es zeigt sich, dass der Kritiker auch in der vermeintlichen Todesnacht nur die Gelegenheit einer Inszenierung wahrgenommen hat, um sich der Affäre mit einer jungen Schriftstellerin widmen zu können. Weiter ist am Ende des Romans klar, dass Michael Landolf und Hans Lach ein- und dieselbe Person sind. Die Erzählung nimmt dadurch Züge eines literarischen Selbstgesprächs an und die Tatsache, dass Anfang und Ende in einer Ringkomposition zusammenfallen, riegelt den literarischen Kosmos nach außen hin weiter ab. Motive Tod eines Kritikers ist ein für Walser untypisch postmoderner Roman. Er ist nicht nur Krimi-Farce, Medienbetriebssatire und Seitensprunggeschichte, sondern enthält auch eine psychologische Studie, welche die Identitätsproblematik der Schriftsteller im Medienzeitalter behandelt. Darüber hinaus enthält das Buch vor allem auch ein Spiel mit den Realitätsebenen in Form eines Schlüsselromans, bei dem reale Personen in literarische Figuren überführt werden. Kritiker Walsers halten gerade aus diesem Grund den Roman für misslungen. Jan Philipp Reemtsma konstatierte, Walsers Wunsch, Marcel Reich-Ranicki durch sein Buch zu schaden, habe bei ihm zu einem "Kontrollverlust" und einem Schreibprozess "im Zustand autosuggestiver Verstörung" geführt. "Das Grundanliegen Martin Walsers, Marcel Reich-Ranicki in absurder und bizarrer Gestalt mit höchstem Beleidigungswert in seinem Roman auftreten zu lassen, macht alle Bemühungen um eine annähernd komplexe Erzählstruktur zunichte."[1] Aufgrund eines offenen Briefs[2] des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher ist dieser Aspekt des Romans in der öffentlichen Wahrnehmung besonders hervorgetreten. Interessant dabei ist, dass die öffentliche Diskussion über Walsers Werk in vielen Punkten dem Drehbuch des Romans folgte, weswegen dieser aus heutiger Sicht, wie schon Sigrid Löffler bemerkte, " Gnadenlos klug und fast prophetisch" wirkt.[3] Namenswahl Der Name "Ehrl-König", den Martin Walser bereits in seinem Roman Ohne einander verwendet hat, verweist auf Johann Wolfgang Goethes berühmte Ballade Der Erlkönig. Die Absicht, die Walser mit dieser Namenswahl verbunden habe, soll darin bestanden haben zu verdeutlichen, dass in Ehrl-Königs Armen "die Autoren zugrunde gehen wie das Kind in Goethes Ballade".[4] Öffentliche Kontroverse Auslöser Noch bevor der Roman anderen Rezensenten zugänglich, geschweige denn im Buchhandel erhältlich war, hatte die FAZ das unredigierte Manuskript zur Prüfung für einen Vorabdruck erhalten. In seinem offenen Brief an Walser lehnte der FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher eine Vorveröffentlichung in seiner Zeitung aber ab und machte damit den Inhalt des Werkes öffentlich. Schirrmacher, der 1998 bei der Verleihung des Friedenspreises an Martin Walser noch die Laudatio gehalten hatte, nannte in seinem Artikel den Roman eine zwanghaft aus Verbitterung geborene Abrechnung Walsers mit seinem langjährigen Kritiker Marcel Reich-Ranicki. Als Thema des Buches sah Schirrmacher schlicht den "Mord an einem Juden".[2] Von Verteidigern Walsers wurde Schirrmacher sofort vorgeworfen, er habe den "journalistischen Erstschlag" erfunden (Thomas Steinfeld in der SZ[5]) und Anstandsregeln der Presse verletzt. Schirrmacher konterte: "Elementare Anstandsregeln sind durch das Buch verletzt worden".[6] Walser widersprach ihm empört. Ein Buch, wie es Schirrmacher beschrieben habe, würde er nie verfassen - er sei doch nicht verrückt. Sein Roman handele einzig und allein von der Macht im Literaturbetrieb. Und wenn Schirrmacher die im Roman verwendeten Attribute für typisch jüdisch halte, sei er selber der Antisemit.[7] Die öffentliche Aufnahme des Werkes war überwiegend ablehnend. Das Interesse richtete sich dabei in erster Linie auf die in Romanform verpackte Attacke auf Reich-Ranicki und Walsers Beweggründe dafür. Hellmuth Karasek, sowohl mit Reich-Ranicki als auch Walser lange beruflich verbunden, wertete das Buch als "Dokument eines schier übermenschlichen Hasses, der den Autor überwältigt, weil er sich sein Leben lang unter der Fuchtel von Reich-Ranicki sah",[8] und gab damit den Tenor der Mehrzahl der öffentlichen Meinungsäußerungen vor. Stimmen zur Verteidigung Walsers blieben die Ausnahme. Der seit Jahrzehnten mit Walser und Reich-Ranicki befreundete Leitende Redakteur der Süddeutschen Zeitung Joachim Kaiser versuchte allerdings, die Wogen zu glätten, indem er diese Auseinandersetzung mit "Ehezwistigkeiten älterer Paare" verglich, die mit den Jahren ja auch immer herber und heftiger ausfallen würden. Ansonsten aber lobte er, in dem Buch zeige sich der alte "beschwingte, persönliche, bildungsvergnügte, herzliche Walser-Sound".[9] Antisemitismusproblematik Beinahe zwangsläufig wurde in der öffentlichen Diskussion auch die Frage behandelt, inwieweit Walser sich bei seiner Attacke auf Reich-Ranicki antisemitischer Klischees bedient habe. Bereits Martin Walsers Romane Ein springender Brunnen und Ohne einander sowie seine Rede anlässlich der Verleihung des "Friedenspreises des Deutschen Buchhandels" hatten Stimmen laut werden lassen, die darin einen latenten Antisemitismus des Schriftstellers erkennen wollten. In allen Fällen trug die literarisch komplizierte und rational kontrovers bewertbare Auseinandersetzung Walsers mit dem Thema dazu bei, dass diese Vorwürfe entstehen konnten. Dazu kamen ressentimentgeladene öffentliche Äußerungen Walsers: "In unserem Verhältnis ist er der Täter und ich bin das Opfer", sagte er 1998 beispielsweise über Reich-Ranicki. "Jeder Autor, den er so behandelt, könnte zu ihm sagen: Herr Reich-Ranicki, in unserem Verhältnis bin ich der Jude."[10] Bei der Kontroverse um Tod eines Kritikers wurde allerdings von (fast) keinem Kritiker Walsers der Vorwurf erhoben, Martin Walser persönlich sei "Antisemit", wohl aber, er habe ein "antisemitisches Buch" geschrieben bzw. sein Buch verführe zu einer antisemitischen Rezeption. "In aller Freundschaft" warf die mit Walser befreundete jüdisch-amerikanische Schriftstellerin Ruth Klüger ihm in einem offenen Brief vor, er habe sie durch die "Darstellung eines Kritikers als jüdisches Scheusal betroffen, gekränkt, beleidigt."[11] Befürworter Walsers verwiesen darauf, dass Tod eines Kritikers das Thema "Juden" nur in einer kurzen Passage im Zusammenhang mit der medialen Aufbereitung des vermeintlichen Mordes an Ehrl-König behandelt, über dessen möglicherweise jüdische Herkunft die Zeitungen spekulieren, wobei auch der angeblich vom gekränkten Hans Lach in Richtung Ehrl-König geäußerte Satz "Ab heute nacht Null Uhr wird zurückgeschlagen" als Skandalon und Tatmotiv eine Rolle spielt. Und sie betonen, dass Walser diesen Ausspruch nicht Lach zuordnet, sondern ihn als eine Erfind...
[SW: Deutsche Literatur | Roman, Erzählung | Erstausgaben]
Walser, Martin; Brunner, Michael [Hrsg.]: Martin Walser und die Kunst. Begleitbuch zur Geburtstags-Ausstellung in der Städtischen Galerie Fauler Pelz in Überlingen 25. Mai - 21. Oktober 2007. "Martin Walser und die Kunst". Mit einem Gespräch von Martin Zingg mit Martin Walser. Imhof, Petersberg 2007 ISBN: 3-86568-257-X
DAS BUCH ZUM 80. GEBURTSTAG DES GROSSEN SCHRIFTSTELLERS. Martin Walser ist nicht nur einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein großer Kunstliebhaber, der uns das Sehen lehrt. Das vorliegende Buch dokumentiert zum ersten Mal Walsers Kunstsammlung und seine vielfältigen Beziehungen zur bildenden Kunst. In Bild und Text werden in diesem Buch rund 100 Gemälde, Skulpturen und Arbeiten auf Papier von "Walsers Künstlern" gezeigt, unter ihnen so prominente Künstlerpersönlichkeiten wie Horst Janssen, Werner Tübke, Johannes Grützke, HAP Grieshaber, Herbert Achternbusch und Alissa Walser. Ein Kapitel widmet sich den Zeichnungen und Karikaturen, die Martin Walser selbst, von 1951 an, geschaffen hat.
Farbig bedruckter Hardcover/Fadenbindung, 127 S. mit zahlreichen, teilweise farbigen Abbildungen; Format: 27,5 x 24,5 cm; Zustand: sehr gut, verlagsfrisch, in Originalfolie eingeschweißt



