Mann Thomas

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LUKACS, GEORG: THOMAS MANN, Nijmegen SUN 1975 ; fester Einband / hard cover; 1. Ed. ISBN: 9061680921
9061680921

Vertaald door Jacq F. Vogelaar, Gerrit Bussink, Hugues C. Boekraad en Henk Hoeks. Sunschrift 92. Inhoud: 1). Voorwoord bij de eerste druk. 2). Voorwoord bij de vijfde druk. 3). Thomas Mann naar aanleiding van de zeventigste verjaardag van Georg Lukacs. 4). Op zoek naar de burger. 5). De tragedie van de moderne kunst. 6). Het speelse en zijn achtergronden. 7). Appendix: Fragmenten over Thomas Mann uit het werk van Georg Lukacs: Storm en Thomas Mann - Königliche Hoheit - Thomas Mann en het literaire erfgoed - Buddenbrooks - De novellen van Thomas Mann - Drama en roman - Revolutionaire democratie en socialisme - Excentriciteit of volksleven? - Abstrakt en konkreet protest tegen het imperialisme - Realistiese totaliteit en surrealistiese montage - Kunst en leven in de imperialistiese periode - Antifascisme als poezie - Uitbeelding van het Pruisendom - De problematiek van het wilhelminiese tijdperk - Over de literatuur van de Weimar-periode (1918-1933) - Het antifascisme van Heinrich en Thomas Mann - Kritiek op de burgerlijke democratie van rechts en van links - Thomas Mann over Schopenhauer - Verhouding tot het socialisme - Thomas Mann in het openbare leven van onze tijd - De laatste grote vertegenwoordiger van het krities realisme - Franz Kafka of Thomas Mann? - 8). Nawoord. 9). Georg Lukacs en Thomas Mann. 10). Aantekeningen over Georg Lukacs. Met bibliografie. 227 pag. 1e druk Paperback/ingenaaid 22cmx15cm; 1e druk

[SW: buddenbrooks weimar schopenhauer heinrich mann kafka jacq vogelaar georg lukacs]

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Mann, Thomas Papst, Manfred / Sprecher, Thomas (Hg.): Vom weltläufigen Erzählen. Die Vorträge des Kongresses in Zürich 2006. (Thomas-Mann-Studien 38). Frankfurt/Main: Klostermann 2008. ISBN: 978-3-465-03548-0
Aus dem Inhalt: Thomas Sprecher: Thomas Mann und die Weltliteratur Hans Wißkirchen: Vier Generationen lesen Thomas Mann. Ein Überblick von 1956 bis 2006 Nike Wagner: "Es war ein Verhältnis." Thomas Mann und Richard Wagner Aharon Appelfeld: The Bible and Thomas Mann Martin R. Dean: Der Flügelschlag eines brasilianischen Schmetterlings. Felix Krull als Modell weltläufigen Erzählens Alois M. Haas: "Leben selbst ist Sterben und dennoch Wachstum." Thomas Mann zwischen Decadence und Epiphanie Steinunn Sigurdardottir: Liebe und Tod in der Lautlosigkeit. Hans Castorp und Olafur Karason im Schnee Hugo Loetscher: Immer wieder Thomas Mann Judith Kuckart: Nachrichten aus L.A. Franz Schuh: Der Großschriftsteller. Rede über Thomas Mann, Robert Musil und über andere Größenverhältnisse

200 S., 1 Frontispiz. Ln. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Mann, Thomas Hülshörster, Christian: Thomas Mann und Oskar Goldbergs "Wirklichkeit der Hebräer". (Thomas-Mann-Studien 21). Frankfurt/Main: Klostermann 1999. ISBN: 978-3-465-02792-8
Die Bedeutung, die der jüdische Religionswissenschaftler und Theologe Oskar Goldberg mit seinem Hauptwerk "Die Wirklichkeit der Hebräer" für Thomas Mann und speziell für den Josephs-Roman hatte, ist von der Forschung bisher wenig untersucht worden. Zu schnell gab man sich in der Vergangenheit mit der Feststellung Thomas Manns, daß es sich bei Goldberg um einen "jüdischen Faschisten" handele, zufrieden. Als solchen porträtiert ihn Thomas Mann im "Doktor Faustus", aber es ist bemerkenswert, daß Thomas Mann Goldberg bereits seit 1927 kannte - und daß eben dieser später so vehement abgelehnte Goldberg zu einem wichtigen Mitarbeiter an der von Thomas Mann in Zürich herausgegebenen Exil-Zeitschrift "Mass und Wert" werden konnte. Das hier vorgelegte Buch unternimmt daher den Versuch, die schwierige Geschichte der Kontakte zwischen Thomas Mann und Goldberg zu rekonstruieren. Grundlage dieses Versuches ist vor allem der inzwischen zugängliche umfangreiche Nachlaß Goldbergs im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Die Untersuchung zeigt, daß Thomas Manns Haltung gegenüber Goldberg bis 1942 durch ein vorsichtiges Interesse, ja eine gewisse Faszination bestimmt ist, die allerdings nichts an der eindeutigen moralisch-ethischen Ablehnung änderte. Das Forum, das Thomas Mann schließlich wählte, um diese Ablehnung auch zu artikulieren, ist das eigene Werk. Nicht erst der "Doktor Faustus" präsentiert Thomas Manns Kritik an Goldbergs Denken, vielmehr ist auch der Josephs-Roman (der Goldberg stofflich viel zu verdanken hat) alles andere als ein "Zusammenklang" mit Goldbergs Thesen aus der Wirklichkeit der Hebräer, den Friedrich Lion, Thomas Manns Chefredakteur von "Mass und Wert" und Goldbergs Hauptfürsprecher, vermutete. Gerade im Hinblick auf die Verwendung von Teilen aus der "Wirklichkeit der Hebräer" für den Josephs-Roman ist es kennzeichnend, daß Thomas Mann Goldbergs Ideen vom Kopf auf die Füße gestellt, sie "humanisiert" hat.

310 S. Ln.mS. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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Mann, Thomas Frizen, Werner / Marx, Friedhelm (Hg.): Thomas Mann, Katia Mann - Anna Jacobson. Ein Briefwechsel. (Thomas-Mann-Studien 34). Frankfurt/Main: Klostermann 2005.
Thomas Manns Leben und sein schriftstellerisches Oeuvre wurden wesentlich durch Begegnungen, Freundschaften und Auseinandersetzungen mit Literaturwissenschaftlern geprägt. Unter ihnen ist die deutsch-jüdische Literatur-Professorin Anna Jacobson (1888-1972) die erste Frau. Der Brief, den sie 1925 als Dozentin eines nordamerikanischen Colleges an Thomas Mann richtete, markiert den Beginn eines Verhältnisses, das während der amerikanischen Exilzeit Thomas Manns jenseits der fachlichen Interessen zunehmend freundschaftliche und familiäre Züge erhielt. Die insgesamt über 70 erhaltenen Briefe Thomas und Katia Manns an Anna Jacobson werfen ein neues Licht auf die schriftstellerische Existenz, die Werkpläne und die politischen Positionen des Exilschriftstellers Thomas Mann. Sie werden hier erstmals vollständig - zusammen mit den erhaltenen Briefen Anna Jacobsons - mit einem ausführlichen Kommentar publiziert. Der Briefwechsel beleuchtet auch die Lebensform einer deutsch-jüdischen Germanistin, die sich ungeachtet widriger Umstände zeitlebens um die Vermittlung deutscher Literatur in den USA bemühte. Den sichtbarsten Ausdruck fand dieses Engagement in den zahlreichen Vorträgen Thomas Manns, die Anna Jacobson während der 1940er Jahre am Hunter College in New York initiierte. Ihre Briefe vermitteln zugleich einen Einblick in die gelegentlich prekäre Situation der nordamerikanischen German Departments während des 2. Weltkriegs. Neben der Korrespondenz Käte Hamburgers (Thomas-Mann-Studien Band 20) liegt hiermit der zweite Briefwechsel Thomas Manns mit einer Literaturwissenschaftlerin vor. Das Buch gibt der Thomas-Mann-Forschung neue Impulse, es vergegenwärtigt Manns Schriftstellerexistenz im amerikanischen Exil und es bietet anregendes Material für die Exilforschung und die Wissenschaftsgeschichte der Auslandsgermanistik. Anna Jacobson, geb. 1888 in Lüneburg, schloß ihr Studium der Literaturwissenschaften 1917 in Bonn mit einer Promotion ab. In den frühen 1920er Jahren emigrierte sie nach New York, wo sie von 1924 bis zu ihrer Emeritierung in den 1950er Jahren am Hunter College deutsche Literatur lehrte.Ihr Forschungsinteresse für das Werk Thomas Manns bildete den Ausgangspunkt für den langjährigen Briefwechsel mit Thomas Mann. In den vierziger Jahren initiierte und organisierte sie die Vorträge, die Thomas Mann vor großem Publikum am Hunter College in New York hielt. Das freundschaftliche Verhältnis zwischen Anna Jacobson und der Familie Mann riß auch nach deren Rückkehr in die Schweiz nicht ab.

182 S. Ln. *neuwertig*

[SW: Literaturwissenschaft]

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