Mann Kopf
Es wurden insgesamt 841 Einträge zu 'Mann Kopf' gefunden (Stand: 29.04.2008).
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Mann, Thomas,
Thomas Mann (1875-1955), Schriftsteller u. Nobelpreisträger. Brief m. e. U., München, 7. März 1929, 1 Seite gr.-4°. Auf gedrucktem Briefkopf. An Eugen Pinner vom Berliner "Fontane-Abend", den Druck seines Vortrags "Theodor Fontane" betreffend: "[ ] Ich komme noch auf Ihren Wunsch zurück, ich möchte eine Äusserung über Fontane zu der geplanten Rundfrage beibringen. Ich möchte recht sehr bitten, mich davon zu dispensieren. Ich habe den Kopf so voll mit allerlei Arbeit und habe bei wiederholter Gelegenheit, zuletzt gelegentlich der bei Ihnen gehaltenen Ansprache, meinen Sack über Fontane so geleert, dass ich mich nicht zwingen kann, mich neuerdings über ihn zu äussern. Ich könnte mich nur wiederholen [ ]" - Der Vortrag wurde als Handpressendruck der Officina Serpentis ("Fontane-Abend", Gabe 6) veröffentlicht.
Thomas Mann (1875-1955), Schriftsteller u. Nobelpreisträger. Brief m. e. U., München, 7. März 1929, 1 Seite gr.-4°. Auf gedrucktem Briefkopf. An Eugen Pinner vom Berliner "Fontane-Abend", den Druck seines Vortrags "Theodor Fontane" betreffend: "[ ] Ich komme noch auf Ihren Wunsch zurück, ich möchte eine Äusserung über Fontane zu der geplanten Rundfrage beibringen. Ich möchte recht sehr bitten, mich davon zu dispensieren. Ich habe den Kopf so voll mit allerlei Arbeit und habe bei wiederholter Gelegenheit, zuletzt gelegentlich der bei Ihnen gehaltenen Ansprache, meinen Sack über Fontane so geleert, dass ich mich nicht zwingen kann, mich neuerdings über ihn zu äussern. Ich könnte mich nur wiederholen [ ]" - Der Vortrag wurde als Handpressendruck der Officina Serpentis ("Fontane-Abend", Gabe 6) veröffentlicht.
[SW: Autograph, Manuskript, Dokument]
Remes, Ilkka: Das Hiroshima-Tor, DTV DEUTSCHER TASCHENBUCH, Mai 2006 ISBN: 9783423245357
Sofort lieferbar! Mängelexemplar mit Lagerspuren. Rechnung mit MwSt. Kartoniert / Broschiert, 438 S., 21,1cm x 13,6cm x 3,3cm, DAS TOR ZUM HIMMEL. DAS TOR ZUR HÖLLE. DIE ZEIT DER ENTSCHEIDUNG IST JETZT. Der zweite Thriller von Ilkka Remes! Paris. Auf der Brücke Pont Marie wird eine Aktentasche in die Seine geworfen, eine Frau springt hinterher, ein Mann folgt. Der Mann taucht wieder auf - die Frau wird tot geborgen. Doch sie ist nicht ertrunken. Jemand hat ihr unter Wasser die Kehle durchgeschnitten ... Es geht um eine geheimnisvolle Diskette, deren Entdeckung die finnische Präsidentin zum Rücktritt zwingen würde - Timo Nortamo will den Inhalt dieser Diskette um jeden Preis publik machen. Im Dienste der Wahrheit. Gegen den überraschenden Widerstand seiner Vorgesetzten treibt er die Ermittlungen voran und gerät in ein Labyrinth aus mittelalterlichen Karten, genetischen Codes und Echos des Kalten Krieges. In diesem Labyrinth wird der Jäger zum Gejagten, und Außenstehende werden zu Opfern. Die geheimsten operativen Einheiten der Großmächte sind an einem immer gefährlicher werdenden Kopf-an-Kopf-Rennen beteiligt, bei dem sie vor keiner Maßnahme zurückschrecken, um etwas in ihren Besitz zu bekommen, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.
Hagen, Christopher S. Heisse Meilen - Ein Mann riskiert Kopf und Kragen, um acht Meilen Schienenstrang durch die Wüste zu bauen, Herder Freiburg
Zustand: Guter Zustand
Gebundenes Bibliothekenexemplar(foliert, Rückennummer, Stempel), 206 S. 19,5x12,5, (031030) Zustand: 3, Guter Zustand, Heisse Meilen - Ein Mann riskiert Kopf und Kragen, um acht Meilen Schienenstrang durch die Wüste zu bauen, Hagen, Christopher S.
[SW: Varia]
Bulgakow, Michail: Der Meister und Margarita / Michail Bulgakow, Neuwied und Berlin: Hermann Luchterhand Verlag GmbH 1968
"Dieses Buch ist wie ein Rausch." (Die Weltwoche) Alle Höllenmächte sind los in Moskau. Ein Dichter, seine Geliebte und der Teufel samt Gehilfen, der die Stadt mit Spuk und Zauberei auf den Kopf stellt, sind die Hauptpersonen in diesem Roman. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle, ausgenommen zwei Gerechte. Unglaubliche Dinge geschehen im Moskau der dreißiger Jahre. Berlioz, der Vorsitzende einer Literaturgesellschaft, und Besdomny, ein junger Lyriker, diskutieren an einem Frühlingsabend über die Nichtexistenz Christi. In ihr Gespräch mischt sich ein Fremder, ein Ausländer offenbar, der beiläufig erwähnt, daß er nicht nur mit Kant gefrühstückt habe, sondern auch beim zweiten Verhör Jesu durch Pontius Pilatus zugegen gewesen sei. Die Verblüffung der beiden kennt keine Grenzen, als der Fremde ihnen zudem eröffnet, daß Berlioz noch am selben Abend der Kopf vom Rumpf getrennt würde. Und seine Worte bewahrheiten sich ... Mir nach, Leser! Wer hat dir gesagt, es gäbe auf Erden keine wahre, treue ewige Liebe? Man schneide dem Lügner seine gemeine Zunge ab! Falls Sie diesem Aufruf Folge leisten, bekommen Sie erst einmal die außergewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem romaneschreibenden Meister und seiner an ihn glaubenden Muse Margarita erzählt. Und die Geschichte beginnt gar nicht gut, das Liebespaar ist getrennt, der männliche Teil in einem derart hoffnungslosen Zustand, dass es eigentlich schon der Liebe tragisches Ende sein müsste. Seit der Meister nämlich in unliebsamen Kontakt mit der sowjetischen Zensur und Kritik gekommen ist, er von einem literarischen Spitzel wegen Besitzes verbotener Schriften angezeigt und sein Roman über Pontius Pilatus von der Kritik in der Luft zerrissen wurde, verharrt er in einem Dauerzustand tiefer, lähmender Angst, die es ihm unmöglich macht, irgendetwas Sinnvolles zu unternehmen, alles, was er will, ist Ruhe. Mit diesem Wunsch befindet er sich im übrigen wohlauf in dem Irrenhaus des berühmten Nervenarztes Dr. Strawinski, wo er einem neuen Zimmernachbarn, nachdem dieser ihm feierlich geschworen hat, nie, nie wieder Gedichte zu schreiben, von den Anfängen, dem ersten Kennenlernen und den glücklichen Zeiten, seiner großen Liebe erzählt. Sie selbst will er nicht wiedersehen, da er in seinem Zustand nur Belastung und eine Quelle der Betrübnis für sie sein könne. Margarita, die keine Ahnung von der fysischen Nähe und psychischen Entfernung ihres Geliebten hat, ist mit einem reichen, einflussreichen Mann verheiratet, der sie liebt, verehrt und sich häufig auf Dienstreise befindet, sodass es ihr eigentlich recht gut gehen könnte, doch zu groß ist ihre Sehnsucht nach dem Meister, zu stark die Gedanken an ihn. Und siehe da - wie aus heiterem Himmel erhält sie die Möglichkeit, ihr unheilvolles Geschick zu ändern und ihren Geliebten wiederzufinden. Der Satan hat nämlich gerade in Moskau zu tun, wo auch sein traditioneller Frühlingsball stattfinden soll, doch fehlt hierfür noch die Ballkönigin, welche gemäß einer alten Tradition unbedingt Margarita heißen soll. Da Margarita nun außerdem schön, klug, überhaupt eine leidenschaftliche Dame und kein bisschen mittelmäßig ist, ergeht denn auch der Ruf zuerst an sie, und da die höllischen Sendlinge so klug sind, ihr dabei anzudeuten, man wisse mehr über den Verbleib des Meisters, brauchen sie keine zweite mehr zu fragen. Im weiteren Verlauf lernen wir Margarita als eine durch ihren festen Vorsatz gewappnete Frau in ihrem natürlichen, manchmal etwas leichtsinnigen Umgang mit den magischen Kräften kennen. Haben wir sie dann auf dem großen Ball des Satans, einem von Bulgakow fulminant gestalteten Höhepunkt, als Ballkönigin bewundert (und ihr dabei vielleicht sogar das nackte Knie geküsst), verwundert es kaum noch, dass die Kühne schließlich wirklich, wenn auch noch nicht ganz bei Trost, ihren Meister wiederfindet, während die Handlung mehr und mehr die irdischen Gefilde verlassen darf und auch verlässt - in fernen Welten, bei Kerzenschein und Musik von Franz Schubert verlieren wir die Liebenden aus den Augen.
650 S. 20 cm Leinen mit Umschlag, Namenseintrag, Umschlag fleckig,
[SW: Der Meister und Margarita;Michail Bulgakow;Moskau;Perestroika;Junger Mann;Schriftsteller;Teufelspakt;Belletristische Darstellung;Politik und Kulturbetrieb;Magier;Zauber;Pakt;schwarze Kunst;Katastrophe;Ausnahmezustand;Satire auf Geheimdienst;Staat und die Verfuehrbarkeit;]



