Mann Heinrich der Untertan Roman.
Es wurden insgesamt 258 Einträge zu 'Mann Heinrich der Untertan Roman.' gefunden (Stand: 08.02.2012).
Sehen Sie sich die aktuell angebotenen Bücher zu 'Mann Heinrich der Untertan Roman.' an.
Mann, Heinrich: Der Untertan. / Schlaraffenland. Zwei Romane. Bertelsmann (Lizenz des Claassen Verlages) Lizenzausgabe Ohne Jahresangabe Gütersloh
862S. 8°
Leinen Geprägter Ganzleinenband mit Schutzumschlag. Der Umschlag am Rücken leicht aufgehellt, angerändert, dezent knickig und mit kleinem Randeinriss am oberen Rücken, Kopfschnitt leicht nachgedunkelt, ansonsten guter Zustand. Luiz Heinrich Mann (* 27. März 1871 in Lübeck; 11. März 1950[1] in Santa Monica, Kalifornien) war ein deutscher Schriftsteller und der ältere Bruder von Thomas Mann. Heinrich Mann wurde 1871 als erstes Kind des Lübecker Kaufmanns Thomas Johann Heinrich Mann und dessen Ehefrau Julia geboren. Ihm folgten der Bruder Thomas (1875-1955), die Schwestern Julia (1877-1927) und Carla (1881-1910) sowie sein jüngster Bruder Viktor (1890-1949). Er wuchs in wohlhabenden Verhältnissen in Lübeck auf, wo sein Vater von 1877 bis zu dessen Tod 1891 Senator für Wirtschaft und Finanzen war. Nachdem Heinrich Mann das Katharineum 1889 in der Unterprima verließ, begann er im Oktober eine Buchhandelslehre in Dresden, die er nach knapp einem Jahr abbrach. Von August 1890 bis 1892 volontierte er beim S. Fischer Verlag in Berlin. Zugleich betrieb er Studien an der Friedrich-Wilhelms-Universität. Im Jahr 1892 erlitt er eine Lungenblutung und hielt sich deswegen in Wiesbaden und Lausanne zur Kur auf. 1893 zog die Familie nach München, von wo aus Heinrich Mann mehrere Reisen unternahm, nachdem er 1884 bereits Sankt Petersburg besucht hatte. Von 1899 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges hielt er sich an verschiedenen Orten auf. So etwa, zeitweise auch in Begleitung seines Bruders Thomas, länger in der Kleinstadt Palestrina in der Nähe von Rom, vorwiegend aber in Riva del Garda am Gardasee im Sanatorium des mit ihm befreundeten Arztes Dr. Christoph Hartung v. Hartungen. Sein bekanntes Werk Professor Unrat oder das Ende eines Tyrannen entstand 1904 und erschien ein Jahr später. In Manns Heimatstadt Lübeck wurde das Buch totgeschwiegen oder kritisiert. Es herrschte faktisch ein Verbot des Buches. Durch die zahlreichen Übersetzungen und die Verfilmung 1930 unter dem Titel Der blaue Engel erlangte Professor Unrat Weltruhm. 1910 starb die jüngste Schwester Carla durch Suizid, ein Verlust, den er nur schwer verarbeiten konnte. Heinrich Mann heiratete 1914 die Prager Schauspielerin Maria Kanova (1886-1947). Wohnsitz wurde erneut München. Die Tochter Leonie Mann (1916-1986), das einzige Kind Heinrich Manns, kam zwei Jahre später zur Welt. Nach Erscheinen von Thomas Manns Gedanken im Kriege im Jahr 1915, in denen dieser sich deutschnational äußerte, brach Heinrich Mann den Kontakt zu seinem Bruder ab. Heinrich Mann stand der kommunistischen Idee eher nahe als sein Bruder und lehnte die Teilnahme Deutschlands am Ersten Weltkrieg grundsätzlich ab. Gemeinsam mit Käthe Kollwitz und Albert Einstein unterzeichnete er zweimal, 1932 und 1933, den Dringenden Appell zur Aktionseinheit der Kommunistischen Partei Deutschlands und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands gegen die Nationalsozialisten.[2] 1917 wurde auf Betreiben von Thomas Manns Ehefrau Katia eine Annäherung versucht, doch erst 1922 gelang die Versöhnung. Nach Kriegsende erschien sein erfolgreichstes Werk Der Untertan, dessen Vorabdruck in einer Illustrierten bei Kriegsbeginn 1914 hatte abgebrochen werden müssen. Es wurde in den ersten Wochen nach Erscheinen fast hunderttausendmal verkauft. 1923 starb seine Mutter. 1927 wählte die Schwester Julia den Freitod. Nach der Trennung von seiner ersten Ehefrau Maria, auf die 1930 die Scheidung folgte, zog Mann 1928 nach Berlin. Maria Kanova ging mit der gemeinsamen Tochter zurück nach Prag. Von 1940 bis 1944 war sie wegen ihrer jüdischen Herkunft im Konzentrationslager Theresienstadt interniert. Sie starb 1947 an den Folgen der dort erlittenen Folter. Seine spätere Ehefrau Nelly Kröger lernte Heinrich Mann bereits 1929 kennen. 1931 wurde Heinrich Mann Präsident der Sektion Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste, in der er seit 1926 Mitglied war. Im selben Jahr machten er und Albert Einstein in einem offenen Brief an die New York Times auf die Ermordung des kroatischen Intellektuellen Milan ufflay aufmerksam. Er verließ Deutschland 1933 kurz vor dem Reichstagsbrand im Februar und emigrierte über Sanary-sur-Mer nach Nizza, wo er bis 1940 seinen Wohnsitz hatte. Wegen seiner nochmaligen Unterzeichnung des Dringenden Appells am 14. Februar 1933 schlossen ihn die Nationalsozialisten aus der Akademie der Künste aus, und im August 1933 wurde ihm die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt; Mann stand auf der Ersten Ausbürgerungsliste des Deutschen Reichs von 1933. In den Jahren von 1935 bis 1938 verfasste er den zweibändigen historischen Roman Die Jugend des Königs Henri Quatre und Die Vollendung des Königs Henri Quatre. 1936 erhielt er die tschechoslowakische Staatsbürgerschaft. Während der Emigration wurde Mann Vorsitzender des Vorbereitenden Ausschusses der deutschen Volksfront (Lutetia-Kreis) und darüber hinaus zum Ehrenpräsidenten der SPD gewählt. Im Jahr 1939 heiratete er Nelly Kröger. Heinrich und Nelly Mann flohen mit Golo Mann und dem Ehepaar Werfel 1940 über Spanien und Portugal in die USA. Das Land seines Exils und dessen Kultur blieben ihm fremd, sein Bruder Thomas musste ihn finanziell unterstützen. Im Jahr 1944 nahm sich seine Frau Nelly, die unter schweren Alkoholproblemen gelitten hatte, das Leben. 1949 wurde er zum Präsidenten der Deutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin gewählt, starb jedoch 1950 noch vor der geplanten Rückkehr nach Deutschland in Santa Monica (in der Nähe, in Pacific Palisades, lebte auch sein Bruder Thomas mit Familie); dort wurde er auch begraben. 1961 wurde seine Urne nach Deutschland überführt und auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin beigesetzt. Die Grabstätte gehört zu den Ehrengräbern des Landes Berlin. Nach ihm wurde der Heinrich-Mann-Preis benannt. Ab 1885 Veröffentlichung erster erzählerischer und ab 1887 auch poetischer Texte. 1891 erschienen erste Rezensionen in Die Gesellschaft und 1892 auch in Die Gegenwart. Sein erster Roman In einer Familie wurde 1894 veröffentlicht. Von März 1895 bis Juli 1896 war Heinrich Mann als Herausgeber der nationalkonservativen und stark antisemitischen Monatsschrift Das Zwanzigste Jahrhundert. Blätter für deutsche Art und Wohlfahrt tätig. Im Jahr 1897 erschien Das Wunderbare und andere Novellen und im Folgejahr Ein Verbrechen und andere Geschichten. Zur Zeit des wilhelminischen Kaiserreiches entstanden politische und kulturkritische - zum Teil aber auch antisemische - Essays, so 1900 Im Schlaraffenland. Ein Roman unter feinen Leuten, 1903 Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy und der Roman Die Jagd nach Liebe. 1905 folgte der Roman Professor Unrat oder das Ende eines Tyrannen und weitere Veröffentlichungen. In den Jahren 1910 bis 1913 wurden in Berlin alljährlich Schauspiele Heinrich Manns uraufgeführt. An dem Roman Der Untertan arbeitete Heinrich Mann ab 1912. Der Vorabdruck in der Zeit im Bild fiel der Zensur zum Opfer und wurde mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbunden. Das Werk erschien 1915 zuerst auf Russisch und ab 1916 als Privatausgabe in deutscher Sprache. Erst nach Kriegsende 1918 wurde der Roman in nennenswerter Auflage in Deutschland veröffentlicht. Werke In den frühen Romanen Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy und Die kleine Stadt verarbeitete Heinrich Mann Eindrücke, die er durch seinen gemeinsam mit seinem Bruder Thomas verbrachten längeren Aufenthalt in Italien, aber auch durch die zahlreichen Aufenthalte in Riva am Gardasee, gewonnen hatte. Die kleine Stadt schildert die Verhältnisse in einer italienischen Kleinstadt. Die Göttinnen oder Die drei Romane der Herzogin von Assy wurden zum Roman einer ganzen Generation: Gottfried Benn, Rene Schickele und Otto Flake waren begeistert. "Es sind die Abentheuer einer großen Dame aus Dalmatien. In ersten Theile glüht sie vor Freiheitssehnen, im zweiten vor Kunstempfinden, im dritten vor Brunst. Sie ist bemerkenswerther Weise ein Mensch und wird ernst genommen; die meisten übrigen Figuren sind lustige Thiere wie im Schlaraffenland'.
[SW: Deutsche Literatur | Romane | Werkausgabe | Heinrich Mann]
Mann, Heinrich: Der Untertan. Roman. - (=dtv[-Taschenbücher], 256) München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 1980. ISBN: 3423002565
Guter Zustand. - Der Untertan ist ein Roman von Heinrich Mann. Das Manuskript wurde einen Monat vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 abgeschlossen. Der Roman erschien erst 1918; nach seiner Veröffentlichung kam es zu heftigen Kontroversen. Handlung: Der Roman erzählt von Diederich Heßling als Beispiel für einen bestimmten Typ Mensch in der damaligen deutschen Gesellschaft. Heßling ist obrigkeitshörig, feige und ohne Zivilcourage. Er ist ein Mitläufer und Konformist. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz Heßlings Lebensgeschichte von dessen Kindheit bis hin zur Sicherung seiner Stellung in der wilhelminischen Gesellschaft. Er wird dargestellt als Stammtischagitator, Herr über einen Betrieb und damit Kämpfer gegen das Proletariat, Beherrscher der Familie und intriganter Kumpan des im Grunde verhassten Sozialdemokraten Napoleon Fischer. An eine Kette solcher Episoden, denen Zitate aus Kaiserreden als Leitfaden dienen, wird Heßling einerseits als Tyrann dargestellt, dem die Hierarchie der Gesellschaft des Kaiserreichs Macht verschafft, andererseits als Untertan, der von der "Zugehörigkeit zu einem unpersönlichen Ganzen, zu diesem unerbittlichen, menschenverachtenden, maschinellen Organismus" geprägt ist und unter ihm leidet. Heßling identifiziert sich mit den Weltmachtambitionen der radikalen Nationalen, die den kommenden Weltkrieg herbeiwünschen. Bei der Einweihung eines kaiserlichen Denkmals, in der sich Heßling selbst als Bürger der Zeit beschreibt, wird die Ordnung durch ein apokalyptisch anmutendes Gewitter aufgelöst. Als kritischen Gegensatz zu Heßling lässt Heinrich Mann als Darstellung des verkümmernden Liberalismus den Vater eines Freundes, den 1848er-Revolutionär Buck, im Angesicht Heßlings sterben. ... Aus: de-wikipedia-Der_Untertan , ISBN-13: 9783423002561
20. Auflage. 351. - 380. Tausend. 363 (5) Seiten. Umschlaggestaltung: Celestino Piatti. 18 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Satire, Belletristik, Satiren, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Kleinstadt, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Buchwesen, Künstler, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, XA-IT, Belletristische Darstellung, Bürger, Geschichte 1880-1890, Herrschaft, Knechtschaft, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte,]
Mann, Heinrich: Der Untertan. Roman. Editorische Notiz von Peter Paul Schneider. Mit einer Zeittafel. - (=Fischer Taschenbuch, Band 13640). Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2001. ISBN: 3596136407
Sehr guter Zustand. - Der Untertan ist ein Roman von Heinrich Mann. Das Manuskript wurde einen Monat vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 abgeschlossen. Der Roman erschien erst 1918; nach seiner Veröffentlichung kam es zu heftigen Kontroversen. Handlung: Der Roman erzählt von Diederich Heßling als Beispiel für einen bestimmten Typ Mensch in der damaligen deutschen Gesellschaft. Heßling ist obrigkeitshörig, feige und ohne Zivilcourage. Er ist ein Mitläufer und Konformist. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz Heßlings Lebensgeschichte von dessen Kindheit bis hin zur Sicherung seiner Stellung in der wilhelminischen Gesellschaft. Er wird dargestellt als Stammtischagitator, Herr über einen Betrieb und damit Kämpfer gegen das Proletariat, Beherrscher der Familie und intriganter Kumpan des im Grunde verhassten Sozialdemokraten Napoleon Fischer. An eine Kette solcher Episoden, denen Zitate aus Kaiserreden als Leitfaden dienen, wird Heßling einerseits als Tyrann dargestellt, dem die Hierarchie der Gesellschaft des Kaiserreichs Macht verschafft, andererseits als Untertan, der von der "Zugehörigkeit zu einem unpersönlichen Ganzen, zu diesem unerbittlichen, menschenverachtenden, maschinellen Organismus" geprägt ist und unter ihm leidet. Heßling identifiziert sich mit den Weltmachtambitionen der radikalen Nationalen, die den kommenden Weltkrieg herbeiwünschen. Bei der Einweihung eines kaiserlichen Denkmals, in der sich Heßling selbst als Bürger der Zeit beschreibt, wird die Ordnung durch ein apokalyptisch anmutendes Gewitter aufgelöst. Als kritischen Gegensatz zu Heßling lässt Heinrich Mann als Darstellung des verkümmernden Liberalismus den Vater eines Freundes, den 1848er-Revolutionär Buck, im Angesicht Heßlings sterben. ... Aus: de-wikipedia-Der_Untertan , ISBN-13: 9783596136407
10. Auflage. 493 (3) Seiten mit einem Titelbild. Umschlaggestaltung: Buchholz / Hisch / Hensinger. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Satire, Belletristik, Satiren, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Kleinstadt, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Buchwesen, Künstler, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, XA-IT, Belletristische Darstellung, Bürger, Geschichte 1880-1890, Herrschaft, Knechtschaft, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Bürgertum ; Opportunismus ; Geschichte 1900-1914]
Mann, Heinrich: Der Untertan. Roman. Editorische Notiz von Peter Paul Schneider. Mit einer Zeittafel. - (=Fischer Taschenbuch, Band 13640). Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, 2004. ISBN: 3596136407
Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. - Der Untertan ist ein Roman von Heinrich Mann. Das Manuskript wurde einen Monat vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 abgeschlossen. Der Roman erschien erst 1918; nach seiner Veröffentlichung kam es zu heftigen Kontroversen. Handlung: Der Roman erzählt von Diederich Heßling als Beispiel für einen bestimmten Typ Mensch in der damaligen deutschen Gesellschaft. Heßling ist obrigkeitshörig, feige und ohne Zivilcourage. Er ist ein Mitläufer und Konformist. Heinrich Mann erzählt mit ironischer Distanz Heßlings Lebensgeschichte von dessen Kindheit bis hin zur Sicherung seiner Stellung in der wilhelminischen Gesellschaft. Er wird dargestellt als Stammtischagitator, Herr über einen Betrieb und damit Kämpfer gegen das Proletariat, Beherrscher der Familie und intriganter Kumpan des im Grunde verhassten Sozialdemokraten Napoleon Fischer. An eine Kette solcher Episoden, denen Zitate aus Kaiserreden als Leitfaden dienen, wird Heßling einerseits als Tyrann dargestellt, dem die Hierarchie der Gesellschaft des Kaiserreichs Macht verschafft, andererseits als Untertan, der von der "Zugehörigkeit zu einem unpersönlichen Ganzen, zu diesem unerbittlichen, menschenverachtenden, maschinellen Organismus" geprägt ist und unter ihm leidet. Heßling identifiziert sich mit den Weltmachtambitionen der radikalen Nationalen, die den kommenden Weltkrieg herbeiwünschen. Bei der Einweihung eines kaiserlichen Denkmals, in der sich Heßling selbst als Bürger der Zeit beschreibt, wird die Ordnung durch ein apokalyptisch anmutendes Gewitter aufgelöst. Als kritischen Gegensatz zu Heßling lässt Heinrich Mann als Darstellung des verkümmernden Liberalismus den Vater eines Freundes, den 1848er-Revolutionär Buck, im Angesicht Heßlings sterben. ... Aus: de-wikipedia-Der_Untertan , ISBN-13: 9783596136407
12. Auflage. 493 (3) Seiten mit einem Titelbild. Umschlaggestaltung: malsy. 19 cm. Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung.
[SW: Satire, Belletristik, Satiren, Taschenbuchreihen, Buchmarkt, Buchreihen, Kleinstadt, Buchwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Buchwesen, Künstler, Deutsche Literatur der 10er Jahre, Deutsche Literatur der zehner Jahre, XA-IT, Belletristische Darstellung, Bürger, Geschichte 1880-1890, Herrschaft, Knechtschaft, Filmkritiken, Filmkunst, Filmpublikum, Cineasten, Filmliteratur, Kino, Filmschauspieler, Film, Filme, Filmliteratur, Filmdrehbücher, Filmbuch, Verfilmte Literatur, Filmromane, Filmschauspielerin, Filmschauspieler, Filmliteratur, Filmvorlage, Filmgeschichte, Bürgertum ; Opportunismus ; Geschichte 1900-1914]



