Maillart Reise
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Frauen Reise Berichte Konvolut von 7 Titel der gleichnamigen Reihe. München: Heyne, 2000 ff.
Fußschnitt mit Mängelstempel; mehrere Bände mit hübschen Exlibris; ein Band an einer Kante etwas bestoßen; sonst gut erhalten. 1. Christina Dodwell: Drachen, Dschunken und Pagoden. Eine Frau entdeckt die wilden Landschaften Chinas. Mit zahlr. Abbildungen. 1. Aufl. 1996. 205 S. / 2. Christina Dodwell: Jenseits von Istanbul. Die abenteuerliche Reise einer jungen Frau durch Ostanatolien und Iran. Mit zahlr. Abbildungen. 2. Aufl. 1992. 222 S. / 3. Zenga Longmore: Und morgen dann auf Trinidad. Eine abenteuerliche Reise durch die Karibik. 1. Aufl. 1992. 319 S. / 4. Ella Maillart: Verbotene Reise. Die Expedition einer unerschrockenen Frau durch Zentralasien. 3. Aufl. 1992. 297 S., 1 Karte. / 5. Ella Maillart: Flüchtige Idylle. Zwei Frauen unterwegs in Afghanistan. Mit zahlr. Fotos. 1. Aufl. 1995. 264 S., 2 Karten. / 6. Dervla Murphy: Aus eigener Kraft. Mit dem Fahrrad nach Indien. 1. Aufl. 1993. 252 S. / 7. Dervla Murphy: Zweimal Kaschmir und Zurück. Eine abenteuerliche Reise einer Frau zu den Quellen des Indus. 1. Aufl. 1995. 249 S., 1 Karte. /
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8°. Originalbroschur. (= Heyne Sachbuch.)
[SW: Reiseliteratur]
Maillart, Ella: Verbotene Reise Von Peking nach Kaschmir, LENOS, 070 ISBN: 3857877413
Im Herbst 1934 reist die Genfer Autorin Ella Maillart im Auftrag der französischen Zeitung Le Petit Parisien als Berichterstatterin nach China. In Peking trifft sie den Kollegen Peter Fleming von der Times. Gemeinsam fassen sie den tollkühnen Plan, von Peking durch die für Ausländer streng abgeriegelte Provinz Sinkiang - Chinesisch-Turkestan - nach Srinagar im indischen Kaschmir zu reisen. Dies ist ein in jeder Beziehung gewagtes Unterfangen: Gefahr droht nicht nur von der rauen Wüsten-, Sumpf- und Berglandschaft, sondern auch von aufständischen Rebellen, die in jedem Fremden einen Spion vermuten. Auf Pferden, Kamelen und zu Fuß legen die beiden ungleichen Reisegefährten fast 6000 abenteuerliche, beschwerliche Kilometer zurück - durch die Salzwüsten des Kuku Nor, die Sumpfplateaus des Tsaidam, die Sandwüste Takla Makan, die Gebirgsketten des Pamir und des Karakorum - und erreichen nach sieben Monaten erschöpft, aber glücklich ihr Ziel. Ella Maillarts spannender Reisebericht hält die Strapazen und Schönheiten dieser verbotenen Reise fest und erzählt ausführlich über die Begegnungen mit vergangenen Kulturen, die in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts oft noch die gleichen Züge trugen wie zweitausend Jahre zuvor.
NEUBUCH! 2010. 319 S. 18,5 cm 187 mm x 115 mm x 25 mm; Lenos Pocket Nr.141
[SW: Zentralasien; Reise-/Erlebnisber.]
Maillart, Ella K.: Turkestan Solo. Ella Kini Maillart; Deutsch von Hans Reisiger. Stuttgart u.a. : Rowohlt, [1941].
Dt. EA. Yakushi² M 41 (franz. Orig.Ausg. "Des Monts Celestes aux Sables Rouges", Paris 1934), AC Libr.Cat 201 (Ausg. London 1934, "One woman's expedition from the Tien Shan to the Kizil Kum"), Imhof 555, Robinson: Wayward women, 1990 (S. 51 f.). Die Schweizerin Ella Kini Maillart (1903-1997) war eine der großen Frauenreisenden (Zentralasien und Ferner Osten) des 20. Jahrhunderts. Die hier vorliegende - mit ihren Photographien illustrierte - Reiseschilderung "Turkestan Solo" - ihr erstes in deutscher Sprache erschienenes Buch - zählt neben "Verbotene Reise. Eine Frau reist durch Zentralasien" zu den bekanntesten der von ihr veröffentlichten Bücher. Maillart, auch eine anerkannte Sportlerin (u.a. Olympiateilnahme Paris 1924 im Schweizer Segelteam), unternimmt in den Jahren 1930-1932 Reisen nach Moskau und Zentralasien (Russisch Turkestan; Usbekistan und Kirgisien); 2 Jahre später, 1934 reist sie im Auftrag der französischen Zeitung "Petit Parisien" als Korrespondentin nach China (Mandschurei) und trifft dort den englischen Journalisten Peter Fleming. Sie entschlossen sich, gemeinsam die abenteuerliche 8-monatige Reise quer durch den Norden Chinas nach Kaschmir zu wagen, nachzulesen in Maillarts Schilderung "Verbotene Reise" (1938) bzw. Flemings "Tataren-Nachrichten" (1937). Weitere Reisen - u.a. mit ihrer Freundin Annemarie Schwarzenbach nach Afghanistan - folgen. Ihren Lebensabend verbringt Maillart in dem kleinen Walliser Bergdorf Chandolin, wo sie am 27. März 1997 im 95. Lebensjahr stirbt.
1.-4. Tsd. 312 S., 43 Abb. auf Taf., 3 Ktn. auf 1 gefalt. Taf. Ill.OLn; Einband fleckig, minimal berieben, Kartenfalz knittrig, sonst in gutem Zustand, Farbkopfschnitt.
[SW: Geographie, Sowjetunion, Usbekistan, Kirgisien, Zentralasien, Frauenreisen, Fotografie]
Fleming, Peter: Tataren-Nachrichten. Eine Reise von Peking nach Kaschmir / Deutsch von Hans Reisiger. Berlin : Rowohlt, [1937].
Dt. EA. Aschoff 510, Yakushi² F 73 (u.a. engl. Orig.Ausg. "News from Tartary", London 1936), AC Libr.Cat. 115. Eine 7-monatige Reise im Jahr 1935 führt den Engländer Peter Fleming (1907-1971, Journalist für die Londoner "Times") in Begleitung der Schweizer Schriftstellerin Ella Kini Maillart (1903-1997) von Peking entlang der tibetischen Nordgrenze und berührt das Kokonor (Besuch des Klosters Kumbum)- und das Tsaidam-Gebiet, entlang der Wüste Takla-Makan nach Kashgar. Die Ausreise nach Kashmir erfolgte über Pakistan, nicht über Ladakh (Aschoff). Diesen Weg schildert auch die Mitreisende Ella K. Maillart in ihrem ebenfalls lesenswerten Buch "Verbotene Reise" (Berlin 1938). Beides Klassiker der Reiseliteratur.
1.-7. Tsd 418 S., 1 Bl., 57 Abb. (Fotogr.) auf Taf., 2 Ktn.Skz. u. 1 Höhenprof. auf gefalt. Taf. Ill.OLn; Buchrücken gering gebräunt, Buchblock papierbedingt gebräunt, die Falttafel (Ktn.Skz.) im Falz knittrig, sonst in gutem Zustand.
[SW: Geographie, Expeditionen, Zentralasien, China, Turkestan, Tibet, Kaschmir]



