Lust Auf Schmerz
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Rother, Wolfgang: Lust Perspektiven von Platon bis Freud, SCHWABE, 090 ISBN: 3796526918
"Wenn wir also sagen, die Lust sei das Ziel, meinen wir damit nicht die Lüste der Hemmungslosen und jene, die im Genuss bestehen, (...) sondern: weder Schmerz im Körper noch Erschütterung in der Seele zu empfinden. (Epikur) In unserer postmodernen Alltagskultur, die von einem weit verbreiteten Lifestyle-Hedonismus, zuweilen gar von einer oberflächlichen Spasskultur geprägt ist, scheint das - oftmals missverstandene - Lustprinzip eine grundlegende lebenspraktische Maxime zu sein. Aus der philosophischen Diskussion sind hedonistische Positionen hingegen weitgehend verschwunden, seit Kants Pflichtethik die Lust theoretisch diskreditiert hat. Dennoch: Die Lust zählt zu den Grundbegriffen der Philosophie. Seit der Antike steht sie im Zentrum anthropologischer und ethischer Reflexion. Dass die Menschen nach Lust streben und Schmerz meiden, gilt als existenzielle Grundtatsache, deren Bedeutung im Lauf der Geschichte der Philosophie in diversen theoretischen Zusammenhängen und mit den unterschiedlichsten Absichten und Interessen kontrovers diskutiert worden ist. Das Buch bietet eine kleine Einführung in die Lustlehren ausgewählter Denker. Es lädt - dem schönen Thema angemessen - zu einem vergnüglichen Spaziergang ein, der in Athen beginnt (Platon, Aristoteles, Epikur), uns ins sonnige Italien lockt (Thomas von Aquin, Lorenzo Valla, Pietro Verri) und über den deutschen Idealismus (Kant, Karl Leonhard Reinhold, Hegel) in die moderne Psychologie (Gustav Theodor Fechner und Sigmund Freud) führt. Die Darstellung ist frei von akademischer Gelehrsamkeit, auf Fussnoten wird verzichtet - doch wer Lust auf mehr hat, findet zu jedem Aufsatz wichtige weiterführende Literatur.
NEUBUCH! 2010. 152 S. 19,5 cm; Schwabe reflexe Bd.8
[SW: Philosophiegeschichte, Lust]
Millgram, Elijah: Praktische Induktion. Perspektiven der analytischen Philosophie, Neue Folge. Übersetzt aus: dem Englischen von Joachim Schulte. Paderborn: Mentis, 2010. ISBN: 9783897852235
Tadellos, nahezu ohne Gebrauchsspuren. - Inhalt: Einleitung -- Wünsche beschließen -- Gedanken sammeln -- Handeln ohne Lernen aus der Erfahrung -- Wenn Sex, Drogen und Rock and Roll nicht genügen -- Wie die Lust im Kopf zu behalten ist -- Wie man Freunde gewinnt und Leute beeinflußt - Fazit. - Praktisch zu denken heißt nicht nur herauszufinden, wie man, was man wünscht, bekommt; es heißt auch, darüber nachzudenken, was man überhaupt wünschen sollte, welche Zwecke erstrebenswert sind. Der instrumentalistischen Auffassung, daß wir zwar die Mittel zu unseren Zwecken mehr oder weniger vernünftig wählen können, nicht aber unsere Zwecke selbst, hält Elijah Millgram die Idee der "praktischen Induktion" entgegen: einer der theoretischen Induktion ähnlichen Methode des praktischen Denkens, die sich auf die Erfahrung stützt. Neue Zwecke aus der Erfahrung zu lernen, aus der eigenen und der anderer, ist notwendig, um mit einer sich ständig verändernden Welt zurechtzukommen. Und das erklärt auch die kognitive Tragweite sowohl unserer Fähigkeit, Lust und Schmerz zu empfinden, als auch unserer Fähigkeit zur Freundschaft. Die Rolle, die Lust und Schmerz in der Erkenntnis spielen, ist nicht die des Ziels, sondern die des Leitfadens. Und die Rolle, die die Freundschaft spielt, verdankt sich der Tatsache, daß wir uns auf die Aussagen anderer verlassen - Aussagen darüber, was zählt und was nicht zählt, was es verdient, von uns gewünscht zu werden. (Verlagstext). ISBN 9783897852235 - , ISBN: 3897852233
192 S. Originalbroschur.
[SW: Philosophie]
DER SPIEGEL 3/1990: , Der Drahtzieher, SED-Chef Gregor Gysi,
Titel * Erst Mitleid, dann zuschlagen: Die sanfte Revolution in der DDR geht weiter, jetzt kehrt sie sich gegen jene, denen die Wende Macht verlieh. Mit Warnstreiks zwangen die Bürger die Regierung Modrow, die Gründung eines Verfassungsschutzes zu vertagen. Und sie protestieren gegen SED-Chef Gregor Gysi und die fortbestehende Macht seiner Partei. (S. 19) * Ein mächtiges Abspecken (S. 28) Deutschland * Chem. Waffen - Operation Lindwurm (S. 14) * Privat-Uni Witten/Herdecke - Verdacht gegen Privat-Uni (S. 14) * DDR - DDR ohne Orden (S. 14) * Brandt-Initiative - Hilfe für die Dritte Welt (S. 14) * Späte Anerkennung (S. 15) * DDR - Tod von Tausenden (S. 15) * DDR: Sie fühlen sich betupft : Die Zahl der Übersiedler aus der DDR steigt dramatisch. Die Bundesregierung will versuchen, durch eine Währungs- und Wirtschaftsgemeinschaft das soziale Gefälle zwischen Deutsch-West und Deutsch-Ost abzubauen und die DDR-Bürger zum Bleiben zu bewegen. Finanzielle Hilfen für Übersiedler werden drastisch gekürzt. (S. 16) * Für eine Einheit durch Vielheit (S. 31) * Bundespresseamt - Zum Jagen tragen: Helmut Kohls Hoffnungen sind dahin. Auch Minister Klein kann aus dem Bundespresseamt keine schlagkräftige Propagandazentrale machen. (S. 32) * Abgeordnete - Endlich mal Mut: Kurt Biedenkopf hat seine CDU-Freunde wieder einmal überrascht. Er will in Leipzig lehren, aber auch im Bundestag bleiben. (S. 33) * Kulturpolitik - Moralische Bereitschaft: Mit zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt die Bundesrepublik deutsche Schulen am Kap - mit zweifelhaftem Nutzen. (S. 36) * Verfassungsschutz - Sozial verträglich: Einige Landesämter für Verfassungsschutz sollen, Reaktion auf die Wende in der DDR, drastisch verkleinert werden. (S. 40) * Ost-West-Partner - Falsche Kostüme: Unter einigen Bundesländern ist ein Konkurrenzkampf um die Gunst der benachbarten DDR-Regionen ausgebrochen. (S. 41) * SPD/NRW - So der Herr will: Kurz vor der Landtagswahl ist in der nordrhein-westfälischen SPD Streit ausgebrochen, wer dereinst Ministerpräsident Rau beerben soll. (S. 43) * Baden-Württemberg - Prächtiger Laden: Landesregierung und Landtag von Baden-Württemberg haben sich in aller Stille eine Spitzenposition in der Altersversorgung gesichert. (S. 47) * Ein Aufschwung ist möglich (S. 51) * DDR - Ausverkauf an den Klassenfeind: Jahrzehntelang ließen bundesdeutsche Unternehmen und Gemeinden ihren Müll auf DDR-Deponien kippen. Doch das Müllgeschäft, einst Devisenquelle für die Honecker-Regierung, dürfte die Steuerzahler noch Milliarden kosten: DDR-Bürger fordern Rechenschaft und Wiedergutmachung - von beiden deutschen Staaten. (S. 57) * Pro Ladung 10 000 Mark Gewinn (S. 60) * Wir haben uns super verstanden (S. 73) * Rechtsextreme - Schon gehuscht: Mit spektakulären Aktionen und viel Propaganda-Material versuchen bundesdeutsche Rechtsparteien und Neonazis in der DDR Anhänger zu mobilisieren. (S. 76) * Aussiedler - Schwebendes Volkstum: Aus Furcht vor neuem Massenandrang aus dem Osten versuchen Landespolitiker, das Vertriebenenrecht auszuhebeln. (S. 77) * Asylanten verstopfen alles (S. 78) * Gartenbau - Impatiens walleriana: Hessens christdemokratischer Ministerpräsident Walter Wallmann hat sich jahrelang sein privates Anwesen auf Staatskosten verschönern lassen. (S. 79) * Kriminalität - Schnee im Ball: Neueste Masche im Drogengeschäft: Ein Pizza-Zusteller lieferte Kokain frei Haus. (S. 80) Wirtschaft * Mit Nixdorf an die Spitze: Der Wettbewerb auf dem Computermarkt ist härter geworden. Mit der Neuerwerbung Nixdorf hat der Elektrogigant Siemens seine Chancen verbessert - IBM wird in Deutschland von Platz eins verdrängt. Nun soll rationalisiert werden. Nixdorf befürchtet, daß der Firmensitz der Computerfirma nach Berlin verlegt wird. (S. 84) * Unternehmen - Kombinat Royal: Eine DDR-Firma kauft sich in den USA ein - zum Mißvergnügen westdeutscher Konkurrenten. (S. 85) * Arbeitszeit - Wann und wie: Vorsichtiges Abtasten in Hamburg - die Tarifparteien wollen den großen Konflikt vermeiden. (S. 86) * Steuerreform: Grund zur Freude nur für Großverdiener (S. 88) * Schützenhilfe vom Haus-Chronisten (S. 88) * Multis - Wem gehört der Osten? (S. 88) * Silicon Valley verliert an Reiz (S. 88) * DDR - Steuerboykott in der DDR (S. 88) * Lester R. Brown (S. 90) * Steinhart-Konkurs - Schläfrig zugesehen: Mit bemerkenswerter Gelassenheit sah die staatliche Bankenaufsicht zu, wie ein Bankier Millionenbeträge beiseite brachte. (S. 99) * Personal - Umweg über Bonn: Volkswagen bedient sich eines honorarfreien Beraterdienstes, der eigentlich für die Entwicklungshilfe gedacht war. (S. 102) * Luftfahrt - Aufstieg mit Amadeus: Die DDR-Fluggesellschaft Interflug und die Lufthansa wollen künftig vieles gemeinsam machen. (S. 104) Serie * Von der BRD lernen? (S. 108) * Junge, du bist ein Esel : Weil immer mehr Ärzte und Schwestern in die Bundesrepublik abwandern, droht dem Gesundheitswesen der DDR ein Kollaps. Beim Exodus von Ost nach West kommt es zu ungewöhnlichen Karrieren: Der Internist Detlef Scholz, ehemals kommunistischer Medizinfunktionär, praktiziert jetzt als Kurarzt in Bayern. (S. 120) Panorama * Sowjet-Waffen auf dem Westmarkt (S. 125) * Kabul - Kabul: Ausweg aus dem Patt? (S. 125) * Rettungsplan für Weltwunder (S. 125) * Israels Härte ohne Erfolg (S. 125) Ausland * UdSSR - Dann kommen harte Zeiten : Wir müssen weiter zusammen leben , beschwor Sowjetreformer Gorbatschow in Wilna die nach Unabhängigkeit strebenden Balten. Andernfalls sei die Perestroika im ganzen Land zum Scheitern verurteilt. Zum Ärger seiner konservativen Gegner kündigte er ein Gesetz über einen möglichen Austritt der Republiken an. (S. 126) * Bulgarien - Verhextes Vieh: Die neue Parteiführung will Rechte zum Schutz der türkischen Minderheit durchsetzen. Doch Hetze und Hysterie schüren eine Bürgerkriegsstimmung. (S. 128) * Die Tiere sind noch unter uns (S. 130) * China - Reiche Innenwelt: Der Sturz der osteuropäischen Genossen hat Chinas Führung in Panik versetzt. Ein neuer Mao-Kult soll ihr die Macht sichern. (S. 132) * Kambodscha - Rückkehr zum Jahr Null: Einst mordeten sie zwei Millionen Kambodschaner - jetzt wollen die Roten Khmer wieder an die Macht. (S. 133) * USA - Schräger Vorwand: Als Erfolg im Drogenkrieg hatte George Bush die Panama-Invasion gefeiert. Jetzt muß er Rückschläge einstecken. (S. 135) * Noriegas Dienste für die USA (S. 136) * Österreich - Fliederbusch für die Gattin: Neues aus der Skandalrepublik: Gegen Verteidigungsminister Lichal ermitteln Staatsanwälte wegen Verdachts des Amtsmißbrauchs und der Untreue. (S. 137) * Franz. KP - Miserable Kleinbürger: Der französische Parteichef Georges Marchais kämpft ums Überleben. Reformer wollen den Wählerschwund aufhalten. (S. 138) * Nur fünf Minuten Schmerz : Vier Abtreibungen auf eine Geburt - die Sowjetunion hält den Weltrekord an Schwangerschaftsabbrüchen. Der Eingriff ist legal, kostenlos und wirkt abschreckend: Die unwürdigen Umstände im staatlichen Krankenhaus hat die Hamburger Journalistin Suzanne Bontemps in Leningrader und Moskauer Kliniken beobachtet. (S. 140) * Irak - Vorn dabei: Durch ein Netz von Beteiligungen und Firmenaufkäufen versucht der Irak, an hochmoderne Rüstungstechnologie zu gelangen - auch deutsche Unternehmen helfen. (S. 145) * Frankreich - Leise Treter: La Grande Nation ist wieder die Nummer eins - unter den Pantoffelherstellern der Welt. (S. 149) Sport * DDR-Handballer - Echt was wert: Handball-Star Wieland Schmidt pendelt zwischen Ost und West. Er lebt in Leipzig und spielt in Hameln. (S. 154) * Fußball - Lust vergeht: In der italienischen Liga, bislang als Schlaraffenland gepriesen, bleiben die Zuschauer weg. (S. 156) * Alle haben Angst (S. 160) Kultur * DDR-Frauen - Märchenprinz am Mülleimer (S. 162) * DDR - Sie wissen, was ihnen guttut (S. 170) * Kempowski - Der Ehrabschreiber (S. 173) * Bestseller (S. 176) * Bestseller (S. 176) * Kiekser von Sonntagskindern (S. 183) * Drei Männer ohne Baby (S. 183) * Rote Frauen, Schneckengänge (S. 183) * Im Zeichen de Gaulles (S. 183) * Premieren - Der schwarze Bluff: In Wien hatte George Taboris Othello Premiere - dank der Schauspieler Gert Voss und Ignaz Kirchner geriet sie zum fast erwarteten Triumph. (S. 184) * Ich habe Lust zu schreiben : DDR-Minister Dietmar Keller über die neue Kulturpolitik der ... (S. 186) * Pelze - Einfach bäh: Schwere Zeiten für die Rauchwarenbranche: Der Trend zum Kunstfell scheint unaufhaltsam. (S. 198) * Erotik - Ruten aus der Wundertüte: Der Reclam-Verlag stoppte eine Anthologie mit Sex aus der Weltliteratur. (S. 200) Spectrum * Nackt am Busen der Natur (S. 193) * Tank in der Satteltasche (S. 193) * USA - Schnäppchen aus zweiter Hand (S. 193) Wissenschaft+Technik * Radioaktive Strahl. - Gefährliche Schwelle: Das Gesundheitsrisiko durch radioaktive Strahlung ist bisher unterschätzt worden. (S. 194) * Gentechnik - Pauschalreise ins Gen-Paradies: Zu einem Hearing über den Gentechnik-Gesetzentwurf des Gesundheitsministeriums treffen sich Mitte dieser Woche Experten in Bonn. Welche ruinösen Folgen die Anwendung molekularbiologischer Praktiken für den demokratischen Rechtsstaat haben kann, erörtern zwei Wissenschaftler in einem Beitrag für den SPIEGEL. (S. 195) * Gentechnik - Baustopp für Genbastler (S. 197) * Wildkaninchen - Klopfer in der Klemme: Jagdpächter beklagen einen alarmierenden Rückgang ihrer Ausbeute an Wildkaninchen. (S. 199) gepflegtes Exemplar, nur kleine Lesespuren
Psychologie heute: 9/1998, Sex so erobern sie die Lust zurück,
Rufmord kann Selbstmord sein: Warum man über andere nicht schlecht reden sollte Dein Partner, das unbekannte Wesen Selbstverletzungen: Schmerz als Beruhigung Ost West: Was der menschlichen Wiedervereinigung im Weg steht 8 Krankheitsverhalten: Wie krank sind die Kranken wirklich? Befund und Befinden: Was ist (un)angemessenes Krankheitsverhalten? Die Kritik am psychosomatischen Modell ist unhaltbar! Ein Gespräch mit Johannes Siegrist 51 BUCHER Joseph LeDoux und Luc Ciompi treiben die emotionale Wende in Hirnforschung und Psychologie voran Andreas Marneros versucht die Psyche von Sexualmördern auszuleuchten Helga Käsler-Heide und Petra Nispel geben Rat, wenn die Eltern älter und die Rollen in der Familie neu verteilt werden Sexualität: So erobern Sie die Lust zurück Die Zahl der Männer und Frauen, die wegen sexueller Lustlosigkeit psychotherapeutische Hilfe suchen oder sich von Potenzpillen wahre Wunder erhoffen , steigt ständig. Sexualität ist für viele Menschen offenbar mehr Last als Lust. Der Sexualforscher und Psychotherapeut Ulrich Clement kennt einen Weg, wie Paare, die an sexueller Langeweile leiden, die Lust zurückerobern können. Er ermutigt zum Fremdgehen, zum Experimentieren, zu schmutzigem Sex zumindest in der Phantasie 20 TITEL Guter Sex und eine gute Beziehung haben nichts miteinander zu tun 20 Ein Gespräch mit Ulrich Clement Die Pille fördert nicht die Lust und schon gar nicht die Leidenschaft 26 Ein Gespräch mit Steffen Fliegel 26 Es ist eben gar zu schön, im Mittelpunkt zu stehen 28 Ein Gespräch mit Georg Franck 8 PERSONALAUSWAHL Die richtige Person auf dem passenden Platz Dagmar Sobull 34 Gewalt in den Medien: Nur keine falsche Aufregung! 40 Reinhard Meyer STOTTERTHERAPIEN Sprechen in Zeitlupe 46 Jochen Paulus Der Computer piept, und ich muß springen 58 Ein Gespräch mit Brigitte Scherer ESSAY Das zerbrochene Paradies 64 Herrad Schenk 64 Aufmerksamkeit ist die heimliche Währung unserer Zeit: ein knappes, wertvolles Gut, um das alle ringen. Immer wieder müssen wir uns fragen: Wem schenken wir wieviel von unserer Aufmerksamkeit? Und von wem wollen wir beachtet werden? Jeder Mensch ist darauf aus, im Seelenleben der anderen eine Rolle zu spielen. Müssen in der neuen Ökonomie der Aufmerksamkeit Begriffe wie Prominenz oder Elite neu definiert werden? 28 Die richtige Person auf dem passenden Platz Bewerbungsgespräch: Fachlich ist die Person für den Posten geeignet. Wie aber läßt sich feststellen, ob sie ins Team paßt und ob sie die notwendigen Führungsqualitäten besitzt? Um Personalentscheidungen sicherer zu machen, besinnen sich immer mehr Firmen auf psychologische Eignungstests. Was leisten diese Verfahren? Kann die Persönlichkeit eines Menschen mit standardisierten Tests überhaupt erfaßt werden? 34 gutes Exemplar, Reste eines Adressaufklebers,



