Lukian
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Wälchli, Philipp: Studien zu den literarischen Beziehungen zwischen Plutarch und Lukian Ausgehend von Plutarch: De genio Socratis und Lukian: Philopseudeis, De Gruyter Saur ; fester Einband / hard cover ISBN: 9783598778155
9783598778155 Neu
Wälchli, Philipp Studien zu den literarischen Beziehungen zwischen Plutarch und Lukian Ausgehend von Plutarch: De genio Socratis und Lukian: Philopseudeis (De Gruyter Saur) ISBN: 978-3-598-77815-5 gebunden 245 S. 94,95 Eur[D] incl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Wälchli, Philipp Studien zu den literarischen Beziehungen zwischen Plutarch und Lukian Ausgehend von Plutarch: De genio Socratis und Lukian: Philopseudeis Verlag : De Gruyter Saur ISBN : 978-3-598-77815-5 Einband : gebunden Preisinfo : 94,95 Eur[D] / 97,70 Eur[A] / 141,00 CHF UVP Alle Preisangaben in CHF (Schweizer Franken) sind unverbindliche Preisempfehlungen. Legende: UVP = unverbindliche Preisempfehlung, iVb = in Vorbereitung. Alle Preisangaben inkl. MwSt Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Preis ist offizieller VLB Referenzpreis Letzte Preisänderung am 12.04.2011 Seiten/Umfang : 245 S. Produktform : B: Einband - fest (Hardcover) Erscheinungsdatum : 1. Aufl. 2003 Aus der Reihe : Beiträge zur Altertumskunde (BzA) 203 verwandte Themen : Plutarchus [DNB] De genio Socratis [DNB] Lucianus (Samosatensis) [DNB] Philopseudes [DNB] 94,95 Eur[D] Hardcover Buch
Lukianos (Lukian) aus Samosata: Luciabi Samosatensis Opera. Vol III. Ex Recognitione Caroli Iacobitz. (Herausgegeben von Karl Jacobitz). B.G. Teubner Keine Auflagenangabe 1872 Leipzig
XX, 516S. 8°
Halbleinen Fadengehefteter Halbleineneinband der Zeit mit verstärkten Ecken und handgeschriebenem Rückenschild. Der Einband leicht berieben, Rücken lichtgebleicht, Einriss des Leinens im oberen Drittel des vorderen Gelenks, die Schnitte und das Papier allg. nachgedunkelt, Namenszug auf Vorsatz, ganz vereinzelte (Mikro-)Randbemerkungen in Sütterlin mit Bleistift, einzelne Seiten mit kleinem Randeinriss oder Knick einer Ecke, insgesamt altersentsprechend guter Zustand. Die Einleitung verfasst auf Latein, Text Griechisch. Lukian von Samosata, lat. Lucianus Samosatensis, L(o)ukianos (* um 120 in Samosata; nach 180 (nach anderen Quellen um 200) wahrscheinlich in Alexandria), war ein bekannter griechischsprachiger Satiriker der Antike. Seine Geburtsstadt Samosata am Oberlauf des Euphrat war vor Lukian Hauptstadt des Königreichs Kommagene und wurde dann in die römische Provinz Syrien eingegliedert; ihre Ruinen liegen heute nahe der Stadt Samsat in der Südtürkei. Lukian selbst bezeichnete sich daher als Syrer. Sohn einfacher Eltern ging er anfangs in die Lehre seines Großonkels mütterlicherseits, eines Bildhauers; gab aber kurze Zeit später auf, um sich in der Rhetorik unterweisen zu lassen. Danach verdiente er sich seinen Lebensunterhalt vermutlich als Gerichtsredner oder freier Schriftsteller. Er bereiste in seinem Leben mehrmals die Mittelmeerwelt (Athen, wo er mehr als zehn Jahre lebte, Olympia, Rom und Gallien, wo er einer Lehrtätigkeit nachging). Er sprach etwas Latein. Im Alter nahm er ein Amt beim ägyptischen Statthalter in Alexandria an, wo er mutmaßlich auch gestorben ist, während er nach anderen Quellen in Athen gestorben sein soll. Die Hauptschaffenszeit und letzten Lebensjahre fielen mit der Regierungszeit Kaiser Marcus Aurelius' (161 - 180) zusammen, oder reichten bis in die Zeit Kaiser Commodus'. Es werden 80 Werke unter seinem Namen aufgeführt, etwa 70 davon gelten als echt. Sie dienen als Hauptquelle für sein Leben. Lukian schrieb durchweg in der klassischen altgriechischen Sprache aus dem 5. und 4. Jahrhundert v. Chr., nicht in der Koine seiner Zeit. Anfangs verfasste er leichte Dialoge, die vom Alltagsleben handelten. Darin wurden gesellschaftliche, philosophische und theologische Themen behandelt, bei denen Lukians Religionskritik zum Ausdruck kam (Göttergespräche). Er geißelte die Verschwendungssucht der Reichen (Timon oder Misanthrop; Der Parasit), beleuchtete die schlüpfrigen Gewerbe (Hetärengespräche) und machte sich über die Dummheit lustig (Der ungelehrte Büchernarr). Diese Dialoge sind mit leichtem Spott durchsetzt und spiegeln treffend die gesellschaftliche Situation im damaligen römischen Reich wider. In diesen Werken lässt er sein rhetorisches Talent aufblitzen und bleibt im Fahrwasser der Satire. Im Alter schrieb er dann bissige Berichte und Dialoge im Stile des Menippos, in denen historische Gestalten dieser Zeit angegriffen wurden (Alexander über Alexandros aus Abonuteichos, Peregrinos). Er demaskierte den Philosophiebetrieb (Verkauf von Leben), der schon lange nicht mehr das war, was er schien (Der Lügenfreund). Daneben schrieb Lukian Werke, die sich mit grundlegenden Fragen auseinandersetzen und bei denen oft schwer auszumachen ist, wieviel Satire in ihnen steckt (besonders bedeutend für das Verständnis der antiken Historiographie ist (Wie man die Geschichte schreiben soll), schuf frühe Vorläufer des Science-Fiction Romans (Die Luftreise; Wahre Geschichten), gab Beschreibungen von Gemälden, Statuen, Bauwerken (z. B. dem Pharos von Alexandria, den er aus eigener Anschauung kannte) und Menschen und erwehrte sich des Zornes der von ihm Angegriffenen. Lukian ist einer der zahlreichen antiken Schriftsteller, welche die europäische Kultur maßgeblich beeinflusst haben. Ein großer Verehrer war zunächst Erasmus von Rotterdam, der gemeinsam mit Thomas Morus im Jahre 1506 eine neue Werksammlung (Luciani opuscula) herausgab und "viel Lukian" in seiner Satire Das Lob der Torheit adaptierte. Später haben sich Wieland, der mustergültig das gesamte Werk Lukians ins Deutsche übertragen hat, Goethe und Schiller von ihm inspirieren lassen. Nach Lukians Beschreibungen entstanden Gemälde, Bauwerke, Theaterstücke und wurde Musik komponiert. Auf der Grundlage von Lukians "Ikaromenippus oder Die Luftreise" schuf der österreichische Komponist Hartmut Schmidt 1980 die Oper "Menippus" (Text von Werner Thuswaldner). Die Oper in 6 Szenen wurde 1990 am Salzburger Landestheater uraufgeführt.
[SW: Antike Literatur, Griechische Literatur im Original | Werkausgaben | Lukianos aus Samosata]
Klassiker des Altertums. Erste Reihe. Ausgewählt und hrsg. von Heinrich Conrad. München, Müller, 1911 - 1918.
Vorhanden sind folgende Bände: Bd. 1: Plutarch. Vermischte Schriften. Bd. 1. - Bd. 2: Plutarch. Vermischte Schriften. Bd. 2. - Bd. 5: Horaz. Satiren und Episteln. Bd. 1. - Bd. 6: Horaz. Satiren und Episteln. Bd. 2. - Bd. 7: Lukian. Sämtliche Werke. Bd. 1. - Bd. 8: Lukian. Sämtliche Werke. Bd. 2. - Bd. 9: Lukian. Sämtliche Werke. Bd. 3. - Bd. 10: Lukian. Sämtliche Werke. Bd. 4. - Bd. 11: Lukian. Sämtliche Werke. Bd. 5. - Bd. 14: Thukydides. Geschichte des Peloponneischen Krieges. Bd. 1. - Bd. 15: Thukydides. Geschichte des Peloponneischen Krieges. Bd. 2. - Bd. 21: Tacitus. Historien und Annalen. Bd. 1. - Bd. 22: Tacitus. Historien und Annalen. Bd. 2. - Teils etw. gebräunt, stellenw. etw. fleckig.
Diverse Bde. der Reihe. 8° . OHLdr. (beschabt und etw. bestoßen). - PREIS PRO BAND
[SW: Literatur, Alte Geschichte, Altertum, Bibliophiles]
Dindorf, Wilhelm (Hrgb.) // Lukian von Samos: Luciani Samosatensis Opera. Vol I u. II, Bernhard Tauchnitz 1858 Leipzig
344 + 428S. ca. 20,2 x 12,5 cm
Halbleinen Die zwei Bände sind deutlich berieben und insbesondere am Rücken abgegriffen, Band 2 am oberen Kapital hinten zudem etwas aufgeplatzt; besonders an den unteren Kanten bestoßen. Oberer Schnitt deutlich verstaubt und gedunkelt. Die Bände machen einen gebrauchten aber noch ordentlichen Eindruck. Die Seiten sind meist leicht bis mäßig stockfleckig, stärker in den Vorsatzseiten; einige Seiten in Band 2 sind eselsohrig. In Band 1 selten einige Bleistiftanstreichungen, in Band 2 etwas häufiger auch stärkere Unterstreichungen mit Buntstift und Bleistift, auch einige sanfte Anmerkungen in Bleistift. Bibliotheksstempel auf den Titelseiten, im Innendeckel handschriftl. Vermerke. Texte in Altgriechisch, Anmerkungen und Einleitungen in Lateinisch. Lukian von Samosata, lat. Lucianus Samosatensis, L(o)ukianos (* um 120 in Samosata; nach 180 (nach anderen Quellen um 200) wahrscheinlich in Alexandria), war ein bekannter griechischsprachiger Satiriker der Antike. Seine Geburtsstadt Samosata am Oberlauf des Euphrat war vor Lukian Hauptstadt des Königreichs Kommagene und wurde dann in die römische Provinz Syrien eingegliedert; ihre Ruinen liegen heute nahe der Stadt Samsat in der Südtürkei. Lukian selbst bezeichnete sich daher als Syrer. (Quelle: de.wikipedia.org)



